Deutschlands schäbige Iranpolitik

Während die USA wieder Sanktionen gegen die Islamische Republik verhängen und versuchen, die gefährliche Reichweite ihrer Vertreter zu begrenzen, ist Deutschland zur Verteidigung Teherans angetreten. 

Ein Kommentar von Yigal Carmon, 12. Juni 2018

Wenn man von irgendeinem Land der Welt erwarten könnte, dass es sich gegenüber jedem, der die Vernichtung Israels fordert, äußerst zurückhaltend verhält, dann wäre es Deutschland, ungeachtet aller mildernden Umstände – [seien sie] wirtschaftlicher, politischer oder sonstiger Natur. Die Bundesrepublik hätte sich von jeder bedeutsamen Bindung zur islamischen Republik Iran, deren mörderisches Regime Israel zu vernichten droht, distanzieren sollen.

Deutschland hätte als erstes Land … Barack Obama sagen sollen, dass totalitäre Regime wie [z.B.] das deutsche Nazi-Regime völlig inakzeptabel sind und ihnen jede Legitimität abgesprochen werden sollte, insbesondere wenn es um einen Atomdeal mit ihnen geht. Die Vergangenheit Deutschlands hätte es gebieten müssen, dass es öffentlich die moralische Führung übernimmt bei der Förderung eines Regimewechsels im Umgang mit einem totalitären Regime wie dem Iran. Die Realität zeigt tragischerweise das Gegenteil. … Deutschland … hat seine Augen verschlossen gegenüber den offenkundigen Menschenrechtsverletzungen im Iran und gegenüber der Terrorisierung und Ermordung ihrer eigenen Bürger. Iran ist nebst Russland freilich ein wichtiger Partner bei der größten humanitären Katastrophe des 21. Jahrhunderts: der Ermordung und Vertreibung von Millionen von Syrern durch das Assad-Regime.

Die Umkehrung der von Obama untergeschobenen Iran-Politik durch die Trump-Regierung hat Deutschland die einmaligen Gelegenheit gegeben, seine erklärten Werte zurückzugewinnen. Aber das Gegenteil ist passiert: Deutschland legitimiert den Iran und setzt sich sogar für ihn ein.

Ungeachtet der Beweggründe Deutschlands ist dies der Moment für Deutschland, um nationale Führung und Verantwortung zu demonstrieren, die über belanglose Überlegungen hinausgeht … und eine Politik auf seine moralischen Werte aufzubauen. Wenn es dazu käme, könnte Deutschland die Iran-Frage von anderen Themen isolieren und als wahres globales Leuchtfeuer der Moralpolitik dienen. Es gibt andere Wege, seine [anderen] Probleme mit den USA zu lösen und in wirtschaftlichen Fragen sogar eine durchsetzungsfähige Position gegen Donald Trump einzunehmen. Leider herrscht in Deutschlands großer Koalition und den Oppositionsparteien Einigkeit in der Verteidigung des Irans gegen die USA.

Originalartikel: Germany’s Sordid Iran Policy

Übersetzung: faehrtensuche

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Islamismus: Wenn du ihn nicht benennen kannst, kannst du ihn auch nicht bekämpfen

Originalartikel: Islamism: If You Can’t Say it, You Can’t Fight it

erschienen bei Arutz Sheva am 19. Februar 2015

von Matthew M. Hausman

Die Übersetzung erfolgt mit freundlicher Genehmigung von Arutz Sheva.

Übersetzung: faehrtensuche

Die Linke scheint kein Problem damit zu haben, die Republikaner des Faschismus, Rassismus oder anderer bösartiger “Ismen”, die in den Sinn kommen, zu beschuldigen, aber sie können einfach nicht die Wahrheit aussprechen bezogen auf den radikalen Islam.

Während die Welt erschüttert war über die Terroranschläge in Paris letzten Monat, gab es endlich einige Eingeständnisse des einseitig gegen den Westen geführten Religionskrieges, weil französische Beamte die Täter als radikale Muslime identifizierten und internationale Solidarität gegenüber dem islamistischen Extremismus forderten.

Nachdem man so lange ein Auge zugedrückt hat – und nachdem man extremistische Organisationen wie die Hamas legitimiert und den wieder auflebenden Antisemitismus ermöglicht hat – sagen die Europäer endlich die Wahrheit über politische Korrektheit. Ob sie die [seelische] Kraft für eine ausdauernde Auseinandersetzung mit theologischem Totalitarismus haben, ist eine andere Sache, aber zumindest für einen kurzen Moment erkannten sie rechtzeitig die Bedrohung als die, die sie ist.

Im Gegensatz dazu ignoriert die Obama-Regierung weiterhin jede Verbindung zwischen Terrorismus und radikalem Islam. Stattdessen bezieht sie sich auf die Täter als Extremisten ohne die [von den Extremisten] vertretenen Überzeugungen zu identifizieren. Tatsächlich sprach der Präsident kürzlich in einem Interview von dem Angriff auf den koscheren Markt in Paris als „zufällig“.

Diese Weigerung, das Offensichtliche einzugestehen, mag politisch sein, aber es ist auch kurzsichtig – und es untergräbt jede ernsthafte Anstrengung zur Bekämpfung des globalen Terrorismus. So wie die Charakterisierung des Fort Hoot Amoklaufs und der Oklahoma Enthauptung durch die Regierung als „Gewalt am Arbeitsplatz“ die nationalen Auswirkungen der Terrorgefahr ignorierte, so zeigt die Weigerung des Präsidenten, die doktrinären Wurzeln der Pariser Tragödie zuzugeben, ein erstaunliches Versagen der Weltspitze.

Ob diese vorsätzliche Blindheit eine Frage der Politik ist oder der Furchtsamkeit, ist unerheblich. Die Linke scheint kein Problem damit zu haben, die Republikaner des Faschismus, Rassismus oder anderer bösartiger „Ismen“, die [ihr] in den Sinn kommen, zu beschuldigen, aber bezüglich des radikalen Islam können sie einfach nicht die Wahrheit sagen. Und durch den Dialog mit Organisationen, die im Verdacht stehen, extremistische Kontakte zu haben, durch die Behandlung der Muslimbruderschaft und der Hamas als politische Organisationen, durch die Unterstützung von denen, die Israel delegitimieren und durch die Bereitstellung sicherer Häfen für progressiven Antisemiten, hat die Linke tatsächlich die islamistische Agenda vorangetrieben.

Progressive scheinen gezwungen, Islamismus zu entschuldigen oder so zu tun als sei er nicht vorhanden, auch wenn dabei ihr Tun ihren Einsatz für Verfassungsgrundsätze gefährdet. Wann immer radikale Islamisten zuschlagen, scheint der progressive Impuls zu sein, lieber den Islam zu verteidigen als die Opfer zu trösten. Als Reaktion auf die Enthauptungen von Menschen aus dem Westen in Syrien, lehrte Herr Obama die amerikanische Öffentlichkeit, die ISIS sei nicht islamisch, und nach den Anschlägen auf Charlie Hebdo und den jüdischen Markt in Paris sagte Howard Dean, [ehemaliger] Vorsitzender des Democratic National Committee, die Täter seien keine Muslime. Auf was genau stützen sie solche Behauptungen?

Sie sind im besten Fall desinformiert und im schlimmsten Fall unaufrichtig informiert. Obwohl sicherlich nicht alle Muslime ISIS unterstützen, repräsentiert es eine militante Form des Islam ähnlich der, die ab dem 8. Jahrhundert eine Ära des Jihad in Nahost, Asien, Afrika und Europa auslöste. Darüber hinaus wurden die Anschläge in Paris durch einen Fundamentalismus motiviert, der Gewalt gegen Gotteslästerer und Ungläubige billigt.

Während ISIS, die Hisbollah, Al-Quaida, Boko Haram, Hamas und die Muslimbruderschaft nicht die Meinung aller Muslime repräsentieren, sind ihre Überzeugungen sicherlich in der Schrift [Koran] und Theologie gegründet. Es handelt der Logik zuwider, zu sagen, dass solche Gruppen nicht islamisch sind, weil andere Muslime anders denken oder mit ihnen nicht einer Meinung sind. Dieselben Leute, die also daran festhalten, scheinen kein Problem damit zu haben, allen konservativen Christen die Schuld zu geben für die Taten einer Minderheit von Fanatikern der Abtreibungsgegner. Ein krasser Widerspruch.

Man kann nicht sagen, dass alle Muslime die Aktionen der ISIS in Syrien und Irak dulden, oder dass alle die Terroranschläge in Paris, das Massaker in Fort Hood oder die Anschläge von 9/11 unterstützt hätten. Viele Muslime, besonders die, die die westlichen demokratischen Werte akkulturiert haben, verurteilen öffentlich Anschläge gegen Nicht-Muslime. Aber die Frage bleibt, ob die sonstige arabisch-muslimische Welt sich philosophisch oder moralisch dem religiösen Extremismus entgegenstellt.

Obwohl sich Millionen, darunter muslimische Geistliche, für den französischen Solidaritätsmarsch versammelten, bleibt es abzuwarten, ob das Ereignis eine substantielle Ablehnung aller Formen des Terrorismus signalisierte oder stattdessen in Zeit und Umfang begrenzt war. Die Frage hängt schwer in der Luft inmitten von Berichten, dass Mitglieder der französischen Regierung versuchten, Benjamin Netanjahu von der Teilnahme abzubringen, aber es für angebracht hielten, Mahmoud Abbas einzuladen.

Die Teilnahme von Abbas an der Kundgebung bekam den Aufmacher auf der Titelseite, aber die Presse versäumte es, seine Einheitsregierung mit der Hamas zu erörtern, deren Charta zum Jihad und Genozid aufruft, oder zu erwähnen, dass das palästinensische Nationalbündnis damit fortfährt, Israel und das jüdische Volk zu delegitimieren. Ebenso haben die Medien nicht die fortlaufende Unterstützung des Terrorismus, der antisemitischen Hetze und der Verherrlichung derjenigen diskutiert, die Juden töten. Das Image der von Abbas gelobten Meinungsfreiheit war surreal, wenn man bedenkt, dass die PA und die Hamas routinemäßig Äußerungen [im Keim] ersticken und Meinungsverschiedenheit unterdrücken in den Gebieten, die unter ihrer Kontrolle stehen. Dass Abbas überhaupt eingeladen wurde, deutet auf ein Versagen hin, diese Unstimmigkeiten zu erkennen oder einzugestehen. Er lobte später die Hisbollah nach ihren jüngsten Terroranschlägen im Norden Israels.

Diejenigen, die das Konzept der Taqiyya (Täuschung der Ungläubigen) begreifen, müssen sich fragen, wieviel von der von Klerikern zum Ausdruck gebrachten Anti-Terror-Stimmung echt war. Es spielt keine Rolle, was sie in der Öffentlichkeit vor westlichen Medien sagen; es kommt nur darauf an, ob sie die Absicht haben, Toleranz, Respekt und Akzeptanz in ihren Schulen und Moscheen zu predigen und ob sich reformative Änderung auf den Straßen widerspiegeln wird.

Der Wunsch nach einer wahren Reform wird nur von denen im Westen verhindert, die eher darüber in Sorge sind, die Empfindlichkeiten einer globalen religiösen Gemeinschaft zu schützen, die mehr als eine Milliarde stark ist und Außenstehende als Ungläubige charakterisiert. Eine Veränderung wird nicht von denen angeregt werden, die alle Spannungen zwischen dem Westen und der muslimischen Gesellschaft dem westlichen Chauvinismus anlasten, jedoch die historische Rolle des Jihads und der islamistischen Vorherrschaft ignorieren. Es wird auch nicht von Politikern gefördert, die reflexartig jede Verbindung zwischen dem radikalen Islam und Terrorismus leugnen, aber dennoch ihren innenpolitischen Gegner die schlimmsten Arten von fanatischen Exzessen vorwerfen und Israel als einen kolonialen Besatzer verleumden.

Demokraten sind nicht alle im linken Lager, aber ihre Partei ist, seit Barack Obama im Jahr 2008 zum ersten Mal gewählt wurde, auf diese Weise umgekippt. Die progressiveren Elemente der Partei scheinen genötigt, sich in nichtwestliche Ideologien, die sie als Ausdruck von Indigenität betrachten, hineinzuversetzen, jedoch die politischen Gegner, die die Freiheit der Rede, des Glaubens und der Anbetung befürworten, zu verunglimpfen. Die Ironie ist, dass einige Progressive die Republikaner des Faschismus‘ beschuldigen, während sie den Extremisten, deren Ideologie wahrlich aggressiv und totalitär ist, politische Deckung geben. Diese Heuchelei stammt aus einer traditionellen Affinität zu radikalen Ideologien und Etatismus, ob als Faschismus im frühen bis mittleren 20. Jahrhundert zum Ausdruck gebracht oder als Kommunismus bis weit in den Kalten Krieg.

In der Tat, wie vom Autor Jonah Goldberg in seinem Buch “Liberal Fascism” [„Liberaler Faschismus“] gut dokumentiert, gab es viele progressive Bewunderer des Faschismus, bevor Italien 1935 in Äthiopien eindrang und Deutschland vier Jahre später Polen angriff. Mussolinis Anhänger, H.G. Wells eingeschlossen, der in den 1930-er Jahren progressive Kollegen aufforderte, „liberale Faschisten“ und „aufgeklärte Nazis“ zu sein und der schrieb, von der „unerbittlichen Logik“ des Faschismus getroffen zu sein. Sensationsjournalisten bewunderten Mussolini, unter ihnen Lincoln Steffens und Ida Tarbell. Das taten auch einflussreiche Verleger, wie zum Beispiel Samuel McClure, der den italienischen Faschismus als einen „großen Schritt nach vorn“ beschrieb, und George Soule, Herausgeber der New Republic, der die Roosevelt-Regierung für „das Ausprobieren der Ökonomie des Faschismus“ lobte.

Andere Progressive drückten Bewunderung für Hitler aus, einschließlich W.E.B. DuBois, Mitbegründer der NAACP, der den Aufstieg des Nationalsozialismus in Deutschland als „absolut notwendig, um den Staat in Ordnung zu bringen“ beschrieb und der behauptete, dass die Machtergreifung der Nazis mehr Demokratie bot als Deutschland sie seit Jahren gesehen hätte.

Wenn Etatismus definiert werden kann als die Überzeugung, dass ökonomische und/oder soziale Politik unter ausschließlicher Kontrolle der Regierung bleiben sollte, dann sollte die Affinität der Linken für jede Art von Totalitarismus nicht furchtbar überraschend sein. Wenn progressiver Antisemitismus und Hass auf Israel in die Mischung mit einbezogen werden, scheint das Widerstreben der Linkspartei ganz logisch, Islamisten, dessen Weltanschauung totalitär ist, zu verurteilen oder ihre Verbindung zum Terrorismus anzuerkennen.

Diejenigen, die Empathie für Islamisten predigen, zögern nie, konservative Christen für ihre Ansichten oder traditionelle Juden für ihr Festhalten am Brauchtum zu verurteilen. Dennoch weigern sie sich, eine rassistische Theologie, die im Widerspruch zu den ihnen angeblich am Herzen liegenden liberalen Idealen steht, in Frage zu stellen. Liberale zitieren oft die Verfassung der USA, um perverse politische Korrektheit zu rechtfertigen, aber der erste Verfassungszusatz ordnet nicht billigende Inkaufnahme von religiösem Extremismus oder die Akzeptanz von schädlichen Dogmen an. Obwohl Glaubensfreiheit gemäß der Verfassung absolut ist, kann es nicht die Freiheit der Ausübung sein, wenn es die Rechte und Freiheiten anderer verletzt. Eine Regierung hat ein berechtigtes Interesse, ideologische Strömungen, die die öffentliche Sicherheit und Ordnung gefährden, zu überwachen, ob sie aus weißen Rassisten, die radikalen Hass predigen, bestehen oder aus radikalen Islamisten, die an den Jihad und Genozid glauben.

Während seiner Präsidentschaft haben die Medien-Gefolgsleute des Herrn Obama falsche Vergleiche zwischen aktiven Konservativen und Islamisten gezogen, was bedeutet, dass Erstere ebenso anfällig für Terrorismus sind wie Letztere und vielleicht sogar noch mehr. Solche Vergleiche sind jedoch unehrenhaft und rein parteiisch.

Ein übliches Manöver zur Minimierung der Gefahr des Islamismus ist zu behaupten, dass der christliche Fundamentalismus eine ziemliche Bedrohung in den Vereinigten Staaten darstelle. Aber wenn christlicher Radikalismus durch den Widerstand gegen die Abtreibung gemessen wird, zeigt eine Überprüfung der Strafverfolgungsstatistik, dass es einfach nicht vergleichbar ist. Obwohl es gelegentliche Gewalt gegen die Befürworter der Abtreibung und Kliniken in den USA gegeben hat, Brandstiftung und einige Morde seit 1993 eingeschlossen, verblassen solche Handlungen – so tadelnswert sie auch sind – in der Häufigkeit und Schwere gegenüber denen der islamistischen Terroristen, die Zehntausende von Juden, Israelis, Menschen aus dem Westen und sogar ihre eigenen Leute angegriffen und getötet haben.

Darüber hinaus wird extreme Gewalt der Abtreibungsgegner in der Regel von den Mainstream-Christen, die sich lieber auf politischem Weg ausdrücken, verurteilt. Im Gegensatz dazu wird in der muslimischen Welt der Terrorismus gegen die Ungläubigen und Gotteslästerer häufig gefeiert. Es scheint ironisch, dass die Progressiven es vorziehen, alle konservativen Christen für die Handlungen einiger weniger zu entehren, aber sich weigern, die Vertreter von echtem Terrorismus zu verurteilen.

Wenn Präsident Obama ernsthaft den globalen Terrorismus bekämpfen wollte, würde er die Ideologie, die vieles davon begründet, anerkennen und die historische Vorgeschichte, die es möglich macht. Das kann sicherlich getan werden ohne alle Muslime anzugreifen, vor allem nicht jene, die wünschen, den Extremismus in ihren eigenen Gemeinden zu eliminieren. Das Versagen des Präsidenten, das zu tun, und seine offensichtliche Bereitschaft, die Empfindsamkeiten der Extremisten zu besänftigen, ist nicht gut für den Krieg gegen den Terrorismus oder die anhaltende Relevanz der amerikanischen Außenpolitik.

Hinweis: Die Links wurden von der Übersetzerin gesetzt!

Eine Verbrecherkultur

Original – Link: http://fresnozionism.org/2014/01/a-criminal-culture/
[Übersetzung: faehrtensuche]

„Das palästinensische Volk verdient ein Ende der Besatzung und der damit verbundenen  täglichen Demütigungen. Palästinenser verdienen es, sich frei zu bewegen und zu reisen und sich in ihren Gemeinden sicher zu fühlen. Wie die Menschen überall, verdienen die Palästinenser eine Zukunft der Hoffnung -, dass ihre Rechte respektiert werden, dass es morgen besser sein wird als heute, und dass sie ihren Kindern ein Leben in Würde und Chancen geben können. Einfach ausgedrückt, die Palästinenser verdienen einen eigenen Staat.“Barack Obama, 21. März 2013

Es überrascht nicht, ich stimme nicht zu. Die Palästinenser verdienen keinen Staat.

Es gibt viele Argumente gegen die Schaffung eines palästinensischen Staates: Argumente, die auf Israels Sicherheit basieren, auf die historischen Rechte des jüdischen Volkes für Judäa und Samaria und die Unmöglichkeit einer brauchbaren palästinensischen Wirtschaft, usw..

Ich möchte ein weiteres Argument ins Feld führen, das nicht so oft zu hören ist, weil es politisch nicht korrekt ist: Die palästinensische Nation hat eine kriminelle nationale Kultur entwickelt, eine Kollektion von Bestrebungen, Denkweisen , Diskursen und Verhalten, die aus einem palästinensischen Staat ein destruktives Element in der Gemeinschaft der Nationen machen würde.

Jetzt hören Sie bitte lange genug auf, „Rassismus“ zu schreien, damit Sie verstehen, dass das nichts mit Biologie zu tun hat. Ein Baby einer palästinensischen Mutter würde nicht anders aufwachsen als jedes andere in jener Kultur Geborene. Palästinensische Araber unterscheiden sich biologisch nicht von Arabern irgendwo anders im Nahen Osten, und in der Tat gibt es eine Menge genetischer Überschneidungen mit israelischen Juden. Ich glaube nicht, dass die Palästinenser gewalttätig, wütend und verlogen geboren sind – ich glaube, dass die Kultur, die sich zusammen mit der Schaffung des „palästinensischen Volkes “ in den letzten 100 Jahren entwickelt hat, sie so gemacht hat.

Die Vorfahren der meisten Araber, die zwischen dem Jordan und dem Mittelmeer leben, sind mit Beginn des 19. Jahrhunderts in die Region eingewandert. Sie wurden von einer ägyptischen Militärkampagne gegen das osmanische Syrien in den 1830-er Jahren durch Hungersnöte und politische Unruhen in Syrien von den Briten (im 20. Jahrhundert ) dorthin  gebracht, um an Projekten wie z.B. dem Bau von Eisenbahnen zu arbeiten, und vor allem durch die besseren wirtschaftlichen Bedingungen, die von den Briten und der zionistischen Jischuw herbeigeführt wurde.

Eines der Attribute der gegenwärtigen palästinensischen Kultur ist die Überzeugung, dass Geschichte das ist, was immer die Palästinenser aus ihr machen. So haben wir Palästinenser, die sagen, dass sie von den alten Kanaanitern oder Philistern abstammen. Das ist Unsinn. Eine kleine Anzahl mag tatsächlich von den arabischen Eroberern des 7. Jahrhunderts abstammen und einige von lokalen Juden oder Christen, die von jenen Eroberern bekehrt worden sind. Aber die Idee, dass es ein einziges „palästinensisches Volk“ gäbe, das in dem Gebiet seit Jahrhunderten gelebt hätte, ist eine Fabel.

Was diese ganz verschiedenen Araber vereinte, war Opposition zum Zionismus. Der erste große Führer der palästinensischen Araber war Haj Amin al-Husseini, der bereits 1920 anti-jüdische Ausschreitungen und Pogrome schürte. Die Briten verhalfen ihm im Jahr 1921 zur Position als Großmufti von Jerusalem, und er wurde das Gesicht und die Stimme der palästinensischen Sache. Während des Krieges arbeitete er eng mit Hitler zusammen, stellte eine SS-Division unter bosnischen Muslimen bereit, machte arabische Rundfunk-Sendungen des Nahen Ostens von Berlin aus und tat sein Bestes, Hitler bei der Eroberung Palästinas zu unterstützen, wo Husseini den Bau von Vernichtungslagern für Juden plante.

Nur der britische Sieg bei El Alamein verhinderte die Verwirklichung seinen Plans. Nach dem Krieg half Al-Husseini SS-Offizieren und anderen Kriegsverbrechern, nach Ägypten und Syrien zu entkommen, wo sie die Regierungen in ihrem Kampf gegen den jüdischen Staat unterstützten. Ich denke, wir können ihn auch einen ‚Kriegsverbrecher‘ nennen, nicht wahr?

Husseini wurde trotzdem von Yasser Arafat überschattet, einer der Gründer der Terrorgruppe Fatah (um 1959), der 1968 Leiter der PLO wurde. Arafats Fatah hält immer noch den Rekord für die meisten durch eine Terrororganisation getöteten Juden, mehr als die Hamas, der islamische Dschihad, Hisbollah usw.. Arafat setzte für den Terrorismus neue Maßstäbe, machte Flugzeug-Entführungen für politische Zwecke populär, war ganz oder teilweise für mehrere Kriege verantwortlich – für den „Schwarzer September“-Konflikt in Jordanien im Jahr 1970, den libanesischen Bürgerkrieg in den 1970-er Jahren, die israelische Invasion im Libanon 1982, die Zweite Intifada im Jahr 2000 und kleinere Störfälle wie das Massaker bei den Olympischen Spielen in München, die Entführung der Achille Lauro und vieles mehr.

Der wahrscheinlich größte von einer israelischen Regierung gemachte Fehler ist der, dass es Arafat und seiner Bande – die nach dem Libanonkrieg im Jahr 1982 nach Tunesien verbannt worden waren – erlaubt wurde, wieder in die Gebiete zurückzukehren und eine ‚palästinensische  Autonomiebehörde‘ (PA) unter den Oslo-Verträgen aufzubauen. Arafat – nun offiziell anerkannt als der Führer der Palästinenser in den Gebieten – ließ sich weiter auf Terrorismus ein – während er gleichzeitig vorgab, einen Friedensvertrag auszuhandeln und ein System von Indoktrination für Palästinenser schuf und zwar in allen Bereichen ihrer kulturellen und religiösen Institutionen und Medien.

Die palästinensische Nation wurde von Al-Husseini, Arafat und anderen geschmiedet, die diese unterschiedlichen Gruppen von Arabern nahmen und sie unter dem Banner des ‚Widerstandes‘ gegen die Zionisten und später gegen den Staat Israel vereinten, die die Idee der Nakba entwickelten als einen Verlust der Ehre, der gerächt werden musste. Sie kreierten ein Monster, eine Kultur, dessen vorherrschende Erscheinung Blut und Mord sind.

Die PA führte ihre Indoktrinationskampagne nach Arafats Tod weiter, förderte ihre erfundene Version von palästinensischer und israelischer Geschichte, ihre Verherrlichung von Terroristen und ‚Märtyrern‘ und ihre Hetze gegen Juden. Heute ist die palästinensische Gesellschaft durchdrungen von Gefühlen des Ärgers und Frustration über ihre vermeintliche ‚Enteignung‘ und fortgesetzte ‚Unterdrückung‘, die hier und da ausbricht in Form des Niederstechens eines 9-jährigen jüdischen Mädchens, des Schießens mit Panzerabwehrwaffen auf Schulbusse oder des Abschlachtens ganzer Familien.

Hören Sie ein Interview mit einem Palästinenser oder lesen Sie es – männlich oder weiblich, jeden Alters. Sie werden über ihre Schikanierung und ihr Leiden hören. Sie werden nicht hören, dass es bedauerlich sei, dass seit 1920 etwa 3700 Juden (und einige andere) von palästinensischen Terroristen ermordet worden sind (die Zahl schließt nicht die Kriegsopfer ein oder die wegen der ‚Kooperation‘ mit Israel ermordeten Palästinenser). Nichts ist jemals ihre Schuld; es sind immer die Juden, die Vereinigten Staaten, die Briten, usw.. Sie werden nie über die Notwendigkeit zur Versöhnung hören, nur ‚Widerstand‘.

Schauen Sie sich ihre Helden an: vor allem den Massenmörder Arafat, zusammen mit kleineren Zeit-Mördern wie Dalal Mughrabi, das Vorbild für palästinensische Weiblichkeit, deren ‚Operation‘ nur 37 Juden (darunter 12 Kinder) tötete. Schauen Sie sich den Empfang an, den sie den Mördern geben, die Israel freilässt in Erwiderung auf amerikanischen Druck.

Seit der Stupidität von Oslo haben Israelis und die PLO verhandelt, um anzukommen bei einer noch anderen Zerteilung des Scheibchens von jüdischem Land, das unter den 22 arabischen Staaten des Nahen Ostens und Nordafrikas auf unsicheren Beinen existiert. Die Palästinenser haben nie mit Hetze und Terrorismus aufgehört, und sie haben nie im guten Glauben an das Ende des Konflikts verhandelt. Sie haben eine Strategie von wechselnder Gewalt und doppelzüngiger Diplomatie verfolgt, dessen Ziel die Beseitigung der jüdischen Souveränität ist.

Und doch sagt Präsident Obama, sie ‘verdienen’ einen Staat!

Um zu entscheiden, ob die Gründung eines neuen Staates hier eine gute Idee ist, macht es Sinn, darüber nachzudenken, welchen Charakter dieser Staat haben wird. Und es gibt keinen Zweifel, dass ‚Palästina‘ ein Aggressor und ein Ort des Terrorismus sein wird. Eine kriminelle Kultur wird einen kriminellen Staat produzieren.

Wie könnte die Verkörperung der Philosophie Yasser Arafats etwas anderes sein?

Nachrichten aus dem „Kindergarten“: Obama an Netanyahu

WorldJewishDaily” bringt mit Datum von heute [30.11.2013] eine Meldung, die stark nach Kindergarten-Mentalität riecht. Da heißt es „Obama asks Netanyahu to please stop criticizing him on Iran deal, also:

„Obama fordert Netanyahu auf, ihn doch bitte schön wegen des Iran-Deals nicht mehr zu kritisieren“

In der Meldung ist zu lesen [Übersetzung: faehrtensuche]:

„Offenbar unfähig, entweder die Hitze zu ertragen oder aus der Küche zu gehen, hat US-Präsident Barack Obama persönlich den israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu aufgefordert, ihn nicht mehr wegen seines Deals mit dem Iran zu kritisieren.

YNet und die Washington Post berichteten am Donnerstag [28.11.2013], dass sich Obama beschwert habe über Netanyahus ‚aufsehenerregende Kritik‘ des Abkommens, der es dem Iran erlaubt, seine nukleare Infrastruktur zu erhalten und weiter Uran anzureichern. Netanyahu wendet sich gegen jede Vereinbarung, die das Atomprogramm des Iran nicht vollkommen beendet.

Obama führte offensichtlich die offizielle Linie der Regierung fort – bereits durch den Iran selbst zurückgewiesen –, dass die Vereinbarung viel besser sei als anfangs berichtet, und bat Netanyahu, ein diplomatisches Team nach Washington zu schicken, um die Frage zu klären.

Netanyahus Reaktion auf Obamas Anfrage wurde nicht berichtet, aber es wird weitgehend erwartet, dass der Premierminister wenigstens einen persönlichen Gesandten zum Weißen Haus schicken wird.“

Ganz abgesehen von Obamas Arroganz, dadurch ersichtlich, dass er  einem anderen Staatsmann – Netanyahu – den Mund verbieten will, fragt man sich, warum Obama meint, genau das zu tun zu müssen! Hätte er ein „reines Gewissen“, hätte er also aus tiefster Überzeugung die Interessen Israels im Auge gehabt, könnte er sich ganz gelassen zeigen angesichts der Äußerungen Netanyahus und sie nicht als Vorwurf betrachten, sondern als Anfrage, seine eigenen Überlegungen noch einmal zu überdenken.

Muss man nicht Obamas Verhalten als „Eingeständnis“ werten, Israel im entscheidenden Moment im Stich gelassen zu haben? Er selbst weiß das sehr wohl, tut aber so, als ob das nicht der Fall wäre. Das Abkommen von Genf – Ergebnis von offiziellen Gesprächen? Jedenfalls nicht nur, wie sich herausgestellt hat! Obama arbeitete bereits seit etwa einem Jahr an einem Deal mit dem Iran. Das ist ein noch größerer Affront für Israel.

Außerdem: Einem Politiker, der ernstgenommen werden will, steht Beleidigtsein schlecht zu Gesicht. Bevormundung auch!

Netanyahu weiß, dass er seinem Volk und seinem Land verpflichtet ist und sein Handeln und seine Reaktionen werden daran gemessen werden.

24. November 2013

Genf. Die 5+1 Staaten (USA, Frankreich, Großbritannien, Russland und China als permanente Mitglieder des UN-Sicherheitsrates) + Deutschland haben entschieden. Im Atomstreit mit dem Iran ist man übereingekommen, dass Iran seine Urananreicherung herunterfährt und der Westen im Gegenzug die Sanktionen lockert, erstmal für ein halbes Jahr. Sie sind mächtig stolz darauf. Sie feiern „den Durchbruch„! Spiegel online schreibt:

„Frankreichs Präsident François Hollande bezeichnete die Einigung als einen „bedeutenden Schritt in die richtige Richtung“: „Sie stellt eine Etappe hin zur Einstellung des iranischen Atomprogramms dar und damit hin zur Normalisierung unserer Beziehungen mit Iran.“ Russlands Außenminister Sergej Lawrow sprach von einem „Sieg für alle“. Es sei „gelungen, eine der größten Aufgaben der Weltpolitik zu lösen“.

Der Iran feiert auch. Er feiert einen entscheidenden Schritt zur Vernichtung Israels! Der oberste Führer des Iran, Ayatollah Khamenei, erklärt noch wenige Tage vor dem Abkommen, am 20. November 2013, dass Israel seinem Untergang nicht entgehen könne.Die Grundlagen des zionistischen Regimes sind zerbrechlich, und selbst die Gewalt wird es nicht vor dem Untergang retten.“

Präsident Netanyahu äußert sich zu dem Abkommen wie folgt:

Was erreicht wurde gestern Abend in Genf ist kein historisches Abkommen, es ist ein historischer Fehler. Heute ist die Welt zu einem viel gefährlicheren Ort geworden, weil das gefährlichste Regime der Welt einen bedeutenden Schritt gemacht hat in Richtung des Erreichens der gefährlichsten Waffe der Welt. Zum ersten Mal haben die führenden Mächte der Welt der Urananreicherung im Iran zugestimmt, während sie die Beschlüsse des UN-Sicherheitsrates, den sie selbst leiteten, ignorieren. Sanktionen, die viele Jahre benötigten, um in Kraft gesetzt zu werden, enthalten die beste Chance für eine friedliche Lösung. Diese Sanktionen wurden im Austausch für kosmetische iranische Zugeständnisse aufgegeben, die innerhalb von Wochen annulliert werden können. Dieses Abkommen und seine Bedeutung gefährden viele Länder, einschließlich Israel natürlich. Israel ist nicht an diese Vereinbarung gebunden. Das iranische Regime hat sich der Zerstörung Israels verpflichtet und Israel hat das Recht und die Pflicht, sich selbst zu verteidigen, durch sich selbst, gegen jede Bedrohung. Als Ministerpräsident von Israel möchte ich es klarstellen: Israel wird es nicht zulassen, dass der Iran eine militärische nukleare Fähigkeit entwickelt.“

[Übersetzung: faehrtensuche]

Bundesaußenminister(darsteller) Guido Westerwelle:

„Wir sind unserem Ziel, eine atomare Bewaffnung Irans zu verhindern, einen entscheidenden Schritt näher gekommen.

Nach zehn Jahren der Verhandlungen, auch des Stillstands und der Konfrontation, haben wir heute erstmals eine politische Einigung über erste substanzielle Schritte erzielt.

Die nächsten Monate müssen wir nutzen, um gegenseitiges Vertrauen aufzubauen. Entscheidend sind eine transparente, überprüfbare Umsetzung der Vereinbarungen und eine zügige Fortsetzung der Verhandlungen mit Blick auf eine abschließende Lösung. Wir sind dazu bereit und erwarten das Gleiche von der iranischen Führung.“

Wie man, wie der US-Außenminister John Kerry, zu der Aussage kommen kann, dass dieses Abkommen Israel sicherer mache, verstehe, wer will – ich tue es jedenfalls nicht!

Michael Spaney, Europa-Sprecher von STOP THE BOMB:

Die Aussetzung von Sanktionen ist ein fatales Signal des Appeasement. Iran wird in sechs Monaten über mehr angereichertes Uran verfügen, und den Schwerwasserreaktor Arak weiter ausgebaut haben. Gefährlich ist aber insbesondere das politische Signal. Es ist nach diesem Abkommen ungleich schwieriger, den Sanktionsdruck noch einmal zu erhöhen. Dem Regime in Teheran wird außerdem signalisiert, dass der Westen jede ernsthafte Konfrontation mit dem Regime scheut. Der Westen ignoriert die Sicherheitsbedenken der arabischen Staaten und Israels, für das die iranische Nuklearrüstung eine existenzielle Bedrohung darstellt.”

Dr. Stephan Grigat, wissenschaftlicher Direktor von STOP THE BOMB kritisierte bereits im Vorfeld:

Wenn schon Verhandlungen geführt werden, die dem Regime eine Legitimität verleihen, die es bei großen Teilen der iranischen Bevölkerung längst verloren hat, müssen diese die Gefahren des iranischen Atomprogramms beenden. Das Ziel der Verhandlungen müsste also die vollständige und überprüfbare Beendigung der Urananreicherung beinhalten, das Außerlandesbringen des bereits angereicherten Urans, die Schließung der Anlage in Fordo, den Abbau der Zentrifugen in Natanz und das Ende der Arbeiten am Schwerwasserreaktor in Arak.“

Michael Spaney, ebenfalls bereits im Vorfeld:

„Als Chefunterhändler hat Rohani das Atomprogramm der Ajatollahs bis 2005 durch seine Verhandlungsstrategie entscheidend vorangebracht. Rohani hat sich im Wahlkampf offen für die iranische Taktik des Täuschens, Zeitschindens und Faktenschaffens gerühmt. Das Regime in Teheran will auch heute Zeit schinden. Eine neue Studie des Institute for Science and International Security besagt, dass Iran schon heute die Uranmenge für eine Atombombe in einem Monat herstellen kann. Der Westen darf sich von der Hinhaltetaktik der Machthaber im Iran nicht täuschen lassen und muss den Druck auf das Regime noch intensivieren.“

Daniel Dagan („Internationale Presseschau mit Bild und Biss“) am 24.11.2013:

Der Iran und die Großmacht USA verstehen das Abkommen ganz unterschiedlich. Und zwar an einer wesentlichen Stelle. Der Iran behauptet offiziell und lautstark, dass das Abkommen sein Recht anerkennt, weiterhin Uran anzureichern (und damit der Produktion einer Nuklearwaffe langsam aber sicher näher zu kommen). Die USA behauptet offiziell und lautstark, dass die Uran-Anreicherung durch den Iran ausgeschlossen wurde.“

Ein Exil-Iraner:

„Ich weiss nur, dass die Mullahs gar nicht an einer Einigung interessiert sind und nur Zeit schinden wollen. Leider hat Obama keine Eier und betreibt eine katastrophale Aussenpolitik. Insofern ruhen meine Hoffnungen auf Israel, dass sie das tun was für ihre Nation richtig ist.“

Wie die Welt-Presse auf den Atom-Deal mit dem Iran reagiert, hat „Bild“ zusammengestellt.
Link:
http://www.bild.de/politik/ausland/atomprogramm-iran/das-sagt-die-welt-zum-iran-deal-33536540.bild.html

[Alle Hervorhebungen in den Texten: faehrtensuche]

Lese-Empfehlungen zum Thema:

Voller Text des Abkommens (Englisch): http://edition.cnn.com/2013/11/24/world/meast/iran-deal-text/

Israswiss, Iran feiert den Sieg über das „zionistische Komplott“

Matthias Küntzel: Der Kniefall von Genf

In einem weiteren Beitrag („Facebook und Steinigungen“) nennt Matthias Küntzel drei Fehler, die der Westen im Umgang mit dem iranischen Präsidenten Rouhani macht:

  1. Fehler: Ignoranz
  2. Fehler: Wunschdenken
  3. Fehler: Anbiederung

Aufschlussreich!