Israelische Ärzte kämpften um sein Leben

Die in der Überschrift zu lesende Meldung fand ich gestern in einem Online-Magazin. Hintergrund dieser Meldung war der jüngste Terroranschlag in Tel Aviv am Mittwoch, den 8.06.2016. Abends gegen 21.30 Uhr saßen zwei palästinensische Terroristen mit Anzügen bekleidet (als religiöse Juden verkleidet) in einem bekannten Restaurant „mitten in Tel Aviv“, als sie plötzlich aufstanden und damit begannen, wild um sich zu schießen. Zurück blieben vier Tote und mindestens siebzehn Verletzte.

„Israelische Ärzte kämpften um sein Leben.“ Um wessen Leben geht/ging es? – Um das eines bei dem Anschlag schwer verletzten Israelis? … Nein, weit gefehlt! … Es ging um das Leben eines der an dem Anschlag beteiligten Terroristen!

Ungewöhnlich? Nicht in Israel!

Dass bei einem Anschlag verletzte Terroristen von israelischen Ärzten genauso behandelt werden wie Israelis selbst, ist in Israel gängige Praxis! Und oft genug schon war zu lesen, dass das Leben des/der Terroristen gerettet werden konnte, das des/der verletzten Opfer/s jedoch nicht. Nach dem Attentat in Tel Aviv postete jemand auf Twitter: „Einer der unschädlich gemachten Terroristen wird mit ärztlicher Kunst wieder schädlich gemacht.“

Die bei dem Anschlag getöteten vier Israelis sind:

  • Dr. Michael Feige (58) aus Midreshet Beer Sheva. Professor für Israel-Studien an der Ben-Gurion-Universität des Negev in Beer Sheva lehrte. Vater dreier Kinder.
  • Ido Ben Ari (39) aus Ramat Gan. Hatte eine leitende Position in der israelischen Zweigstelle von Coca.Cola inne. Vater zweier Kinder. Seine Frau wurde schwer verletzt.
  • Ilana Naveh (39) aus Tel Aviv. Nach Angaben der israelischen Botschaft feierte sie den Geburtstag eines Freundes. Mutter von vier Kindern.
  • Mila Mishaev (32) aus Rishon Lezion. Sie hatte eine Verabredung mit ihrem Verlobten. Sie wurde direkt nach dem Angriff schwerverletzt ins Krankenhaus eingeliefert, wo sie ihren Verletzungen erlag.

Die Hamas, die sehr schnell die Verantwortung für das Attentat übernahm, drohte mit weiteren Anschlägen während des Fastenmonats Ramadan. Wie anders ist ihr Statement: „Das Tel-Aviv-Attentat ist die erste Überraschung im heiligen Monat Ramadan“ zu deuten? Die erste Überraschung? Nein, der erste Terroranschlag gleich am ersten Tag des Ramadan. Sozusagen eine Einstimmung in das, was noch kommt. Ist es nicht jedes Jahr dasselbe? Der Monat Ramadan stellt sich jedes Jahr als blutig heraus. Aber wie unsere Medien suggerieren: Mit dem Islam hat das nichts – rein gar nichts – zu tun! Doch womit sonst? Ruth schreibt: „Ihren ersten Fastentag, haben die beiden Anhänger der Religion des Friedens mit feiner Schokolade und mehrfachem Mord beendet“.

Während sich israelische Ärzte um die Wiederherstellung eines Terroristen bemühen und während Israel trauert, feiern die Palästinenser den Tod! Wer empört sich darüber? Niemand! Jedenfalls die deutschsprachigen Medien tun es nicht! So ist auch das Resümee eines Blogs aus Israel folgendes:

„Israel trauert.

‚Palästina‘ feiert die Terroristen.

Die Welt schweigt.“

Das Schweigen hat schon längst groteske Formen angenommen! Aber Schweigen kann man nicht durch Schweigen besiegen! …

Am Israel Chai! Und: Shabbat Shalom!

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