Israel ist nicht das Problem, sondern die Lösung

Gedanken zum Jerusalemtag (Yom Yerushalayim)

von Daniel Greenfield, 13. Mai 2018

Originalartikel: Liberating Our Jerusalem

Als die Arabische Legion Jordaniens halb Jerusalem eroberte [1948], die jüdische Bevölkerung einer ethnischen Säuberung unterzog und die Stadt annektierte – war die einzige Entität, die die Annexion anerkannte, das Vereinigte Königreich. Dieses hatte die Offiziere und die Schulung gestellt, die die Eroberung möglich machte. Offiziere wie Oberst Bill Newman, Major Geoffrey Lockett und Major Bob Slade unter Glubb Pasha, besser bekannt als General John Bagot Glubb, dessen Sohn später zum Islam konvertierte, marschierten in Jerusalem ein und setzten die muslimischen Streitkräfte unter ihrem Befehl ein, um die Teilung und ethnische Säuberung Jerusalems durchzuführen und zu ermöglichen.

Die Juden, die in der freien Hälfte Jerusalems lebten, wurden weiterhin von jordanischen Scharfschützen getötet. Zu den Opfern jener Jahre unter muslimischer Besatzung gehörten Yaffa Binyamin, ein 14-jähriges Mädchen, das auf dem Balkon seines eigenen Hauses saß, und ein christlicher Zimmermann, der am Kloster Notre Dame arbeitete.

Während muslimische Scharfschützen kaltblütig ihre Kinder ermordeten, konnten die jüdischen Bewohner, die unter Beschuss lebten, unter muslimischer Besatzung nicht einmal ein Plumpsklo aufstellen, ohne bei den Vereinten Nationen wegen illegaler Bauarbeiten angezeigt zu werden. In einem Fall hielt eine UN-Beobachterorganisation vier Sitzungen ab, um ein Plumpsklo für Anwohner zu diskutieren, bevor Israel wegen illegaler Bautätigkeit verurteilt wurde.

Sie hat jedoch nicht Jordanien verurteilt, als einer seiner Soldaten das Feuer auf einen Zug eröffnete und eine jüdische Teenagerin verwundete.

Es hat sich nicht sehr viel verändert.

Die hysterische Verurteilung „illegaler Bautätigkeiten“ hörte nicht auf, als die muslimische Besatzung endete. Die großen Außentoiletten der Vereinten Nationen und die kleineren der Außenministerien von Ländern, deren Führer zittern, wenn Muslime sich über eine Karikatur oder ein YouTube-Video aufregen, füllen die Luft mit den übelsten Substanzen, wann immer eine jüdische Familie in Jerusalem ein Haus bezieht.

Für die internationale Gemeinschaft wäre es unvorstellbar, eine Gruppe, Opfer einer ethnischen Säuberung, die den versuchten Genozid überlebt hat, für ihre Rückkehr in ihre eigene Stadt anzuprangern. Jedoch ist es im Außenministerium und im Auswärtigen Amt gängige Praxis, die Juden, die in den Teilen Jerusalems leben, die ethnisch gesäubert worden sind, als „Siedler“, die in „Siedlungen“ leben, anzuprangern und sie zu bezichtigen, ein „Friedenshindernis“ zu sein.

Frieden ist die Sachlage, die einsetzt, wenn eine ethnische Säuberung unangefochten bleibt.

Worüber wir hier sprechen, ist nicht Frieden, sondern ethnische Säuberung. Im Jahr 1948 waren die Juden Opfer einer ethnischen Säuberung in Jerusalem, um die Stadt zu islamisieren. Ihre Synagogen wurden von den muslimischen Besatzern gesprengt. Ihre Grabsteine wurden verwendet, um die Straßen zu säumen, die von den rassistischen muslimischen Siedlern befahren wurden. Im Jahr 1948 waren die Juden Opfer einer ethnischen Säuberung in Jerusalem mit dem Ziel, die Stadt zu islamisieren. Ob sie Zionisten oder Anti-Zionisten waren, spielte keine Rolle. Sie waren keine Muslime. Das war alles, was zählte.

„Zum ersten Mal seit 1000 Jahren ist im Jüdischen Viertel kein einziger Jude mehr übrig“, hatte Abdullah el-Talal, ein Befehlshaber der muslimischen Invasoren, geprahlt. „Kein einziges Gebäude bleibt erhalten. Das macht die Rückkehr der Juden hier unmöglich.“ In seinen Memoiren schrieb er: „Ich wusste, dass das Jüdische Viertel dicht mit Juden, die ihren Kämpfern eine ganze Menge Behinderungen und Schwierigkeiten bereiteten, bevölkert war. …. Nur vier Tage nach unserem Einzug in Jerusalem war das Jüdische Viertel ihr Friedhof geworden. Tod und Zerstörung herrschten darüber.“

Jeder Politiker, der den Juden, doch nicht den Muslimen, die das Gleiche tun, vorwirft, in Jerusalem Häuser zu bauen, unterstützt Abdullahs genozidale Vision und den ganzen Terrorismus, der damit einhergeht.

1920 hatten rassistische muslimische Siedlermobs in Jerusalem „Mohammeds Religion wurde mit dem Schwert geboren“, „Tod den Juden“ und „die Regierung ist mit uns“ skandiert, während muslimische Polizisten unter britischer Kolonialherrschaft sich ihnen bei der Vergewaltigung und der Ermordung der indigenen jüdischen Bevölkerung angeschlossen hatten.

Zu viele Regierungen stimmen immer noch denen zu, die Mohammeds Schwert schwingen und „Tod den Juden“ brüllen. Sie ermutigen sie, verteidigen ihre Agenda und geben schwache Zurechtweisungen heraus, wenn in Jerusalem im Namen der Islamisierung Blut vergossen wird, wie es durch ISIS in Kobani und tausend anderen Orten der Fall ist. Diejenigen, die die Islamisierung Jerusalems unterstützen, können sich der Verantwortung für die Verbrechen der Islamisten nicht entziehen.

Jüdische Häuser in Jerusalem, einer der ältesten Städte der Welt, einer Stadt, die alle drei Religionen in der Region mit Juden und jüdischer Geschichte assoziieren, als „Siedlungen“ zu bezeichnen, ist ein Triumph der verfälschten Sprache – Referenz an [George] Orwell. Wie kommt es, dass sich „Siedlungen“ in einer Stadt befinden, die älter ist als London oder Washington D.C.?

Um das zu verstehen, müssten Sie London und Washington DC fragen. Dort insistieren die Diplomaten darauf, eine weitere Runde israelischer Kompromisse werde den Frieden bringen.

Sie sagen, dass es in Jerusalem drei Religionen gebe, aber in Wirklichkeit sind es vier. Die vierte Religion ist die wahre Religion des Friedens, die darauf besteht, dass es Frieden geben wird, wenn die Juden aus Judäa und Samaria vertrieben worden sind, hinausgejagt aus ihren Häusern in Jerusalem und wieder zu Wanderern und Bettlern gemacht werden. Seltsamerweise ist der Name dieser Religion nicht gerade der Islam – er heißt Diplomatie.

Die Diplomatie sagt, dass die 1948 von arabischen Ländern in Israel eingeführten Grenzen die endgültigen Grenzen sein sollten und dass die Wiedervereinigung der geteilten Stadt durch Israel 1967 ein Akt der Aggression war, während es ein legitimer Weg war, dauerhaft Grenzen zu setzen, als sieben arabische Armeen im Jahr 1948 in Israel einmarschierten. Als Jordanien Ost-Jerusalem ethnisch säuberte, setzte es eine Richtlinie fest, die zu befolgen Israelis sich bis heute verpflichtet haben, indem sie sich aus Ost-Jerusalem fernhalten. Gegen diese ethnische Säuberung zu verstoßen, gefährdet den Frieden.

Wenn Muslime in eine jüdische Stadt ziehen, gibt es kein Geschrei. Wenn muslimische Länder muslimischen Wohnungsbau in Israel finanzieren, gibt es keine verärgerten Stellungnahmen. Muslimischer Wohnungsbau in Jerusalem oder irgendwo sonst in Israel ist kein Problem. Nur der jüdische Wohnungsbau ist es.

Das Problem ist nicht Israel. Wenn das so wäre, würden auch Araber mit israelischer Staatsbürgerschaft verurteilt werden. Es sind nur die Juden, die das Problem darstellen.

Der gesamte Friedensprozess ist eigentlich eine verlängerte Lösung für die letzte Phase des jüdischen Problems. Das Problem, wie von so vielen Diplomaten behauptet, ist, dass Juden an Orten leben, die von Muslimen beansprucht werden. Es gab Juden, die vor 1948 in Gaza lebten, aber sie wurden vertrieben; sie kamen zurück, und dann wurden sie von ihrer eigenen Regierung erneut vertrieben, um den internationalen Forderungen zu entsprechen. Jetzt lebt nur die Hamas in Gaza und es ist so friedlich und ohne die Juden so angenehm wie Deutschland unter den Nazis.

Aber es gibt immer noch Juden im Westjordanland und man muss sie los werden. Wenn dereinst genug Juden vertrieben sind, wird es Frieden geben. Das ist kein Absatz von Mein Kampf, es ist keine verrückte Predigt aus dem Fernsehen der Palästinensischen Autonomiebehörde – es ist der Konsens der internationalen Gemeinschaft. Dieser Konsens besagt, dass der einzige Grund, warum es immer noch keinen Frieden gibt, darin besteht, dass nicht genug Juden aus ihren Häusern vertrieben wurden. Die ethnische Säuberung für den Frieden ist nicht weit genug gegangen.

Es wird Frieden geben, wenn alle Juden weg sind. Das ist sicherlich unbestreitbar. Schauen Sie sich Gaza oder Ägypten oder den Irak oder Afghanistan mit insgesamt zwei Juden in den Siebzigern an. Oder Pakistan, Saudi-Arabien und Syrien, wo Frieden herrscht, seit die Juden weg sind. Manche mögen sagen, dass die Gewalt proportional zur Anzahl der Muslime zuzunehmen scheint, aber wir alle wissen, dass das islamfeindlich wäre. Auf der anderen Seite zu suggerieren, dass die Gewalt mit der Zahl der Juden, die auf dem von Muslimen geforderten Land leben, steige, ist nur Diplomatie. Eine Sache des gesunden Menschenverstandes, die jeder in der Außenpolitik Tätige als wahr erkennt.

Wie werden wir erfahren, wann die Muslime alles Land bekommen haben, das sie verlangen? Wenn die Gewalt aufhört. Jeder weiß, dass Abkommen überhaupt nichts bedeuten. Egal wie viele Zettel unterschrieben sind, die Bomben und Raketen brechen immer noch los. Der einzige Weg, zu einer Einigung zu kommen, besteht darin, blind im Dunkeln zu tappen, ein Stück Land nach dem anderen zu übergeben, bis die Explosionen aufhören oder die Muslime ihr eigentliches Ziel verwirklichen, die Juden ins Meer zu drängen.

Das ist das Wunderbare an der Diplomatie, wenn Sie Diplomat sind, und das Schreckliche daran, wenn Sie ein anderer sind, der keinen sicheren Ausweg aus dem Land hat, wenn die Diplomatie scheitert. Und die Diplomatie in der Region scheitert immer. Camp David und jedes einzelne Abkommen, das Israel mit muslimischen Ländern geschlossen hat, sind das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben stehen. Der einzige Friedensvertrag, der zählt, ist der von Panzern und Gewehren. Es ist der, der durch israelische Flugzeuge am ägyptischen Himmel und israelische Soldaten geschlossen wird, die an der Grenze spazieren. Der einzige Frieden, der irgendeinen Wert hat, ist der Frieden der Soldaten und der Siedler.

1966 war Jerusalem eine zweigeteilte Stadt, geteilt durch Stacheldraht und die Kugeln von muslimischen Scharfschützen. Diplomatie hat sie nicht wieder vereint. Israel setzte die Diplomatie fast bis zum bitteren Ende fort, bis es verstand, dass es keine andere Wahl hatte als zu kämpfen. Israel hat den Kampf nicht über’s Knie gebrochen, ihre Führungskräfte haben ihr Bestes gegeben, um den Konflikt zu vermeiden und die internationale Gemeinschaft aufgefordert, einzugreifen und Ägypten davon abzuhalten, in den Krieg zu ziehen. Lesen Sie die Schlagzeilen der letzten fünf Jahre über Israel und den Iran, und Sie werden einen Sinn für den Mut und die Entschlossenheit der israelischen Führungspersönlichkeiten bekommen.

Als Israel in den Krieg zog, hatten ihre Führer nicht die Absicht, Jerusalem zu befreien, sie hatten den Wunsch, dass sich Jordanien aus dem Krieg heraushielt. Selbst als Jordanien in den Krieg eintrat, wollten sie nicht die Stadt befreien. Göttliche Vorsehung und muslimische Feindseligkeit zwangen sie dazu, Jerusalem zu befreien, und zu behalten. Jetzt möchten einige von ihnen sie zurückgeben, ein weiteres Opfer für die blutige Gottheit der Diplomatie, deren Altar von Blut und Brandopfern überschwemmt.

Wenn wir uns an Yom Yerushalayim, den Jerusalem-Tag, erinnern, ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass die Stadt vereint und frei ist, weil die Diplomatie scheiterte. Der größte Triumph des modernen Staates geschah nur, weil sich die Diplomatie als hoffnungslos und nutzlos erwies, um die genozidalen Ambitionen der Muslime abzuwehren. Hätte sich Israel dem internationalen Druck gebeugt und hätte Nasser so subtil wie Sadat gehandelt, dann hätte der Sechs-Tage-Krieg dem Jom-Kippur-Krieg, ausgefochten in den Grenzen von 1948, geähnelt – und Israel würde heute höchstwahrscheinlich nicht existieren.

Auch wenn sich die Juden an den großen Triumph des Yom Yerushalayims erinnern, sind die ethnischen Säuberer und ihre Komplizen auf der Suche nach Wegen, Juden aus Jerusalem, aus Städten, Dörfern und Städten zu vertreiben. Es geht nicht um die arabischen Bewohner Jerusalems, die wiederholt beteuert haben, Teil des Staates Israel bleiben zu wollen. Es geht nicht um Frieden, der aus keiner vorherigen Runde an Zugeständnissen gekommen ist und auch nicht daraus kommen wird. Es geht darum, das jüdische Problem zu lösen.

Solange es die Juden zulassen, als Problem definiert zu werden, wird es viele geben, die Lösungen anbieten. Und die Lösungen gehen immer damit einher, etwas gegen die Juden zu tun. Es leuchtet ein, dass – wenn die Juden das Problem sind – die Lösung darin besteht, sie umzusiedeln oder sie loszuwerden. Es gibt weniger Reibungspunkte, wenn man die Juden als Problem definiert als wenn man die Muslime als das Problem ansieht. Allein die Zahlen belegen, dass dem so ist.

Yom Yerushalayim ist eine Mahnung daran, was das eigentliche Problem ist und was die wirkliche Lösung. Muslimische Besetzung Israels ist das Problem. Die Islamisierung Jerusalems ist das Problem. Muslimische Gewalt zur Förderung von muslimischer Besetzung Israels und überall sonst ist das Problem. Israel ist die Lösung. Nur wenn wir uns von den Lügen befreien, wenn wir aufhören zu glauben, dass wir das Problem sind und erkennen, dass wir die Lösung sind, nur dann wird die Befreiung, die 1967 begann, komplett sein.

Nur dann werden wir unser Jerusalem befreit haben. Das Jerusalem der Seele. Es liegt an uns allen, dieses kleine Jerusalem im Inneren zu befreien. Die heilige Stadt, die in uns allen lebt. Um den Unrat von ihren goldenen Toren zu reinigen, wasche den Schmutz von ihren Steinen und vertreibe die Eindringlinge, die an unseren Herzen nagen, bis wir stolz auf eine strahlende Stadt blicken, Um dann anderen zu helfen, ihr eigenes Jerusalem zu befreien. Nur dann werden wir wirklich frei sein.

Übersetzung: faehrtensuche

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Trump hört auf, das Krokodil zu füttern

Originalartikel: Trump stops feeding the crocodile

von Vic Rosenthal, 10. Mai 2018

Wie jeder weiß, hat US-Präsident Donald Trump den sogenannten „Iran-Deal“ (JCPOA) aufgekündigt und wieder strenge Wirtschaftssanktionen gegen das iranische Regime verhängt.

Ich stimme mit Ministerpräsident Netanyahu überein, dass das Abkommen nicht nur nicht den Iran daran hinderte, Nuklearwaffen zu entwickeln, es ebnete „den Weg Irans zu einem ganzen Arsenal von Atombomben“.

Das Abkommen limitierte die Anreicherung von Uran zumindest an den der IAEA bekannten Standorten. Es forderte die Demontage einiger Zentrifugen aus iranischen Anlagen und die Versiegelung eines Kernreaktors, der Plutonium hätte produzieren können. Aber es hinderte das Regime nicht daran, fortschrittliche Zentrifugen zu entwickeln, die es ermöglichen würden, spaltbares Material viel schneller herzustellen, sobald wir den „Ablauftermin“ des Abkommens erreicht hätten. Es hinderte ihn nicht daran, seine Entwicklung von Atomsprengköpfen an Militärstandorten fortzusetzen, die für Inspektoren der IAEO gesperrt sind. Es hinderte ihn nicht daran, die Raketen zu entwickeln, die diese Sprengköpfe tragen werden.

Es hat wirklich ein diplomatisches Schild bereitgestellt, das das iranische Programm vor dem Angriff durch Israel geschützt hat, das durchaus vernünftig sich als Ziel sieht – das hat das Regime selbst uns so gesagt, mehr als einmal. Es hat wirklich Sanktionserleichterungen angeboten, die große Geldbeträge zur Verfügung gestellt haben. Diese wurden verwendet, um den Krieg in Syrien, den Terrorismus gegen Israel und wahrscheinlich geheime Nukleararbeiten zu finanzieren. Es hat auch bestehende UN-Resolutionen gegen die Raketenentwicklung geschwächt.

Reuel Marc Gerecht, alles andere als ein Unterstützer von Trump, sagte, das Abkommen sei „nicht wirklich ein Abkommen über Rüstungskontrolle; es ist nur ein Deckmantel für amerikanische Untätigkeit und für den dringlichen Wunsch Präsident Obamas, sich vom Nahen Osten abzuwenden.“ Man könnte hinzufügen, dass die Europäer auch einen starken Wunsch nach Aufhebung der Sanktionen verspürten, um sich ohne mit der Wimper zu zucken in den iranischen Markt zu stürzen.

Der Deal, der entweder von den Vereinigten Staaten oder vom iranischen Regime nicht wirklich unterzeichnet wurde, wurde von der Obama-Regierung entgegen den Wünschen der Mehrheit im Kongress und der Mehrheit des amerikanischen Volkes umgesetzt, wie Bret Stephens, ein anderer „Nicht-Trump-Unterstützer“, anmerkt. Aber er wurde vom UN-Sicherheitsrat ratifiziert, und so wurden frühere Resolutionen des Sicherheitsrats, in denen gefordert wurde, dass der Iran keine Raketenentwicklung vornimmt, in der Weise geschwächt, dass dieser [Deal] lediglich an den Iran appellierte, sich daran zu halten.

Befürworter der Beibehaltung des Deals argumentieren, dass er zwar nicht perfekt ist, doch zumindest den Fortschritt des Irans auf ein Arsenal lieferbarer Atomwaffen verlangsamt. Sie suggerieren auch, dass ein Ende des Deals den Iran dazu veranlassen wird, aggressiver an seinem Atomwaffenprogramm zu arbeiten, was schlussendlich zum Krieg führt (entweder mit den USA, mit Israel oder mit beiden).

Als Reaktion darauf müssen wir die Ziele des iranischen Regimes in der Region und in der Welt in Betracht ziehen. Wenn wir es an seinen Worten und Taten messen, hat das revolutionäre Regime wahrlich grandiose Ziele: die Errichtung eines schiitischen Kalifats im Nahen Osten, die Beseitigung eines jeden Einflusses der USA in der Region, das Ende von Amerikas Weltführung und die Zerstörung Israels – das Iran sowohl als Agent der Vereinigten Staaten als auch als inakzeptable jüdische Präsenz in einer Region sieht, die rein moslemisch sein sollte.

Der JCPOA hat dem Iran bei der Verwirklichung dieser Ziele geholfen. Obwohl er Irans Atomprogramm vielleicht etwas verlangsamt hat, hat er dem Regime die Möglichkeit gegeben, Bestandteile von Atomwaffen ohne Einmischung zu entwickeln, so dass wenn er fertig ist schnell „ausbrechen“ kann bevor seine Gegner imstande sind, sich ihm entgegenzustellen. Auf lange Sicht garantierte er Stabilität für den Iran, um seine Pläne auszuführen.

Es versteht sich von selbst, dass Israel und die sunnitischen arabischen Mächte im Nahen Osten das nicht zulassen werden und dass, wenn der Iran seinen Weg hin zu seinen Zielen fortsetzt, ein regionaler Krieg nicht zu vermeiden ist. Was mit den USA passieren wird, ist weniger vorhersehbar, denn es hängt davon ab, ob die USA darauf zurückgreifen, das Regime zu beschwichtigen – das hieße, das Krokodil zu füttern, um als letztes gefressen zu werden, wie Churchill es ausdrückte – oder Trumps Politik, es verhungern zu lassen, fortführen. Anders als die weit entfernte USA, haben die regionalen Nachbarn des Iran nicht den Luxus, Beschwichtigung (Appeasement) zu akzeptieren. Sie werden immer diejenigen sein, die zuerst gefressen werden.

Ich habe argumentiert, dass ein Krieg zwischen Iran und Israel auf kurze Sicht aufgrund der abschreckenden Stärke Israels unwahrscheinlich ist, und der sehr scharfsinnige David P. Goldman stimmt mir zu. Das langfristige Bild ist trüber, aber es wäre wahrscheinlich, dass die Fortführung des JCPOA zu einem allmählich stärkeren und militärisch leistungsfähigen Iran geführt hätte, der letztendlich bereit wäre, Israel herauszufordern. Seine Annullierung wird den Iran wirtschaftlich und strategisch schwächen und seinen Plan stören, zu seinen eigenen Bedingungen und zu einem Zeitpunkt seiner Wahl Krieg zu führen.

Ob das ausreicht, um einen Krieg zu verhindern, hängt von den Aktionen ab, die von allen anti-iranischen Akteuren ergriffen werden: den USA, Israel und den sunnitischen Arabern. Der Druck auf den Iran muss erhöht und interne Regimegegner müssen gestärkt werden. Länder wie Indien und China, die viel Öl aus dem Iran kaufen, sollten ermutigt werden, alternative Quellen zu finden. Russlands antiwestlicher Unfug wird weiterhin ein Problem sein, ebenso wie europäische Gier und Kurzsichtigkeit. Schließlich gibt es für Israel nichts Wichtigeres als weiterhin sein Abschreckungspotential auszubauen – und sich weiterhin so aggressiv wie möglich gegenüber dem Iran zu demonstrieren.

Der Iran ist wirklich ein Schurkenstaat, aber in konventioneller militärischer Hinsicht ist er ein relativ schwacher Staat. Heute kann er abgeschreckt werden, und vielleicht werden seine eigenen Leute irgendwann das Regime stürzen können. Aber dank Obamas Politik, das iranische Krokodil zu füttern, ist er in den letzten Jahren stärker und gefährlicher geworden.

Trumps Entscheidung, die Appeasement-Politik zu beenden, ist richtig. Das ist eine Bestie, die zu füttern wir uns nicht leisten können.

Übersetzung: faehrtensuche

Dieser Artikel ist auch bei Elder of Ziyon erschienen!

10 Gründe, warum Abbas ein Antisemit ist

Seit 40 Jahren verbreitet der Palästinenserführer immer wieder giftigen Hass.

von: Rabbi Shraga Simmons, Aish, 5. Mai 2018

In der vergangenen Woche haben jahrzehntelange antisemitische Aktionen den palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas eingeholt, als er behauptete, dass das „soziale Verhalten“ der europäischen Juden, einschließlich der Geldleihe gegen Zinsen an Nichtjuden, Schuld sei an der Ermordung der Juden im Holocaust.

Die Stellungnahme ging sogar über palästinensische Normen des Hasses hinaus und veranlasste einige der schärfsten Kritiker Israels, endlich den Mund aufzumachen. Die New York Times – ja, dasselbe Blatt, das einräumte, seine Holocaust-Berichterstattung sei „das bitterste journalistische Scheitern des Jahrhunderts“ – forderte Abbas zum Rücktritt auf.

In einem kläglichen diplomatischen Versuch kritisierte die Europäische Union die „inakzeptablen Bemerkungen“ von Abbas, während es der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen versäumte, einen Antrag zu unterstützen, der Abbas aufforderte, „von antisemitischen Kommentaren Abstand zu nehmen“.

In der Zwischenzeit versuchte der palästinensische Sprecher Saeb Erekat, das Ganze als Fake News abzutun und behauptete, Abbas‘ Äußerungen seien „verfälscht“ worden und er habe keine „Massaker an Juden, den Holocaust inbegriffen, bestritten.“ (Um das Maß voll zu machen, fügte Erekat Lippenbekenntnisse über das „Zusammenleben in Frieden, Sicherheit und guter Nachbarschaft“ hinzu.)

Angesichts der westlichen Kritik sah sich Abbas gezwungen, sich für seine Äußerungen zu entschuldigen. Doch er ist noch weit davon entfernt, davon entbunden zu werden. Ein genauerer Blick auf jahrzehntelange Aussagen und Aktionen von Abbas zeigt eine lange Litanei antisemitischer Tiraden, Mythen und Verschwörungstheorien:

[1] Abbas begann seine Karriere mit der Leugnung des Holocausts.

Während seines Studiums am Moskauer Oriental College in den 1950er Jahren war Abbas‘ Doktorarbeit eine klassische Holocaustleugnung, die später in Buchform als „The Other Side: The Secret Relationship Between Nazism and Zionism“ [Die andere Seite: Die geheime Beziehung zwischen Nazismus und Zionismus] veröffentlicht wurde.

Abbas schreibt:

  • über die „zionistische Phantasie, die fantastische Lüge, dass sechs Millionen Juden ermordet wurden.

  • „Die kleine Anzahl jüdischer Opfer war tatsächlich Teil eines zionistisch-national- sozialistischen Komplotts. Erst als David Ben-Gurion ihn dazu provozierte, fasste Hitler den Beschluss, die Juden zu ermorden.“

  • „Viele Gelehrte haben über die Zahl von sechs Millionen debattiert und sind zu erstaunlichen Ergebnissen gekommen, indem sie die Zahl der jüdischen Opfer auf nur wenige Hunderttausend festlegten.“

  • „Es scheint, dass das Interesse der zionistischen Bewegung … darin besteht, diese Zahl aufzublähen, damit ihre Gewinne größer werden. Das hat sie dazu gebracht, diese Zahl zu betonen, um die Solidarität der internationalen öffentlichen Meinung mit dem Zionismus zu gewinnen.“

Abbas behauptete auch, dass die Nazis Gaskammern zur Seuchenbekämpfung nutzten und nicht zur systematischen Ermordung der Juden.

[2] Abbas leugnet jede jüdische Verbindung zum Land Israel.

Abbas leugnet jede jüdische Verbindung zum Land Israel. In der Rede letzte Woche bestritt Abbas die Verbindung des jüdischen Volkes zu ihrem Heimatland: „Ihr Narrativ, in dieses Land zu kommen wegen ihrer Sehnsucht nach Zion oder wieso auch immer – wir sind es leid, das zu hören. Die Wahrheit ist, dass dies ein kolonialistisches Unternehmen ist, das darauf abzielt, in dieser Region einen Fremdkörper zu gründen.“

Laut Abbas wurde Israel gegründet, als europäische Führer „ein ausländisches Volk“ in Palästina einschleusten, als Mittel, um Zwietracht unter den Arabern zu säen und sie strategisch auszubeuten.

Die antisemitische palästinensische Nationalcharta (Artikel 20) lautet: „Die Ansprüche von historischen und religiösen Verbindungen zwischen Juden und Palästina sind unvereinbar mit den Fakten der Geschichte.“ Letzte Woche sagte Abbas, dass während sich die Juden „nach Zion sehnen … die Geschichte besagt, dass das haltlos ist.“

Diese grundlegende Tatsache der jüdischen Geschichte zu leugnen – Gott hat Abraham das Land vor 4.000 Jahren versprochen – ist reiner Antisemitismus.

[3] Abbas schürt Ritualmordlegenden gegen Israel.

Abbas dämonisiert regelmäßig das Judentum und die Juden. Die offizielle PA-Tageszeitung beschreibt Juden als „durstig nach Blut, um ihren Gott [gegen die Nichtjuden] zu erfreuen und lechzend nach Taschen voller Geld.“

Abbas und andere palästinensische Funktionäre haben die Idee ausgeheckt, Israel benutze Israel Wildschweine, um Palästinenser von ihrem Land zu vertreiben und arabische Viertel mit Ratten zu überfluten. (Siehe Palestinian Wafa News, 16. September 2011)

Im Jahr 2016 präsentierte Abbas dem Europäischen Parlament eine weitere fanatische antisemitische Behauptung: „Eine Reihe von Rabbinern in Israel haben ausdrücklich angekündigt und gefordert, dass ihre Regierung das Wasser vergiftet, um die Palästinenser zu töten … um einen Massenmord an Palästinensern auszuführen.“

[4] Abbas fordert eine ethnische Säuberung der Juden aus ihrer Heimat.

Während eine Million Araber die vollen Bürgerrechte im Staat Israel genießt, fordert Abbas einen palästinensischen Staat, der Judenrein ist, das Wort der Nazi-Ära, das „von Juden gereinigt“ bedeutet. In der offiziellen Zeitung der palästinensischen Autonomiebehörde erklärte er: „Ich würde nicht zustimmen … dass unter uns auch nur ein einziger Israeli auf palästinensischem Land leben wird.“ (Al-Hayat Al-Jadida, 30. Juli 2010)

Die Regierung von Abbas sieht den Verkauf von Land an Juden als mit dem Tode zu bestrafen an und hat ein solches Urteil Hunderte von Malen ausgesprochen.

[5] Abbas stellt den Heiligen Tempel in Jerusalem in Abrede.

Angesichts der unbestrittenen historischen Tatsache sagte Abbas: Das Jüdische Volk „behauptet, dass sie vor 2000 Jahren einen Tempel hatten. Ich stelle die Behauptung, dass dem so ist, in Frage.“ (Kul-Arab, 25. August 2000)

Als Archäologen in Jerusalem eine kleine goldene Glocke entdeckten, wahrscheinlich von einer Tunika, die von einem Hohepriester im Heiligen Tempel getragen wurde, sagten palästinensische Funktionäre verärgert, dies „unterstreicht die Bemühungen der Besatzer und der extremistischen jüdischen Gruppen, die Geschichte zu verfälschen und jüdische Geschichte in der Region zu schmieden.“ (Palpress.co.uk, 26. Juli 2011)

Dieses Kernelement des jüdischen nationalen Schicksals zu bestreiten passt zur Definition von „Antisemitismus“.

[6] Abbas fördert Terror.

Seit über 50 Jahren ist Abbas ein führender Verfechter tödlicher Gewalt gegen Juden und Israelis. Wie in der jordanischen Zeitung Al-Dustur berichtet wird (28. Februar 2008), prahlt Abbas damit, „den ersten Schuss abgefeuert zu haben“, der 1965 die Palästinensische Befreiungsorganisation ins Leben rief – die Terrorgruppe, die Pionierarbeit leistete für Selbstmordattentate, Flugzeugentführungen und Bombenangriffe auf Busse.

Al-Dustur berichtet auch, dass Abbas auf der ganzen Welt Organisationen wie der Hisbollah Terrortaktiken beigebracht hat.

2017, im Anschluss an einen palästinensischen Terroranschlag auf dem Tempelberg, bei dem zwei israelische Polizisten getötet wurden, hat Abbas Aufstände in Jerusalem gefördert. „Wir haben Sie bei dem, was Sie getan haben, unterstützt und bei dem, was Sie tun. Wir sind mit Ihnen in allem, was Sie getan haben und noch tun, denn Sie erfüllen uns mit Stolz.“ (Al-Hayat Al-Jadida, 26. Juli 2017).

Abbas‘ Pro-Terror-Aussagen werden in das palästinensische Bewusstsein gebohrt. Im Dezember 2017, als die USA Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannten, wurde Abbas‘ Forderung nach Gewalt im offiziellen PA-Radio und im TV 41 Mal wiederholt.

Abbas fördert den Terror direkt und erklärt, dass „Terroristen das tun, was wir ihnen befehlen … Wir sind verantwortlich.“

[7] Abbas belohnt Terroristen mit Gehältern – lebenslang.

Nach palästinensischem Recht müssen 7% des Budgets großzügige lebenslange Gehälter für die Terroristen, die Israelis töten, bestreiten. Im Jahr 2017 erhielt die Palästinensische Autonomiebehörde 693 Millionen US-Dollar an ausländischer Hilfe, davon wurden 345 Millionen als Besoldungen an verurteilte Terroristen und ihre Familien gezahlt.

Diese „Pay to Slay“-Zahlungen schüren den Terror, und Palästinenser haben zugegeben, Terror zu verüben, um Geld zu verdienen. Diese Gehälter sind höher als der durchschnittliche palästinensische Lohn und geschätzte 35.100 palästinensische Familien werden durch diese Zahlungen unterstützt.

Im März 2018, als die USA den Taylor Force Act zum Gesetz machten, um jegliche Hilfe für die PA zu kürzen, bis die terroristischen Zahlungen gestoppt würden, erklärte Abbas: „Es gibt etwas, was die Amerikaner uns sagen wollen – die Gehälter der [Terroristen-] Märtyrer und ihrer Familien einzustellen. Natürlich lehnen wir das kategorisch ab … Die [terroristischen] Märtyrer ehren uns, und wir werden sie weiterhin für ihren Lebensunterhalt bezahlen.“

[8] Abbas verherrlicht und ehrt verurteilte Terroristen.

Wen hat Abbas im Jahr 2011 geehrt, die hochkarätige Prozession zu den U.N.-Büros in Ramallah anzuführen und offizielll die Kampagne zur palästinensischen Eigenstaatlichkeit anzustoßen? Keine andere als Latifa Abu Hmeid, die Palästinenserin, die stolz ihre vier Söhne ermutigte, Terroristen zu werden. Jeder von ihnen verbüßt jetzt mehrere lebenslange Haftstrafen für den Mord an Israelis. (Al-Hayat Al-Jadida [Palästinensische Autonomiebehörde], 9. September 2011)

[9] Abbas finanzierte das Olympia-Massaker in München.

Wie in Sports Ilustrated („The Mastermind“ [Der Drahzieher]), 26. August 2002) berichtet, hat Abbas das Münchner Olympia-Massaker finanziert. Im Jahr 2010 hat er reuelos den Münchener Drahtzieher Abu Daoud als „einen der prominentesten Führer der Fatah-Bewegung gelobt, der … auf jedem Schlachtfeld an vorderster Front stand mit dem Ziel, die [palästinensische] Revolution zu verteidigen. Welch ein wunderbarer Bruder, Gefährte, zäher und hartnäckiger, unerbittlicher Kämpfer.“ (Al-Havat Al-Jadida, 4. Juli 2010).

Im Dokumentarfilm „One Day in September“ [Ein Tag im September] erinnerte sich Abu Daoud daran, wie Abbas ihm Glück wünschte und ihn küsste, als er sich daran machte, den Münchener Anschlag zu organisieren.

Als Amin Al-Hindi, einer der leitenden Planer des Münchner Massakers im August 2010 starb, führte Abbas die Würdenträger der von der PA gesponserten Beerdigung an, ergänzt mit einem roten Teppich und einer Militärkapelle. Die offizielle PA-Tageszeitung beschrieb Al-Hindi als „einen der Stars, die … im Sportstadion in München glänzten.“ (Al-Hayat Al-Jadida, 20. August 2010)

[10] Abbas behauptet, dass ashkenasische Juden nicht indigen in diesem Land sind.

In der Rede der vergangenen Woche hat Abbas eine mittelalterliche Verschwörungstheorie ausgebreitet, wonach ashkenasische Juden von Chazaren abstammen – mit „keinerlei historischen Verbindungen“ zum Land Israel und „keinerlei Beziehung zur semitischen Kultur, zu Abraham, Jakob und anderen“.

Friedenspartner?

Die antisemitischen Schmähreden von Abbas bestätigen, dass Israel ein vertrauenswürdiger Friedenspartner fehlt.

Um Frieden zu schaffen, müssen alle Parteien Gewalt verurteilen und die Idee einer dauerhaften friedlichen Koexistenz akzeptieren. Wie John F. Kennedy 1963 bei den Vereinten Nationen sagte: „Frieden beruht nicht allein auf Satzungen und Bündnissen. Er liegt in den Herzen und Köpfen der Menschen.“

Jeder, der aufrichtig wünscht, diesen Konflikt zu beenden, muss fordern, dass Abbas aufhört, den Holocaust zu leugnen, aufhört, Terroristen zu belohnen und dass er die jüdischen Rechte auf Selbstbestimmung in ihrer angestammten Heimat anerkennt. Alles andere ist Antisemitismus.

Übersetzung: faehrtensuche

1948-2018. 70 Jahre Israel

So lautet der Titel eines anlässlich des 70. Geburtstags Israels herausgegebenen Magazins der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG). Das Magazin kann unter dem Link

https://www.yumpu.com/de/document/view/60020274/dig-mag-1-2018-5778

vollständig online eingesehen werden oder auch auf der Homepage der DIG als PDF heruntergeladen werden.

 

Im heutigen Newsletter der Botschaft des Staates Israel heißt es dazu:

„Nach jüdischem Kalender war der Yom ha-Atzma’ut, der Unabhängigkeitstag, bereits am vergangenen Donnerstag, nach gregorianischem Kalender wird er am 14. Mai begangen.

Genau zwischen diesen beiden Terminen ist nun das Magazin der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) zum 70. Geburtstag erschienen.

Die Jubiläumsausgabe wartet mit Beiträgen zum 70. Geburtstag der Staatsgründung, den Deutsch-Israelischen Beziehungen und zu den Aktivitäten der DIG auf.

So schreibt etwa der DIG-Vorsitzende Hellmut Königshaus in seinem Editorial, warum die Israelis stolz auf ihr Land sein können und Tibor Luckenbach stellt die Ausstellung 70 Jahre in 70 Plakaten vor.“

70 Jahre Israel, die Heimat der Hoffnung

Heute Abend beginnen in Israel die Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag! Ein ganz besonderer Grund, sich zu freuen!

70 Jahre Israel! Am Israel Chai!  Das Volk Israel lebt! Allen Anfeindungen, allem Terror und allen Kriegen zum Trotz!

Herzlichen Glückwunsch! Mazl Tov!

Rabbi Sacks äußert sich in einem Video zum 70-jährigem Jubiläum und nennt Israel die Heimat der Hoffnung. Er sagt:

„Die Geschichte Israels ist ohne Parallelen in der Geschichte, die Geschichte der Liebe eines Volkes für ein Land, die Liebe der Juden für Israel. Dort wurde in alten Zeiten unser Volk geboren und dort wurde in der heutigen Zeit unser Volk neu geboren.

Und der Tag wird kommen, an dem die Geschichte Israels der heutigen Zeit nicht nur zu den Juden sprechen wird, sondern zu allen, die an die Kraft des menschlichen Geistes glauben, wenn er sich zu G’tt ausstreckt als unvergängliches Symbol für den Sieg des Lebens über den Tod, [den Sieg] der Hoffnung über die Verzweiflung. Denn:

Israel hat große Dinge erreicht. Es hat ein unfruchtbares Land genommen und es wieder zum Blühen gebracht. Es hat eine alte Sprache, das Hebräisch der Bibel, genommen und sie wieder neu belebt. Es hat den ältesten Glauben des Westens genommen und ihn wieder jung gemacht. Israel hat eine zerrissene, zerrüttete Nation genommen und sie wieder lebendig gemacht. Israel ist das Land, dessen Nationalhymne, Hatikva, Hoffnung bedeutet.

Israel ist die Heimat der Hoffnung. Yom HaAtzmaut Sameach!“