Yom Kippur 5780

Heute Abend (8.10.) beginnt Yom Kippur, im jüdischen Kalender der höchste Feiertag des Jahres.

Dieser Feiertag ist die Zeit, sich selbst zu finden, anderen zu vergeben und alles Fehlverhalten oder Gefühle des Ärgers und der Kränkung hinter sich zu lassen. Es ist der Feiertag, an dem wir alle zusammenkommen und G’tt bitten, unser geliebtes Land zu beschützen.
(Sgt. Yanina)

Im nachfolgenden Video singen der Kantor und der Chor der israelischen Verteidigungsstreitkräfte U’netaneh Tokef, ein in der Liturgie enthaltenes Gebet, das an Yom Kippur rezitiert wird (Text s. unterhalb des Videos). Dazwischen werden Szenen aus dem Yom Kippur-Krieg 1973 gezeigt.

(Video gefunden bei United with Israel)

Text:

… „Am Neujahrsfest [Rosh HaShana] denken wir darüber nach, wie das Urteil gefällt wird;
am Versöhnungstag [Yom Kippur] denken wir darüber nach, wie das Urteil besiegelt wird,

für die, die aus dem Leben scheiden und für die, die geboren werden,
für die, die ihre Zeit leben und für die, die vor ihrer Zeit sterben werden;
für die, die durch Feuer oder durch Wasser sterben werden, durch die Gewalt von Menschen oder durch Tiere, durch Hunger oder durch Durst, durch Katastrophen, Seuchen oder Hinrichtung;
für die, die ruhen und für die, die auf Wanderschaft sind; für die, die sicher sein werden und für die, die gequält sein werden;
für die, die verarmen und die, die, zu Wohlstand kommen werden;
für die, die versagen und für die, die erfolgreich sein werden.

Doch durch Umkehr, Gebet und gute Taten
kann die Härte unseres Schicksals verwandelt werden“…

***

Gmar chatima tova – Möget ihr (im Buch des Lebens) für ein glückliches Jahr eingeschrieben werden!

Diesem Wunsch der Botschaft des Staates Israel schließe ich mich gerne an! 🙂

Nachtrag:

Durch die Botschaft des Staates Israel wurde ich auf „eine schöne zwischenmenschliche Geschichte“ aufmerksam, von der The Times of Israel berichtet:

Zwei arabische Brüder, Simon & Salim Matari, wurden in Haifa, einer Stadt im Norden Israels, in das Haus von Rosa Meir gerufen, um ein größeres Wasserleck zu beheben. Während der Arbeit begann einer der beiden Brüder, sich mit Rosa über ihr Leben zu unterhalten.

Nachdem die Brüder erfahren hatten, dass die 95-jährige Rosa den Holocaust überlebt hätte, weigerten sie sich, ihre Arbeit in Rechnung zu stellen. Statt dessen stand auf der Rechnung: „Holocaust-Überlebende, mögen Sie Ihre Gesundheit erhalten bis Sie 120 [Jahre alt] sind. Simon und Salim Matari. Kosten für die Dienstleistung: 0 Shekel.“

Kein Wunder, dass Rosa zu Tränen gerührt war.

Simon sagte Rosa, dass sie es „von Herzen getan“ hätten. Sollte sie sonst noch etwas benötigen, würden sie gerne wiederkommen und kostenlos reparieren.

Nachzulesen in The Times of Israel.

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