Das antizionistische Lexikon

Das antizionistische Lexikon eines Insiders: Der Entschlüsselungs-Code für die wirkliche Bedeutung anständig, vernünftig klingender Sätze.

von Fred Maroun

Antizionisten haben ein Lexikon entwickelt, das sie anständig und ehrlich klingen lassen soll, aber eine Übersetzung in die Alltagssprache enthüllt eine ganz andere Bedeutung. Die folgenden [Sätze] sind übliche Formulierungen, gefolgt von ihrer wirklichen Bedeutung.

„Abbas will eine Zwei-Staaten-Lösung“: Abbas will zwei arabische Staaten: einen, der zu 100% judenfrei ist, und einen, den er mit Nachkommen palästinensischer Flüchtlinge überschwemmen kann.

„Beenden Sie die Blockade von Gaza“: Lassen Sie die Gaza-Terroristen leichteren Zugang zu Waffen haben.

„Beenden Sie jetzt die Besatzung“: Geben Sie den Terroristen mehr Land, so dass sie Israel leichter angreifen können.

Vom Fluss bis zum Meer soll Palästina frei sein“ („From the river to the sea, Palestine shall be free.): Die Zerstörung Israels ist unser Ziel.

„Ich bin Antizionist, nicht antisemitisch“: Ich bin ein Antisemit, aber ich werde es nicht zugeben.

„Ich unterstütze nicht die Likudpartei Israels“: Ich unterstütze Israel nicht.

„Ich hasse die Hamas, aber …“: Ich hasse die Hamas nicht.

„Ich bin gegen Israel, obwohl ich Jude bin“: Ich möchte von meinen antisemitischen Freunden akzeptiert werden.

„Ich unterstütze BDS“: Ich will die Wirtschaft des einzigen jüdischen Staates zerstören.

„Ich unterstütze Israel in den Grenzen vor 1967, aber nicht darüber hinaus“: Juden sollten nur in dem für sie bestimmten Gebiet leben.

„Wenn nur Yitzhak Rabin noch lebte“: Ich tue so, als ob ich tote israelische Führer bewundere, damit ich nicht auf lebende hören muss.

„Israel ist ein Apartheidsstaat“: Ich habe keine fundierte Kritik an Israel, also erfinde ich Sachen.

„Israel trägt die Verantwortung für den Völkermord an den Palästinensern“: Ich bin wirklich schlecht in Mathematik.

„Israel ist der wahre Terrorist“: Juden, die sich selbst verteidigen, sind Terroristen.

„Israel massakriert palästinensische Zivilisten“: Ich wiederhole blind, was ich höre.

„Israel muss die palästinensischen Flüchtlinge zurücknehmen“: Der jüdische Staat muss ausgelöscht werden.

„Es ist nur Pinkwashing“: Niemand kann ehrlich sein, wenn es darum geht, die Rechte von Homosexuellen zu unterstützen.

„Jerusalem ist nicht die Hauptstadt Israels“: Die Erde ist nicht rund.

„Jüdische Siedlungen im Westjordanland sind ein Friedenshindernis“: Arabische Länder können keine Juden einbeziehen.

„Der Libanon braucht die Hisbollah, um sich zu verteidigen“: Ich unterstütze keinen Frieden zwischen Israel und dem Libanon.

„Palästinenser haben das Recht, sich zu verteidigen“: Die Palästinenser haben das Recht, Juden zu töten.

„Die Palästinenser sind verzweifelt“: Ich entschuldige palästinensischen Terrorismus.

„Die Palästinenser sollten nicht für den Holocaust bezahlen müssen“: Der Holocaust ist mir egal, und Juden haben keine Geschichte im Nahen Osten.

„Der Staat der Juden verhält sich wie die Nazis“: Mein Publikum kennt die Fakten nicht, also kann ich sie täuschen.

„Ohne den Zionismus würden Juden und Araber in Frieden zusammenleben“: Ich würde es vorziehen, wenn Juden als Dhimmis unter arabischer Herrschaft lebten.

Originalartikel: Fred Maroun, The anti-Zionist lexicon: What they really mean. 18.07.2018

Anmerkung, [von Fred Maroun] am 19. Juli 2018 hinzugefügt: Die Interpretation dieser Sätze basiert auf der Annahme, dass sie von Antizionisten stammen. Wenn sie von Freunden Israels kommen, können sie eine andere Bedeutung haben, und sie werden anders gesagt. Zum Beispiel bin ich ein Bewunderer von Yitzhak Rabin, aber zu glauben, dass allein seine Anwesenheit die palästinensischen Terroristen auf magische Weise in Friedensstifter verwandeln würde, ist wahnhaft.

Übersetzung: faehrtensuche

Nachtrag: Fred Maroun auf Twitter: „I am an Arab and I proudly sing Hatikvah.“ („Ich bin ein Araber und ich singe stolz die Hatikvah.“

2 Gedanken zu „Das antizionistische Lexikon

  1. Der Satan hat sich noch nie gewaschen. Aber er benutzt gerne Deo. Er duftet deshalb doppeldeutig. Mit etwas Geruchsinn ist er leicht zu riechen, denn er hat a Gschmäckle, wie die Schwaben sagen. Deobenutzer sind immer in Gefahr, nur das Deo riechen zu wollen. Das macht sie zu seinen Dienern. An der Zunge sollt ihr sie erkennen.

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