Das Testimonies-Projekt

Erfahrungsberichte nach der Covid-19- Impfung

Das Projekt kommt aus Israel.

Menschen, die nach erfolgter Impfung von ihren Erfahrungen berichten möchten, bekommen in diesem Projekt eine Stimme. Israelische Medien schweigen hierzu und wie kritische Stimmen bewertet werden, können ja auch wir tagtäglich und in zunehmendem Maße erleben. …

Auf der Webseite wird die Hoffnung geäußert, dass möglichst viele Menschen dazu angeregt werden, ihre Geschichte zu erzählen.

Diese Berichte könnten auch deswegen interessant sein, da man den israelischen Beteiligten, die von ihren Impfschäden berichten, nicht vorwerfen kann, „Nazis“ oder „Impfverweigerer“ zu sein.

Hier geht’s zur deutschen Webseite:

https://www.vaxtestimonies.org/de/

28. April 2020: Israel gedenkt der gefallenen Soldaten und Opfer von Terrorismus

Diese Woche ist eine besondere Woche für Israel. In der vergangenen Woche wurde der Holocaustgedenktag begangen, und in dieser Woche gedenkt Israel derjenigen, die in den letzten Jahr(zehnt)en im Kampf um die Existenz Israels gefallen oder Opfer des Terrorismus geworden sind. Dieser Gedenktag, der Yom HaZikaron, beginnt heute Abend. Alle Gedenkveranstaltungen finden aufgrund des Coronavirus ohne die Öffentlichkeit statt, sie werden aber digital übertragen.

Die Jüdische Allgemeine berichtet mit Datum von heute [27. April 2020], dass Friedhöfe zwar vor Beginn dieses Tages von Angehörigen besucht werden dürften, jedoch am Tag selbst keine Besuche der Friedhöfe erlaubt seien, um einen verstärkten Corona-Ausbruch zu verhindern. Mit dieser Regelung seien einige Betroffene nicht einverstanden und hätten beim Obersten Gerichtshof eine Petition eingereicht, um die Zugänglichkeit der Friedhöfe auch am Yom HaZikaron zu gewährleisten. Eine Entscheidung des Gerichts stehe noch aus.

Wie auch immer diese Entscheidung ausfällt – heute Abend werden wie üblich im ganzen Land die Sirenen ertönen, um mit einer Schweigeminute der bis jetzt 23816 Gefallenen zu gedenken und sie zu ehren. Die Namen aller Gefallenen finden sich in der 2017 eröffneten Halle der Erinnerung auf dem Herzlberg wider und werden morgen früh von Soldaten der IDF verlesen. Keine/r soll vergessen sein.

Möge ihre Erinnerung ein Segen sein.

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Am morgigen Dienstagabend wird es mit dem Sonnenuntergang einen kompletten Umschwung geben, denn er signalisiert den Beginn der Feierlichkeiten für den 72. Unabhängigkeitstag Israels. Auch an diesem Tag werden wieder harte Maßnahmen greifen und alle öffentlichen Feierlichkeiten wie Konzerte, Kulturveranstaltungen, Straßenfeste etc. finden nicht statt. Wieder gilt Ausgangssperre und allen, die sich nicht an die diesjährigen Regelungen halten, drohen hohe Geldbußen. „Außer in medizinischen Notfällen ist es den Bürgern nicht erlaubt sich mehr als 100 Meter von ihren Häusern weg zu bewegen“, schreibt Fokus Jerusalem.

21. April 2020: Holocaustgedenken im Schatten von Corona

Die diesjährigen öffentlichen Feierlichkeiten wurden abgesagt, während die Überlebenden gegen die Einsamkeit und die Angst vor Ansteckung kämpfen. Lokale gemeinnützige Organisationen wenden sich an die Überlebenden und bieten Unterstützung an.

Von Lauren Marcus, World Israel News

Der am Montagabend [heute Abend] beginnende Holocaust-Gedenktag wird in Israel normalerweise mit bedrückenden Zeremonien und emotionalen öffentlichen Zusammenkünften begangen, bei denen häufig ein Holocaust-Überlebender vor einem Publikum über seine Erlebnisse spricht. Doch dieses Jahr werden die Veranstaltungen aufgrund des Coronavirus virtuell verlaufen, während die Überlebenden mit Einsamkeit, Isolation und der Bedrohung durch Krankheit kämpfen.

Heute leben 189.500 Holocaust-Überlebende in Israel. Siebenundsiebzig Prozent von ihnen sind über 80 Jahre alt, mit einem Durchschnittsalter von 83,9 Jahren. Damit gehören sie zur höchsten Risikogruppe für Menschen, die sich mit dem Coronavirus infizieren. Achthundert Holocaust-Überlebende in Israel sind über 100 Jahre alt.

Anstelle öffentlicher Zeremonien sollen virtuelle Veranstaltungen stattfinden, wie z.B. das „Memory in the Living Room Project“ [Gedenken im Wohnzimmer], bei dem Menschen an einem Online-Meeting teilnehmen können und hören, wie ein Überlebender seine Geschichte erzählt. Zoom-Meetings werden von den Stadtverwaltungen in Jerusalem, Haifa und Ashdod organisiert, wo Diskussionen über den Holocaust und seine Auswirkungen stattfinden.

Allerdings fehlen vielen Holocaust-Überlebenden, die an öffentlichen Zeremonien teilgenommen hätten, Heimcomputer und die technischen Kenntnisse, die für die Teilnahme an virtuellen Veranstaltungen erforderlich sind.

Im Rahmen des diesjährigen modifizierten Holocaust-Gedenktages starten die Städte Netanya und Hadera eine Initiative mit der Aviv Association for Holocaust Survivors. Die neue Veranstaltung „Gedenken an die Opfer: Umarmung der Überlebenden von den Balkonen“ findet vormittags um 10:00 Uhr statt.

Das Programm fordert die Israelis auf, auf ihre Balkone zu treten und nach der Sirene und der Schweigeminute gemeinsam Israels Nationalhymne „HaTikvah“ zu singen, als Zeichen der Solidarität mit den Holocaust-Überlebenden.

Der Wohlfahrtsfonds für Holocaust-Opfer verstärkt seine Bemühungen in dieser schwierigen Zeit. Die Stiftung, die Zehntausende von Holocaust-Überlebenden betreut, hat ihr Freiwilligensystem erweitert. Sie hilft Überlebenden in der Einsamkeit, indem sie emotionale und psychische Gesundheit fördert und Lebensmittel und Medikamente nach Hause liefert und Soforthilfe leistet.

Limor Livnat, Vorsitzende der Vereinigung von Freiwilligen des Wohlfahrtsfonds für Holocaustopfer, äußerte sich Israel Hayom gegenüber: „Wir alle haben eine moralische Verpflichtung, eine Pflicht, für Holocaust-Überlebende da zu sein. Sie haben den Horror überlebt und sind immer noch hier. Wir müssen sicherstellen, dass sie ein Leben in Würde führen.“

Die Organisation Holocaust Survivors‘ Right Authority bietet einen unterstützenden Rahmen für etwa 7000 Überlebende. Auf psychische und emotionale Gesundheit fokkussiert, bietet die Organisation Beratung durch professionelle Psychologen per Telefon und Videoanrufe an. Bei Fragen zu den Rechten von Holocaust-Überlebenden und Bitten um Hilfe kann das Informationszentrum der Organisation unter der Nummer *5105 kontaktiert werden.

Der erste Coronavirus-Todesfall in Israel war der 88-jährige Holocaust-Überlebende Aryeh Even. Er war Bewohner des Novim Towers, einer Einrichtung für betreutes Wohnen in Jerusalem, wo das Corona-Virus mindestens vier älteren Menschen das Leben kostete. Viele Holocaust-Überlebende in Israel leben in betreuten Wohnungseinrichtungen, die sich als Hotspot für tödliche Ausbrüche sowohl im Jüdischen Staat als auch weltweit erwiesen haben.

Originalartikel: Lauren Marcus, Observing Holocaust Remembrance Day in the shadow of coronavirus

Übersetzung: faehrtensuche

Israel: Das Evangelium verbreitet sich rasant inmitten der Corona-Krise

Aus Israel:

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Text des Videos:

In diesen Tagen der Ungewissheit ist eine Sache sicher: Gott wirkt noch und sein Wort ist nicht in Quarantäne!

Inmitten dieser Coronavirus-Krise mit all ihren Herausforderungen tut Gott auch etwas Unglaubliches. Die Welt gerät ins Wanken! Märkte brechen zusammen und Gesundheitssysteme sind überlastet. Regierungen sind ratlos und viele sind erfüllt von Angst und Ungewissheit. Jetzt ist die Zeit für uns als Kinder Gottes aufzustehen, Seine Liebe zu zeigen und die Frohe Botschaft der Hoffnung und des ewigen Lebens, gefunden im Messias, weiterzugeben!

In den letzten Monaten nutzte Gott unsere evangelistischen Videos, um mehrere weitere Israelis mit verschiedenen Hintergründen zum Glauben an Jesus, Jeshua, zu bringen. Unglaublicherweise erreichten wir seit Beginn der Krise in Israel pro Tag doppelt so viele Israelis mit dem Evangelium. Wir können kaum erwarten zu sehen, was Gott weiterhin tun wird, während wir sie begleiten.

Ein überraschendes Gespräch hatten wir mit einem jungen Mann von Bnei Barak, eine der am strengsten ultra-orthodoxen Städte in Israel. Er sah unsere Videos und fing an uns zu verspotten, aber am Ende des Gesprächs bat er uns, ihm ein Neues Testament zu schicken. Ein anderer jüdisch-orthodoxer Mann rief uns an und sagte: „Ich bin verwirrt. Mein ganzes Leben lang war ich religiös, aber irgendwas fehlt mir.“ Er suchte nach etwas Echtem. Und Asaf, ein nicht-religiöser Mann, fragte gleich drei gute Fragen hinereinander:

– „Was will Gott?“

– „Wie kann ich eine Beziehung mit Gott haben?“ und

– „Wie gibt man Gott sein Herz?“

In Zusammenarbeit mit Carmel Congregation haben wir außerdem angefangen, arme Leute anzusprechen, indem wir ihnen Gottes Liebe praktisch zeigen und haben gesehen, wie Gott Türen öffnete, um ihnen Trost und die frohe Botschaft zu bringen. Alona, eine Dame, die wir so erreichten, erzählte uns ihre tragische Geschichte: Sie verlor ihren Vater, dann ihren Bruder, dann verließ ihr Mann sie und ihr Baby. Als dann ihre Mutter einzog, um ihr zu helfen, bekam die Mutter plötzlich einen Schlaganfall. Alona war zerbrochen, einsam und von Gott enttäuscht. Wir hörten ihr zu, lasen Jesaja 61 zusammen, wie Jeshua kam, um „den Armen die frohe Botschaft zu bringen …, die zerbrochenen Herzen zu heilen …, die Trauernden in Zion zu trösten …, ihnen Schönheit statt Asche zu geben.“ Wir gaben Zeugnis, wie Gott unsere Verluste nutzte, damit wir erkennen, wie sehr wir Ihn brauchen und wie Jeshua uns neues Leben durch seinen Tod gab. Nachdem wir gebetet hatten, lächelte sie und sagte: „Wow, ich glaube, etwas Gutes ist gerade in meiner Seele passiert!“ Sie war froh, das Neue Testament zu bekommen und sagte, sie würde sofort anfangen zu lesen.

Bitte betet für diese und viele weitere kostbaren Israelis. Betet, dass Gott viele weitere Herzen durch Online-Evangelisation und in den kommenden Einsätzen für Arme öffnet. Vergessst nicht, als Paulus in „Quarantäne“ war, nutzte er die Zeit, um Briefe zu schreiben, die bis heute Leben verändern. Lasst uns diese Krise als Möglichkeit nutzen, Gott näher als jemals zuvor zu kommen und sein Königreich hier auf der Erde zu überbringen.

Wir möchten allen, die uns in Gebet und Unterstützung beiseite stehen, von Herzen danke sagen. Ihr seid ein wichtiger Teil der Ernte hier. Wir schätzen das sehr und halten es nicht für selbstverständlich. Erfahrt mehr über Gottes Wirken in Israel und unterstützt uns auf TreeofLifeIsrael.org. Und holt euch unseren Newsletter mit inspirierenden Geschichten, neuen Videos und Gebetsanliegen durch den Link in der Videobeschreibung.

Shalom aus Israel! Gottes Segen!

#Coronavirus: Israel erlässt neue Einreisebestimmungen für Reisende aus Deutschland

Zur Eindämmung der Ausbreitung von COVID-19 (Coronavirus) in Israel hat das israelische Gesundheitsministerium folgende Richtlinien veröffentlicht (Stand: 5. März 2020):

  1. Nicht-israelischen Staatsangehörigen aus Deutschland, Frankreich, Spanien, Österreich und der Schweiz wird die Einreise nach Israel verweigert werden, es sei denn, die betreffende Person kann belegen, dass sie in der Lage ist, in Israel eine 14-tägige häusliche Quarantäne anzutreten. Dies geschieht entweder einige Tage vor der Reise über das ausgefüllte, verlinkte Formular auf Englisch oder Hebräisch an die Konsularabteilung der israelischen Botschaft in Berlin (per E-Mail an consular4@berlin.mfa.gov.il) oder an der Grenzkontrolle in Israel. Die Entscheidung über die Einreise wird grundsätzlich am Grenzübergang getroffen.

  2. Diese Maßnahme tritt am 6. März 2020 (Freitag) um 7 Uhr MEZ in Kraft.  Sie gilt bereits für Reisende aus China, Thailand, Hongkong, Singapur, Macau, Japan, Südkorea und Italien.

  3. Israelische Staatsangehörige, die aus oben genannten Ländern zurückkehren, müssen sich nach ihrer Einreise in eine 14-tägige häusliche Quarantäne begeben. Dies gilt rückwirkend ab dem Moment der Ausreise aus einem der oben genannten Länder.

  4. Zum derzeitigen Zeitpunkt sind Reisende, die mit Transit-Flügen über eines der oben genannten Länder einreisen, nicht verpflichtet, nach ihrer Einreise eine häusliche Quarantäne anzutreten. Diese Richtlinie kann sich in naher Zukunft ändern, sollte die Zahl der Infizierten in den relevanten Ländern ansteigen.

  5. Das Abhalten internationaler Konferenzen in Israel ist verboten.

  6. Israelische Einwohner, die von internationalen Konferenzen aus dem Ausland zurückkehren, müssen sich nach ihrer Rückkehr in eine 14-tägige häusliche Quarantäne begeben.

  7. Großveranstaltungen mit über 5.000 Teilnehmenden sind verboten.

  8. Alle Personen, die aus dem Ausland einreisen, dürfen für einen Zeitraum von 14 Tagen nicht an Veranstaltungen mit über 100 Personen teilnehmen.

  9. Touristen, die innerhalb der vergangenen 14 Tage Iran, Irak, Syrien oder Libanon bereist haben, dürfen nicht einreisen.

  10. Israelischen Mitarbeitern des Gesundheitswesens ist die Ausreise aus Israel nicht gestattet.

  11. Touristen, die sich derzeit in Israel aufhalten, sind aufgefordert, sich an folgende Vorgaben zu halten:

a. Touristen, die Krankheitssymptome wie Fieber, Husten, Schnupfen, Kopfschmerzen und Schmerzen im Oberkörper verspüren, sollen Rettungsdienste unter der Telefonnummer 101 kontaktieren.

b. Touristen und israelische Bürger sollen auf strikte Handhygiene achten und auf Handschütteln verzichten.

Für aktuelle Informationen informieren Sie sich bitte auf unseren Social Media Seiten ( Facebook oder Twitter ).

Quelle: Newsletter der Botschaft des Staates Israel, 5. März 2020