AufGelesenes

Es ist immer wieder erstaunlich, wie über den Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern berichtet wird. Gerade habe ich auf Spiegel Online den Kommentar von Nicola Abé gelesen, der auf die Terrorwelle von Palästinensern gegen jüdische Israelis eingeht, ohne auf die Terrorwelle von Palästinensern gegen jüdische Israelis einzugehen. Abé stellt die Situation so dar, als sei die Gewalt eine Folge der fehlenden politischen Durchbrüche und außerdem der Brutalität der israelischen Gesellschaft.“

Weiterlesen hier: Gideon Boess, Das Gewaltproblem der Opfer.

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Stellen wir uns kurz vor, in einer deutschen Innenstadt würde ein Ehepaar mitten auf der Straße erstochen – und die Zeitungen im Ausland würden sich in der Überschrift vor allem dafür interessieren, dass Polizisten zur Verteidigung auf den Angreifer geschossen haben anstatt über den wahren Horror zu berichten, der geschehen ist: ein Mord mitten auf der Straße. Gewöhnlich würde kein Journalist infrage stellen, wie hier die Nachricht zu lauten hat.“

Ganzen Bericht lesen: Kommentar: Journalismus gegen alle Regeln.

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Die meisten Menschenrechtsorganisationen ignorieren den palästinensischen Terror gegen israelische Zivilisten. […] Organisationen wie “Adalah”, “Al-Mezan”, “Coalition of Woman for Peace”, “Medical Aid for Palestinians” und “Young Women’s Christian Association – YWCA” haben Israel für die jüngsten Gewaltausbrüche verurteilt, ohne jegliche Kritik am palästinensischen Terror.“

Hier: Menschenrechtsorganisationen ignorieren den Terror.

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Es hat mir lange widerstrebt, das zu sagen, aber die anhaltende Gewalt in Jerusalem hat die arabische Idiotie über meine Fähigkeit zur Toleranz hinausgeschoben. Ich muss es jetzt sagen, und ich muss es öffentlich sagen: Es ist mir peinlich, ein Araber zu sein.“

Weiterlesen hier: Fred Maroun, Ich schäme mich, ein Araber zu sein.

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5 Gedanken zu „AufGelesenes

  1. Ich habe fast alle von Dir erwähnten Artikel gelesen. Jener vom Spiegel ist wirklich nur zum Kotzen,
    falsch. Jener von Fred Maroun finde ich großartig. Böss ist sehr gut, auch jener von der Botschaft.
    Israwiss gerade gelesen. Leider allzu wahr. Was für eine Sch***gesellschaft!
    lg
    caruso

  2. Das finde ich schade. Ich finde es sehr bedauernswert, dass mit diesen kranken Kriegen die Religionen als Waffe herhalten. Ich kenne einen Araber, der meinen ganzen Respekt hat. Für mich war es das erste Mal, dass ich mit einem Moslem Kontakt hatte und ich bin von diesem MENSCHEN ganz und gar beeindruckt. Das wollte ich irgendwie loswerden, bevor ich mir später die von Dir gesetzten Links genauer ansehe.
    Ich hoffe, Du siehst es mir nach.

    Herzliche Grüße

    Sylvia

  3. Vielen Dank für den Link zu dem Kommentar von Fred Maroun. Sehr aufschlussreich und leider wahr.
    Die Berichterstattung in Deutschland zu Israel ist immer eine ganz besondere Sache. Sie ging auch einmal in eine total andere Richtung, als Mainstream-Medien über die israelische Armee schrieben: „Sie rollten wie Rommel, siegten wie Patton und sangen noch dazu. ‚Dies ist eine singende Armee. Ihre Krieger singen wie die Helden Hemingways.‘ staunte Kriegskorrespondent James Reston.“ Ja, das stand einmal im Spiegel. Vielleicht schreibe ich mal darüber, wenn ich dazu komme.

  4. Die hiesige Berichterstattung zur Gewalt in Israel ( ich könnte Weiteres und Ähnliches aus dem Radio dazu beitragen, was ich mir notiert habe) , kann ohne Wenn und Aber die Überschrift erhalten: Antisemitismus. Dazu gehört auch, dass solche Araber wie Fred Maroun ignoriert werden.

  5. Weisst du, das erstaunt mich immer weniger. Bei diesen Medien geht’s ums Business.
    Ich glaube, dass unsere Gesellschaft bald in eine Anarchie versinken wird. Schon jetzt häufen sich überall auf der Welt Anti-Polizei Demonstrationen. Polizisten werden mittlerweile mit Nazis verglichen. Der Rechtsstaat wird verteufelt. Pseudo-Antifaschisten randalieren und sehen sich im Nachhinein als Opfer. Ich sehe viele Parallelen mit der Berichterstattung über den Palästina-Israel Konflikt. Dabei sind die Israelis die Polizisten und die Palästinenser die randalierenden Demonstranten.

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