Israelischer Durchbruch in der Krebsforschung (Video)

Ein neuer israelischer Durchbruch in der Krebstherapie könnte die Überlebenschancen von Krebspatienten dramatisch steigern:

Israelische Wissenschaftler haben einen intelligenten Sensor entwickelt, der Krebszellen ausleuchtet, so dass die Chirurgen sie identifizieren und entfernen können. Der hochempfindliche Sensor, der bisher auf der Welt einmalig ist, identifiziert und markiert Krebszellen während der Operation, ohne dabei umliegendes Gewebe zu schädigen. Der Sensor, der erfolgreich bei Brustkrebs und Melanomen (Hautkrebs) getestet wurde, hat bei den Getesteten eine Überlebensrate von 80% gezeigt. Es wird erwartet, dass der intelligente Sensor die Ergebnisse von Operationen zur Entfernung bösartiger Tumore signifikant verbessern und die Überlebenschancen von Patienten mit lebensbedrohlichen Krankheiten erhöhen wird.

Diese medizinische Entwicklung aus Israel wird dabei helfen, viele Leben zu retten.

Innovatives Israel: Trinkwasser …

… für alle dank der israelischen Firma TETHYS

Aus dem Newsletter der Botschaft des Staates Israel, 15.03.2018:

Es ist das dringendste Problem der Menschheit:

Moshe Tshuva vor einer seiner „Wetterboxen“ (Foto: TETHYS)

Der Mangel an Trinkwasser ist etwa im süd-afrikanischen Cape Town [Kapstadt] bereits jetzt so schwerwiegend, dass die Wasser-versorgung in der Stadt bereits in wenigen Monaten zum Erliegen kom-men könnte.

Die israelische Firma TETHYS hat mit Tethys Solar Desalinization (TSD) eine Entsalzungsanlage entwickelt, die, so Moshe Tshuva, einer der Gründer von TETHYS, für Cape Town und andere Orte eine Lösung für das Trinkwasserproblem darstellen könnte.

„Cape Town hat jede Menge Sonne, durch seine Küstenlage Meerwasser und braucht eine schnelle, kostengünstige Lösung. TSD kann die perfekte Lösung für den Wassermangel der Stadt sein. Unser System kann außerhalb der Stadt auf jeder Brache aufgestellt werden, am besten nahe am Meer, um von dort aus das produzierte Frischwasser in die Reservoire der Stadt zu pumpen“, so Tshuva, der bereits seit den frühen 1980ern in der Forschung und Entwicklung von Solaranlagen und Projekten für erneuerbare Energien involviert ist, in einem Interview.

Die Firma hat eine sogenannte „Wetterbox“ kreiert, die die natürlichen atmosphärischen Prozesse von Verdunstung und Kondensierung nachahmt und multipliziert, um etwa aus Salz- oder Brackwasser gefiltertes und sauberes Frischwasser herzustellen. Der Prozess nutzt solar erzeugte Wärme, um das Wasser zu verdunsten, die Kontaminate bleiben auf dem Grund zurück. Anschließend wird der Dampf aufgefangen und wieder in den flüssigen Aggregatzustand zurückgekühlt. Dies, so erläutert Joshua Altman, Tshuvas Mitgründer, sei dem natürlichen Wasserkreislauf sehr ähnlich.

Die modulare Wetterbox kann überall aufgestellt werden, wo es genug Sonneneinstrahlung und eine Wasserquelle gibt. Sie kann am Tag über 10.000 Kubikmeter an Trinkwasser produzieren.

Die Firma erklärt, ihre Anlage habe gegenüber anderen Anbietern drei entscheidende Vorteile: Sie benötigt keine Pipelines für den Zugang zum Wasser, sie benötigt abgesehen von der Sonne keine externe Energiequelle und sie verfügt über einen absolut neutralen ökologischen Fußabdruck.

(Times of Israel, 11.03.18)

Zum Original-Beitrag (Englisch) >>

Liebe geht durch den Magen

Wer kennt dieses Sprichwort nicht? – Kaum vorstellbar, dass es jemanden gibt, dem es (noch) nicht begegnet ist! Wie auch immer die  Gedankenkombinationen des Lesers aussehen mögen, eines lässt sich zweifelsfrei sagen, dass man dieses Sprichwort benutzt, wenn es um’s Essen und körperliches Wohlbefinden geht. Wer fühlt sich nach einem guten, leckeren Essen nicht wohl? Essen kann ein sehr sinnliches Erlebnis sein! … Die Frage, wohin die Liebe wandert, wenn sie den Magen durchschritten hat, würde an dieser Stelle zu weit führen, aber in  Eckart von Hirschhausens‘ Buch „Wohin geht die Liebe, wenn sie durch den Magen durch ist“ findet man durchaus lesenswerte Aspekte dazu. Eine Antwort in Kurzformat auf diese Frage gibt es hier!

Mit Datum vom 28.05.2013 erschien auf „Israel21c.org“ ein Artikel, der Gaumenfreuden aufkommen lässt. „12 Top new fruit and vegetables species developed in Israelheißt es da. „Die Top 12 der neuen Obst- und Gemüsesorten, die in Israel entwickelt wurden.“ Allein der Anblick der Früchte und des Gemüses lässt so manchem das Wasser im Munde zusammenlaufen. Diejenigen, die bereits Obst und Gemüse aus Israel gekostet haben, wissen, dass dieses nicht nur besser aussieht, sondern auch besser schmeckt!

Wer glaubt, oder bisher geglaubt hat, dass Innovationen aus Israel nur mit Technologien zu tun haben, möge sich durch nachfolgenden Artikel eines Besseren belehren lassen. Die Lektüre lohnt sich allemal, wer will denn heute auf nahrhafte, biologische und der Gesundheit zuträgliche Angebote verzichten?

Die Top 12 der neuen Obst- und Gemüsesorten, die in Israel entwickelt wurden.

Israelische Innovation ist nicht allein auf den Hightech-Sektor beschränkt, sie erstreckt sich auch auf die Entwicklung von einigen der weltweit beliebtesten neuen Obst- und Gemüsesorten.

Von Abigail Klein Leichman, 28.05.2013

[Übersetzt von R.L.]

Israeli fruits and veggies

Seit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gingen die israelischen „Landwirtschafts-Zauberer“ eine Partnerschaft mit Mutter Natur ein, um neue Obst- und Gemüsesorten auf den Weltmarkt zu bringen, von farbenprächtigen Kürbissen bis hin zu kernlosen Paprikas. Jedes Jahr exportiert Israel Erzeugnisse im Wert von mehr als zwei Milliarden Dollar, wobei Tomaten dabei den viertgrößten Anteil ausmachen. Israel gehört zu den weltweit besten Entwicklern von Obst- und Gemüsesorten, die nicht nur besser aussehen, sondern auch wohlschmeckender, krankheitsresistenter und nahrhafter sind.

Nach den Worten von Harry Paris, einem leitenden Wissenschaftler am staatlich geförderten Volcani-Institut für landwirtschaftliche Forschungen sei einer der ersten Erfolge in diesem Bereich die kernlose, widerstandsfähige Beth-Alpha-Gurke gewesen, eingeführt im Jahr 1936. Dessen Nachkömmlinge auf der ganzen Welt haben noch lange nicht ausgedient. In den 50-er Jahren setzten die Ananas „Yoq’neam“ und „Ha-Ogen“- Melonen weltweit Maßstäbe.

Bet Alpha cucumbers. Photo by Harry ParisBet Alpha-Gurken. Foto: Harry Paris

„Die beiden Melonensorten sowie die Gurken errangen eine enorme internationale Bedeutung“, sagte Paris. „Ihre Qualität inspirierte die israelischen Züchter zu weiteren aufeinander folgenden Verbesserungen. Heute gibt es, dank der israelischen Profis, eine unzählige Vielfalt an Züchtungen und Kreuzungen.“

Man findet wahrscheinlich deutlich mehr in Israel entwickelte Obst- und Gemüsesorten (sowie Gewächshaus-Blumen) im Ausland als im Land ihrer Entwicklung, einfach, weil das kleine Israel nicht in der gleichen Größenordnung produzieren kann wie etwa die Vereinigten Staaten. Aber die Innovation der israelischen Züchter ist in jeder Frucht und in jedem Bissen vorhanden, egal, wo das Erzeugnis wächst.

ISRAEL21c wählte die nachfolgende „Mischung“ aus Dutzenden in Israel gezüchteten Spitzen-Obst- und Gemüsesorten. In ihrem Einkaufsmarkt vor Ort können Sie vielleicht noch viel mehr davon finden.

1. Die Galia-Melone, 1974 von den Züchtern Zvi Karchi und Anneke Govers auf den Markt gebracht, wurde international zu einem Mulitmillionen-Dollar-Erfolg. Als ein Nachkömmling der berühmten Ha’Ogen-Melonen war die Galia Melone so spektakulär, sagte Harry Paris, weil sie gut aussieht, gut riecht und gut schmeckt. All diese Faktoren tragen dazu bei, dass die Menschen diese Frucht probieren, und dann immer mehr … und immer mehr davon haben wollen. Das Volcani Institut als Lizenzinhaber ist weiterhin damit beschäftigt, zusätzliche Ableger der weltweit beliebten Galia-Melone zu entwickeln.

A Galia melon.
Eine Galia-Melone

2. „Orangetti“-Spaghetti-Kürbis, bislang in Israel nur als Spaghetti-Kürbis verkauft, ist die erste Kreuzung israelischen Gemüses, das unter eigenem Namen in den Vereinigten Staaten angebaut wird. Seine intensive orange Farbe (im Gegensatz zu seinem blassgelben Verwandten) lässt ihn schöner aussehen, besser schmecken, und er ist zudem reicher an Betakarotin und anderen Antioxidantien. Harry Paris begann mit der Entwicklung von Orangetti im Jahr 1979. Die Markteinführung war 1986.

The Orangetti looks and tastes better than other spaghetti squash.Der Orangetti sieht besser aus und schmeckt besser als andere Spaghetti-Kürbisse

3. Nektarinen-Mango von der Firma „Ben Dor Fruits &  Nurseries“ ist eine herzförmige Frucht mit einer glatten Schale. Die Frucht brauchte 10 Jahre, um sie zu perfektionieren und kam im Juni 2012 in Israel, Großbritannien und Südafrika auf den Markt. Die Firma Ben Dor züchtet auch gekreuztes Steinobst wie die „Plume-Granate“ (eine Kreuzung aus Granatapfel und Pflaume), die zitronenförmigen „Lamoon-Pfflaumen“, die „Pita-Pfirsiche“ und viele andere.

4. Die Pomelit, eine Kreuzung aus Grapefruit und Pomelo (Pampelmuse), ist eine weitere Innovation der Firma Ben Dor. Vermarktet wird diese saftige Frucht in Übersee unter der Bezeichnung „Sweetie“. Sie ist süßer und weniger säurehaltig als eine Grapefruit, sie ist kleiner als eine Pampelmuse und zudem viel leichter zu schälen. Hinzu kommt, dass die „Pomelit“ nachweislich den Cholesterinspiegel im Blut senkt und die Wirkung der Antioxidantien im Körper verbessert.

5. Angello ist die erste kernlose Paprika der Welt. Sie gewann den „Fruit Logistica Innovation Award“ im Jahre 2012. Die Entwicklung der kleinen kernlosen roten Paprika begann vor sechs Jahren bei der israelischen Saatguthandlung Zeraim Gedera. Derzeit wird sie nur in Israel und Spanien angebaut, und wenn sie den Weltmarkt erobert, sollen auch bald zusätzliche Sorten in anderen Farben folgen.

The Angello seedless pepper was a sensation at Fruit Logistica in Switzerland.Die Angello kernlose Paprika war eine Sensation auf der „Fruit Logistica“ in der Schweiz

6. Die Tomate „Black Galaxy“ wurde Anfang 2012 in den internationalen Märkten eingeführt, aber sie war bis dahin in Israel bereits zu hoher Anerkennung gelangt. Die dunkle Tomate als Grundlage für verschiedenste Salate entwickelte sich durch technologische Samenkreuzungen mit einem Pigment aus Blaubeeren. „Black Galaxy“ sieht nicht nur exotisch aus, sondern sie enthält im Gegensatz zu normalen Tomatensorten auch eine höhere Konzentration an Vitamin C.

Black Galaxy tomatoes on the vine.„Black-Galaxy“-Tomaten auf dem Strauch

7. „Goldy“ Zucchini-Kürbis wurde am Volcani-Institut von Harry Paris entwickelt und 1983 auf den Markt gebracht. „Sie ist immer noch die am besten aussehende gelbe Zucchini auf dem Markt, und sie verkauft sich auch nach dreißig Jahren immer noch gut“, sagt er. Goldy ist in wichtigen Märkten im Ausland sehr beliebt wegen der hellen gelben Farbe, und weil sie weniger saftig ist. Zudem schmeckt sie besser, als vergleichbare Kürbisse. Harry Paris empfiehlt, Scheiben wie Schnitzel zu braten oder „Goldy“ in Quiche und anderen Käse-Gerichten zu verwenden, da sie nie dünnflüssig wird.

Goldy zucchini are in the middle of this basket of squash. Photo by Harry ParisGoldy Zucchini sind inmitten dieses Kürbiskorbes. Foto: H. Paris

8. Nano-Wassermelone – Sie ist süßer als das Original, hat eine etwas andere Farbe und ist nicht schwerer als drei Kilogramm (6,6 Pfund). Die Nano- Wassermelone ist eine aktuelle Neuheit, resultierend aus einem dreijährigen Joint-Venture zwischen der israelischen Firma „Hishtil Nurseries“ und Itay Gal, einem Landwirt aus Moshav Ein Yahav.

9. Eine weitere Entwicklung der Firma Hishtil ist der Mini-Basilikum-Baum, eine neuzeitliche Lösung für das Problem der relativ geringen Haltbarkeitsdauer des Basilikumkrautes. Durch die Veredlung zweier Sorten von Basilikumpflanzen entwickelte die Firma Hishtil ein widerstandsfähiges Stammgewächs mit grünen aromatischen Blättern. Es kann bei schönem Wetter im Freien wachsen und wird im Winter ins Haus gebracht.

Hishtil’s basil tree can grow indoors.Hishtils Basilikum-Baum kann auch im Haus wachsen

10. „TableSugar“ – Acorn Squash (zuckersüßer Eichelkürbis, auch Bischofsmütze genannt) wurde  durch das Volcani- Institut im Jahre 2007 entwickelt und durch die Firma „Origene Seeds“ vermarktet. Die Entwicklung führte dazu, dass der meist „fade“ Geschmack aus dieser Frucht verschwand. Diese Kürbissorte hat doppelt so viel Zucker, wie ein normaler Eichelkürbis, ist nur halb so groß und hat eine schwarz-grüne Haut, die seine Haltbarkeit und sein Aroma verstärkt. In gebratener Form ist „TableSugar“ sehr beliebt geworden. Harry Paris, der 12 Jahre an Entwicklungszeit damit zugebracht hat, sagte: „Kaufe eine größere Menge im Juli und dann lege es für ein paar Monate in den Kühlschrank, damit die Stärke sich in Zucker verwandelt. Mit zunehmendem Alter wird das Fruchtfleisch immer süßer.“ Ein zusätzlicher Vorteil ist auch, dass die Frucht nicht vom Mehltau befallen wird.

11. Edle Cluster- (Rispen-) Tomaten gebräuchlich in Europa, Nordamerika, Japan und Israel, wurden durch die Einführung von Genen zur Verlängerung der Mindesthaltbarkeit von der Firma „Hazera Genetics“ in Zusammenarbeit mit BonTom, einer Forschungsgruppe für Gemüsezucht an der Hebräischen Universität möglich. BonTom- Wissenschaftler entwickelten auch andere bedeutende Tomatensorten, einschließlich der süßen und länger haltbaren Cherry-Tomaten, die in den 90-er Jahren ihr Debüt feierten und zum weltweiten Standard wurden.

12. Der Anna-Apfel – entwickelt vom Gärtnermeister Ephraim Slor am Volcani-Institut und benannt nach seiner Tochter – es ist eine Frucht im Golden Delicious-Stil für den Anbau in Regionen, in denen die Wintertemperaturen selten in den Frostbereich fallen. Die meisten Apfelsorten benötigen die Winterkälte zum Gedeihen, aber Anna reift im Frühsommer und wächst wunderschön in heißen Klimazonen wie Ägypten, Indonesien, Süd-Kalifornien und Süd-Texas.

Anna apples.Anna-Äpfel

Originalartikel: Top 12 new fruit and vegetables species developed in Israel! 

[Text und Fotos mit freundlicher Genehmigung von http://israel21c.org! Text in deutscher Übersetzung von R.L.]