„Ich sage nur, Koran und Sunna lesen!“

Mit dieser Aufforderung beendet Sabatina James ihre Ausführungen über die Rechte der Frau im Islam. Ist die Frau im Islam gleichberechtigt oder unterdrückt? Dieser Frage geht Sabatina James in diesem Video nach. Im vorliegenden Artikel gebe ich ihre Aussagen in Textform wieder:

„In zahlreichen Berichten von Menschenrechtsorganisationen bzw. Fernsehdebatten nimmt das Thema Frauenrechte im Islam eine besondere Rolle ein. Dem Islam wird vorgeworfen, Frauen zu unterdrücken und ihnen viele ihrer individuellen Grundrechte zu verwehren. Die Rede ist von Zwangsheirat und Missbrauch bis hin zur Beschränkung der persönlichen Freiheit. ‚Bloße Anschuldigungen!‘, sagen einige Muslime. Sie behaupten, dass aufgrund medialer Macht der Humanisten und Zionisten das Thema in ein politisches Instrument verwandelt wird, um das Bild des Islam zu verzerren. Die Unterdrückung der Frau widerspreche den Lehren des Islams und basiere in keiner Weise auf den Lehren des Propheten Mohammeds. Der Zentralrat der Muslime in Deutschland schreibt zum Beispiel:

„Der Islam kennt keine Diskriminierung und Abstufung aufgrund des Geschlechts … Viele Nichtmuslime haben leider eine falsche Ansicht über den Islam, wobei die Medien einen großen Teil dazu beigetragen haben. Es ist wichtig zwischen dem, was der Islam sagt und dem, was manche Muslime tun, zu differenzieren.“

Unsere Ansichten beruhen aber weder auf Medienberichten noch auf Handlungen einiger Muslime, denn hierfür gibt es in den islamischen Quellen eine solide, nicht abzustreitende Grundlage. Im Koran selbst wird die Abstufung der Frauen deutlich sichtbar. Von großer rechtlicher Bedeutung ist z. B. Sure 2, 228, wo es heißt

            „… Doch die Männer stehen eine Stufe über ihnen  …“

Dies sei eine Stufe der Verantwortung, erwidern die Muslime. Im Koran bzw. Auslegungen dieses Verses sehen aber die Großgelehrten des Korans den Mann in vielerlei Hinsicht eine Stufe höher als die Frau. Höher in Tugend, in Schöpfung, Charakter, Moral, Position, Status, Versorgung, Kunst und Vorzug, im Diesseits sowie im Jenseits. Dem Mann gebührt die Unterwerfung der Frau, da er für ihre Morgengabe und den Unterhalt sorgt. Selbst in Sure 4, 34, wo es heißt:

„Die Männer stehen den Frauen in Verantwortung vor, weil Allah die einen vor den anderen ausgezeichnet hat…“

Selbst hier wird die Verantwortung von den Koranauslegern so erklärt, dass der Mann Herrscher, Befehlshaber und Erzieher der Frau ist, denn Allah hat es so gewollt, dass die Männer besser im Wissen und im Verstand sind als die Frauen. Was Allah durch seinen Propheten über die Frauen einmal sagte und anordnete, bleibt unwiderruflich. Denn die Worte Allahs sind herabgekommen, um das Verhältnis des Propheten zu den Frauen zu regeln und Glaubensmaßstäbe zu setzen. Demnach soll der Mann über die Frau herrschen und sie gehorsam erziehen, notfalls auch mit Schlägen. In Sure 4, Vers 34 steht zum Beispiel:

„… Und diejenigen, deren Widersetzlichkeit ihr befürchtet, ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie …“

Damit ist leichtes Schlagen ohne Erniedrigung gemeint, argumentieren einige Muslime, obwohl das Wort leicht im Originaltext nicht vorkommt. Aber abgesehen davon, Schlagen entehrt und erniedrigt jede Frau und fügt ihr unermessliche seelische Schmerzen zu. Nach der Definition einiger Muslime darf die Bestrafung der Frauen natürlich nicht negativ betrachtet werden. Ganz im Gegenteil, die Frau soll dafür dankbar sein, denn Allah will nur das Beste für sie. Er will sie durch den Mann erziehen lassen. Darum fordert er die Männer auf:

„Hängt die Peitsche auf, wo die Frauen des Hauses sie sehen, denn in ihr liegt ihre Erziehung.“

Frauenverachtende Aussagen des Propheten Mohammed werden verherrlicht, schöngefärbt und oft auch idealisiert. In seiner Abschiedsrede soll Mohammed den Ehemännern zum guten Umgang mit ihren Frauen ermahnt haben. Lesen wir den Text, der in Übersetzungen oft manipuliert wird:

„Fürchtet Allah hinsichtlich der Frauen, denn ihr habt sie genommen im Schutze Allahs. Die Einnahme ihrer Genitalien wurde euch durch Allahs Wort erlaubt. Ihr habt ein gewisses Recht über eure Frauen und sie haben ein gewisses Recht über euch. Euch gegenüber haben sie die Pflicht, niemanden in euer Bett zu holen, den ihr hasst. Tun sie es dennoch, so schlagt sie, aber nicht [zu] heftig. Euch gegenüber haben sie das Recht, in Güte versorgt und bekleidet zu werden.“

In dieser Rede, in der Muslime eine Gewährung der Frauenrechte sehen wollen, erscheint die Frau eher als ein erworbener Besitz des Mannes. Mit der Eheschließung erhält die Frau nach islamischer Scharia das Recht auf Unterhalt. Im Gegenzug erhält der Mann das Recht auf ihren Gehorsam und vor allem auf sexuellem Gehorsam. Und wehe, dass sie sich ihm widersetzt oder sich ihm sexuell entzieht. Dies kann nämlich mit Schlägen bestraft werden.

„Und sollte er sie begehren wollen, während sie auf Kamelsattel sitzt, so darf sie ihm das nicht verweigern“,

sagte Mohammed. Wo bleibt hier die Gleichstellung, wenn die Frau beim Sexentzug geschlagen werden darf, während der Mann sie aber vier Monate lang ohne Konsequenzen im Bett meiden darf. Und während dieser Zeit darf er selbstverständlich Sexkontakt zu seinen Sklavinnen halten. Der Islam enthält der Frau ihre grundlegenden Rechte vor und stellt sie als minderwertiges Geschöpf dar. Sie wird eine Stufe niedriger gestellt als der Mann (Sure 2, 228), sie erbt die Hälfte dessen, was ein Mann erbt (Sure 4, 11 – 12), ihre Zeugnisaussage ist halb so viel wert wie das eines Mannes (Sure 2, 282). […], sie kann geschlagen werden, der Mann aber nicht (Sure 4, 34), sie darf im Bett gemieden werden, der Mann aber nicht (Sure 2, 226). Ihr mangelt es an Verstand und an der Religionsausübung, sagte Mohammed. Sie ist unrein und mit der Unreinheit der Notdurft gleichgesetzt. Sie wird mit den Tieren gleichgesetzt, da beide das Gebet beim Vorbeilaufen unterbrechen, sagte Mohammed. Aishe fragte entsetzt: „Also habt ihr uns mit dem Esel und dem Hund gleichgesetzt?“

In der Frau liegt die Versuchung und ihre List ist groß und satanisch. Sie erscheint in der Gestalt eines Teufels, sie ist neben dem Haus und dem Tier ein Omen, ein Unglücksbringer. Sie ist unfähig, ein Volk zu regieren. Die Mehrheit der Höllenbewohner werden Frauen sein, sagte Mohammed. Und zuallerletzt sollte die Frau es sich anders überlegen und sich vom Islam abwenden wollen, so wird sie lebenslang eingesperrt und täglich gepeitscht, bis sie Reue zeigt. Mohammed hat die Frau verhöhnt, erniedrigt und eine Gefangene des Mannes gemacht. Sie soll ihm bedingungslos gehorchen und ihm zu jeder Zeit und überall verfügbar sein, um seine Begierde zu stillen. Sure 2, 223:

„Eure Frauen sind euch ein Saatfeld. So kommt zu eurem Saatfeld, wann und wie ihr wollt.“

Unermüdlich versuchen viele Euro-Muslime das verzerrte islamische Frauenbild mit ein paar schönen Sprüchen des Propheten zu retuschieren. So kann man die Abstufung der Frau im Islam aber nicht einfach wegerklären oder die anderen Sprüche einfach entsorgen, denn die diskriminierenden Aussagen sind eben viel mehr in der Anzahl als die positiven. Es steht außer  Zweifel fest, dass Frauen diskriminierende islamische Lehre und ihre Praxis nicht einfach aus der Luft gegriffen sind. Diese haben ihre Wurzeln im Koran und in der Sunna, wo die Abstufung und rechtlose Gleichsetzung der Frau mit den Tieren deutlich zu sehen ist. Aber seltsam, dass viele muslimische Frauen vor allem angesichts dieser Tatsache immer noch wie ferngesteuert behaupten, sie wären im Islam mit den Männern immer gleichberechtigt. Ich sage nur, Koran und Sunna lesen!“

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