Israel und die geheime Korrespondenz FDR’s mit dem saudischen König

Es sind die „kleinen Geschichten am Rande“, die Geschichte interessant machen, Historie lebendig werden lassen, den Erinnerungsspeicher nicht belasten, sondern erfreuen.

Nachfolgende Geschichte, die ich hier gefunden habe, gehört dazu. Es ist eine Geschichte zum 67. Unabhängigkeitstag Israels, dem Yom Ha’Atzmaut.

Originalartikel: Israel & FDR’s Secret Correspondence with the Saudi KIng

von Rabbi Benjamin Blech

Übersetzung: faehrtensuche

Israel und die geheime Korrespondenz FDR’s mit dem saudischen König

FDR [Franklin Delano Roosevelt] hat die Gründung des Staates Israel nicht unterstützt. Das Schicksal hatte andere Pläne.

Diese Woche feiern wir den 67. Jahrestag der Geburt des modernen Staates Israel. Dieses bedeutende Ereignis hätte fast nicht stattgefunden ohne ganz besondere g’ttliche Intervention.

Damals kannte fast niemand die Geschichte. Erst sehr viel später kam die geheime Korrespondenz zwischen Franklin Delano Roosevelt und dem saudischen König zum Vorschein. Aber jetzt wissen wir, was sich hinter den Kulissen abspielte, etwas, das sicherlich die Anerkennung Israels als Mitgliedsstaat der Vereinten Nationen behindert hätte – und wir können wieder einmal bewundernd vor den geheimnisvollen Wegen stehen, bei denen G’tt sich einbringt in der Lenkung der Wendepunkte der Geschichte.

Ich hatte gerade jetzt das Privileg, Kopien von den Originalbriefen zwischen Abdul Aziz bin Abdur Rahman al Faisal al Saud und dem damaligen Präsidenten der Vereinigten Staaten zu sehen. Es war im März 1945, als der saudische König, in Kenntnis über das bevorstehende Ende des Zweiten Weltkrieges, an FDR von seiner Befürchtung schrieb, dass der jüdische Rest des Holocaust auf eine Rückkehr in sein altes Heimatland Palästina drängen könnte. Saud war insbesondere besorgt, dass es dafür amerikanische Unterstützung aus humanitären Gründen geben könnte, vor allem angesichts der Enthüllungen über das Ausmaß jüdischen Leidens.

Der saudische König war undiplomatisch direkt in seiner Ablehnung dieser Möglichkeit:

„Dieses Recht [der Araber] suchen Menschen nun zu zerstören durch Unrecht, beispiellos und unerreicht in der Geschichte. Es ist das Recht der Araber in Palästina, das die Sprecher des jüdischen Zionismus zu verspotten und abzuschaffen wünschen durch Verwendung verschiedener Formen der Lügenpropaganda, erfunden, verhohlen und von ihnen in der ganzen Welt eingesetzt. … Sie bereiten sich darauf vor, eine Form von Nazi-Faschismus in Sicht- und Hörweite der Demokratien und inmitten der arabischen Länder zu schaffen sowie in ihren Herzen und in den Herzen des Ostens, der sich in diesen kritischen Zeiten gegenüber der Sache der Alliierten als loyal erwiesen hat. … Wir erklären freimütig und deutlich; dem Zionismus in Palästina zu helfen bedeutet nicht nur, Palästina in Gefahr zu bringen, sondern auch alle Nachbarländer.“

Ungeachtet der unglaublichen Bezugnahme auf die arabische Welt als einer, die sich „loyal zu der Sache der Alliierten“ erwiesen habe, trotz ihrer starken Verbindungen zu Hitler und den Nazis, schien der saudische König ganz zuversichtlich, dass er eine positive Antwort von FDR erlangen würde, die die Gründung eines jüdischen Staates unmöglich machen würde.

In der Tat – er war nicht enttäuscht.

Am 5. April antwortete FDR mit einer extrem freundlichen Mitteilung. Darin bot er dem König eine feste Zusage an.

„Eure Majestät wird sich zweifellos daran erinnern, dass ich Ihnen bei früheren Gelegenheiten mitgeteilt habe, dass ich in meiner Eigenschaft als Chef der Exekutive dieser Regierung keine Maßnahme ergreifen würde, die sich dem arabischen Volk gegenüber als feindlich erweisen könnte.“

Solange er weiter als Präsident diente, machte er klar, dass der Traum des jüdischen Volkes auf Rückkehr in ihre Heimat nicht erfüllt werden würde. Das waren seine Worte.

Am 12. April, gerade einmal sieben Tage nach dem Datum der Festlegung von FDR dem saudischen König gegenüber, verstarb FDR.

Amerika betrauerte den Tod seines Führers, der sie durch die vergangenen Schreckensjahre geführt hatte, mächtig. Juden, als dankbare Bürger eines Landes, das ihnen so viel Segen geboten hatte, waren führend bei denen, die von Trauer überwältigt waren. Wir können jetzt g‘ttliche Fingerabdrücke sehen in der Ablösung von FDR durch Harry Truman, ein Mann, der im Vorfeld eine freundschaftliche Geschäftsbeziehung mit einem Juden hatte und der sich in der einzigartigen Position befand, die Gründung des Staates Israel möglich machen zu können, die sein Vorgänger nie zu erlauben versprochen hatte.

Es scheint, dass Wunder immer eine maßgebliche Rolle in der unvergleichlichen Geschichte eines Volkes spielten, das nach einer Pause von nahezu 2000 Jahren in seine Heimat zurückgekehrt ist. Aber es sind nicht nur die Wunder, die es Israel ermöglicht haben, die Angriffe seiner vielen Feinde, weit überlegen an der Zahl, an der Bewaffnung, an Reichtum und an Freunden unter den Nationen der Welt zu überleben. Kein rationaler Historiker, kein realistischer Militäranalytiker, kein überzeugender politischer Kommentator hätte voraussagen können, dass nach 67 Jahren Bestrebungen, Israel zu vernichten, es immer noch stolz und groß dasteht, sicher in seinen Errungenschaften und zuversichtlich in [der Hoffnung auf] sein weiteres Überleben.

Israels Entwicklung durch seine Teenager-Jahre, sein Wachstum zur Reife und sein heutiger Platz in der Welt als ein Wunder der Technik – alles trägt Zeichen von g‘ttlicher und wunderbarer Assistenz. Jedoch lasst uns in diesem Jahr, jetzt, da wir die ganze Geschichte kennen, unsere Anerkennung des Wunders hinzufügen, das auch Israels Geburt möglich gemacht hat.

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Ein Gedanke zu „Israel und die geheime Korrespondenz FDR’s mit dem saudischen König

  1. Eine wunderbare Geschichte, sagt eine g’ttlose alte Jüdin. – Ich wußte, daß die US-Administration nicht besonders glücklich war über die Entstehung Israels. Aber daß FDR dieser Möglichkeit auch so feindselig gegenüber stand, das wußte ich nicht. Meine Verehrung ihn betreffend hat einen sehr starken dämpfer bekommen. Sehr enttäuschend.
    lg
    caruso

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