Sukkot 5776

Heute Abend beginnen mit Eintritt des Sonnenuntergangs die Feiertage des Sukkot, des Laubhüttenfestes. Dieses Fest ist eines von drei Wallfahrtsfesten und wird von vielen Juden als das Fest aller Feste angesehen. Auf alle Fälle gilt es als das fröhlichste Fest. Sieben Tag lang spielt sich das wesentliche alltägliche Leben in Laubhütten, jüdisch: Sukkas, ab. Rabbi Tzvi Sytner nimmt darauf in diesem Video Bezug und sagt:

„Wir leben in Sukkas, um uns zu erinnern, wie – als die Juden in der Wüste lebten – sie keine sicheren Wohnungen, mächtigen Gebäude, leistungsfähigen Sportfahrzeuge hatten, die ihnen einen Sinn für Sicherheit hätten geben können. In der Tat, sie hatten leichte Hütten mit dünnen Dächern, die sie eigentlich nicht schützen konnten vor Wetter, vor Feinden, vor Tieren, vor vielen Dingen. Der Sinn für ihre Sicherheit kam aus der Tatsache heraus, dass G’tt sie beschützte. Daher kam ihre Sicherheit. Es gibt einige Dinge im Leben, die uns einen Sinn für Sicherheit und Stabilität geben, aber während du darüber nachdenkst, ob es nun der Job, das Haus, die Gesundheit, die Verwandtschaft ist; so viel Gelassenheit wir auch von diesen Dingen bekommen – nichts im Leben ist immer garantiert. Wir können nicht hundert Prozent der Zeit für Sicherheit sorgen. Einmal im Jahr verlassen wir unsere Häuser, unsere komfortablen Häuser. Wir gehen `raus, wir sitzen in fragilen Hütten, wir verlassen die Sicherheit unserer Häuser, um zu entdecken, dass die einzig wahre Sicherheit, die wir haben, von unserem Schöpfer kommt. Wir können unsere Sorgen G‘tt übergeben. Wir lehnen uns bequem zurück und schätzen die Tatsache, dass der Schöpfer des Universums, der uns so sehr liebt, sich um uns sorgen wird. Vielleicht ist deswegen die Zeit der Sukkas die Zeit des Glücks. Und mit diesem Gedanken können wir uns zurücklehnen und einfach nur „verschnaufen“.“

Ich wünsche ein gutes „Verschnaufen“ und CHAG SAMEACH!

Sukkot – eine Feier für alle Nationen!

Wer den diesjährigen Cartoon von Yaakov Kirschen „bewundern“ möchte, sollte diesem Link folgen!

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5 Gedanken zu „Sukkot 5776

    • Diese Organisation missioniert offen und versteckt. Leider kriechen diesen Personen immer wieder jüdische Israelis auf den evangelischen Leim.

      Missionierung in Israel ist Antisemitismus und Verachtung von unserem Judentum.

      Ich hoffe, dass diese Organisation in Israel geächtet wird. Warum betätigen sie sich nicht in islamischen Staaten?

      • Ich will ja nicht beleidigend wirken, aber warum einige religiöse Christen Israel unterstützen, liegt klar auf der Hand. Zionist ist nicht gleich Zionist und auch hier gilt es zu unterscheiden.

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