Dämonische Besessenheit?

Yaakov Kirschen, Demonic Possession?

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Als wir die Juden und den jüdischen Staat angriffen,

schauten die Nationen weg.

Ja.

.

Das öffnete uns die Tür, sie alle anzugreifen.

Ja.

Und sie glauben immer noch nicht an Karma oder das Böse.

Erstaunlich.

Yaakov Kirschen schreibt:

“Die Flut an Blutvergießen, Terroranschlägen, Entführungen und Enthauptungen ist völlig unverständlich [unglaublich]. Wir fahren fort, nach rationalen Erklärungen zu suchen. Vielleicht ist es an der Zeit, in Erwägung zu ziehen, dass dämonische Bindungen die Menschheit voll im Griff hat? Sind wir zu “wissenschaftlich“, um die Existenz des Bösen als eine Kraft zu betrachten? Hat das Verhalten “der Nationen“ die Tür zu dämonischen Kräften geöffnet? Ist die Welt besessen?”

Der Gaza-Bericht der UN ist fehlerhaft und gefährlich

von Colonel Richard Kemp

Als britischer Offizier, der mehr als seinen Anteil an Kämpfen in Afghanistan, im Irak und auf dem Balkan hatte, schmerzt es mich außerordentlich, Worte und Taten der Vereinten Nationen zu sehen, die nur weitere Gewalt und den Verlust von Menschenleben provozieren können. Der Bericht des Menschenrechtsrats der Vereinten Nationen über den Gazakonflikt im letzten Sommer, von Richterin Mary McGowan Davis ausgearbeitet und am Montag publiziert, wird genau das tun.

Der Bericht beginnt mit der Zuschreibung der Verantwortung für den Konflikt auf Israels “sich lang hinziehender Besetzung des Westjordanlandes und des Gazastreifens“ sowie der Blockade des Gazastreifens. Israel hat sich vor 10 Jahren aus Gaza zurückgezogen. Im Jahr 2007 verhängte es eine selektive Blockade nur als Reaktion auf Angriffe der Hamas und dem Import von Munition und militärischer Ausrüstung aus dem Iran. Der Konflikt im letzten Sommer, der mit einer dramatischen Eskalation von auf israelische Zivilisten ausgerichteten Raketenangriffen begonnen hat, war eine Fortsetzung des Angriffskrieges der Hamas.

In einem ungewöhnlichen Zugeständnis suggeriert der Bericht, dass die Hamas sich möglicherweise Kriegsverbrechen schuldig gemacht habe, er legitimiert aber noch immer Raketen- und Tunnelangriffe und sympathisiert sogar mit den geographischen Herausforderungen, Raketen auf die israelische Zivilbevölkerung abzuschießen: “Gazas geringe Größe und seine Bevölkerungsdichte machen es teilweise für bewaffnete Gruppen schwer, immer den Erfordernissen zu entsprechen“, nicht von zivilen Gebieten aus Angriffe zu starten.

Solche Sympathie gibt es nicht für Israel. Richterin Davis beschuldigt die israelischen Verteidigungskräfte der “schweren Verstöße gegen humanitäres Völkerrecht und internationale Menschenrechtsnormen“. Doch werden keine Beweise vorgebracht, um diese Vorwürfe zu untermauern. Es ist so, als ob die Verfasser des Berichts glauben, dass jeder Tod eines Zivilisten im Krieg illegal sein muss.

In Bezug auf die Fälle, in denen israelische Angriffe Zivilisten in bewohnten Gebieten getötet haben, sagt Richterin Davis, dass es in Abwesenheit von gegenteiligen Informationen, die ihre Kommission zur Verfügung gehabt habe, deutliche Hinweise gäbe, dass die Angriffe unverhältnismäßig und darum Kriegsverbrechen wären. Aber alles, was wir erhalten, ist Spekulation und Unterstellung von Schuld.

Der Bericht basiert auf einen Mangel an Verständnis für Kriegsführung. Das ist kaum verwunderlich. Richterin Davis gestand ein, als ich vor ihr im Februar aussagte, dass die Kommission, obwohl einen Krieg untersuchend, keine militärische Expertise hätte. Vielleicht ist gerade deshalb kein Versuch unternommen worden, um israelische Militäroperationen gegenüber den Praktiken anderer Armeen zu beurteilen. Ohne solche internationalen Vergleichspunkte sind die Ergebnisse des Berichts bedeutungslos.

Die Kommission hätte auf General Martin E. Dempsey hören sollen, Vorsitzender des Vereinigten Generalsstabs der Vereinigen Staaten, der im vergangenen November sagte, dass die IDF außerordentliche Maßnahmen getroffen hätten, um zu versuchen, zivile Opfer zu begrenzen. Oder auf eine Gruppe von 11 hochrangigen Offizieren aus sieben Nationen, darunter die Vereinigten Staaten, Deutschland, Spanien und Australien, die ebenfalls vor kurzem den Gaza-Konflikt untersuchten. Ich war Mitglied der Gruppe und unser Bericht, der Richterin Davis zur Verfügung gestellt wurde, besagte: “Keiner von uns weiß von einer Armee, die solche umfangreichen Maßnahmen ergriffen hätte wie es die IDF letzten Sommer getan hat, um das Leben der Zivilbevölkerung zu schützen.”

Der Bericht erkennt an, dass Israel Schritte unternommen hat, um vor unmittelbar bevorstehenden Angriffen zu warnen, weist aber darauf hin, dass hätte mehr getan werden müssen, um [die Anzahl] zivile[r] Opfer zu minimieren. Doch er offeriert keine Meinung darüber, welche zusätzlichen Maßnahmen Israel hätte treffen können. Er kritisiert Israel sogar für die Verwendung harmloser Sprengsätze – das “Anklopfen auf dem Dach” – als letzte Warnung, um anvisierte Gebäude zu evakuieren, und suggeriert, dass es Verwirrung erzeugte. Kein anderes Land nutzt Anklopfen auf Dächern, eine Munition, die von Israel entwickelt wurde als Teil einer Reihe von IDF Warnverfahren, darunter Textnachrichten, Telefonanrufe und das Abwerfen von Flugblättern, die dafür bekannt sind, viele palästinensische Leben gerettet zu haben.

Richterin Davis suggeriert, dass die Verwendung von Luft, Panzer- und Artilleriefeuer der IDF in besiedelten Gebieten ein Kriegsverbrechen darstellen könnte und empfiehlt weitere internationale rechtliche Beschränkungen für ihre Verwendung. Doch genau diese Systeme wurden häufig von amerikanischen und britischen Streitkräften in ähnlichen Situationen im Irak und in Afghanistan eingesetzt. Sie sind oft entscheidend für die Rettung der eigenen Soldaten und ihre Kürzung würde die militärische Effektivität gefährden während sie unseren Feinden einen Vorteil verschaffen würde.

Die IDF ist nicht perfekt. In der Hitze des Gefechts und unter Stress haben ihre Kommandeure und Soldaten zweifellos Fehler gemacht. Waffen haben versagt, der Geheimdienst lag manchmal falsch und, wie bei allen Armeen, hat sie einige schlechte Soldaten. Das Ergebnis waren unnötige Todesfälle, und diese sollten untersucht und die Personen vor Gericht gestellt werden, wenn der Verdacht auf strafrechtliche Schuld besteht.

Der Grund, warum so viele Zivilisten im letzten Sommer in Gaza starben, war nicht israelische Taktik oder Politik. Es war die Strategie der Hamas. Hamas hat vorsätzlich ihre Kämpfer und Munition in zivilen Gebieten positioniert, wohl wissend, dass Israel keine andere Wahl hätte als sie anzugreifen und dass das zu zivilen Opfern führen würde. Unfähig, Israel mit militärischen Mitteln existentiellen Schaden zuzufügen, hat die Hamas versucht, eine große Zahl von Opfern unter der eigenen Bevölkerung zu verursachen, um internationale Verurteilung und unerträglichen diplomatischen Druck gegen Israel zu erzeugen.

Der Bericht der Richterin Davis ist voller Widersprüche. Sie erkennt an, dass israelische militärische Vorsichtsmaßnahmen Leben gerettet haben, doch sie beschuldigt grundlos “Entscheidungsträger auf höchster Regierungsebene von Israel”, eine Politik der absichtlichen Tötung von Zivilisten [zu betreiben]. Unglaublich, sie “bedauert”, dass ihre Kommission nicht in der Lage war, die Nutzung von zivilen Gebäuden durch “bewaffnete palästinensische Gruppen” zu bestätigen, an anderer Stelle jedoch räumt sie die weit verbreitete Nutzung von geschützten Standorten durch die Hamas ein, darunter Schulen der Vereinten Nationen.

Am besorgniserregendsten: Richterin Davis behauptet, sich “im Klaren zu sein über die Notwendigkeit, sich mit Israels Sicherheitsbedenken zu befassen“, derweil sie fordert, Israel solle “sofort und bedingungslos die Blockade des Gazastreifens aufheben.“ Zusammen mit der Zustimmung des Berichts zum Anti-Israel-Narrativ der Hamas würde diese gefährliche Empfehlung zweifellos zu weiterem Blutvergießen sowohl in Israel als auch Gaza führen.

Originalartikel: © Richard Kemp, THE UN’S GAZA REPORT IS FLAWED AND DANGEROUS

Dieser Artikel erschien in der New York Times am 26. Juni 2015

Übersetzung: faehrtensuche. Mit freundlicher Genehmigung des Autors

Israel: 10 Arten der Ungleichbehandlung

Man muss kein Pro-Israel-Aktivist sein, um wegen der grotesk ungerecht(fertigt)en Behandlung Israels beunruhigt zu sein.

von David A. Harris

Es ist erschreckend zu sehen, wie Israel mit einem ganz anderen Standard behandelt wird als andere Länder im internationalen System. Natürlich verdient Israel, wie jede andere Nation, einen prüfenden Blick. Aber es verdient auch Gleichbehandlung – nicht mehr und nicht weniger.

Erstens: Israel ist der einzige UN-Mitgliedstaat, dessen Existenzrecht unter ständiger Herausforderung steht.

Ungeachtet der Tatsache, dass Israel eine uralte Verbindung mit dem jüdischen Volk verkörpert, wie immer wieder in dem am meisten gelesenen Buch in der Welt, der Bibel, zitiert wird, dass es auf der Grundlage der Empfehlung der UN im Jahr 1947 gegründet wurde und dass es ein Mitglied der Weltorganisation seit 1949 gewesen ist, gibt es einen unerbittlichen Chor der Nationen, Institutionen und Einzelpersonen, die Israels politische Legitimität leugnen.

Niemand würde es wagen, das Existenzrecht vieler anderer Länder, deren Basis für Legitimität unendlich fragwürdiger ist als die Israels, in Frage zu stellen, einschließlich derjenigen, die durch brutale Gewalt, Besatzung oder ferne Kartographen gegründet wurden. Sehen Sie sich nur um, wie viele Nationen in diese Kategorien passen, übrigens mitsamt etlichen arabischen Ländern. Warum gibt es dann die offene Jagdsaison nur für Israel? Könnte es möglicherweise etwas zu tun haben mit der Tatsache, dass es das einzige Land der Welt mit jüdischer Mehrheit ist?

Zweitens: Israel ist der einzige UN-Mitgliedstaat, der von einem anderen UN-Mitgliedsstaat zur Vernichtung ins Visier genommen wird.

Denken Sie darüber nach. Die Führung des Iran, zusammen mit vom Iran finanzierten Proxies im Libanon und in Gaza, hat wiederholt zum Ausradieren Israels von der Landkarte aufgerufen. Gibt es ein anderes Land, das der Bedrohung genozidaler Vernichtung gegenübersteht?

Drittens: Israel ist das einzige Land, dessen Hauptstadt Jerusalem nicht von anderen Nationen anerkannt wird.

Stellen Sie sich folgende Absurdität vor: Ausländische Diplomaten leben in Tel Aviv während sie praktisch alle ihre Angelegenheiten in Jerusalem abwickeln. Obwohl keine westliche Nation Israels Präsenz im Westteil der Stadt in Frage stellt – hier befinden sich das Amt des Ministerpräsidenten, der Knesset (des Parlaments) und des Außenministeriums – , gibt es dort keine Botschaften.

In der Tat, betrachten Sie die Inserate von Weltstädten, darunter Geburtsorte in Pässen, und Sie werden etwas Auffallendes sehen – Paris, Frankreich; Tokio, Japan; Pretoria, Südafrika; Lima, Peru; und Jerusalem, ohne Land – verwaist, wenn man so will.

Viertens: Die UN hat zwei Agenturen für den Umgang mit Flüchtlingen.

Die erste, die United Nations High Commissioner for Refugees [der Hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen] (UNHCR), konzentriert sich auf die Bevölkerungszahl der Flüchtlinge weltweit, bis auf ein [Land]. Die zweite, die United Nations Relief and Works Agency for Palestine (UNRWA) [das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina (UNRWA)]  ist nur für die Palästinenser zuständig.

Aber der Unterschied geht über zwei Strukturen und zwei Bürokratien hinaus. In Wirklichkeit haben sie zwei unterschiedliche Mandate.

Die UNHCR ist bestrebt, Flüchtlinge umzusiedeln; die UNRWA nicht. Als im Jahr 1951 John Blanford, der damalige Direktor der UNRWA, vorschlug, bis zu 250.000 Flüchtlinge wieder in den nahegelegenen arabischen Länder anzusiedeln, waren diese Länder verärgert und weigerten sich, was zu seinem Ausscheiden führte. Die Botschaft kam an. Seitdem hat kein Offizieller der UN auf Umsiedlung gedrängt.

Darüber hinaus unterscheiden sich die UNRWA- und UNHCR-Definitionen eines “Flüchtlings“ deutlich. Während die UNHCR nur auf die [Flüchtlinge] abzielt, die tatsächlich aus ihren Heimatländern geflohen sind, umfasst die Definition der UNRWA “die Nachkommen von Personen, die 1948 zu Flüchtlingen geworden sind“ ohne jegliche Generationenbegrenzung.

Fünftens: Israel ist das einzige Land, das alle seine großen Kriege ums Überleben und zur Selbstverteidigung gewonnen hat, doch besiegten Gegnern gegenübersteht, die darauf bestanden haben, die Bedingungen für den Frieden zu diktieren.

Indem sie das taten, fanden sie ironischerweise Unterstützung von vielen Ländern, die, selbst in Kriegen siegreich, Grenzanpassungen verlangten – und, ja, bekamen.

Sechstens: Israel ist das einzige Land der Welt mit einem separaten – und permanenten – Tagesordnungspunkt #7 auf der in Genf ansässigen Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen.

Kein anderer Mitgliedsstaat, seriale Verletzer der Menschenrechte wie Nordkorea, Syrien, Iran und Sudan eingeschlossen, bekommt seinen eigenen Tagesordnungspunkt. Nur die einzige liberale Demokratie im Nahen Osten wird in unverhohlen einseitiger Weise behandelt, denn das ist die Art, wie es funktioniert – die Bösen bauen einen Verteidigungsring auf, um sich gegenseitig zu schützen, und verschwören sich zur gleichen Zeit gegen Israel, indem sie eine automatische Mehrheit dagegen schaffen.

Siebtens: Israel ist das einzige Land, das dieses Jahr bei der jährlichen Vollversammlung der Weltgesundheitsorganisation namentlich als “Verletzer“ der Gesundheitsrechte verurteilt wurde.

Diese Zeitungsente [“canard”] erfolgt trotz der Tatsache, dass Israel erstklassige medizinische Hilfe zur Verfügung stellt für Syrer, die im Bürgerkrieg des Landes verwundet wurden und Palästinenser, die im Hamas-regierten Gaza leben; eines der weltweit höchsten Lebenserwartungen für alle seine Bürger erreicht hat, jüdische und nicht-jüdische gleichermaßen; zu den ersten medizinischen Respondern bei humanitären Krisen gehört, wo immer sie passieren, von Hawai bis Nepal; und täglich Möglichkeiten der Medizin voranbringt für jedermann, etwas, das von vielen anderen Nationen nicht gesagt werden kann.

Achtens: Israel ist das einzige Land, das die tägliche Zielscheibe von drei UN-Organisationen ist, die ausschließlich zum Zweck der Förderung der palästinensischen Sache und zum Israel-Bashing gegründet und mit Personal versorgt wurden – [als da sind] das Committee on the Exercise of the Inalienable Rights of the Palestinian People [Komitee für die unveräußerlichen Rechte des palästinensischen Volkes]; das Special Committee to Investigate Israeli Practices Affecting the Human Rights of the Palestinian People [Spezial-Komitee zur Untersuchung israelischer Praktiken bezüglich der Menschenrechte des palästinensischen Volkes]; und die Division for Palestinian Rights in the UN’s Department of Political Affairs [Abteilung für die palästinensischen Rechte in der Abteilung der UN für Politische Angelegenheiten].

Neuntens: Israel ist das einzige Land, das jährlich Ziel(scheibe) von bis zu 20 Resolutionen der Generalversammlung der Vereinten Nationen und unzähligen Maßnahmen in anderen UN-Gremien ist, wie dem Menschenrechtsrat.

In der Tat jedes Jahr erstaunlich: Israel ist auf der Empfängerseite von mehr derartigen Bemühungen als die anderen 192 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen zusammen. Niemand kann ernsthaft behaupten, dass das im Entferntesten gerechtfertigt ist, aber es ist Realität, denn in jeder UN-Organisation geht alles – mit Ausnahme des Sicherheitsrats, wo jeder der fünf ständigen Mitglieder ein Vetorecht hat – über Mehrheitsbeschlüsse.

Wenn nahezu zwei Drittel der Nationen der Welt heute zur Bewegung der Blockfreien Staaten gehören und wenn sie ein Land wie den Iran als ihren Vorsitz wählen, mit Venezuela an Deck, sagt das schon alles.

Und zehntens: Israel ist das einzige Land, das Ziel der BDS-Bewegung (Boykott, Desinvestition und Sanktionen) ist.

Hat jemand eine signifikante Aktivität auf einem Universitätsgelände gesehen, die auf wirkliche Straftäter von Menschenrechten zielt, darunter auch einige in Israels Nachbarschaft, die enthaupten, zwangskonvertieren und Christen vertreiben; chemisch gefüllte Fässerbomben auf Zivilisten werfen; vollständige Rechte der Palästinenser verleugnen und mit Hingabe die Todesstrafe einsetzen, einschließlich für Minderjährige?

Hat jemals eine Studentengruppe versucht, Diplomanten von einer Reise in ein Land abzuhalten außer von einer nach Israel, wie es der Fall war mit einem kürzlichen “Gelöbnis“, das an der UCLA [Universität von Kalifornien, Los Angeles] zirkulierte?

Hat irgendjemand irgendeine von europäischen extrem-linken Gruppierungen organisierte  Flot-tille oder Fly-tille gesehen,  die nicht eine Anti-Israel-Position eingebunden hätte?

Hat irgendjemand Bewegungen für Firmen gesehen, sich aus keinem anderen Land als nur aus Israel herauszuziehen?

Die Türkei, nur als ein Beispiel, hat dreist und ungerechtfertigt seit 41 Jahren ein Drittel des Inselstaates Zypern besetzt, schätzungsweise 40.000 türkische Soldaten dort stationiert und zahlreiche Siedler aus Anatolien umgesiedelt, doch es gibt nicht einen Mucks gegen Ankara von denen, die vorgeben, im Namen der “Gerechtigkeit“ und gegen “Besatzung“ zu handeln.

Angesichts der politischen Realitäten kann die Bekämpfung dieser Instanzen von ungeheuerlichem Doppelstandard und himmelschreiender Heuchelei eine gewaltige Herausforderung sein. Und, noch schlimmer, diese Liste ist nicht vollständig.

Die alte Werbung verkündete, dass man nicht jüdisch sein muss, um Levys jüdisches Roggenbrot zu lieben. Na ja, sicher, man muss kein Pro-Israel-Aktivist ein, um von der grotesk ungerecht(fertigt)en Behandlung Israels beunruhigt zu sein. Alles, was man braucht, ist eine Kapazität für moralische Entrüstung, dass Dinge wie diese heute passieren.

Originalversion: Ten Ways Israel Is Treated Differently von David A. Harris © Aish

Übersetzung und Einfügen der Links: faehrtensuche