Warum nur wohne ich nicht in Berlin?

Wenn, dann wäre ich heute dabei – beim Kippaflashmob! So etwas gefällt mir! Eine konstruktive Idee! Schade, dass ich nur in Gedanken mit dabei sein kann! Aber immerhin das! …

Facebook in Aktion, „trommelt zusammen“. Initiatorin des „Kippaflashmobs“ ist Sara-Nurit Ronsenkrantz. Sie wirbt mit folgenden Worten:

„Wir nehmen nicht hin, dass auf unseren Straßen Menschen angegriffen werden, weil sie sich sichtbar als jüdisch zu erkennen geben. Deswegen setzen wir ein Zeichen und setzen uns, ob jüdisch oder nicht, eine Kippa auf. Bitte seid dabei und zeigt eure Unterstützung und Solidarität! Wer keine Kippa besitzt, ist natürlich trotzdem herzlich eingeladen mitmachen – wir versuchen, genügend Kippot mitzubringen und notfalls kann auch eine vergleichbare Kopfbedeckung getragen werden….oder ihr unterstützt uns einfach durch eure Anwesenheit…“

Einziger Wermutstropfen bei der Aktion: Warum kommt nicht (mal) ein Nichtjude auf so eine Idee?

Passendes Timing: Heute erschien in der Welt-online ein Artikel von Melodiy Sucharewicz, israelische Beraterin für politische Kommunikation und Strategie. In dem Artikel „Nichtjuden sollten mit Kippa auf die Straße gehen“ schreibt sie: „Was läuft schief, dass 2012 ein Jude in Berlin zusammengeschlagen wird? In Deutschland ist jetzt eine Bereitschaft zur Zivilcourage gefragt, zum bedingungslosen Kampf gegen Antisemitismus.“
(S. auch „Phänomenal guter Vorschlag“ und „Reichliche Auswahl„)

Es wäre schön, wenn die Aktion „Kippaflashmob“ weitere Aktionen nach sich ziehen würde. Es ist immer belebend, wenn Bewegung entsteht, hier: Solidarität mit den jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern! Und dringend notwendiger Widerstand gegen Antisemitismus!

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