Irische Segenswünsche: Trompeter grüßen aus Homeoffice (Video)

Purim Sameach!

Gestern Abend, am Abend des 9. März 2020, wurde in Israel der Beginn von Purim gefeiert. Zu den wichtigen Ereignissen dieses Festes gehört das Verlesen der Megillah [Buchrolle] Esther.

Ich überlasse an dieser Stelle das Wort an Rabbi Sacks. In seinem Artikel „The Therapeutic Joy of Purim“ (Die therapeutische Freude von Purim) führt er aus:

In Purim liegt etwas sehr Seltsames. Es ist vor allem ein Fest der Freude, „Yamei mishtei b’simcha“. Und nicht nur der Tag selbst ist ein freudiger, sondern einzigartig ist, dass wir diese Freude zwei Wochen vorher beginnen: „Misheh nichnas Adar marbim b’simcha“ bedeutet, dass wir von Anfang [des Monats] Adar [s. Wikipedia] an beginnen, unsere Freude zu vergrößern.

Und das ist nicht nur in den Wochen vor Purim so. Diese Freude ist das ganze Jahr über präsent. An jedem Ende eines Shabbats, während des Havdallah-Gottesdienstes [zur Bedeutung von „Havdallah“ s. Wikipedia], erinnern wir uns an diese Zeile aus der Megillah [Buchrolle] „Layehudim haitah orah v’simcha“, was bedeutet: „Für Juden gab es Licht und Freude“.

Doch was genau feiern wir an Purim? Die bloße Tatsache, dass wir überlebt haben? Dass Hamans Völkermorddekret nicht in Kraft getreten ist? Dass das teuflische Dekret „L’harog u’lehabed u’lehashmid“, [also] jeden einzelnen Juden, ob jung und alt, ob Mann oder Frau, an einem einzigen Tag zu töten, zu vernichten und auszurotten, abgewendet wurde? Das ist kein Grund zur Freude, das ist ein Grund zur Erleichterung. Das ist kein Grund zum Feiern, sondern in Wirklichkeit [Grund] für eine posttraumatische Belastungsstörung. Die Frage, die ich hier stelle, ist also, was ist diese einzigartige Freude von Purim?

Ich möchte die folgende Antwort vorschlagen. Es gibt zwei Arten von Freude. Es gibt die expressive Freude, die Freude, die man erlebt und kommuniziert, weil man sich so fühlt. Aber es gibt auch die therapeutische Freude, die Freude, die man selbst empfinden will, um sich vor negativen Emotionen zu schützen. Und wenn wir uns über Purim freuen, über dieses Fest, das genau genommen das Fest [der Sieg] über den Antisemitismus ist, sagen wir etwas sehr Wichtiges. „Wir lassen uns nicht einschüchtern. Wir werden nicht traumatisiert sein. Wir lassen uns nicht über unsere Feinde definieren. Wir werden mit den Bedrohungen leben und sogar darüber lachen, denn worüber wir lachen können, das kann uns nicht gefangen halten.“ Und das ist es, was die Freude an Purim wirklich ausmacht. Es geht darum zu überleben und darüber hinaus zu prosperieren, selbst wenn wir durch das Tal des Todesschattens gehen. Es ist eine Art zu sagen: „Ich werde essen und werde trinken und werde feiern und werde keine dunklen Wolken in meinen Geist oder mein Herz eindringen lassen.“

Daher enthält Purim eine echte Botschaft für unsere Zeit, in der wir die Rückkehr des Antisemitismus sehen. Wir dürfen uns niemals einschüchtern lassen. Und der jüdische Weg, dies zu vermeiden, besteht darin, marbim b’simcha zu sein, unsere Freude zu steigern. Denn das Volk, das die volle Dunkelheit der Geschichte kennt und sich dennoch freuen kann, ist ein Volk, dessen Seele keine Energie [Macht] auf Erden jemals brechen kann.

Lassen Sie mich Ihnen also Purim Sameach wünschen, ein Purim voller Freude.

Übersetzung: faehrtensuche

#Coronavirus: Israel erlässt neue Einreisebestimmungen für Reisende aus Deutschland

Zur Eindämmung der Ausbreitung von COVID-19 (Coronavirus) in Israel hat das israelische Gesundheitsministerium folgende Richtlinien veröffentlicht (Stand: 5. März 2020):

  1. Nicht-israelischen Staatsangehörigen aus Deutschland, Frankreich, Spanien, Österreich und der Schweiz wird die Einreise nach Israel verweigert werden, es sei denn, die betreffende Person kann belegen, dass sie in der Lage ist, in Israel eine 14-tägige häusliche Quarantäne anzutreten. Dies geschieht entweder einige Tage vor der Reise über das ausgefüllte, verlinkte Formular auf Englisch oder Hebräisch an die Konsularabteilung der israelischen Botschaft in Berlin (per E-Mail an consular4@berlin.mfa.gov.il) oder an der Grenzkontrolle in Israel. Die Entscheidung über die Einreise wird grundsätzlich am Grenzübergang getroffen.

  2. Diese Maßnahme tritt am 6. März 2020 (Freitag) um 7 Uhr MEZ in Kraft.  Sie gilt bereits für Reisende aus China, Thailand, Hongkong, Singapur, Macau, Japan, Südkorea und Italien.

  3. Israelische Staatsangehörige, die aus oben genannten Ländern zurückkehren, müssen sich nach ihrer Einreise in eine 14-tägige häusliche Quarantäne begeben. Dies gilt rückwirkend ab dem Moment der Ausreise aus einem der oben genannten Länder.

  4. Zum derzeitigen Zeitpunkt sind Reisende, die mit Transit-Flügen über eines der oben genannten Länder einreisen, nicht verpflichtet, nach ihrer Einreise eine häusliche Quarantäne anzutreten. Diese Richtlinie kann sich in naher Zukunft ändern, sollte die Zahl der Infizierten in den relevanten Ländern ansteigen.

  5. Das Abhalten internationaler Konferenzen in Israel ist verboten.

  6. Israelische Einwohner, die von internationalen Konferenzen aus dem Ausland zurückkehren, müssen sich nach ihrer Rückkehr in eine 14-tägige häusliche Quarantäne begeben.

  7. Großveranstaltungen mit über 5.000 Teilnehmenden sind verboten.

  8. Alle Personen, die aus dem Ausland einreisen, dürfen für einen Zeitraum von 14 Tagen nicht an Veranstaltungen mit über 100 Personen teilnehmen.

  9. Touristen, die innerhalb der vergangenen 14 Tage Iran, Irak, Syrien oder Libanon bereist haben, dürfen nicht einreisen.

  10. Israelischen Mitarbeitern des Gesundheitswesens ist die Ausreise aus Israel nicht gestattet.

  11. Touristen, die sich derzeit in Israel aufhalten, sind aufgefordert, sich an folgende Vorgaben zu halten:

a. Touristen, die Krankheitssymptome wie Fieber, Husten, Schnupfen, Kopfschmerzen und Schmerzen im Oberkörper verspüren, sollen Rettungsdienste unter der Telefonnummer 101 kontaktieren.

b. Touristen und israelische Bürger sollen auf strikte Handhygiene achten und auf Handschütteln verzichten.

Für aktuelle Informationen informieren Sie sich bitte auf unseren Social Media Seiten ( Facebook oder Twitter ).

Quelle: Newsletter der Botschaft des Staates Israel, 5. März 2020

„Dies ist kein Deal. Es ist ein Ultimatum.“

(Melanie Philips in ihrer Kolumne in JNS, 30. Januar 2020)

Der „Deal des Jahrhunderts“ des US-Präsidenten Donald Trump im Nahen Osten bietet den Palästinensern einen Staat an. Sie haben ihn ausgeschlagen und stattdessen damit gedroht, die Gewalt gegen Israel zu intensivieren.

Niemand kann überrascht sein. Sie haben jedes Angebot eines Staates zurückgewiesen, das ihnen zuvor in den Jahren 1937, 1947, 2000, 2008 und 2014 unterbreitet worden war.

Also ist dieser jüngste Deal mehr als der „Groundhog Day“ [s. Wikipedia] für den ganzen Nahen Osten? Ja, denn dies ist kein Deal. Es ist ein Ultimatum.

Israel beabsichtigt, seinen Teil des Plans einseitig in Kraft zu setzen, indem es die Souveränität über die israelischen Siedlungsblöcke und das Jordantal erklärt. Die große Veränderung besteht darin, dass die Vereinigten Staaten das trotz der daraus folgenden Überkreuzung der Zeitabläufe akzeptieren werden.

Denn dies kein „Friedensprozess“, in dem beide Seiten gemeinsam voranschreiten müssen – ein Prozess, der den Palästinensern ein wirksames Vetorecht einräumte, während sie weiterhin ihren Vernichtungskrieg gegen Israel führten.

Hier gibt es zum ersten Mal einen amerikanischen Plan, der die Sicherheit Israels an die erste Stelle setzt. Es ist daher das erste Mal, dass die Vereinigten Staaten die zukünftige Existenz Israels unmissverständlich unterstützen.

Denn wenn sich ein Land nicht gegen Feinde verteidigen kann, die geschworen haben, es zu liquidieren, kann dieses Land nicht überleben. Bis jetzt jedoch haben selbst US-Regierungen, die angeblich mit Israel sympathisieren, Anforderungen gestellt, die seine Sicherheit und seine Verteidigung gegen Angriffe untergruben.

Andere vermeintliche Verbündete, wie Großbritannien oder die Europäische Union, haben ebenfalls nur Lippenbekenntnisse zu Israel abgegeben, während sie die Gültigkeit seines Anspruchs auf die umstrittenen Gebiete in Judäa und Samaria verleugnet haben. Doch ist sein Anspruch auf diese Gebiete eindeutig legal, sowohl nach dem internationalen Selbstverteidigungsrecht als auch durch die Entscheidung der internationalen Gemeinschaft in den 1920er Jahren, ganz Palästina als alleiniges Heimatland der Juden zu bezeichnen.

Dadurch, dass Großbritannien und der Rest des Westens Israels Recht auf das ganze Land bestritten haben, haben sie im Endeffekt den Anspruch der Juden auf jegliches Land untergraben.

Der Trump-Plan hat nun diese Beschwichtigung[spolitik] des Bösen, die in den 1930er Jahren von den Briten begonnen wurde und die seitdem vom amerikanischen und westlichen außenpolitischen Establishment verfolgt wird, beiseite gefegt.

Dieser Vorschlag ist jedoch alles andere als einseitig. Im Gegenteil, er bietet den Palästinensern großzügig den Weg zu einem eigenen Staat, bestehend aus dem Großteil der umstrittenen Gebiete (mit einer weniger eingeschränkten Souveränität als die Konditionen, die die Alliierten nach dem Zweiten Weltkrieg Deutschland auferlegten). Er ist eine sehr detaillierte Karte für eine Zwei-Staaten-Lösung.

Das hat bei den Israelis, für die ein palästinensischer Staat ein Gräuel ist und die das als eine weitere Belohnung für den fortgesetzten palästinensischen Terrorismus und Krieg ansehen, Bestürzung hervorgerufen. Jedoch ist diese Belohnung völlig davon abhängig, dass die Palästinenser genau das aufgeben, was ihre Identität ausmacht und ohne das sie nichts sind: ihr Ziel, den Staat Israel zu liquidieren.

Trump sagt den Palästinensern, sie sollen das akzeptieren – oder verlieren, denn die Israelis werden das bekommen, was sie brauchen, um unabhängig davon zu überleben. Jared Kushner, einer der Architekten dieses Plans, sagt, es sei die letzte Chance der Palästinenser für einen Staat.

Aber das setzt voraus, dass sie einen Staat wollen – was sie natürlich nicht wollen. Diese Forderung war schon immer eine Finte [mit dem Ziel], Israel zu zerstören.

Deshalb haben die Palästinenser frühere Angebote eines Staates immer zurückgewiesen und sich stattdessen der Gewalt zugewandt; woraufhin Israel unter Druck gesetzt wurde, ihnen noch mehr Zugeständnisse zu offerieren. Und deshalb war der „Friedensprozess“ in der Tat ein Motor für einen dauerhaften Konflikt.

Jetzt ist der Bluff der Palästinenser durchschaut worden. Wieder einmal reagieren sie mit der Androhung weiterer Gewalt, denn es gibt keine Umstände, unter denen sie jemals das Recht der Juden auf ihre angstammte Heimat akzeptieren werden.

Von der arabischen Welt zunehmend gemieden, liegt ihre einzige Hoffnung, diesen Vernichtungskrieg am Leben zu erhalten, in der weiteren [finanziellen] Unterstützung des liberalen Westens [durch]: Großbritannien, die EU und eine wachsende Zahl von US-Demokraten.

Wie von Robotern gesteuert geben sie die Lügen, die die Palästinenser erzählen, weiter. Die Lüge, dass sie – und nicht die Juden – die Ureinwohner des Landes sind. Die Lüge, dass Israel dieses Land illegal besetzt hält. Die Lüge, dass die Israelis die Palästinenser unterdrücken und verfolgen, deren einziges Verbrechen darin besteht, ihren eigenen Staat zu wollen, und deren Anspruch auf das Land daher mindestens den gleichen Status erhalten muss wie der von Israel.

Die moralisch bankrotte Äquivalenz zwischen Opfer und Aggressor hat diesen Krieg in Schwung gehalten. Er ist nun durch Trumps Friedensplan verworfen worden.

Aber der Vernichtungskrieg gegen Israel wird nur dann aufhören, wenn der Rest des Westens nun seine stillschweigende Unterstützung für ihn beendet.

Er wird nur dann enden, wenn der Westen seine Finanzierung einstellt und stattdessen alle Mittel für die Palästinenser davon abhängig macht, dass ihre institutionalisierte Aufstachelung zur Gewalt gegen Juden, die Zahlung von Gehältern an die Familien der Mörder von Israelis und ihre Verherrlichung des Terrorismus aufhören.

Er wird nur enden, wenn die Gemeinschaft der „Menschenrechte“, die „Krieg“ gegen Israel betreibt, nun als Mogelpackung entlarvt wird, die sie [deswegen] ist, weil sie die Sprache missbraucht, den Konzepten von Recht und Gerechtigkeit ausweicht und „Menschenrechte“ auf groteske Weise in mörderisches Unrecht verwandelt.

Die vielleicht wichtigste Errungenschaft des Trump-Plans besteht darin, dass er die Wahrheit über die einzigartigen Rechte der Juden auf das Land Israel festhält. Wie er ausführt, stellen die Gebiete, die Israel den Palästinensern überlassen soll, gleichwohl „ein Territorium dar, auf das Israel gültige rechtliche und historische Ansprüche geltend gemacht hat und das Teil der angestammten Heimat des jüdischen Volkes ist“.

Im Hinblick auf die lauten Proteste, Israel werde die Erlaubnis erteilt, die „Westbank zu annektieren“, hat der Völkerrechtsprofessor Eugene Kontorovich getwittert, dass die Vereinigten Staaten nicht vorschlagen, die israelische Annektierung des Territoriums anzuerkennen: „Es wird anerkannt, dass Israel schon immer einen legitimen Anspruch auf dieses Land hatte.“ Mit anderen Worten, die Anwendung der israelischen Souveränität soll auf den bereits bestehenden Rechten an dem Land basieren.

Das schwierigste Element dieser bestehenden jüdischen Rechte ist Jerusalem, das Israel niemals wieder teilen lassen wird, auf das aber die Palästinenser Anspruch als geplante Hauptstadt ihres Staates erheben. Der Plan hat eine kühne Lösung für dieses anscheinend unlösbare Rätsel, indem er festlegt, dass die palästinensische Hauptstadt „in allen Gebieten östlich und nördlich der bestehenden Sicherheitsbarriere“ liegen soll, einschließlich Kafr Aqab, dem östlichen Teil von Shuafat und Abu Dis und die man als Al Quds [s. Wikipedia] bezeichnen könnte.

Mit anderen Worten: Das Trump-Team hat Jerusalem einfach neu definiert, um die arabischen Gebiete der Stadt jenseits der Sicherheitsbarriere auszugliedern. Das würde es den Palästinensern ermöglichen, sich zu sagen, Jerusalem sei ihre Hauptstadt, obwohl Israel dieses Gebiet überhaupt nicht mehr als Jerusalem betrachtet.

Natürlich würden die Palästinenser dem niemals zustimmen. „Al Quds“ ist für sie zentral für die illegitime Aneignung des Tempelbergs – der heiligsten Stätte im Judentum.

Aber der Plan benennt die alles entscheidende historische Wahrheit, die von den Palästinensern geleugnet wird, weil sie ihren gesamten Anspruch auf das Land zerstört – nämlich, dass Jerusalem das politische Zentrum des jüdischen Volkes unter König David war und seit fast 3000 Jahren ihr spirituelles Zentrum und der Mittelpunkt ihrer religiösen Überzeugungen geblieben ist.

Der Trump-Plan wird keinen Frieden bringen, jedoch stellt er die Wahrheit und Gerechtigkeit wieder her, die wesentliche Voraussetzungen für den Frieden sind. Dadurch, dass er die tödlichen und giftigen Phantasien über Israel und das jüdische Volk zerstört und die palästinensischen Absichten mit Hartnäckigkeit angeht, ersetzt er Illusionen durch die Realität.

Das ist keine geringe Leistung. Jetzt ist der Rest der Welt gefordert.

Originalartikel:

Melanie Philips, The Palestinians’ bluff has been called, 30. Januar 2020

Übersetzung: faehrtensuche

Palästinensische Zurückweisung jeglicher Friedensangebote

– Ein kurzer geschichtlicher Abriss

Originalartikel:

Dr. Edy Cohen,  A Short History of Palestinian Rejectionism, BESA Center Perspectives Paper Nr. 1.449, 16. Februar 2020

Die konsequente und anhaltende palästinensische Zurückweisung aller Friedensinitiativen mit Israel, zuletzt des „Deals des Jahrhunderts“, stellt die Einsatzbereitschaft der palästinensischen Führung in Frage, nicht nur für den Frieden, sondern auch für das Wohl und die Sicherheit des palästinensischen Volkes selbst.

Unter Berücksichtigung aller Friedensinitiativen, die zur Beendigung des Konflikts zwischen den Juden und den palästinensischen Arabern in den letzten 83 Jahren vorgeschlagen wurden, müssen wir die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass die Palästinenser – oder zumindest ihre Führer – keinen eigenen Staat gründen wollen.

Sie haben derzeit den großen Gewinn im Visier – den gesamten Staat Israel – und sie spielen auf Zeit. In der Zwischenzeit planen sie, weiterhin von den Spendengeldern der Araber und Europäer zu leben. Viele der arabischen Staaten sind von diesem Vorhaben enttäuscht, und ihre Unterstützung, insbesondere durch die Saudis, wurde in den letzten Jahren eingestellt.

Präsident Trump hat auch die Mengen der US-Unterstützung reduziert. Nur die Europäer bleiben dem unerbittlichen palästinensischen Narrativ verpflichtet.

Eine Übersicht über die palästinensische Zurückweisung

Der Jerusalemer Mufti Hajj Amin Husseini, der Führer der palästinensischen Araber von Anfang der 1920er bis Ende der 1940er Jahre, sagte in seinem Zeugnis gegenüber der britischen Peel-Kommission, die im Januar 1937 eingesetzt wurde, um einen Weg für die Zusammenarbeit zwischen Arabern und Juden in Palästina zu finden: „Die meisten Bewohner jüdischer Gebiete werden in unserem zukünftigen Land keine Staatsbürgerschaft erhalten.“ Der Mufti schlug vor, die Juden aus Palästina zu deportieren. Er lehnte die Idee eines jüdischen Staates ab und versprach, dass im Falle der Gründung eines solchen Staates jeder einzelne Jude aus einem palästinensisch-arabischen Staat ausgewiesen würde.

Der UN-Teilungsplan

Im November 1947 lehnte derselbe Mufti die Annahme des UN-Teilungsplans ab, der die Gründung zweier Staaten, eines jüdischen und eines arabischen, vorsah. Der Mufti lehnte eine Zwei-Staaten-Lösung bis zu seinem Tod ab, eine Entscheidung, die die normalen Palästinenser sehr wohl bereuen könnten. Hätte er dem UN-Plan zugestimmt, hätten sie ein viel größeres Gebiet gewonnen als das, was heute angeboten wird.

Yasser Arafat

Der Nachfolger des Mufti, Yasser Arafat, lehnte weiterhin jede Legitimität für den Staat Israel ab und weigerte sich, seine Existenz auch nur anzuerkennen. Viele Jahre lang erhob er das PLO-Banner eines militärischen und terroristischen Kampfes gegen Israel. Zusätzlich zu der Leitung des jahrzehntelangen blutigen Terrors in den Straßen Israels war Arafat verantwortlich für die Verwüstungen im gesamten Nahen Osten, einschließlich eines Bürgerkriegs im Libanon (1975-1991) und des Schwarzen Septembers in Jordanien (1970). Er stellte auch die Unterstützung der PLO für Saddam Husseins Invasion in Kuwait im Jahr 1991.

Als Anwar Sadat 1979 einen Friedensvertrag mit Israel unterzeichnete, rief Arafats PLO zum Boykott Ägyptens auf. Die arabischen Staaten nahmen diesen Boykott an und hinderten Kairo von 1977 bis 1989 an der Teilnahme an der Arabischen Liga. Die meisten arabischen Botschafter in Ägypten wurden zurückgerufen, und die Araber, die Ägypten besuchten, galten entweder als Verräter oder als Spione.

Der Osloer „Friedensprozess“

Die Palästinenser reagierten auf die Versuche Israels, die Osloer Abkommen umzusetzen, indem sie Massen von Selbstmordattentätern auf die Straßen und Busse der israelischen Städte schickten, eine eklatante Verletzung ihrer Verpflichtung für die Abkommen und eine klare Erklärung ihrer Ablehnung des Gedankens an Frieden mit Israel. Auf dem Gipfeltreffen in Camp David im Juli 2000 bot der israelische Ministerpräsident Ehud Barak Arafat eine Reihe weitreichender Zugeständnisse als Teil eines umfassenden Friedensabkommens an. Im Gegenzug wurde Arafat aufgefordert, den Konflikt zu beenden. Die PLO lehnte die israelischen Vorschläge kurzerhand ab und bot nie einen Gegenvorschlag an. Stattdessen initiierte die von der PLO dominierte Palästinensische Autonomiebehörde (PA) eine massive, vorsätzliche Welle der Gewalt. Arafats Terrorkrieg (die sogenannte „Al-Aqsa-Intifada“) war in dem Ausmaß und der Unerbittlichkeit seiner Terroranschläge auf israelische Zivilisten beispiellos. Insgesamt wurden 1.184 Israelis ermordet.

Rückzug

Im August 2005 führte die israelische Regierung unter der Leitung von Ministerpräsident Ariel Sharon die einseitige Evakuierung aller israelischen Dörfer aus dem Gazastreifen und dem nördlichen Westjordanland durch. Als Reaktion darauf feuern die Palästinenser seit Jahren vom Gazastreifen aus Flugkörper und Raketen auf israelische Städte und Dörfer ab, von denen einige bis nach Tel Aviv reichen.

Anstatt das enorme israelische Zugeständnis als Chance für den Frieden zu nutzen, nutzten die Palästinenser es, um von Iran unterstützte Terrororganisationen zu stärken. Im Juni 2007 übernahm die Hamas durch einen gewaltsamen Putsch die Kontrolle über den Gazastreifen. Seit der Machtübernahme der Hamas sind die Dörfer im Süden Israels einem mehr oder weniger ununterbrochenen Regen von Raketen und Flugkörpern aus dem Gazastreifen ausgesetzt. Die Zahl der seit 2007 aus Gaza nach Israel abgefeuerten Raketen/Flugkörper und Mörsergranaten geht in die Zehntausende.

Mahmoud Abbas

Im Jahr 2008 bot der israelische Ministerpräsident Ehud Olmert Arafats Nachfolger als PLO-Vorsitzender und PA-Präsident Mahmoud Abbas einen umfassenden Friedensvorschlag an. Abbas lehnte ihn umgehend ab. Er behauptete, „die Lücken sind zu groß“, was besagt, es gäbe eine zu große Distanz zwischen dem, was die Palästinenser forderten, und dem, was die Israelis anboten. „Ich werde warten, bis alle israelischen Siedluungen eingefroren sind“, sagte er.

Laut Saeb Erekat, Chefunterhändler der Palästinenser, „sind wir nicht auf einem Markt oder Basar. Ich bin hierher gekommen, um die Grenzen Palästinas ab 1967 zu bestimmen, ohne mich auch nur einen Zentimeter zu bewegen, ohne einen Stein von Jerusalem oder einem der heiligen Orte für den Islam oder das Christentum in Jerusalem zu entfernen.“ Die Palästinenser lehnten Olmerts Angebot ab, weil sie seine beispiellosen territorialen Zugeständnisse für unzureichend hielten und weil sie auf dem Recht bestanden, die heiligen Stätten in Jerusalem anstelle der Jordanier zu verwalten.

Der Deal des Jahrhunderts [Deal of the Century]

Die palästinensische Führung lehnte den aktuellen US-Vorschlag vor einem Jahr ab, bevor sie ihn gesehen hatte. Sie weigerte sich auch, an der Wirtschaftskonferenz Ende Juni 2019 in Bahrain teilzunehmen, und hinderte andere Palästinenser an der Teilnahme.

Sobald der Plan veröffentlicht wurde, war es völlig klar, dass Abbas stark dagegen opponieren würde. „Wir sagen tausendmal nein, nein, nein zum Deal des Jahrhunderts“, sagte er. „Wir haben diesen Deal von Anfang an abgelehnt und wir hatten Recht. Vor zwei Tagen sagten sie, ich solle zuhören. Was hören? Sollen wir für jedes palästinensische, muslimische oder christliche Kind ein Land ohne Jerusalem bekommen?“, fragte er.

Mahmoud Abbas nennt den Deal jetzt eine Verschwörung, die „niemals vorbei sein wird… Unsere Strategie konzentriert sich auf den Kampf zur Beendigung der Besatzung. Die Pläne zur Beseitigung der palästinensischen Agenda werden scheitern und wegfallen.“

Wie schon oft gesagt, lassen die Palästinenser keine Gelegenheit aus, um eine Chance zu verpassen. Ihre Führung behauptet, dass jeder Vorschlag eine Verschwörung und jede Initiative eine Falle ist. Frieden zu schließen erfordert Mut. Wird sich jemals ein palästinensischer Sadat einfinden?

Übersetzung: faehrtensuche