Auf die Schnelle …

… kurze Anmerkungen zum Holocaustgedenktag und dem Besuch des ägyptischen Präsidenten in Berlin

Die SPD entblödet sich nicht, von einer strategischen Partnerschaft mit der Fatah zu sprechen. Alles ist möglich, auch Friedensgespräche mit der Fatah – und da Fatah und Hamas gerade dabei sind, sich zu versöhnen, um gemeinsam Israel auszuradieren – ist die Hamas bei den Friedensgesprächen natürlich eingeschlossen. Ist doch alles ganz easy! Hat da jemand was anderes behauptet?

Wie sieht es mit der CDU und Merkel aus?

Der Holocaustgedenktag am 27. Januar lag dieses Jahr auf einem Sonntag. Pech, so sind die Feierlichkeiten im Deutschen Bundestag eben auf Mittwoch, den 30. Januar verlegt worden.

Ja – und dann stand da noch – an eben diesem Datum – der rote Teppich auf dem Plan. Der ägyptische Präsident – Judenhasser und Holocaustleugner, der kürzlich noch dazu ermahnt hat, ägyptische Kinder zum Hass gegen Juden zu erziehen – wird mit allen militärischen Ehren empfangen! Merkel ist das nicht zu blöd? Als ich das Foto sah – Merkel und Mursi einander die Hand reichend – tauchte dahinter in mir ein ebensolches Foto auf, nur dass darauf der israelische Ministerpräsident Netanyahu zu sehen war. Das alles kein Widerspruch? Alles ganz leicht unter einen Hut zu kriegen?

Ein weiteres historisches Datum kollidiert mit eben erwähntem „Ereignis“. Der 30. Januar 1933 – warum sollen wir uns an den erinnern?, ist ja schon 80 Jahre her – ist der Tag der Machtergreifung Hitlers! Das ganze Zusammentreffen nur ein Zufall? Hat sich halt so ergeben? – Merkwürdiger Zufall!!!!

Wie passt das zusammen – Holocaustgedenktag, Empfang mit militärischen Ehren eines Judenhassers, dessen Medienberater Fathi Shihab-Eddim u.a. äußert, dass die Behauptungen über den Holocaust eine „Ente“(„hoax“=Falschmeldung) seien – natürlich mit Mursis Rückendeckung – und Hitlers Machtergreifung? Schon mal darüber nachgedacht????

Sturm der Entrüstung? Mitnichten! Höchstens ein Sturm im Wasserglas.

Deutschland hat andere, echte Probleme, als da sind z.B. Naturschutz, Energiewende und – noch ganz frisch aus der Presse – ein Sexismusproblem! Was die anderen „Nebenschauplätze“ (s.o.) betrifft, können wir also ganz beruhigt sein!

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