Medizin …

…  gegen eine „Verkehrte Welt

Die Angst geht um. Terror, wohin man blickt. Heute stand ein Artikel in der Welt, getitelt „Muslime warnen vor Straßenschlachten“. Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek, äußert sich in der Weise, dass der öffentliche Frieden gestört werden könnte, wenn das „islamfeindliche Schmähvideo öffentlich gezeigt würde. Das hört sich nicht nur wie eine Drohung an, sondern das ist auch eine. Motto: Wenn ihr … (den Film zeigt), dann …(müsst ihr euch nicht wundern, wenn wir …) Selten hört man von Reaktionen wie die der Grünenpolitikerin Karin Göring-Eckardt, die in einem Interview meinte: „Das Video ist es nicht wert, dass wir das Recht auf freie Meinungsäußerung kaputtmachen.“ Es ist wirklich erbärmlich, welche Maßnahmen die Politker zu ergreifen gewillt sind. Statt ernsthaft und ohne Angst zu analysieren, zu hinterfragen, sich „schlau“ zu  machen, wird darüber diskutiert, ob man das Video nicht besser verbieten sollte. Wie soll man dieses Ansinnen bezeichnen? Vorlaufender Gehorsam? Unterwerfung? So wird die Meinungsfreiheit untergraben, die Sharia eingeführt! Tenor hinter allem: Schuld sind die Macher des Films, die religiösen Gefühle der Muslime sind verletzt, etc. Wenn Muslime beleidigt sind durch Filme, Karikaturen oder gar Koranverbrennungen, sind wir Schuld. Es ist also an uns, dass wir uns entschuldigen. Ja, wofür denn?

Herzerquickend ein Beitrag bei Castollux. Da schreibt jemand, der auf die Idee kommt, dass man „den Spieß auch umdrehen“ könnte. Der Beitrag „Die islamische Welt muss sich bei UNS entschuldigen!“ setzt richtige und wohltuende Maßstäbe. Dort heißt es:

Mord und Totschlag im Maghreb, islamische Gewalttäter können schalten und walten wie sie wollen und ihr “Volkszorn“ wird – wie in Ägypten – von der obersten Führung geduldet und orchestriert.

Dass aber westdeutsche Medien hier noch immer (man glaubt es kaum) einen Kotau nach dem anderen vollziehen, kann eigentlich nicht überraschen, weil der Kampf um demokratische Rechte wie Meinungsfreiheit in Deutschland und Europa längst den Bach runter zu gehen scheint und das Thema bei den meisten Muslimen in den Krisengebieten und hier nie im Vordergrund stand bzw. diejenigen jungen Liberalen und Intellektuellen in den Ländern vor Ort schnell von den islamischen Extremisten verdrängt wurden, nachdem sie (!) im Vorfeld  der “Revolution“ die Drecksarbeit, sprich Todesopfer, geleistet hatten. Danach kamen die Jakobiner des 21. Jahrhunderts, die islamischen Extremisten.

Und diese hatten nur auf die neu entstandene Lücke gewartet. Jeder halbwegs aufrichtige Mensch, der ein wenig analytische Fähigkeiten besitzt, musste das vorausahnen.

Ausgerechnet ein in deutschen “Qualitätsmedien“ und Talkshows pausenlos herumgereichter Buntspecht wie der Ägypter Hamed Abdel-Samad, der sonst mit Henryk M. Broder die letzten verbliebenen Satire-Meilen Deutschlands abgrast, hatte sich einst vorschnell und viel zu positiv argumentierend aus dem Fenster gelehnt, was die Entwicklung in seinem Heimatland Ägypten betraf. Heute rudert er langsam zurück.

Aber ich will ja zum Thema zurückkommen:Wenn schon von Entschuldigung die Rede sein sollte, dann sollte SIE, die ISLAMISCHE WELT, endlich Abbitte leisten
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