Palästinensischer Nationalismus

von Michael Lumish
28. August 2016

Englischer Originalartikel: Palästinian Nationalism
Übersetzung: faehrtensuche

Fast jeder versteht die „Palästinenser“ als Nation, aber die entscheidende Frage ist, ob sie jemals einen Staat erschaffen werden?

Die gängige Meinung bei den meisten Menschen im Westen ist, dass Frieden nur über eine Zweistaatenlösung erreicht werden kann. Es gibt prominente Stimmen, die dem nicht zustimmen, wie Caroline Glick und Martin Sherman, beide von der Jerusalem Post – erwähnenswert ist, dass Sherman auch ein prominenter Mitarbeiter bei Jews Down Under [Online-Magazin für australische Juden] ist – aber es ist allgemeiner Konsens unter den westlichen Regierungen, natürlich einschließlich der Obama-Regierung, dass die einzig praktikable Lösung die Schaffung eines palästinensisch-arabischen Staates ist, um die „palästinensische“ Nation zu repräsentieren.

In einem kürzlich erschienenen Artikel des Gatestone Institute diskutiert Louis René Beres die Tatsache, dass Israel einen palästinensisch-arabischen Staat an seinen Grenzen nur akzeptieren wird, wenn dieser entmilitarisiert ist. Wer meint, dass solch eine israelische Forderung unzumutbar ist, kann einfach nur Staub aufwirbeln, denn es ist unmöglich, dass die Juden im Nahen Osten unter der Bedrohung einer palästinensisch-arabischen Armee an ihren Grenzen leben.

Aber er weist auch darauf hin, dass selbst dann, wenn Abbas und sein Volk einer solchen Regelung zustimmten, diese nie andauern würde. Als emeritierter Professor für Internationales Recht an der Purdue University [US-amerikanische Universität] weiß er vermutlich, wovon er spricht. Die Schlussfolgerung ist die, dass unter Internationalem Recht – was immer darunter zu verstehen ist – es alle Arten von Mitteln und Methoden gibt, mit denen die palästinensischen Araber Bestimmungen zur Entmilitarisierung umgehen könnten.

Wann und ob überhaupt die palästinensischen Araber jemals einem Staat für sich selbst zustimmen, er wird nicht entmilitarisiert sein.

Im Gegenteil, seine Hauptfunktion wäre die eines großen arabischen Klubs gegen die jüdische Minderheit im Nahen Osten.

Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, warum das jüdische Volk im Rahmen irgendeiner ethischen oder moralischen Verpflichtung damit beginnen sollte, die „palästinensische“ Nation anzuerkennen?

Aus diesem Grund setzen mehr und mehr von uns das Wort „Palästinenser“ in Anführungszeichen.

Es wird für jüdische Menschen und ihre Freunde zunehmend schwer, eine angebliche Nation anzuerkennen, die seit Menschengedenken nur für den einzigen Zweck zustande kam, die jüdische Souveränität auf traditionellem jüdischen Land zu untergraben.

Die „palästinensische“ Nation unterscheidet sich vom Rest der arabischen Welt nur in  einer signifikanten Art und Weise.

Ihr Zweck ist es, Juden zu töten.

Darum geht es und um nichts anderes.

Benedict Anderson, ein hoch angesehener Politologe und Historiker an der Cornell University (erst kürzlich verstorben), erweckte die Vorstellung, Nationen seien „imaginäre Gemeinschaften“, also soziale Konstrukte.

Wenn das wahr ist – wie auch historisch korrekt -, dann gibt es keinen offensichtlicheren Fall als den der palästinensischen Araber.

Unterm Strich gilt, dass das jüdische Volk, überall auf der Welt, nicht verpflichtet ist, ein Volk zu respektieren, das für den alleinigen Zweck „als Volk“ entstanden ist, um die Juden zu vernichten.

Aus meiner Sicht ist es genau das, was die israelische Regierung dem Westen in einer direkten und offenen Art sagen muss.

Bei der gegebenen israelischen intellektuellen Schlagkraft, wirtschaftlichen Bedeutung und militärischen Stärke, ist es vielleicht für Jerusalem an der Zeit, Washington D.C., Paris und London auszurichten, doch ihre jüdischen Nachbarn und Freunde zu respektieren.

Die Wahrheit ist, dass wir aufgrund der jüdischen Fähigkeiten, die sich in Israel konzentrieren, Freundschaften in der gesamten übrigen Welt schließen, einschließlich Afrika und China und Japan (und den Rest von Südostasien) und sogar Russland und in anderen Ländern.

„Palästinensische Nationalität“ ist ein Vermächtnis Arafats und eine künstliche Konstruktion aus längst vergangenen Zeiten des sowjetischen Regimes.

Vielleicht ist es Zeit, das zu begraben.

Auch veröffentlicht bei Elder of Ziyon und Jews Down Under.

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