Gedanken zum 6. Juni …

… von Max Zimmer in: Deutschland und der 6. Juni – nicht länger lernfähig

„Dieser Tag [6. Juni 1944] steht symbolisch für die Niederlage von Nazi-Deutschland gegen die westlichen Demokratien, die das NS-Regime neben dem “jüdischen Bolschewismus“ im Osten bis zu seinem Niedergang als den ideologischen Todfeind Deutschlands propagiert hat.

[…]

Der Antisemitismus der Nazis äußerte sich damals genau so wie der moderne Antisemitismus in dem Glauben an eine “jüdische Ostküste“ in den USA, wohlhabende jüdische Bankiers oder auch “Zionisten“, die von dort aus über die Hochfinanz die amerikanische Regierung kontrollieren würden. Was damals zu Propaganda Filmen wie “die Rothschilds“ oder “Jud süß’“ und schlussendlich der Shoa geführt hat, geistert bekanntlich noch heute als leicht abgeänderte Verschwörungstheorie durch das Internet.

Die Nationalsozialisten sahen die westlichen Demokratien, die Vereinigten Staaten und selbstverständlich Großbritannien also als ihre Feinde, gegen die sie sich in ihrem Größenwahn behaupten wollten.

Nach dem Krieg und der Gründung der Bundesrepublik schien Deutschland aus der Geschichte gelernt zu haben.

[…]

Die EU wird nach deutschem Willen geformt, viele andere Länder fühlen sich besetzt, und die USA und Großbritannien sehen von außen zu.

Die Linken skandieren “nie wieder“, und gucken in Richtung AfD.

Ich gucke kritisch auf die aktuelle Politik und frage mich, ob das wirklich ‚aus der Geschichte lernen‘ sein soll.“

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Ein Gedanke zu „Gedanken zum 6. Juni …

  1. Max Zimmer hat m.A. nach recht. Ich sehe es auch so, nicht erst seit heute. Die Mentalität, die Kultur, die Gewohnheiten, Einstellungen usw. einer Ethnie, Nation, Volk – nenne man es, wie man will, verändert sich nicht so schnell, wie man es in manchen Fällen gerne hätte. Schade, aber so schaut es aus. Und falls es zutrifft, sollte man es zur Kenntnis nehmen, den Leuten nicht mit Moral kommen, ihnen keine Schuldgefühle machen, denn das wäre absolut kontraproduktiv. Man sollte viel eher versuchen, die Leute mit anderen Möglichkeiten, anderen Wegen usw. bekannt zu machen. Unverdrossen, mit Geduld. So eine tiefgreifende Wandlung kann nur äußerst langsam vor sich gehen. Hat man dies einmal innerlich akzeptiert, braucht man keine Geduld. Dann weiß man: so ist /so geht die Arbeit.
    lg
    caruso

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