Israel unter Beschuss – mal wieder!

Die IDF hat heute Morgen bei einem Luftangriff im Gazastreifen einen palästinensischen Kommandanten des Islamischen Dschihad getötet. Die IDF sagte, Baha Abu al-Ata hätte auf Initiative des Iran einen Anschlag geplant, der unmittelbar bevorgestanden hätte. Außerdem hätte er hinter einer Reihe von Raketenangriffen der vergangenen Wochen gestanden.

Der palästinensiche Islamische Dschihad (PIJ) reagierte mit einer Flut von Raketen und löste Sirenen in der gesamten Peripherie des Gazastreifens aus, einschließlich Tel Aviv. Es wurde angeordnet, dass Schulen und nicht unbedingt lebensnotwendige Geschäfte in diesen Gebieten für den Tag geschlossen blieben. Die IDF startete am Nachmittag eine Reihe von Luftangriffen auf Ziele des palästinensischen Islamischen Dschihads.

Der Islamische Dschihad berichtete, das Haus von Aram al-Ajouri, eines führenden Mitglieds ihrer Organisation in Damaskus, sei getroffen worden. Er selbst hätte den Anschlag überlebt, aber sein Sohn sei getötet worden. Israelische Funktionäre haben sich nicht dazu geäußert.

 

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Es ist schwierig, sich in solchen Zeiten einen kühlen Kopf zu bewahren. Auf die Angaben der Armee muß ich mich verlassen, ich kann sie nicht überprüfen. Und auch darauf, daß Verteidigungsminister Netanyahu dem Premierminister Netanyahu richtig geraten hat (seit 11 Uhr früh ist der Job auf Naftali Bennett übergegangen), daß politische Erwägungen keine Rolle gespielt haben und nicht auf dem Rücken der Bürger Ego-Spielchen ausgetragen werden.

[…]

Aber so ist es nun wieder. Red Alert grummelt regelmäßig, alle Nachrichtensender haben Leute vor Ort, und seit die Alarme auch Tel Aviv erreicht haben, nehmen alle die Lage ernst. Ich hoffe sehr, niemand weiter kommt zu Schaden (das kleine Mädchen, das heute früh vor Schreck ohnmächtig wurde, hat immer noch Herzrhythmusstörungen und liegt auf der Intensivstation – höre ich gerade).“

Aus: Lila, Letters of Rungholt, Noch ein Durchgang

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„Immer wieder hoere ich ueber meine App Alarme an verschiedenen Orten, ploetzlich auch von Staedten deutlich noerdlich von uns. Ich entscheide, daheim zu bleiben und sage dem Arbeitgeber Bescheid.

Dann kommen die Nachrichten: In weiten Teilen des Landes sind die Schulen geschlossen und die Leute werden gebeten, nicht zur Arbeit zu fahren. Unter anderem gilt dies auch fuer den Grossraum Tel Aviv, wo ich arbeite. Also war es definitiv die richtige Entscheidung, nicht hinzufahren, zumal die Zuege auch nicht regelmaessig zu verkehren scheinen. Durch Freundinnen aus Tel Aviv hoere ich von menschenleeren Strassen und ausgestorbenen Einkaufszentren – niemand geht freiwillig raus.

Schliesslich ist auch bei uns Alarm. Immer wieder mal, im Abstand von etwa einer Stunde jeweils. Oder weniger? Keine Ahnung.“

Aus: Anima Chutzpanit, Wieder mal Raketen

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