Und die Welt schweigt

Es vergeht kein Tag, an dem Juden in Israel nicht neuen palästinensischen Terrorangriffen ausgesetzt sind. In nur zwei Monaten wurden 22 Menschen ermordet und 200 verletzt. Der 28. November war der „erste Tag seit über zwei Monaten, der nicht mit Nachrichten über Terroranschläge oder die Beerdigung derer Opfer begonnen hat“, schreibt Ruth.

Die israelische Journalistin von Israel Hayom, Lital Shemesh, wollte – auch in Anbetracht der Tatsache, dass viele internationale Medien israelisches Leid herunterspielen – das Bewusstsein für die 22 Ermordeten steigern und beschloss, einen kurzen Film zu drehen. Arutz Sheva berichtet.

In dem Artikel äußert sich Lital Shemesh wie folgt:

„Als eine Israelin, die im Schatten der jüngsten Terrorwelle lebt, habe ich beschlossen, dass dies so nicht weitergehen kann. Die Menschen werden hier auf den Straßen abgeschlachtet und wir hören nicht, dass die Medien der Welt diese Taten verurteilen oder Israel unterstützen.“

Und weiter:

Ich verstand, dass die Zeit gekommen war, der Welt zu zeigen, wie ich fühle, in einem Kurzfilm, ohne jede Narration, der die Bilder von denen zeigt, die in den vergangenen zwei Monaten ermordet wurden.

Herausgekommen ist, wie Arutz Sheva schreibt, ein „herzzerreißender Film„.

„Gegen Ende des Films ist eine sichtlich emotionale Shemesh zu sehen, die mit den Tränen kämpft – eine Reaktion, von der sie sagte, dass sie völlig spontan war, als sie ein Gefühl der Trauer überkam.“

Am Ende des Films steht ein Appell:

„Ich habe Angst, durch die Straßen zu gehen als Jüdin und Israelin.“

Und die Welt schweigt!

 

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3 Gedanken zu „Und die Welt schweigt

  1. Leider ist der 28. November der EINZIGE Tag geblieben. Und wenn selbst die Israelischen Zeitungen morgens nichts mehr davon berichten, dann nur weil es „normal“ geworden ist. Aber wem sage ich das? Du weisst das genauso gut wie ich. Wuensche Dir einen schoenen Tag.
    Ruth

  2. Anscheinend ist die Welt einverstanden damit, was in Israel geschieht. Mit den Angriffen Morden usw. Ich vermute, die Welt hofft, daß die PalAraber erledigen, was Hitler & Co nicht gelang. Dann wäre die Welt besser, ruhiger, schöner. Wie öde diese Welt ohne diese „Störenfriede“ wäre, und zwar in jeder Hinsicht, so viel Fantasie hat die Welt nicht, um das vorstellen zu können.
    In die Hölle mit den Weltvertretern! Oder auf den Mond! Keine sehr fromme Wünsche, aber besseres verdienen sie nicht.
    lg
    caruso

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