3. Oktober

„Jeder weiß, dass sich am 3. Oktober 1990 Deutschland vereinigte. Aber was geschah an diesem Tag eigentlich genau? Eine Chronik verrückter Stunden“. Zusammengestellt von Martin Machowecz und Stefan Locke in der Zeit in „Und Recht und Freibier„.

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Heute jährt sich dieses Ereignis zum 25. Mal. „Silberhochzeit„? Grund zu feiern?

Es folgt eine (nicht ganz) wahllose Zusammenstellung von Zitaten aus Reden/Artikeln anlässlich des 3. Oktober. Manche der nachfolgenden Statements aus den verschiedenen Artikeln soll(t)en durchaus provozieren oder als Provokation/Anregung zum Nachdenken und/oder Nachlesen genutzt werden.

Den Anfang macht Bundespräsident Joachim Gauck:

„Am 3. Oktober denken viele von uns an den Klang der Freiheitsglocke, an die Freudentränen nicht nur vor dem Reichstag, an die Aufbruchsstimmung, ja: an großes Glück.

Aber in diesem Jahr ist etwas anders. So mancher fragt: Warum zurückblicken? Hat die Bundesrepublik momentan nicht drängendere Themen als dieses Jubiläum? Was können wir feiern in einer Zeit, in der hunderttausende Männer, Frauen und Kinder bei uns Zuflucht suchen? Einer Zeit, in der wir vor so immensen Aufgaben für unsere Gesellschaft stehen?

Meine Antwort darauf lautet: Es gibt etwas zu feiern. Die Einheit ist aus der Friedlichen Revolution erwachsen. […]

Auch 1990 gab es die berechtigte Frage: „Sind wir der Herausforderung gewachsen?“ […]

Die innere Einheit Deutschlands konnte vor allem wachsen, weil wir uns als zusammengehörig empfanden und weil wir in Respekt vor denselben politischen Werten gemeinsam leben wollten. Doch nun, wo viele Flüchtlinge angesichts von Kriegen, von autoritären Regimen und zerfallenden Staaten nach Europa und besonders nach Deutschland getrieben werden, nun stellt sich die Aufgabe der inneren Einheit neu. Wir spüren: Wir müssen Zusammenhalt wahren zwischen denen, die hier sind, aber auch Zusammenhalt herstellen mit denen, die hinzukommen. Es gilt, wiederum und neu, die innere Einheit zu erringen. […]

Wie 1990 erwartet uns eine Herausforderung, die Generationen beschäftigen wird. Doch anders als damals soll nun zusammenwachsen, was bisher nicht zusammen gehörte.“ […] (Bundespräsident Joachim Gauck, Festakt zum 25. Jahrestag der Deutschen Einheit)

Deutschland wächst zusammen. Spuren der einstigen Todesgrenze gibt es nur noch wenige. Die zwei wichtigsten Staatsämter der Bundesrepublik sind mit Merkel und Gauck in ostdeutscher Hand.“ (Matthias Holluba in: Deutsche Silberhochzeit)

Es war keine Vereinigung.“ (Gregor Gysi in: Interview mit Gysi zum 3. Oktober 1990)

„Das ist kein Feiertag. Sicher ging mit der DDR ein ganz elendes, auch antizionistisches Regime zu Ende. Aber die Welt war besser, als es noch die alte BRD gab. Das ist kein Pathos, sondern eine Realanalyse.“
(Dr. Clemens Heni in: Der 3. Oktober, das Ende der BRD und der Aufstieg des Islamismus wie auch des akademischen Kapitalismus)

„3. Oktober, seit 1997 Tag des Tauhid, der Einheit. Tauhid Scharia und Islam sehen die Muslime für Deutschland vor: „Der 3. Oktober wurde ganz bewusst gewählt. Er soll die Zugehörigkeit der Muslime zur Einheit Deutschlands unterstreichen,“ erklärt die Deutsche Islamkonferenz. Nein, nicht die Zugehörigkeit ist gemeint, sondern die Eroberung unseres deutschen Nationalfeiertages durch den Islam. Es ist im übertragenen Sinn eine Landnahme der Symbole, wie die Moschee-Areale im Westen konkret vom Islam erobertes Gebiet sind.“
(Dr. Gudrun Eussner in ihrem Artikel „Islam. Statt Integration Eroberung“ [Der Artikel ist vom 9. Oktober 2011, s. auch den Beitrag vom 2. Oktober 2015: „Kolonisierung Europas im Namen des Islam„] )

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