Ein Volk mit Zukunft

„Über Napoleon wird erzählt, dass er auf seinem Feldzug nach Russland an Tischa beAw an einer Synagoge vorbeikam, aus der lautes Weinen zu vernehmen war. Nach Klärung der Umstände musste er erstaunt feststellen, dass die dortigen Juden die Zerstörung des Tempels beklagten, der einst im weit entfernten Jerusalem stand und dessen Zerstörung 1700 Jahre zurücklag.

Bei dieser Gelegenheit soll der französische Kaiser voller Bewunderung ausgerufen haben: Ein Volk, das so stark mit seiner Vergangenheit verbunden ist, hat auch eine Zukunft!“

Rabbiner Jaron Engelmayer in: Tischa beAw: Trauer und Sehnsucht. Die Erinnerung an den zerstörten Tempel ist Grundlage für die jüdische Gegenwart und Zukunft

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Tisha b’Av 2017. Beginn: Abend des 31. Juli (mit Sonnenuntergang), Ende: Abend des 1. August 2017.

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