Iran und die Bombe

Oder für alle, die den Text lieber in Deutsch lesen möchten:

Warum sind so viele Menschen mit so vielen unterschiedlichen Ansichten – angefangen beim Premierminister von Israel bis zum König von Saudi-Arabien – so besorgt, dass der Iran eine funktionsfähige Atomwaffe bauen könnte? Oder, um es noch einfacher auszudrücken: Warum müssen wir den Iran daran hindern, die Bombe zu bekommen? Der Grund dafür ist schmerzhaft deutlich: Sie könnten sie tatsächlich anwenden. Frankreich verfügt über Atomwaffen. Ebenso das Vereinigte Königreich. Aber niemand macht sich Sorgen, dass sie sie nutzen werden. Nicht die Kernwaffen sind das Problem, [sondern] die, die sie haben und was sie mit ihnen machen könnten.

„Wir beten nicht den Iran an, wir beten Allah an“, sagte der iranische Führer Ayatollah Khomeini im Jahr 1980. “Ich sage, lasst dieses Land brennen. Ich sage, lasst dieses Land in Rauch aufgehen, vorausgesetzt, dass der Islam siegreich im Rest der Welt bleibt.“

Eine militante Nation, die ihre eigene Zerstörung nicht fürchtet, ist eine sichere Bedrohung für ihre Feinde. Und diese Gefahr wird auf ein ganz neues Level gebracht, wenn der militante Staat sich mit Atomwaffen ausrüstet.

Wer sind die Feinde der Islamischen Republik Iran? Es gibt drei: der erste Feind des Iran sind die Vereinigten Staaten von Amerika. Ein üblicher Slogan von Iranern auf öffentlichen Demonstrationen ist „Tod für Amerika.“ Aber das ist nicht nur ein Slogan. Iran hat seit über drei Jahrzehnten wirkliche Aktionen ausgeführt gegen den, den er „Der große Satan“ nennt. Im Jahr 1979 gab es Irans Besetzung der US-Botschaft in Teheran, 1983 den Bombenanschlag auf die Marinekasernen in Beirut, der 241 amerikanische Soldaten tötete und 1996 den Bombenanschlag auf die Khobar Towers in Saudi-Arabien, der weitere 19 Amerikaner tötete – nicht zu vergessen den Krieg im Irak, in dem der Iran wenig tat, um die Tatsache zu verbergen, dass er anti-amerikanische Milizen mit hoch entwickelter, panzerbrechender Munition versorgte, die für die Verstümmelung und den Tod von Hunderten von US-Soldaten verantwortlich war.

Ein nuklearer Iran könnte seine Bestrebungen [efforts] erheblich ausdehnen, um den amerikanischen Interessen zu schaden, in dem sicheren Wissen, dass sein Besitz von Atomwaffen jede militärische Vergeltung äußerst unwahrscheinlich machen würde. Und mit der Zeit und in kurzer Zeit könnte ein nuklearer Iran die Art von Interkontinentalraketen entwickeln, die amerikanische und europäische Städte innerhalb der Reichweite ihrer Waffen brächte.

Ein zweiter Feind des Iran, einer schiitisch muslimischen Nation, sind die sunnitisch muslimischen Nationen des Nahen Ostens. Eine iranische Bombe würde sofort ein nukleares Wettrüsten in der Region auslösen, denn die arabischen Staaten – fast alle mit einer sunnitischen Mehrheitsbevölkerung – positionieren sich, um sich gegen einen Angriff aus dem Iran zu verteidigen. Indem diese Regimes und Diktaturen ein Wettrennen veranstalten, um Atommächte zu werden, wächst die Wahrscheinlichkeit, dass Kernwaffen angewendet werden könnten, exponentiell; entweder direkt oder durch terroristische Netzwerke.

Und der dritte und letzte Feind des Iran ist Israel. Nur rund tausend Meilen trennen die Islamische Republik von dem jüdischen Staat. Iranische Führer haben Israel „einen tollwütigen Hund“ genannt, „ein Krebsgeschwür, das weggeschnitten werden muss“ und haben öffentlich und wiederholt Israels „Vernichtung“ gefordert. Sie führen einen kontinuierlichen Terrorkrieg gegen Israel, stellvertretend durch die Hisbollah und Hamas. Der ehemalige iranische Präsident Akbar Hashemi Rafsanjani – ein Mann, in der westlichen Presse oft als moderat und Pragmatiker beschrieben – artikulierte die iranische Position so: „Wenn die islamische Welt eines Tages auch mit Waffen ausgestattet ist wie jene, die Israel jetzt besitzt, dann wird die Strategie der Imperialisten zum Stillstand kommen, weil die Verwendung auch nur einer Atombombe innerhalb Israels alles zerstören wird. Aber der islamischen Welt wird sie nur schaden.“ Er hat Recht. Deswegen können zivilisierte und vernünftige Führer der Welt es nicht zulassen, dem Iran zu erlauben, Atomwaffen zu entwickeln. Denn wenn die Iraner das tun, werden sie eine schwere Bedrohung für die Sicherheit Amerikas und Europas darstellen, eine regionale Bewaffnung auslösen, ein Spielraum, der die schlimmsten Spieler die schlimmsten Waffen der Welt erwerben sieht und die Juden das zweite Mal in einem Jahrhundert mit Vernichtung droht. Oder um es einfacher auszudrücken: Dem Iran kann nicht ermöglicht werden, die Bombe zu bekommen, denn er könnte sie tatsächlich einsetzen.

Mein Name ist Bred Stephens.

[Übersetzung: faehrtensuche]

UPDATE:

Ganz aktuell eine „Information, die es nicht in die westlichen Medien geschafft hat„:

Der ehemalige Iranische Präsident Ayatollah Hashemi Rafsanjani sagt, er sei zuversichtlich, dass Israel von der Weltkarte verschwinden wird.

Nachzulesen beiEsther

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Ein Gedanke zu „Iran und die Bombe

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