Warum gibt es keinen palästinensischen Staat?

Viele Leute scheinen zu glauben, es gäbe keinen palästinensischen Staat, weil Israel das nicht zuließe.

Dabei hat Israel den Palästinensern immer wieder Angebote für einen eigenen Staat gemacht, doch die Palästinenser haben jedes Angebot abgelehnt.

„Land [im Austausch] für Frieden“ hat nie funktioniert. Im Gegenteil: Statt Frieden „erntete“ Israel Terror und Krieg. „Bestes“ Beispiel: die Räumung des Gazastreifen im Jahr 2005!

Ein neu erstelltes Video der Prager University gibt Auskunft.

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Der Text des Videos in Deutsch (Übersetzung: faehrtensuche):

Israel muss den Palästinensern nur einen eigenen Staat zugestehen, dann gibt es Frieden im Nahen Osten, nicht wahr?

Das ist das, was Sie von UN-Botschaftern, europäischen Diplomaten und den meisten Hochschul-Professoren hören. Aber was wäre, wenn ich Ihnen sagte, dass Israel den Palästinensern bereits einen eigenen Staat angeboten hat – und nicht nur einmal, sondern fünfmal, bei verschiedenen Anlässen. Sie glauben mir nicht?

Lassen Sie uns die Vorgeschichte prüfen!

Nach dem Zusammenbruch des Osmanischen Reiches nach dem Ersten Weltkrieg übernahm Großbritannien den größten Teil des Nahen Ostens, einschließlich des Gebietes, das das moderne Israel ausmacht. Siebzehn Jahre später, im Jahre 1936, rebellierten die Araber gegen die Briten und gegen die jüdischen Nachbarn. Die Briten bildeten eine Kommission, um die Ursache der Rebellion zu untersuchen. Die Kommission kam zu dem Schluss, der Grund für die Gewalt läge darin, dass zwei Völker – Juden und Araber – das gleiche Land regieren wollten. Die Lösung wäre, so die Peel-Kommission, die Schaffung zweier unabhängiger Staaten – eine für die Juden und eine für die Araber. Eine Zwei-Staaten-Lösung.

Die vorgeschlagene Aufteilung fiel stark zugunsten der Araber aus. Die Briten boten ihnen 80 Prozent des umstrittenen Territoriums an, den Juden die restlichen 20 Prozent. Doch trotz der winzigen Größe ihres vorgeschlagenen Staates stimmten die Juden dafür, dieses Angebot anzunehmen. Aber die Araber lehnten es ab und nahmen ihre gewalttätige Revolte wieder auf.

Ablehnung #1

Zehn Jahre später, 1947, forderten die Briten die Vereinten Nationen auf, eine neue Lösung für die anhaltenden Spannungen zu finden. Ebenso wie die Peel-Kommison entschieden die Vereinten Nationen, dass der beste Weg für die Lösung des Konflikts der sei, das Land zu teilen. Am 7. November 1947 stimmten die Vereinten Nationen für die Schaffung von zwei Staaten. Wiederum nahmen die Juden das Angebot an, die Araber lehnten es ab, nur taten sie es dieses Mal, indem sie einen totalen Krieg begannen.

Ablehnung #2

Jordanien, Ägypten, Irak, Libanon und Syrien beteiligten sich an dem Konflikt. Aber sie scheiterten. Israel gewann den Krieg und baute weiterhin eine neue Nation. Der größte Teil des Landes, das von der UN für einen arabischen Staat vorgesehen war – das Westjordanland und Ost-Jerusalem -, wurde besetztes Gebiet (1949); besetzt nicht von Israel, sondern von Jordanien. Zwanzig Jahre später, 1967, versuchten die Araber, diesmal von Ägypten angeführt und gemeinsam mit Syrien und Jordanien  erneut, den jüdischen Staat zu zerstören. Der Konflikt des Jahres 1967, auch bekannt als der 6-Tage-Krieg, endete mit einem überwältigenden Sieg für Israel. Jerusalem und das Westjordanland, auch das Gebiet, das als Gaza-Streifen bekannt ist, fiel an Israel. Die Regierung war darüber geteilter Meinung, was man mit diesem neuen Territorium tun sollte. Die [eine] Hälfte wollte das Westjordanland an Jordanien und Gaza an Ägypten zurückgeben – im Austausch für Frieden. Die andere Hälfte wollte es den Arabern der Region geben, die begonnen hatten, sich selbst als die Palästinenser zu bezeichnen, in der Hoffnung, dass sie dort letztlich ihren eigenen Staat bauen würden. Keine der Initiativen kam sehr weit. Ein paar Monate später traf sich die Arabische Liga im Sudan und veröffentlichte ihre berüchtigten drei „NOs“:

NO – KEIN FRIEDE MIT ISRAEL!

NO – KEINE ANERKENNUNG ISRAELS!

NO – KEINE VERHANDLUNGEN MIT ISRAEL!

Wieder einmal wurde eine Zweistaaten-Lösung von den Arabern abgelehnt und es kam zur Ablehnung Nummer 3.

Ablehnung #3

Im Jahr 2000 traf sich der israelische Ministerpräsident Ehud Barak in Camp David mit dem Präsidenten der Palästinensischen Befreiungsorganisation Yasser Arafat, um einen neuen Zwei-Staaten-Plan abzuschließen. Barak bot Arafat einen palästinen-sischen Staat an – ganz Gaza und 94% der Westbank mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt. Aber der Palästinenserführer lehnte das Angebot ab. In den Worten des US-Präsidenten Bill Clinton war Arafat „hier 14 Tage lang und sagte ‚Nein‘ zu allem.“ Stattdessen begannen die Palästinenser eine blutige Woge von Selbstmordattentaten, die über 1000 Israelis tötete und weiter Tausende verstümmelte – in Bussen, in Hochzeitssälen und Pizzabuden.

Ablehnung #4

Im Jahr 2008 versuchte Israel es noch einmal. Ministerpräsident Ehud Olmert ging noch weiter als Ehud Barak, indem er das Friedensangebot um zusätzliches Land erweiterte, um den Deal zu versüßen. Wie sein Vorgänger lehnte der neue Palästinenserführer, Mahmoud Abbas, den Deal ab.

Ablehnung #5

Zwischen diesen beiden letzten israelischen Angeboten hat Israel den Gazastreifen einseitig geräumt und den Palästinensern dort die volle Kontrolle überlassen. Anstatt dieses Gebiet zum Wohl seiner Bürger weiterzuentwickeln, verwandelten die Palästinenser den Gazastreifen in einen terroristischen Stützpunkt, von dem aus sie Tausende von Raketen nach Israel abfeuerten. Jedes Mal, wenn Israel einem palästinensischen Staat zugestimmt hat, haben die Palästinenser das Angebot abgelehnt, oft gewaltsam.

Also, wenn Sie sich für Frieden im Nahen Osten interessieren, dann ist die Antwort nicht, auf Israel Druck auszuüben, um den Palästinensern ein weiteres Angebot für einen Staat zu unterbreiten. Möglicherweise ist die Antwort die, auf die Palästinenser Druck auszuüben, endlich die Existenz eines jüdischen Staates zu akzeptieren.

Mein Name ist David Brog, Geschäftsführer der Maccabbee Task Force, für die PragerU.

3 Gedanken zu „Warum gibt es keinen palästinensischen Staat?

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  2. Den PalArabern geht es nicht um einen eigenen Staat sondern um den Staat Israel. Den wollen sie weghaben. Die einen (Hamas) mit Gewalt, andere (Abbas) mir diplomatischen Druck (und Gewalt). Alles in jener Gegend ist islamischer Boden, dort dürfen ausschließlich Moslime leben, herrschen. Punkt. Juden haben dort nichts zu suchen. Christen auch nur, weil sie so viele sind (in der ganzen Welt), also müssen die Moslime mit ihnen irgendwie auskommen. Wichtig ist vor allem, daß Israel weg ist, dann ist die Welt einigermaßen in Ordnung. Und irgendwann werden sie mit Allahs Hilfe auch die christliche Welt erobern, dann wird es nur Moslime und Dhimmis geben und die Welt in Ordnung sein. Der muslimische Traum. G’tt soll einen vor diesem Traum behüten!
    lg
    caruso

  3. Was sagte Israels Ministerpräsidentin Golda Meir: Erst wenn die Araber ihre Kinder so lieben,
    wie sie Israel hassen, wird es Frieden geben.
    Ganz nebenbei, Israel hat über 1000 arabische Kinder in israelischen Kliniken behandelt, Herz OPs Kriegsverletzungen im Syrien – Bürgerkrieg. Hat keines der islamischen Staaten getan.
    Diese Dinge werden hier totgeschwiegen. Und unsere Politiker preisen antisemitische
    arabische Haßkommentare, im EU Parlament ( SPD Chef Schulz )

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