Killer-Drohnen

Pressemitteilung der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte, 24.8.19 / Amt des Premierministers, 25.8.2019:

Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte haben Samstagabend (24.8.) einen bevorstehenden umfangreichen Angriff mit mehreren mit Sprengstoff beladenen Killer-Drohnen auf Israel durch Angriffe auf Kräfte der iranischen Quds-Einheit und Ziele schiitischer Milizen in Syrien verhindert.

Kampfflugzeuge der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte griffen dazu präventiv eine Reihe von Zielen in Aqraba, Syrien, südöstlich von Damaskus an, wo Kräfte der iranischen Quds-Einheit und schiitischer Milizen in den letzten Tagen einen umfangreichen Angriff auf Israel planten.

„‚Wenn jemand kommt, um dich zu töten, töte ihn zuerst.‘ In einer komplizierten Operation des Sicherheitsapparats haben wir aufgedeckt, dass Irans Quds-Einheit eine Sondereinheit schiitischer Milizen nach Syrien entsandt hat, um Israelis auf den Golanhöhen mit mit Sprengstoff beladenen Drohnen zu töten. Ich möchte betonen: Dies war eine Operation des Iran, unter der Führung des Iran, auf Geheiß des Iran. Mit einer mutigen Entscheidung und der makellosen operativen und nachrichtendienstlichen Leistung der Armee sind wir ihnen zuvorgekommen und haben diesen Angriff vereitelt; wir haben schwerwiegende Angriffe verhindert. Wir werden ab jetzt jeden Versuch des Iran, uns anzugreifen, aufdecken sowie jeden Versuch iranischer Offizieller, sich hinter dieser oder jener Ausrede zu verstecken. Ich möchte betonen, dass wir keinerlei Aggression gegen Israel von keinem Land der Region tolerieren werden. Jedes Land, das es zulässt, dass sein Gebiet für Aggressionen gegen Israel genutzt wird, wird die Konsequenzen tragen. Ich wiederhole: Das Land wird die Konsequenzen tragen.“

Die folgende Aufnahme zeigt Kräfte der iranischen Quds-Einheit in Syrien mit einer Killer-Drohne, die für einen Angriff gegen Israel verwendet werden sollte. Die israeliche Armee konnte den Angriff verhindern.

Lila in: Sderot Live:

Wir wissen nicht, wie es weitergeht, das weiß man ja nie. Ich habe mir abgewöhnt, deutsche Medien zu konsumieren, seit der letzten Hetzgeschichte des Spiegel Online gegen Israel habe ich mein Bookmark gelöscht und klicke keine Links mehr an. Das will ich mir einfach nicht antun. Aber bei der Tagesschau gucke ich noch auf die Homepage – dort stehen zwei Artikel, die Israel eindeutig als Aggressor darstellen.

Überschriften:

Israelische Kampfflugzeuge – Palästinenserposten im Libanon attackiert

und

Israel greift Syrien an – Bombardements gegen „Killerdrohnen“

Der Iran und die Hisbollah werden nicht erwähnt, mMn mit gutem Grund. Schließlich sind deutsche Medien außerstande, Israel anders als durch die palästinensische Linse zu sehen. Und in dem Konflikt sind die Rollen schon vergeben: Israel der böse Aggressor, Palästinenser arme Häschen. „Killerdrohnen“ klingt wie eine lächerliche Übertreibung, aber wie soll man eine Drohne anders nennen, die mit Sprengstoff über zivile Ziele geschickt wird? Meinetwegen Kampfdrohne. Die Anführungszeichen jedenfalls ziehen das ganze Szenario ins Lächerliche.

Israel greift an – grundlos. Und das ist der Eindruck, den deutsche Medien, wie ihr wißt, euch seit Jahren und Jahrzehnten vermitteln wollen.

Den ganzen Artikel lesen!

Es ist an der Zeit, …

… dass mehr Länder die Hisbollah als Terrororganisation einstufen.


Buenos Aires, Argentinien, 18. Juli 1994

Die Hisbollah verübt einen Terroranschlag auf das jüdische Gemeindezentrum AMIA in Buenos Aires. 85 Menschen werden bei dem Anschlag getötet.

Am 18. Juli 2919, den 25. Jahrestag des Hisbollah-Terroranschlags, erklärt Argentinien die Hisbollah zur Terrororganisation.

Die Hisbollah ist verantwortlich für Dutzende Terroranschläge auf der ganzen Welt, bei denen Tausende Menschen getötet und verletzt wurden.

Anschlag auf die US-Botschaft – Beirut 1983

Anschlag auf die Khobar-Türme, Saudi-Arabien 1996

Bus-Anschlag in Burgas, Bulgarien 2012

Kuwait 1983 – Griechenland 1985 – Argentinien 1992, 1994 – Panama 1994 – Saudi-Arabien 1996 – Bulgarien 2012

Premierminister Benjamin Netanyahu, 17. Juli 2019:

„Ich glaube, es ist sehr wichtig, dass Frankreich und der Rest Europas genau das Gleiche wie Argentinien tun und zwar, die Hisbollah zur Terrororganisation zu erklären.“

Argentinien steht damit in einer Reihe mit den USA, Großbritannien, Kanada, den Niederlanden und mehreren Golfstaaten, die die Hisbollah als das bezeichnen, was sie wirklich ist: eine Terrororganisation.

US-Außenminister Mike Pompeo, 19. Juli 2019:

„Ich möchte Argentinien dafür loben, dass sie gestern die Hisbollah als Terrororganisation eingestuft haben. Wir hoffen, dass weitere [Länder] diesem Beispiel hier und heute folgen werden.“

Es ist an der Zeit, dass mehr Länder dem Beispiel Argentiniens folgen und Hisbollah für ihren Terror zur Rechenschaft ziehen.

Quelle: Newsletter der Botschaft des Staates Israel, 29.07.2019

Iran: Wohin verschwindet das ganze Geld?

Warum gehen Iraner gegen das iranische Regime auf die Straße?

Die iranische Wirtschaft steckt in der Krise. Die Währung hat 80% ihres Wertes verloren und es herrscht Wassermangel. Dies geschieht, weil das Regime lieber Terrorismus finanziert als die Wirtschaft anzukurbeln.

Wohin fließen die Gelder?

Das Regime ist verantwortlich für Terroranschläge in Europa und den Beschuss von Schiffen im Roten Meer. Es bewaffnet Terrororganisationen wie die Hisbollah und die Hamas. Es heizt den Krieg in Syrien an und im Jemen. Dadurch werden Millionen Menschen zu Flüchtlingen.

Iran steckt sein Geld in seine Raketen, die mit Atomwaffen bestückt werden können. Das Regime zerstört die Wirtschaft.

Es gibt nur einen Weg, den Menschen im Iran zu helfen: Die Aggressionen des Regimes müssen aufgehalten werden.

Warum hassen die Araber die Palästinenser so?

Diese Frage stellt Dr. Mordechai Kedar in seinem am 5. März 2018 in der Israelnationalnews erschienenen Artikel („Why do the Arabs hate the Palestinians so„). Exzellente Frage, wie ich finde, zumal kaum jemand hier in Deutschland und Europa auf die Idee zu kommen scheint, dass sich Araber und Palästinenser nicht wohlgesonnen gegenüberstünden. 

Dr. Mordechai Kedar gilt aus ausgewiesener Experte für alle die arabische Welt betreffenden Fragen. Er ist Dozent an der Fakultät für Arabisch an der Bar-Ilan-Universiät (in Ramat Gan, Bezirk Tel Aviv), diente 25 Jahre im militärischem IDF-Geheimdienst, spezialisierte sich auf Syrien, den arabischen politischen Diskurs, arabische Massenmedien, islamische Gruppen und israelische Araber. Er ist Experte für die Muslimbruderschaft und andere islamische Gruppen. Dr. Kedar spricht fließend arabisch und ist auf diese Weise mit den arabischen Medien „in Echtzeit“ vertraut. 

Hier sein Artikel in deutscher Übersetzung von faehrtensuche:

Dr. Mordechai Kedar, Warum hassen die Araber die Palästinenser so?

Die arabische Welt ist aus vielen Gründen überhaupt nicht daran interessiert, den palästinensischen Arabern einen Staat zu geben. Die palästinensischen Araber wollen auch nicht wirklich einen, denn warum sollte man die „Flüchtlings“-Gans töten, die die goldenen Eier legt?

In Israel und in weiten Teilen der westlichen Welt neigen wir dazu zu denken, dass sich die arabische Welt einig ist über die Unterstützung der Palästinenser, dass sie nichts lieber will als das palästinensische Problem durch das Zugeständnis eines Staates zu lösen und dass alle Araber und Muslime die Palästinenser lieben und Israel hassen. Das ist jedoch ein vereinfachender und einseitiger Standpunkt, denn während es wahr ist, dass viele, vielleicht sogar die Mehrheit der Araber und Muslime Israel hassen, gibt es eine ganze Menge, die die Palästinenser genauso hassen.

Ihr Hass auf Israel ist zurückzuführen auf Israels Erfolg, ungeachtet von Kriegen, Terror, Boykotts und der Feindschaft gegen den jüdischen Staat zu überleben; er ergibt sich aus der Tatsache, dass es einen existierenden jüdischen Staat gibt, obwohl das Judentum durch den Islam, der „wahren Religion“, abgelöst wurde. Er wird dadurch verschärft, dass Israel eine Demokratie ist, während sie unter Diktaturen leben, dass Israel reich ist und sie arm, dass Israel ein Paradies ist verglichen mit arabischen Ländern, von denen viele nichts mehr ähneln als der letzten Haltestelle vor der Hölle (siehe Syrien, Irak, Libyen, Yemen, Sudan – und die Liste ließe sich fortführen) … und vor allem, dass Israel in Gebieten erfolgreich war, in denen sie scheiterten und ihre Eifersucht sie zum Wahnsinn treibt.

Aber warum sollten sie die ‚unglücklichen‘ palästinensischen Araber hassen? Immerhin sagt das arabische Narrativ, das Land der palästinensischen Araber wurde gestohlen und sie wurden gezwungenermaßen Flüchtlinge. Die Antwort auf diese Frage ist komplex und abhängig von der Kultur des Nahen Ostens, die wir in Israel und die meisten Menschen des Westens weder verstehen noch anerkennen.

Eines der schlimmsten Dinge nach arabischer Ansicht ist, übervorteilt, getäuscht oder ausgenutzt zu werden. Wenn jemand versucht, einen Araber zu betrügen – und mehr noch, wenn diese Person damit Erfolg hat – wird ein Araber von rasendem Zorn überwältigt, selbst wenn der Beteiligte sein Cousin ist. Er wird seinen Bruder auffordern, sich an eben diesem Cousin zu rächen, in Übereinstimmung mit dem arabischen Sprichwort „Mein Bruder und ich gegen meinen Cousin – und mein Bruder, mein Cousin und ich gegen einen Fremden.“

Was die palästinensischen Araber anbelangt, sind viele ursprünglich gar keine Palästinenser. Sie sind Einwanderer, die während des britischen Mandats aus der ganzen arabischen Welt in das Land Israel kamen, um in den Städten und auf den Farmen, die die Juden gebaut hatten, Arbeit zu finden. Diese Einwanderer haben immer noch Namen wie „Al Hurani (aus Huran im südlichen Syrien)“, „Al Tzurani (aus Tyrus im Südlibanon)“, „Al Zrakawi (aus Mazraka in Jordanien)“, „Al Maztri (der Ägypter)“ und viele andere Namen, die auf die tatsächlichen, geographisch verschiedenen Ursprünge der sogenannten Palästinenser hinweisen. Warum – fragen Sie die anderen Araber – sollten sie im Vergleich zu denen, die in ihren ursprünglichen Ländern geblieben sind, bevorzugt behandelt werden?

Beginnend mit dem Ende des israelischen Unabhängigkeitskrieges 1948 begann sich die Politik in der arabischen Welt zu zentrieren auf Israel und das „palästinensische Problem“, dessen Lösung nur durch die Eliminierung Israels zu erreichen wäre. Um dieser Mission zum Erfolg zu verhelfen, wurden die arabischen Flüchtlinge in Lagern gehalten, mit ausdrücklichen Anweisungen der Arabischen Liga, sie dort zu halten und nicht in anderen arabischen Ländern aufzunehmen.

Die UNRWA stellte sicher, dass sie unentgeltlich versorgt wurden mit Nahrung, Bildung und medizinischer Versorgung – das heißt, die Nationen der Welt bezahlten die Zeche, während die arabischen Nachbarn dieser ewigen „Flüchtlinge“ im Schweiße ihres Angesichts arbeiten und Nahrung, Bildung und medizinische Versorgung für ihre Familien bereitstellen mussten. Flüchtlinge, die mit kostenlosen Nahrungsmitteln, wie Reis, Mehl, Zucker und Öl, für den Gebrauch ihrer Familien versorgt wurden, verkauften oft einen Teil davon an ihre nicht geflüchteten Nachbarn und machten einen ordentlichen Profit.

Diejenigen, die in den Flüchtlingslagern leben, zahlen keine kommunalen Steuern. Das führt zu einer beträchtlichen Anzahl von „Flüchtlingen“, die ihre Häuser an andere vermieten und dank dieser Steuerfreistellung exorbitante Summen kassieren im Vergleich mit denen, die Wohnungen in nahe gelegenen Städten mieten. Mit anderen Worten, die Welt subventioniert die Steuern und die Flüchtlinge füllen sich ihre eigenen Taschen.

Im Libanon wurden mehrere Flüchtlingslager in der Nähe von Beirut gebaut, die jedoch in die expandierende Stadt integriert wurden und sich dann in hochklassige Viertel mit imposanten Hochhäusern verwandelten. Jemand hat von dieser Veränderung profitiert, und dieser Jemand ist nicht der Mann auf der Straße, der allen Grund hat, sich übervorteilt zu fühlen.

Die palästinensischen „Flüchtlingslager“ im Libanon wurden von bewaffneten Organisationen übernommen, von der PLO bis zum IS; die Hamas, die Volksfront, die Demokratische Front und Organisationen salafistischer Dschihadisten eingeschlossen. Diese Organisationen agieren gegenüber libanesischen Bürgern brutal und haben ihnen 1975 einen 14 Jahre andauernden Bürgerkrieg gebracht mit Blutvergießen, Zerstörung und die Abwanderung Hunderttausender Libanesen aus ihren Dörfern in ein Leben von schrecklichem Leid in Zeltlagern überall im Land. Viele nahmen Zuflucht in palästinensischen Flüchtlingslagern, aber die libanesischen Flüchtlinge erhielten weniger als 10 Prozent dessen, was die palästinensischen Araber erhielten. Das führte zu viel gegenseitigem Neid und Hass.

In Jordanien versuchten die palästinensischen Araber unter Führung des PLO-Chefs Yassir Arafat das Land im Jahr 1970 dadurch zu erobern, dass sie eigene autonome Regionen errichteten, zusammen mit Straßensperren und bewaffneten palästinensischen Arabern im Norden des Landes, was die Monarchie in Frage stellte. Im September 1970, als „Schwarzer September“ bekannt, entschied König Hussein, er hätte es satt und würde ihnen zeigen, wer der Herr in Jordanien ist. Den Krieg, den er gegen sie erklärte, kostete Tausende an Menschenleben auf beiden Seiten.

Inzwischen sind in Israel 20% der Bürger innerhalb der Grenzen von 1967 „palästinensische“ Araber, die nicht rebellieren oder gegen den Staat kämpfen. Mit anderen Worten, die „Palästinenser“, die im Israel vor 1967 leben, genießen das Leben in der einzigen Demokratie im Nahen Osten, während die arabischen Länder das Blut ihrer Soldaten opfern, um „Palästina“ zu befreien. Gibt es einen gefühlsmäßig schlimmeren Fall, ausgebeutet zu werden als den eines arabischen Soldaten, der sein Leben für diese sinnlose Sache in Gefahr bringt?

Schlimmer ist noch, was jeder Araber weiß: Palästinensische Araber haben seit mindestens einem Jahrhundert Land an Juden verkauft, enorm von den Abschlüssen profitiert und gehen dann jammernd zu ihren arabischen Brüdern, damit sie kommen und „Palästina“ von der „zionistischen Besatzung“ befreien.

Im Laufe der Jahre sind den palästinensischen Arabern viele Milliarden Euros und Dollars von den Nationen der Welt gegeben worden, so dass das jährliche Pro-Kopf-Einkommen in der PA um ein Vielfaches höher ist als das des ägyptischen, sudanesischen oder algerischen Mannes auf der Straße. Sein Leben ist um Vieles besser als das der Araber, die in den letzten sieben Jahren in Syrien, im Irak, in Libyen und im Jemen gelebt haben.

Auf politischer Ebene haben es die Palästinenser geschafft, den Hass vieler ihrer arabischer Brüder zu wecken: 1990 unterstützte Arafat die irakische Invasion Saddam Husseins in Kuwait. Aus Rache vertrieb Kuwait, nachdem es von der irakischen Unterwerfung befreit worden war, Zehntausende von Palästinensern, von denen die meisten auf ihren Ölfeldern beschäftigt waren, und ließen sie über Nacht mittellos zurück. Dies führte zu einer wirtschaftlichen Krise für ihre Familien in Judäa, Samaria und Gaza, die von ihren Söhnen in Kuwait regelmäßig Stipendien erhalten hatten.

Heute werden Hamas und der Palästinensische Islamische Dschihad durch den Iran unterstützt, das Land, das von vielen Arabern verabscheut wird, die sich daran erinnern, dass die Flugzeugentführung und die darauf folgende Erpressung von den palästinensischen Arabern ausgedacht wurden, die 1968, also vor fünfzig Jahren, ein El-Al-Flugzeug nach Algier entführt und damit eine Zeit der Strapazen begann, die noch immer von der ganzen Welt geduldet wird.

Trotz des Taif-Abkommens aus dem Jahr 1989, das den Bürgerkrieg im Libanon beendete und zur Entwaffnung und Auflösung aller libanesischen Milizen führen sollte, gestattete Syrien der Hisbollah, ihre Waffen zu behalten und ungehindert ihre militärische Macht zu entwickeln. Die wiederholte Rechtfertigung bestand darin, dass die Waffen gedacht wären, „Palästina [zu] befreien“ und nicht auf die Libanesen gerichtet würden. Für jeden, der über ein Minimum an Verstand verfügte, war klar, dass die palästinensische Geschichte ein Feigenblatt war, das die traurige Wahrheit bedeckte, dass die Waffen gegen die syrischen und libanesischen Feinde der Hisbollah gerichtet sein würden. „Palästina“ war einfach ein Vorwand für die Übernahme des Libanon durch die Schiiten.

Am schlimmsten ist die Forderung der Palästinenser, dass die arabischen Länder keine Beziehungen zu Israel unterhalten sollten, bis das palästinensische Problem zur Zufriedenheit der PLO- und Hamas-Führer gelöst sei. Ein Großteil der arabischen Welt kann jedoch keine Gemeinsamkeiten finden, die die PLO und die Hamas einigen könnten. Sie haben es aufgegeben, eine interne palästinensische Versöhnung zu erreichen, und beobachten, wie die endlosen Streitigkeiten jegliche Chancen auf ein Vorwärtskommen in Bezug auf Israel ruinieren. Kurz gesagt: Die arabische Welt – der Teil, der Israel als einzige Hoffnung im Umgang mit dem Iran sieht – ist nicht glücklich über die Aussicht, dass sie ihre Zukunft und ihre Existenz den internen Kämpfen zwischen der PLO und der Hamas verpfänden muss.

Und es darf nicht vergessen werden, dass Ägypten und Jordanien Friedensabkommen mit Israel unterzeichnet, sich aus dem Kriegskreis zur „Befreiung Palästinas“ zurückgezogen und ihre palästinensisch-arabischen „Brüder“ im Stich gelassen haben, um sich allein mit dem Problem zu befassen.

Ein Großteil der arabischen und muslimischen Welt ist überzeugt, dass die „Palästinenser“ keinen eigenen Staat wollen. Denn wenn dieser Staat gegründet wird, wird die Welt damit aufhören, diese enormen Summen zu spenden, es wird keine „Flüchtlinge“ mehr geben und die palästinensischen Araber werden wie alle anderen arbeiten müssen. Wie können sie das tun, wenn sie alle davon abhängig sind, Handouts (Almosen) zu erhalten ohne irgendwelche damit verbundenen Bedingungen?

Man kann mit Gewissheit sagen, dass – 70 Jahre nach der Schaffung des „palästinensischen Problems“ – die arabische Welt eingesehen hat, dass es keine Lösung gibt, die diejenigen zufriedenstellen wird, die „Flüchtling-ismus“* zu einem Beruf gemacht haben, so dass das „palästinensische Problem“ zu einer emotionalen und finanziellen Masche geworden ist, die nur dazu dient, die korrupten Führer von Ramallah und Gaza zu bereichern.

* Im Englischen „refugee-ism“ : Zum Suffix -ismus als Mittel zur Ableitung s. Wikipedia

Der globale jihadistische Ansturm und die europäischen Juden

Originalartikel: The global jihadist onslaught and European Jews

von Isi Leibler

Übersetzung: faehrtensuche

Dass ein Massaker an mindestens 129 Zivilisten in Paris, im Herzen Europas, von einem halben Dutzend militärisch ausgebildeten Killern eingefädelt werden konnte, ist ein Indikator von dem, was wir in der Zukunft erwarten können, sofern nicht schonungslose Maßnahmen getroffen werden, um sich den Terroristen in ihren Heimatbasen entgegenzustellen und die Dinge aufzuhalten. Das wird mehr als Bombeneinsätze erfordern, allerdings den Einsatz von Bodentruppen, dem US-Präsident Obama sich noch immer erbittert widersetzt.

Wir wollen die Herausforderung nicht untertreiben. Wir stehen vor einem brutalen, gewaltverherrlichenden Konflikt der Kulturen, in denen böse Kräfte, motiviert durch einen Todeskult, uns zurück ins dunkle Zeitalter bringen. Die Barbaren sind bereits durch unsere Tore eingedrungen und wir haben eine weitere Vorschau gesehen auf den beängstigenden Horror, den Menschen sich selbst zuzufügen in der Lage sind.

Was erstaunlich ist: selbst nach dieser letzten Manifestation verbleiben viele europäische Führer in der Verweigerung und scheitern daran zu erkennen, dass wir es nicht mit hirnlosen nihilistischen Terroristen zu tun haben, sondern mit fanatisch inspirierten islamischen Extremisten, die sich der Zerstörung der westlichen Zivilisation und Demokratie verschworen haben. Die Bedrohung geht von dem breiten Strom islamischer Fundamentalisten aus und kann nicht eingeschränkt werden auf Sunniten oder Schiiten, trotz der Tatsache, dass sie sich gegenseitig töten.

Die Realität sieht so aus, dass beide, Schiiten nicht weniger als Sunniten, absolut gegen Demokratie und freie Meinungsäußerung sind und versuchen, die Scharia einzuführen.

Ob dies al-Qaida, ISIS, dem iranischen Regime, der Hisbollah, der Hamas und selbst der PA, die Morde in Paris verurteilt, aber das Vergießen jüdischen Blutes preist, entspringt – sie alle teilen einen grundlegenden Hass auf westliche Zivilisation, das Christentum und das Judentum.

Unsere erste große Konfrontation mit dem islamischen Terrorismus über den Nahen Osten hinaus war der Anschlag 9/11 auf das World Trade Center. Aber seit der gezielten Tötung von Osama bin Laden hat es eine entschiedene Anstrengung gegeben, uns davon zu überzeugen, dass die Bedrohung durch den islamischen Extremismus im Wesentlichen besiegt worden ist. Die Vereinigten Staaten unternahmen konzertierte Anstrengungen zu locken und zeitweise sogar kontraproduktiv zu katzbuckeln, um islamische Fundamentalisten wie die Muslimbruderschaft und das iranische Regime zu beschwichtigen.

Es war Obama, der darauf bestand, jede Bezugnahme auf „islamischen Terror“ oder jede mögliche Verbindung zwischen dem fundamentalistischen Islam und Terrorismus auszuradieren. Dies trotz der Tatsache, dass neben ein paar einzelnen weißen rassistischen Ausbrüchen jeder Fall von organisiertem Terrorismus durch islamischen religiösen Wahnsinn inspiriert wurde. Die gegenwärtig im Rampenlicht stehende Organisation ist ISIS, aus Sunniten zusammengesetzt, aber die schiitische Hisbollah wie auch die sunnitische Hamas sind Vögel mit dem gleichen Gefieder.

Trotz der mörderischen „Allahu Akbar“-Rufe durch die Killer stecken die französische Regierung und die Medien sogar jetzt noch ihre Köpfe in den Sand, wenn es darum geht, den Feind zu identifizieren. Der Ausdruck „Islamischer Terrorismus“ ist einfach aus dem politischen Lexikon gestrichen worden.

Bis die politische Korrektheit aufgehoben wird und es eine Anerkennung gibt, dass wir einer weltweiten Bedrohung unserer Existenz und Lebensqualität gegenüberstehen, die von organisierten islamischen Extremisten ausgeht, werden wir nicht in der Lage sein, uns zu versammeln und zu vereinen, um diese Elemente zu zerschlagen.

Die islamischen Extremisten erkennen, dass sie mit minimalem Aufwand Anschläge in führenden westlichen Städten zu geringen Kosten orchestrieren können. Wie jetzt in Paris und früher in Mumbai belegt, sind ein halbes Dutzend selbstmörderischer bewaffneter Fanatiker, eingeschleust oder in Gemeinden ansässig, in der Lage, immense Schäden anzurichten.

Die Situation in Europa ist katastrophal. Die meisten Länder, insbesondere Frankreich, beherbergen jetzt große muslimische Gemeinden, von denen ein wesentlicher Teil radikalisiert, antidemokratisch und wohlwollend gegenüber terroristischen Handlungen ist. Unabhängige Meinungsumfragen zeigen, dass die gesetzestreuen moderaten Muslime in der Minderheit sind und eingeschüchtert. Was erschreckend ist, ist die Entstehung von hoch gebildeten, einheimisch in Europa geborenen Muslimen der zweiten Generation, in ihren lokalen Gemeinden einer Gehirnwäsche unterzogen, um fanatische Islamisten zu werden. Eine bedeutende Anzahl ging freiwillig zum Militärdienst nach Syrien und kehrte mit der Verpflichtung in ihre Heimatländer zurück, zu einem späteren Zeitpunkt Märtyrer zu werden.

Was das Fass zum Überlaufen bringt, ist der massive Strom der “Flüchtlinge”, der die Demographie Europas vollkommen zu verändern droht. Nicht in der Lage, die bestehende muslimische Minderheit zu integrieren, gibt es wenig Zweifel, dass der neue Zustrom, der zwangsläufig eine große Anzahl von xenophobischen antidemokratischen und pathologischen antisemitischen Radikalen einschließt, nur die vorhandenen extremistischen islamischen Elemente stärken wird. Diese „Flüchtlinge“ verkörpern zweifellos auch eine beträchtliche Anzahl von Jihadisten, die unmittelbar handeln oder Schläfer bleiben werden, bis zu dem Zeitpunkt, an dem eine neue terroristische Operation eingeleitet wird.

Inmitten dieser turbulenten, massiven Migration und der permanenten Ängste vor neuen Terroranschlägen erscheint die Zukunft für europäische Juden düsterer als je zuvor.

Juden in den meisten Ländern Europas wurden schon für viele Jahre als Parias angesehen. Heute hat der Grad von Anti-Israelismus Rekordniveau erreicht. Die Mehrheit der Europäer glaubt, dass Israel eine größere Bedrohung für die globale Sicherheit darstellt als Iran und Nordkorea. Die meisten sind davon überzeugt, dass Israelis genozidale Absichten bezüglich der Araber haben, sie machen keinen Unterschied zwischen palästinensischen Terroristen und jüdischen Terroropfern und verurteilen häufig Israelis dafür, dass sie sich gegen Messer schwingende religiöse Fanatiker verteidigen, die überzeugt sind, dass sie das Paradies erreichen werden, wenn sie bei der Ermordung von Juden sterben.

Während Millionen von Syrern vertrieben und abgeschlachtet worden sind, scheinen sich europäische Politiker mehr Sorgen um die Kennzeichnung von Produkten zu machen, die von Israelis jenseits der Grünen Linie hergestellt werden, als Terroristen zu identifizieren. Ironischerweise sieht die EU den politischen Flügel (sic) der Hisbollah nicht als einen terroristischen Körper an. Es bleibt eine Weigerung anzuerkennen, dass die wahnsinnigen Mörder von israelischen Juden und Terroristen des Islamischen Staats, die Zivilisten in Paris ermorden, alle Komponenten des gleichen globalen islamischen Terrorunternehmens sind.

Trotz der größeren Sorge um islamischen Terrorismus als Folge der schockierenden Anschläge in Paris, ist es selbst jetzt höchst unwahrscheinlich, dass die negativen französischen Einstellungen gegenüber Israel, darauf ausgelegt, die Araber zu beschwichtigen, vermindert werden.

Obwohl viele westliche Parlamentarier und Staatsoberhäupter gegenteilige Lippenbekenntnisse ablegen, scheint der landläufige Antisemitismus den Kontinent wie ein Tsunami zu überspülen mit zunehmender Hetze und Gewalt in den meisten europäischen Städten.

Darüber hinaus werden langjährige ruhige muslimische Minderheiten durch in ihrer Mitte gereifte Terroristen radikalisiert. Dies wird intensiviert werden durch Unterstützung von europäischen Muslimen, die aus Syrien und dem Irak nach Hause zurückkehren und ihre jihadistische Weltanschauung fördern.

Diese negativen Entwicklungen werden dramatisch verstärkt durch das, was möglicherweise die größte Wanderungsbewegung des Jahrhunderts darstellt. Nachdem der Islam seit Jahrhunderten daran gescheitert ist, Europa militärisch zu erobern, kann er, wenn die Flut von „Flüchtlingen“ nicht aufgehalten wird, noch auf demographischem Weg triumphieren.

In einer Demokratie neigen Politiker letztlich dazu, auf die öffentliche Meinung zu reagieren. In diesem Klima der lawinenartig anwachsenden antisemitischen muslimischen Wähler, kombiniert mit zunehmend verbreiteten und linken Antisemitismus, sieht die politische Zukunft für Juden düster aus.

Was es schlimmer macht, ist, dass in fast allen europäischen Ländern die Hauptnutznießer dieser Umwälzungen rechtsradikale Parteien sein werden, von denen sich einige noch in dem Prozess der Säuberung von antisemitischen Relikten der Vergangenheit befinden und anderen, vor allem in Griechenland und Ungarn, die gänzlich neonazistische Parteien sind.

Unter diesen Umständen können europäische Juden, aus jedem erdenklichen Blickwinkel, mit schwierigeren Zeiten rechnen. Ihr Paria-ähnliches Dasein wird in Niederungen absinken und ihre Sicherheit wird unweigerlich weiter untergraben werden.

Für diejenigen, die jüdische Kontinuität zu wahren suchen, beginnt Europa wie ein Friedhof auszusehen. Jüdische Gemeinden werden zweifellos auf dem Kontinent fortbestehen. Aber welche Art von Leben werden diese jüdischen Enklaven ertragen mit solchem Antisemitismus, solcher Gewalt und ungezähmter Feindseligkeit gegenüber Israel? Können jüdische Werte und Stolz unter jungen jüdischen Menschen in einem solchen Klima geweckt werden?

Viele Juden haben seit vielen Jahren erwogen wegzuziehen. Ereignisse in Paris im vergangenen Jahr und die massive Welle der muslimischen Migration, einschließlich jihadistischer und antisemitischer Elemente, verstärken nur diese legitimen Ängste. Jeder engagierte Jude sollte nun Aliyah [Immigration nach Israel (Amerkung: faehrtensuche)] in Erwägung ziehen. Diejenigen, die sich aus wirtschaftlichen oder sozialen Gründen nicht in der Lage sehen, ihre Wurzeln aufzugeben, sollten wenigstens ihre Kinder dazu ermutigen, nach Israel zu ziehen.

Ja, es gibt Terrorismus in Israel. Aber Juden können sich hier unendlich sicherer fühlen als in europäischen Ländern. In Israel werden sie mit ihren Verwandten vereint und partizipieren an ihrer eigenen jüdischen Heimat, in der ihre eigene Armee, anstatt ausländischer Kräfte, sie gegen Antisemiten und Jihadisten verteidigen wird.

Dies ist sicherlich ein letzter Weckruf für das europäische Judentum, in Erwägung zu ziehen, Aliyah zu machen und an diesem großen jüdischen Unternehmen teilzunehmen.

Diese Kolumne erschien auch in der Jerusalem Post und Israel Hayom.