Nach(t)-GedankenLese

zur Antisemitismus-Dokumentation der ARD und zur anschließenden Diskussion bei Maischberger.

***

Die verschlimmbesserte Dokumentation in der „Lange[n] Nacht der Antisemitismus-Verharmlosung“ und der „Peinliche[n] Offenbarungen beim WDR

– ist ein Schuss ins Knie, „eingebettet in ein Tribunal über die beiden Autoren“, das „Bände spricht über die Qualität des Qualitätsjournalismus im Jahr 2017.“

– kommt einem Schauprozess gleich, bei dem die Filmemacher „vom eigenen Auftraggeber an den öffentlichen Medienpranger gestellt werden.

– lässt sich interpretieren als „Abgesang auf journalistischen Anstand“ oder auch als „Selbstentleibung des WDR.“

– präsentiert antisemitisches Geraune als Faktencheck. Frederik Schindler hat den Faktencheck des WDR genauer unter die Lupe genommen und dröselt ihn auf.

– verdeutlicht Das Handwerk des Antisemitismus“, wie Ulrich W. Sahm in seinem Artikel (vortrefflich) analysiert.

– bzw. der Umgang des WDR mit ihr kann auch gesehen werden als „Betreuter Antisemitismus“.

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2 Gedanken zu „Nach(t)-GedankenLese

  1. Danke für die Zusammenfassung. Der gesamte Vorgang war – bei all seinen interessanten Aspekten und bei der unbeabsichtigten Verbreitung des Themas -wieder ein Beispiel wie paradox damit umgegangen wird oder mit Paul Watzlawick gesprochen „Wir wollen etwas bekämpfen, um ´mehr desselben´zu erreichen.

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