Warum die Tempelberg-Krise mich nach Hause ruft – nach Israel

von Fred Menachem, 6. August 2017

Originalartikel: Why The Temple Mount Crisis Is Calling Me Home – To Israel

Dies waren für das jüdische Volk einige besonders harte Wochen.

Die Tempelberg-Krise hat Extremisten in der arabischen Welt die Gelegenheit gegeben, falsche Argumente, inszenierte Gewalt, Propaganda und eine verzerrte Version der Geschichte zu benutzen, um Gewalt anzuheizen und zu entflammen und barbarische Morde an israelischen Juden und Nichtjuden zu begehen.

Merkwürdigerweise, aber nicht überraschend scheinen die internationalen Mainstream-Medien – von denen viele nicht über ihren Hass auf den israelischen Ministerpräsidenten Bibi Netanyahu hinwegsehen können – vergessen zu haben, dass diese ganze Krise ausgelöst wurde, als drei arabische Israelis zwei drusische israelische Polizeibeamte erschossen. Traurig und paradox – diese Polizeibeamten hielten den Berg für jeden sicher, die Muslime eingeschlossen.

Doch diese Tatsache ist meist ignoriert worden und diese Krise hat leider erwiesen, dass Gewalt sich bezahlt macht.

Darüber hinaus sieht es so aus, als ob sich die internationalen Medien – wieder einmal – unverhohlen und rücksichtslos haben dazu verleiten lassen, manipuliert und als Werkzeug benutzt zu werden. Sie berichteten über die Nachrichten, indem sie die Fassade der ‚unvoreingenommenen Medienberichterstattung‘ nutzten und unrichtig und unverantworlich boshafte Verleumdungen und Propaganda verbreiteten, die fälschlicherweise Israel als den ‚Goliath‘ darstellten.

Viele andere Medien – sowohl im Westen als auch in der arabischen Welt – sind noch weiter gegangen, indem sie die Tempelberg-Krise als Entschuldigung nutzten, um Gewalt anzutreiben und das Leben unschuldiger Menschen in Gefahr zu bringen. Es scheint, dass der Mord an Israelis von den Medien nur noch ignoriert wird, während jeder Tod eines palästinensischen Mörders oder Terroristen oft legitimiert und ihm mehr oder gleiches Gewicht beigemessen wird.

Diese Ereignisse und diese ganze offengelegte Scharade zu beobachten – nachdem ich nach einem Jahr in Israel wieder in die USA gekommen bin – hat meine lebenslange Verpflichtung für den jüdischen Staat und das jüdische Volk aufgefrischt.

Obwohl ich Aliyah gemacht hatte, bin ich vor kurzem in die USA zurückgekehrt, um die Arbeit, die ich in Israel begonnen hatte, fortzusetzen. Zuerst entschloss ich mich, 2016 nach Israel zu ziehen – auf der Suche nach einer Aufgabe im Rahmen meines Judentums. Im Rückblick stelle ich fest, dass ich schlecht vorbereitet war, ich war nicht bereit für die kulturellen Barrieren, die es gab, und für die harte Umstellung aufgrund der Auswanderung in ein anderes Land, wo ich die Sprache nicht sprechen konnte und begrenzte finanzielle Mittel hatte.

Doch rückblickend erkenne ich jetzt, dass dieses Leiden notwendig war – denn das ist es, was das jüdische Volk zusammenhält. Diese Prüfungen und Bedrängnisse haben uns die Kraft und Entschlossenheit gegeben, weiterzumachen und jahrtausendelang Erfolg zu haben trotz der geschichtlichen und beständigen Verfolgung und den systematischen Mord durch die, die alle Anstrengungen unternommen haben, uns zu vernichten.

Während ich in Israel war, suchte ich zunächst nach dem Judentum, lief dann aber fort; es war zu erdrückend, doch jetzt sehne ich mich danach. Ich habe dem Schabbat oft den Rücken zugekehrt, doch jetzt suche ich ihn. Ich war frustriert wegen der Härte der hebräischen Sprache und meiner fehlenden Sprachkompetenz, doch jetzt, wenn ich jemanden sprechen höre, fühle ich mich sicher und geschützt – da ich weiß, dass meine Familie in der Nähe ist. Und wenn ich die Hatikvah und Am Yisrael Chai höre – und die israelische Flagge mit dem jüdischen Stern wehen sehe – und um den Preis wissend, den unser Volk dafür bezahlt, weine ich mit Stolz.

Unser Schicksal und unsere Zukunft hängen von einer starken IDF, von der fortgesetzten Ausübung unseres Judentums und von einem starken und erfolgreichen Israel ab.

Ich plädiere sicherlich nicht für eine besondere Behandlung Israels, lediglich für eine vernünftige und fairen Berichterstattung. Journalisten sollten die israelische Regierung und Politiker sicherlich zur Rechenschaft ziehen – aber das sollte moralisch vertretbar und verantwortungsvoll getan werden. Also, wenn ich die gegen Israel gerichtete Voreingenommenheit im Fernsehen oder sonstwo sehe, bin ich auf hundertachtzig. Aber nachdem der anfängliche Zorn und die Traurigkeit abflauen, motiviert sie mich und gibt mir größere Orientierung. Es stärkt meine Entschlossenheit und meine tiefe Verpflichtung, meinen Teil zum Kampf gegen Ungerechtigkeit beizutragen – egal, wo in der Welt sie vorkommt und zu helfen, die Verbundenheit zwischen den Vereinigten Staaten und Israel aufrechtzuerhalten und für mein Volk mit unerschütterlicher Loyalität einzustehen, koste es, was es wolle.

Während ich in Israel lebte, hatte ich schrecklich Heimweh, ich sehnte mich nach der Behaglichkeit und Vertrautheit meines Hauses in den USA. Doch als ich wieder hierher zurückkam, fühlte sich meine Seele leer an; irgendwas fehlte mir. Im Rückblick entdecke ich jetzt, dass die Mehrheit der Israelis meine Familie ist, auch wenn wir uns nie begegnet sind. Und während meine Aliyah-Reise mühsam war, veränderte sie mich und nichts kann jemals für mich wieder dasselbe sein.

Eines Tages, wenn die Zeit reif dafür ist, werde ich für immer in meine angestammte Heimat zurückkehren, um meiner tiefen Verantwortung gerecht zu werden und weiterhin meinen Teil dazu beizutragen, dass das jüdische Volk weiterhin durchhält, Erfolg hat und lange nach meiner Zeit auf diesem Planeten überlebt. Das ist mein Abkommen mit Gott, dem jüdischen Volk und der Zukunft des demokratischen und jüdischen Staates Israel. Die Tempelberg-Krise und die brutalen Ermordungen meines Volkes sind es, die mein Schicksal und diese Verpflichtung zementiert haben.


Der Autor ist leitender Angestellter bei i24NEWS und war ein politischer Kommentator und Mitwirkender bei ILTV, Miami Herald, MSNBC, The Palm Beach Post, Sun-Sentinel, Jerusalem Post und Israel National News. Er ist auch Mitglied des Ausschuss-Teams von POLITICO. Derzeit lebt er in New York. Eine Version dieses Artikels wurde auch in der Jerusalem Post veröffentlicht.


Übersetzung: faehrtensuche

Nach(t)-GedankenLese

zur Antisemitismus-Dokumentation der ARD und zur anschließenden Diskussion bei Maischberger.

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Die verschlimmbesserte Dokumentation in der „Lange[n] Nacht der Antisemitismus-Verharmlosung“ und der „Peinliche[n] Offenbarungen beim WDR

– ist ein Schuss ins Knie, „eingebettet in ein Tribunal über die beiden Autoren“, das „Bände spricht über die Qualität des Qualitätsjournalismus im Jahr 2017.“

– kommt einem Schauprozess gleich, bei dem die Filmemacher „vom eigenen Auftraggeber an den öffentlichen Medienpranger gestellt werden.

– lässt sich interpretieren als „Abgesang auf journalistischen Anstand“ oder auch als „Selbstentleibung des WDR.“

– präsentiert antisemitisches Geraune als Faktencheck. Frederik Schindler hat den Faktencheck des WDR genauer unter die Lupe genommen und dröselt ihn auf.

– verdeutlicht Das Handwerk des Antisemitismus“, wie Ulrich W. Sahm in seinem Artikel (vortrefflich) analysiert.

– bzw. der Umgang des WDR mit ihr kann auch gesehen werden als „Betreuter Antisemitismus“.

50 Jahre danach: Anti-Israel oder antisemitisch?

Originalartikel: Fifty years on: Anti-Israel oder antisemitic?

von Ira Forman, 8. Juni 2017

Der 50. Jahrestag des Sechs-Tage-Krieges bedeutet, ganze Berge an Kommentaren über den schnellen Sieg Israels und das anhaltende Scheitern des israelisch-palästinensischen Friedensprozesses zu generieren. Eine Überprüfung der Ereignisse rund um den Krieg von 1967 klärt auch die Natur des Antisemitismus des 21. Jahrhunderts.

Siebzig Jahre nach dem Holocaust ist der Antisemitismus wieder auf dem Vormarsch, aber es gibt wenig Konsens über die Ursachen dieser beunruhigenden Entwicklung. Eine bedeutende Analyse erklärt einen Großteil dieser Zunahme mit einem „neuen Antisemitismus“ – eine Art von Judenhass, der sich tarnt als Opposition gegen den Zionismus und die Politik des Staates Israel. Als Antwort darauf behaupten andere, dass diese Argumentation ein Mittel sei, die freie Meinungsäußerung zu unterbinden und Kritik an der israelischen Regierungspolitik zu zensieren – insbesondere an der fünfzig Jahre andauernden militärischen Okkupation des Westjordanlandes.

Eine Betrachtung des Sechs-Tage-Krieges ist ein besonders gutes Objektiv für die Analyse der Frage „Ist die Kritik an Israel immer antisemitisch?“, weil Sprache, Bilder und Fragen im Vorfeld des Konflikts oftmals stärker/weniger nuanciert waren. Vor dem Juni 1967 gab es umfangreiche Kritik am jüdischen Staat, aber Israel hatte nicht das Westjordanland und den Gazastreifen militärisch besetzt und zahlreiche Kritikpunkte konzentrierten sich nicht auf israelische Politik, sondern auf die Legitimität des jüdischen Staates an sich und verwendeten offenkundige antisemitische Motive, um die Sache zu begründen.

Jahrhundertelang waren Diskriminierungen der jüdischen Minderheiten in der moslemischen Welt deutlich geringer als im christlichen Europa.

Das hatte im 20. Jahrhundert begonnen, sich zu verändern. Die Juden-hassende-Politik Nazi-Deutschlands hatte im Nahen Osten beträchtliche Unterstützung und nach 1945 fanden Nazi-Kriegsverbrecher Unterschlupf bei vielen arabischen Nachbarn Israels, häufig Rollen in Militär- und Sicherheitsapparaten annehmend.

In den Jahren vor dem Sechs-Tage-Krieg charakterisierte eine von den Nazis aufgegriffene Vernichtungsrhetorik die Aussagen einiger arabischer Führer.

Der damalige syrische Verteidigungsminister (und Vater des jetzigen Präsidenten) Hafiz Assad erklärte: „Wir haben uns vorgenommen, dieses Land mit eurem Blut zu durchtränken, euch Aggressoren zu vertreiben und euch in das Meer zu werfen.“ Der damalige Vorsitzende der Palästinensischen Befreiungsorganisation, Ahmed Shukairy, erklärte Ende Mai 1967: „Es wird im Heiligen Krieg zur Befreiung Palästina keine jüdischen Überlebenden geben.“

Ähnliche Rhetorik ist nicht ungewöhnlich in den heutigen Nahost-Medien.

Ägyptische Regierungserklärungen waren ausgestattet mit Behauptungen wie: Juden benutzten das Blut von Kindern für ihre religiösen Rituale (die klassische Ritualmord-Legende), Verleugnung des Holocaust und Verweise auf die niederträchtige Fälschung Die Protokolle der Weisen von Zion. Im Jahre 1966 hat Nassers persönlicher Vertreter zu einer offiziellen Publikation erklärt, dass „eine der bedeutendsten zionistischen Arbeiten zur allgemeinen politischen Planung die Protokolle der Weisen von Zion [seien], die eindeutig den Weg zur Erreichung ihres Ziels der jüdischen Weltherrschaft belegen. …“

Heute können die Staatsoberhäupter von Ländern wie Ägypten und Jordanien solchen Unsinn nicht von sich geben, doch sind die Protokolle – und ähnliches Material – im ganzen Nahen Osten weit verbreitet, während Medien, religiöse und politische Personen weiterhin auf die Protokolle und die Ritualmordlegende als feststehende Tatsachen verweisen.

Politische Karikaturen der Zeit ahmen die der Nazi-Publikation Der Stürmer nach – mit Juden/Israelis, dargestellt als böse, entstellte menschenähnliche Gestalten. Leider werden ähnliche Karikaturen immer noch im Nahen Osten und manchmal sogar in europäischen Medien veröffentlicht.

Das Ende der meisten jüdischen Gemeinden im Nahen Osten zeigt auch, wie anti-israelische Rhetorik tiefere antisemitische Gefühle verbirgt. Im Zuge der Unabhängigkeit Israels und anschließend mit dem Sechs-Tage-Krieg wurde die jüdische Bevölkerung in der ganzen Region ungerechtfertigt als zionistische Agenten geschmäht, verhaftet, der Staatsbürgerschaft beraubt, pauperisiert und dazu veranlasst, Länder zu verlassen, in denen sie mehr als zwei Jahrtausende gelebt hatten.

Natürlich steht jedes Problem, so komplex wie der moderne Antisemitismus, einfachen Erklärungen entgegen. In der arabischen Welt heute gibt es eine größere Bandbreite an Meinungen über Israel, einschließlich der Stimmen, die das Existenzrecht Israels akzeptieren. Es ist klar, dass Kritik an Israel nicht inhärent antisemitisch ist und dass falsche Antisemitismusvorwürfe den wirklichen Kampf gegen Hass behindern können. Darüber hinaus hat ein großer Teil des Antisemitismus in der ganzen Welt wenig oder nichts mit Israel zu tun.

Doch können wir dem Wiederaufleben des Antisemitismus in keinem Land entgegnen, ohne uns über seine Ursachen im Klaren zu sein. Wenn auf eine europäische Synagoge ein Brandanschlag verübt wird und Behörden darauf bestehen, es sei ein Ausdruck einer gegen Israel gerichteten Wut und nicht antisemitisch, ist es an der Zeit, zu erkennen, dass Aktivismus gegen Israel manchmal eine einfache Maske für Antisemitismus ist. Die dem Juni 1967 vorausgegangenen Ereignisse zu überdenken hilft uns an diese unglückliche Wahrheit zu erinnern.

Ira Forman war von 2013 bis 2017 der Sondergesandte des US-Außenministeriums zur Beobachtung und Bekämpfung des Antisemitismus. In diesem Herbst wird er an der Georgetown University als renommierter Gastprofessor Antisemitismus lehren.

Übersetzung und Hervorhebung im Text: faehrtensuche

Abbas: Seine größten Lügen vor der 71. UN-Vollversammlung

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„Wir haben uns seit 1993 auf die Abkommen mit Israel verpflichtet, jedoch muss Israel diese Verpflichtungen erwidern.“

Sie? Verpflichtet? Wo?

Abbas spricht über die Oslo-Abkommen. Es ist eine Lüge, denn eines der Abkommen unter Oslo war, den zukünftigen Generationen Frieden zu lehren und aufzuhören, Hetze zu predigen. Es ist auch deswegen eine Lüge, weil Abbas gerade letztes Jahr bei der UNO sagte, dass er sich nicht mehr an Oslo halten wird.

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„Israel setzt seine Blockade des Gazastreifens fort.“

Ernsthaft?

Abbas „vergaß“ zu erwähnen, dass allein in diesem Jahr Israel den Rekord gebrochen hat für die Menge an Gütern und Ressourcen, die jeden Tag in den Gazastreifen kommen. Erst vor wenigen Tagen transferierte COGAT fast 17.000 Tonnen an Waren nach Gaza, aber Abbas verspürte nicht das Bedürfnis, darauf hinzuweisen … auch nicht auf die Tatsache, dass die Blockade keine israelische Blockade, sondern eine ägyptisch-israelische Blockade ist und Ägypten die Grenze zu Gaza vollkommen geschlossen hat, im Gegensatz zu Israel.

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„Israel ist der Grund für die Misserfolge aller internationalen Bemühungen.“

Wie kann das sein, da …

… Israel bereit ist, sich an den Verhandlungstisch zu setzen. Abbas stellt ständig Vorbedingungen, bevor Friedensverhandlungen auch nur beginnen können. Abbas war auch zu befangen zu erwähnen, dass Israel angeboten hat und bereit war, SIEBEN verschiedene Friedensabkommen seit 1948 zu akzeptieren, aber die palästinensischen Führer diejenigen sind, die diese kontinuierlich ablehnen.

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.„Israel hat die Resolution 181 des UN-Sicherheitsrates verletzt, durch die Übernahme von mehr Land als in der Zweistaatenlösung bewilligt.

Warten Sie! Was?

Hat Abbas nur Israel beschuldigt, mehr [Land] zu nehmen als für den Teilungsplan aufgestellt? Israel akzeptierte den Teilungsplan in vollem Umfang – einschließlich der Anerkennung der Existenz eines anderen arabischen Staates (Palästina). Es waren die Araber, die den Teilungsplan abgelehnt und einen mehrfachen Frontenkrieg ins Leben gerufen haben, um den jungen jüdischen Staat auszulöschen.

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„Wir respektieren die jüdische Religion voll und ganz.“

Oh, tun Sie das?

Warum haben Sie dann geschwiegen, als Ihre Leute jüdische heilige Stätten im Westjordanland niederbrannten? Warum haben Sie gesagt, dass wir „schmutzige Füße“ hätten und warum haben Sie unser Blut willkommen geheißen, das in Jerusalem zu vergießen sei? Warum ermuntern Sie Ihr Volk, Juden zu töten? Müssen wir mehr sagen?

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„Ich hoffe, wir können den Terrorismus besiegen.“

*Facepalm* [zum Begriff s. Wikipedia]

sagt der Mann, der Terroristen-Familien dafür BEZAHLT, dass sie Juden töten, der Mann, der Arbeitsplätze für Terroristen garantiert, nachdem sie aus dem Gefängnis entlassen worden sind. Das kommt von dem Mann, der Gewalt schürt und zum Aufstand gegen Israelis aufruft durch das Mittel des Terrorismus. Abbas, ist das Ihr Ernst?

Es verwundert nicht, warum die Welt voreingenommen gegenüber Israel ist.

Das ist so, weil Führer wie Mahmoud Abbas die Welt kontinuierlich über Israels Einsatz für Frieden und Sicherheit belügen. Deswegen ist es so wichtig für uns, diese Lügen zu entlarven und die Wahrheit zu verbreiten. Die Welt muss das wahre Gesicht von Abbas sehen und die Dinge, die er getan hat. Diese stehen in direktem Widerspruch zu seinen Aussagen vor den Vereinten Nationen.

Quelle: https://www.playbuzz.com/standwithus10/the-biggest-lies-abbas-told-to-the-71st-un-general-assembly

Übersetzung: faehrtensuche

10 tödliche Lügen über Israel

Originalartikel: Botschafter Ron Dermer*, Ten Deadly Lies about Israel

Übersetzung: faehrtensuche

Die Wahrheit über den israelisch-palästinensischen Konflikt wird durch eine Kampagne von bösartigen Lügen zur Strecke gebracht.

Wenn israelische Zivilisten durch palästinensische Terroristen abgeschlachtet werden, wird auch die Wahrheit über den israelisch-palästinensischen Konflikt durch eine Kampagne bösartiger Lügen niedergemacht. Hier sind 10 der schädlichsten Mythen über die aktuellen Angriffe:

1. Israel versucht, den Status quo auf dem Tempelberg zu ändern.

Falsch. Israel hält den Status quo auf dem Tempelberg stringent aufrecht. Im vergangenen Jahr besuchten rund 3,5 Millionen Moslems den Tempelberg neben etwa 200.000 Christen und 12.000 Juden. Nur Moslems dürfen auf dem Berg beten und Nicht-Moslems dürfen ihn nur besuchen zu bestimmten Zeiten, die sich nicht geändert haben. Obwohl der Tempelberg die heiligste Stätte des Judentums ist, wo Salomo vor etwa 3000 Jahren seinen Tempel baute, wird Israel keine Änderung des Status quo zulassen. Die, die versuchen, den Status quo zu ändern, sind Palästinenser, die  mit Gewalt Juden und Christen sogar davon abzuhalten versuchen, einen Ort zu besuchen, der allen drei Glaubensrichtungen heilig ist.

2. Israel will die al-Aksa-Moschee zerstören.

Falsch. Seit der Wiedervereinigung Jerusalems im Jahr 1967 hat Israel die heiligen Stätten aller Religionen energisch geschützt, die al-Aqsa eingeschlossen. Im Nahen Osten, wo militante Islamisten Kirchen, Synagogen, Stätten des Weltkulturerbes wie auch die Moscheen der jeweils anderen entweihen und zerstören, ist Israel der einzige Garant für die heiligen Stätten Jerusalems. Palästinenser haben den „al-Aqsa ist in Gefahr“- Mythos seit mindestens 1929 propagiert, der Großmufti von Jerusalem Haj Amin al-Husseini benutzte ihn, um das Massaker an Juden in Hebron und anderswo zu beflügeln. Fast ein Jahrhundert später ist die Moschee noch unbeschädigt vorhanden, aber die Lüge bleibt bestehen.

3. Ein jüngster Anstieg des Siedlungsbaus hat die gegenwärtige Welle der Gewalt verursacht.

Falsch. Der jährliche Bau in den Siedlungen ist über die vergangenen fünfzehn Jahre deutlich zurückgegangen. Unter Ministerpräsident Ehud Barack (2000) wurden 5000 neue Einheiten in den Siedlungen gebaut; unter Ministerpräsident Ariel Sharon (2001– 05) durchschnittlich 1881; unter Ministerpräsident Ehud Olmert (2005 – 08) 1774. Alle drei wurden als Friedensstifter begrüßt. Wie verhält es sich damit unter Ministerpräsident Benjamin Netanyahu (2009 – 15)? Nur 1554. Ein bisschen steil ansteigend.

4. Präsident Abbas sagt, Israel habe den unschuldigen Palästinenser Ahmed Manasra „exekutiert“.

Falsch. Manasra ist weder unschuldig noch tot. Er stach auf einen 13-jährigen jüdischen Jungen ein, der auf seinem Fahrrad fuhr. Manasra ist aus dem gleichen Krankenhaus entlassen worden, wo sein Opfer weiter um sein Leben kämpft.

5. Israel wendet in Bezug auf die Terroranschläge exzessive Gewalt an.**

Falsch. Gewalt anzuwenden, um einen Angriff mit einer Pistole, einem Messer zu stoppen oder Beil- oder Axt-schwingende Terroristen, ist legitime Selbstverteidigung. Israelische Polizisten sind strengen Regeln unterworfen, die den Einsatz von tödlicher Gewalt regelt, die nur erlaubt ist in lebensbedrohlichen Situationen. Welche Erwartungen hätte die amerikanische Öffentlichkeit, wie ihre Polizei reagieren sollte gegenüber Terroristen, die sowohl auf Passanten als auch auf Polizisten einstechen?

6. Die gegenwärtige Gewalt ist das Ergebnis der Stagnation des Friedensprozesses.

Falsch. Israel erlebt einige der schlimmsten Terrorisierungen in seiner Geschichte, als der Friedensprozess auf seinem Höhepunkt war. Der Grund für palästinensischen Terrorismus ist weder der Fortschritt noch die Stagnation im Friedensprozess, sondern der Wunsch der Terroristen, Israel zu zerstören.

7. Präsident Abbas ist eine Stimme der Mäßigung.

Falsch. Abbas sagte am 16. September, dass er “jeden Tropfen Blut, der in Jerusalem vergossen würde” begrüßen würde. Abbas hat nicht einen einzigen der dreißig Terroranschläge auf Israelis in den letzten Monaten verurteilt. Er und seine Fatah-Bewegung benutzen weiterhin das Web und die Ätherwellen, um die Palästinenser zu noch mehr Gewalt anzustacheln.

8. Internationale Maßnehmen sind erforderlich, um den Status quo auf dem Tempelberg durchzusetzen.

Falsch. Israel setzt den Status quo durch. Die Internationale Gemeinschaft kann am effektivsten helfen, indem sie die Wahrheit sagt und Israel und das bewährte Engagement Israels zur Aufrechterhaltung des Status quo bekräftigt. Sie kann auch helfen, indem sie von Abbas Rechenschaft für seine verlogene Rhetorik bezüglich des Tempelbergs verlangt.

9. Der Grund für den Fortbestand des Konfliktes und der Gewalt liegt darin, dass die Palästinenser keinen Staat haben.

Falsch. Die Palästinenser haben sich wiederholt geweigert, einem Nationalstaat für sich zustimmen, wenn der bedeutet, einen Nationalstaat für das jüdische Volk neben dem ihren zu akzeptieren. Im Jahr 1937 wiesen die Palästinenser einen Bericht der Peel Kommission zurück, der zwei Staaten für zwei Völker forderte; 1947 lehnten sie den UN-Teilungsplan, der das Gleiche tat, ab. Im Jahr 2000 in Camp David und noch einmal 2008 lehnten die Palästinenser neue Vorschläge, die einen palästinensischen Staat geschaffen hätten, ab. Die Palästinenser lehnten Frieden vor und nach der Gründung Israels ab, bevor Israel 1967 die Kontrolle über die Gebiete erlangte und nachdem Israel im Jahr 2005 Gaza geräumt hatte. Die Palästinenser waren immer mehr darum besorgt, den jüdischen Staat zu zerstören als einen eigenen Staat zu gründen. Der Kern des Konflikts bleibt die fortdauernde Ablehnung der Palästinenser, einen Nationalstaat des jüdischen Volkes in welchen Grenzen auch immer anzuerkennen.

10. Palästinensischer Terrorismus ist die Folge palästinensischer Frustration.

Falsch. Palästinensischer Terrorismus ist das Produkt von Hetze, die nachfolgenden Generationen eine Kultur des Hasses und der Gewalt einschärft. Die größte Frustration der Terroristen ist die, dass sie es nicht geschafft haben, Israel zu zerstören. Sie werden weiterhin frustriert sein.

* Ron Dermer ist Botschafter des Staates Israeal in den Vereinigten Staaten.

** Hier lohnt es sich, das von der IDF produzierte Video anzuschauen. Es wurde am 14.10.2015 veröffentlicht.