Israel ist nicht das Problem, sondern die Lösung

Gedanken zum Jerusalemtag (Yom Yerushalayim)

von Daniel Greenfield, 13. Mai 2018

Originalartikel: Liberating Our Jerusalem

Als die Arabische Legion Jordaniens halb Jerusalem eroberte [1948], die jüdische Bevölkerung einer ethnischen Säuberung unterzog und die Stadt annektierte – war die einzige Entität, die die Annexion anerkannte, das Vereinigte Königreich. Dieses hatte die Offiziere und die Schulung gestellt, die die Eroberung möglich machte. Offiziere wie Oberst Bill Newman, Major Geoffrey Lockett und Major Bob Slade unter Glubb Pasha, besser bekannt als General John Bagot Glubb, dessen Sohn später zum Islam konvertierte, marschierten in Jerusalem ein und setzten die muslimischen Streitkräfte unter ihrem Befehl ein, um die Teilung und ethnische Säuberung Jerusalems durchzuführen und zu ermöglichen.

Die Juden, die in der freien Hälfte Jerusalems lebten, wurden weiterhin von jordanischen Scharfschützen getötet. Zu den Opfern jener Jahre unter muslimischer Besatzung gehörten Yaffa Binyamin, ein 14-jähriges Mädchen, das auf dem Balkon seines eigenen Hauses saß, und ein christlicher Zimmermann, der am Kloster Notre Dame arbeitete.

Während muslimische Scharfschützen kaltblütig ihre Kinder ermordeten, konnten die jüdischen Bewohner, die unter Beschuss lebten, unter muslimischer Besatzung nicht einmal ein Plumpsklo aufstellen, ohne bei den Vereinten Nationen wegen illegaler Bauarbeiten angezeigt zu werden. In einem Fall hielt eine UN-Beobachterorganisation vier Sitzungen ab, um ein Plumpsklo für Anwohner zu diskutieren, bevor Israel wegen illegaler Bautätigkeit verurteilt wurde.

Sie hat jedoch nicht Jordanien verurteilt, als einer seiner Soldaten das Feuer auf einen Zug eröffnete und eine jüdische Teenagerin verwundete.

Es hat sich nicht sehr viel verändert.

Die hysterische Verurteilung „illegaler Bautätigkeiten“ hörte nicht auf, als die muslimische Besatzung endete. Die großen Außentoiletten der Vereinten Nationen und die kleineren der Außenministerien von Ländern, deren Führer zittern, wenn Muslime sich über eine Karikatur oder ein YouTube-Video aufregen, füllen die Luft mit den übelsten Substanzen, wann immer eine jüdische Familie in Jerusalem ein Haus bezieht.

Für die internationale Gemeinschaft wäre es unvorstellbar, eine Gruppe, Opfer einer ethnischen Säuberung, die den versuchten Genozid überlebt hat, für ihre Rückkehr in ihre eigene Stadt anzuprangern. Jedoch ist es im Außenministerium und im Auswärtigen Amt gängige Praxis, die Juden, die in den Teilen Jerusalems leben, die ethnisch gesäubert worden sind, als „Siedler“, die in „Siedlungen“ leben, anzuprangern und sie zu bezichtigen, ein „Friedenshindernis“ zu sein.

Frieden ist die Sachlage, die einsetzt, wenn eine ethnische Säuberung unangefochten bleibt.

Worüber wir hier sprechen, ist nicht Frieden, sondern ethnische Säuberung. Im Jahr 1948 waren die Juden Opfer einer ethnischen Säuberung in Jerusalem, um die Stadt zu islamisieren. Ihre Synagogen wurden von den muslimischen Besatzern gesprengt. Ihre Grabsteine wurden verwendet, um die Straßen zu säumen, die von den rassistischen muslimischen Siedlern befahren wurden. Im Jahr 1948 waren die Juden Opfer einer ethnischen Säuberung in Jerusalem mit dem Ziel, die Stadt zu islamisieren. Ob sie Zionisten oder Anti-Zionisten waren, spielte keine Rolle. Sie waren keine Muslime. Das war alles, was zählte.

„Zum ersten Mal seit 1000 Jahren ist im Jüdischen Viertel kein einziger Jude mehr übrig“, hatte Abdullah el-Talal, ein Befehlshaber der muslimischen Invasoren, geprahlt. „Kein einziges Gebäude bleibt erhalten. Das macht die Rückkehr der Juden hier unmöglich.“ In seinen Memoiren schrieb er: „Ich wusste, dass das Jüdische Viertel dicht mit Juden, die ihren Kämpfern eine ganze Menge Behinderungen und Schwierigkeiten bereiteten, bevölkert war. …. Nur vier Tage nach unserem Einzug in Jerusalem war das Jüdische Viertel ihr Friedhof geworden. Tod und Zerstörung herrschten darüber.“

Jeder Politiker, der den Juden, doch nicht den Muslimen, die das Gleiche tun, vorwirft, in Jerusalem Häuser zu bauen, unterstützt Abdullahs genozidale Vision und den ganzen Terrorismus, der damit einhergeht.

1920 hatten rassistische muslimische Siedlermobs in Jerusalem „Mohammeds Religion wurde mit dem Schwert geboren“, „Tod den Juden“ und „die Regierung ist mit uns“ skandiert, während muslimische Polizisten unter britischer Kolonialherrschaft sich ihnen bei der Vergewaltigung und der Ermordung der indigenen jüdischen Bevölkerung angeschlossen hatten.

Zu viele Regierungen stimmen immer noch denen zu, die Mohammeds Schwert schwingen und „Tod den Juden“ brüllen. Sie ermutigen sie, verteidigen ihre Agenda und geben schwache Zurechtweisungen heraus, wenn in Jerusalem im Namen der Islamisierung Blut vergossen wird, wie es durch ISIS in Kobani und tausend anderen Orten der Fall ist. Diejenigen, die die Islamisierung Jerusalems unterstützen, können sich der Verantwortung für die Verbrechen der Islamisten nicht entziehen.

Jüdische Häuser in Jerusalem, einer der ältesten Städte der Welt, einer Stadt, die alle drei Religionen in der Region mit Juden und jüdischer Geschichte assoziieren, als „Siedlungen“ zu bezeichnen, ist ein Triumph der verfälschten Sprache – Referenz an [George] Orwell. Wie kommt es, dass sich „Siedlungen“ in einer Stadt befinden, die älter ist als London oder Washington D.C.?

Um das zu verstehen, müssten Sie London und Washington DC fragen. Dort insistieren die Diplomaten darauf, eine weitere Runde israelischer Kompromisse werde den Frieden bringen.

Sie sagen, dass es in Jerusalem drei Religionen gebe, aber in Wirklichkeit sind es vier. Die vierte Religion ist die wahre Religion des Friedens, die darauf besteht, dass es Frieden geben wird, wenn die Juden aus Judäa und Samaria vertrieben worden sind, hinausgejagt aus ihren Häusern in Jerusalem und wieder zu Wanderern und Bettlern gemacht werden. Seltsamerweise ist der Name dieser Religion nicht gerade der Islam – er heißt Diplomatie.

Die Diplomatie sagt, dass die 1948 von arabischen Ländern in Israel eingeführten Grenzen die endgültigen Grenzen sein sollten und dass die Wiedervereinigung der geteilten Stadt durch Israel 1967 ein Akt der Aggression war, während es ein legitimer Weg war, dauerhaft Grenzen zu setzen, als sieben arabische Armeen im Jahr 1948 in Israel einmarschierten. Als Jordanien Ost-Jerusalem ethnisch säuberte, setzte es eine Richtlinie fest, die zu befolgen Israelis sich bis heute verpflichtet haben, indem sie sich aus Ost-Jerusalem fernhalten. Gegen diese ethnische Säuberung zu verstoßen, gefährdet den Frieden.

Wenn Muslime in eine jüdische Stadt ziehen, gibt es kein Geschrei. Wenn muslimische Länder muslimischen Wohnungsbau in Israel finanzieren, gibt es keine verärgerten Stellungnahmen. Muslimischer Wohnungsbau in Jerusalem oder irgendwo sonst in Israel ist kein Problem. Nur der jüdische Wohnungsbau ist es.

Das Problem ist nicht Israel. Wenn das so wäre, würden auch Araber mit israelischer Staatsbürgerschaft verurteilt werden. Es sind nur die Juden, die das Problem darstellen.

Der gesamte Friedensprozess ist eigentlich eine verlängerte Lösung für die letzte Phase des jüdischen Problems. Das Problem, wie von so vielen Diplomaten behauptet, ist, dass Juden an Orten leben, die von Muslimen beansprucht werden. Es gab Juden, die vor 1948 in Gaza lebten, aber sie wurden vertrieben; sie kamen zurück, und dann wurden sie von ihrer eigenen Regierung erneut vertrieben, um den internationalen Forderungen zu entsprechen. Jetzt lebt nur die Hamas in Gaza und es ist so friedlich und ohne die Juden so angenehm wie Deutschland unter den Nazis.

Aber es gibt immer noch Juden im Westjordanland und man muss sie los werden. Wenn dereinst genug Juden vertrieben sind, wird es Frieden geben. Das ist kein Absatz von Mein Kampf, es ist keine verrückte Predigt aus dem Fernsehen der Palästinensischen Autonomiebehörde – es ist der Konsens der internationalen Gemeinschaft. Dieser Konsens besagt, dass der einzige Grund, warum es immer noch keinen Frieden gibt, darin besteht, dass nicht genug Juden aus ihren Häusern vertrieben wurden. Die ethnische Säuberung für den Frieden ist nicht weit genug gegangen.

Es wird Frieden geben, wenn alle Juden weg sind. Das ist sicherlich unbestreitbar. Schauen Sie sich Gaza oder Ägypten oder den Irak oder Afghanistan mit insgesamt zwei Juden in den Siebzigern an. Oder Pakistan, Saudi-Arabien und Syrien, wo Frieden herrscht, seit die Juden weg sind. Manche mögen sagen, dass die Gewalt proportional zur Anzahl der Muslime zuzunehmen scheint, aber wir alle wissen, dass das islamfeindlich wäre. Auf der anderen Seite zu suggerieren, dass die Gewalt mit der Zahl der Juden, die auf dem von Muslimen geforderten Land leben, steige, ist nur Diplomatie. Eine Sache des gesunden Menschenverstandes, die jeder in der Außenpolitik Tätige als wahr erkennt.

Wie werden wir erfahren, wann die Muslime alles Land bekommen haben, das sie verlangen? Wenn die Gewalt aufhört. Jeder weiß, dass Abkommen überhaupt nichts bedeuten. Egal wie viele Zettel unterschrieben sind, die Bomben und Raketen brechen immer noch los. Der einzige Weg, zu einer Einigung zu kommen, besteht darin, blind im Dunkeln zu tappen, ein Stück Land nach dem anderen zu übergeben, bis die Explosionen aufhören oder die Muslime ihr eigentliches Ziel verwirklichen, die Juden ins Meer zu drängen.

Das ist das Wunderbare an der Diplomatie, wenn Sie Diplomat sind, und das Schreckliche daran, wenn Sie ein anderer sind, der keinen sicheren Ausweg aus dem Land hat, wenn die Diplomatie scheitert. Und die Diplomatie in der Region scheitert immer. Camp David und jedes einzelne Abkommen, das Israel mit muslimischen Ländern geschlossen hat, sind das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben stehen. Der einzige Friedensvertrag, der zählt, ist der von Panzern und Gewehren. Es ist der, der durch israelische Flugzeuge am ägyptischen Himmel und israelische Soldaten geschlossen wird, die an der Grenze spazieren. Der einzige Frieden, der irgendeinen Wert hat, ist der Frieden der Soldaten und der Siedler.

1966 war Jerusalem eine zweigeteilte Stadt, geteilt durch Stacheldraht und die Kugeln von muslimischen Scharfschützen. Diplomatie hat sie nicht wieder vereint. Israel setzte die Diplomatie fast bis zum bitteren Ende fort, bis es verstand, dass es keine andere Wahl hatte als zu kämpfen. Israel hat den Kampf nicht über’s Knie gebrochen, ihre Führungskräfte haben ihr Bestes gegeben, um den Konflikt zu vermeiden und die internationale Gemeinschaft aufgefordert, einzugreifen und Ägypten davon abzuhalten, in den Krieg zu ziehen. Lesen Sie die Schlagzeilen der letzten fünf Jahre über Israel und den Iran, und Sie werden einen Sinn für den Mut und die Entschlossenheit der israelischen Führungspersönlichkeiten bekommen.

Als Israel in den Krieg zog, hatten ihre Führer nicht die Absicht, Jerusalem zu befreien, sie hatten den Wunsch, dass sich Jordanien aus dem Krieg heraushielt. Selbst als Jordanien in den Krieg eintrat, wollten sie nicht die Stadt befreien. Göttliche Vorsehung und muslimische Feindseligkeit zwangen sie dazu, Jerusalem zu befreien, und zu behalten. Jetzt möchten einige von ihnen sie zurückgeben, ein weiteres Opfer für die blutige Gottheit der Diplomatie, deren Altar von Blut und Brandopfern überschwemmt.

Wenn wir uns an Yom Yerushalayim, den Jerusalem-Tag, erinnern, ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass die Stadt vereint und frei ist, weil die Diplomatie scheiterte. Der größte Triumph des modernen Staates geschah nur, weil sich die Diplomatie als hoffnungslos und nutzlos erwies, um die genozidalen Ambitionen der Muslime abzuwehren. Hätte sich Israel dem internationalen Druck gebeugt und hätte Nasser so subtil wie Sadat gehandelt, dann hätte der Sechs-Tage-Krieg dem Jom-Kippur-Krieg, ausgefochten in den Grenzen von 1948, geähnelt – und Israel würde heute höchstwahrscheinlich nicht existieren.

Auch wenn sich die Juden an den großen Triumph des Yom Yerushalayims erinnern, sind die ethnischen Säuberer und ihre Komplizen auf der Suche nach Wegen, Juden aus Jerusalem, aus Städten, Dörfern und Städten zu vertreiben. Es geht nicht um die arabischen Bewohner Jerusalems, die wiederholt beteuert haben, Teil des Staates Israel bleiben zu wollen. Es geht nicht um Frieden, der aus keiner vorherigen Runde an Zugeständnissen gekommen ist und auch nicht daraus kommen wird. Es geht darum, das jüdische Problem zu lösen.

Solange es die Juden zulassen, als Problem definiert zu werden, wird es viele geben, die Lösungen anbieten. Und die Lösungen gehen immer damit einher, etwas gegen die Juden zu tun. Es leuchtet ein, dass – wenn die Juden das Problem sind – die Lösung darin besteht, sie umzusiedeln oder sie loszuwerden. Es gibt weniger Reibungspunkte, wenn man die Juden als Problem definiert als wenn man die Muslime als das Problem ansieht. Allein die Zahlen belegen, dass dem so ist.

Yom Yerushalayim ist eine Mahnung daran, was das eigentliche Problem ist und was die wirkliche Lösung. Muslimische Besetzung Israels ist das Problem. Die Islamisierung Jerusalems ist das Problem. Muslimische Gewalt zur Förderung von muslimischer Besetzung Israels und überall sonst ist das Problem. Israel ist die Lösung. Nur wenn wir uns von den Lügen befreien, wenn wir aufhören zu glauben, dass wir das Problem sind und erkennen, dass wir die Lösung sind, nur dann wird die Befreiung, die 1967 begann, komplett sein.

Nur dann werden wir unser Jerusalem befreit haben. Das Jerusalem der Seele. Es liegt an uns allen, dieses kleine Jerusalem im Inneren zu befreien. Die heilige Stadt, die in uns allen lebt. Um den Unrat von ihren goldenen Toren zu reinigen, wasche den Schmutz von ihren Steinen und vertreibe die Eindringlinge, die an unseren Herzen nagen, bis wir stolz auf eine strahlende Stadt blicken, Um dann anderen zu helfen, ihr eigenes Jerusalem zu befreien. Nur dann werden wir wirklich frei sein.

Übersetzung: faehrtensuche

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2 Gedanken zu „Israel ist nicht das Problem, sondern die Lösung

  1. Sehr richtig! Nur, wie erreicht man das Ziel? Ich frage, weil ich Vertreibungen nicht mag, auch wenn sie manchmal notwendig sind. Ja, ich weiß, ich bin ein altes sentimentales Weib.
    Aber ich habe einen Krieg (2.WK) und eine Revolution (Ungarn 1956) erlebt. Das recht mir.
    Und ich war auch Flüchtling. So weiß ich, wovon ich rede. Auch wenn ich selbst (und meine Familie) Glück hatte.
    lg
    caruso

  2. Genau so ist es. Ich frage mich immer, warum eigentlich die sogenannte Siedlungspolitik Israels ein Hindernis zur Zwei-Staten-Lösung sein soll. Die Antwot ist für mich klar: Weil ein Staat Palästina stillschweigend als ein judenfreies Gebilde vorausgesetzt und angenommen wird. Warum könnten nicht 20 Prozent der Palästinenser auch Juden (diejenigen in den Siedlungen) sein, wo doch über 20 Prozent der Israelis Araber sind?

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