Wenn eine Gesellschaft sich damit rühmt, die eigenen Kinder in menschliche Bomben zu verwandeln, wessen Problem ist es dann?

 Originalartikel: When a society praises itself for turning its children into human bombs, whose problem is that?

15. Januar 2014

Dieser Artikel soll keine Analyse der aktuellen News über die Hamas sein. Die grauenhafte Industrie des Todes, die die Islamisten seit der Abschlachtung ihrer Gegner aus den Reihen der Fatah und nach der Machtübernahme des Gazastreifens im Jahre 2007 aufgebaut haben, ist jedem wohl hinreichend bekannt, zumindest demjenigen, der bereit ist, diese Abgründe zu beleuchten.

Nein, dies soll vielmehr ein Artikel sein über die vielen braven und politisch korrekten internationalen Organisationen, über die Regierungen in Europa und Amerika, über die globalen Menschenrechtler sowie über die  Staatsvertreter und moralischen Führer, die heutzutage immer zahlreicher werden und immer mehr fordern, aber die gleichzeitig ihren Blick von dieser offensichtlichen Kindesmisshandlung auf hohem Niveau abwenden und – auf die vornehmste aller Weisen – immer weiter diese selbstverschuldete Barbarei und Grausamkeit ignorieren, die in solchen Regionen wie Gaza zum normalen Alltag geworden ist.

Kein Beobachter mit einem gewissen Maß an Selbstachtung kann behaupten, keine Ahnung davon zu haben, dass der Führungskader der Hamas und des Palästinensischen Islamischen Dschihad ganz bewusst einen Todeskult etabliert hat. Es gibt ausführliche Berichte und die fotografischen Beweise sind veröffentlicht und für alle zugänglich. Diese Verbrecher haben ja auch nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass sie bewusst Kinder missbrauchen und sie für ihre Zwecke anheuern. Im Gegenteil, sie wollen sogar, dass es jeder weiß. Und wir wissen es demzufolge auch.

Nachfolgend ein Auszug aus einer Pressemeldung von Elhanan Miller [13.000 Teenager durchlaufen ein Trainingslager der Hamas,  um Selbstmordattentäter zu werden“], vor wenigen Stunden auf „Times of Israel“ hochgeladen:

  • Die Hamasregierung in Gaza hat am Montag die Abschlussprüfung des paramilitärischen Lagers der Höheren Schule gefeiert, „damit sie in die Fußtapfen der Selbstmordmärtyrer Fußstapfen treten.” Die Lager unter dem Slogan “Die Pioniere der Befreiung” werden vom Bildungs- und Innenministerien der Hamas betrieben.
  • Ungefähr 13.000 Schüler der Klassenstufen 10 – 12 haben an den einwöchigen Trainingslagern in diesem Jahr teilgenommen, im Vergleich zu 5.000 Teilnehmern im letzten Jahr, als das Programm gestartet wurde…
  • Der Lehrkörper besteht hauptsächlich aus aktiven Mitgliedern der Sicherheitskräfte der Hamas, und der Lehrplan beinhaltet Waffenausbildung, Erste Hilfe, Selbstverteidigung, Exzerzieren und spezielle Klassen für „Geheimdienstliche Aufklärung“ mit dem Ziel, israelische Spione zu erkennen.
  • Der Premierminister der Hamas, Ismail Haniyeh, Innenminister Fathi Hammad und Bildungsminister Usama Mzeini nahmen an der Abschlussfeier am Montag teil. Jeder der genannten hielt feurige Reden, wobei die Wichtigkeit der militärischen Ausbildung für die Entwicklung einer neuen Generation von palästinensischen Kämpfern betont wurde.
  • „Hüten Sie sich vor dieser Generation”, sagte Haniyeh an Israel gerichtet. „Dies ist eine Generation, die keine Angst kennt. Es ist die Generation der Raketen, der Tunnel und der Selbstmordoperationen.”
  • Hammad, der Innenminister, sagte in seiner Rede, dass die Ausbildung in Vorbereitung des kommenden Krieges mit Israel geschehe. „Diese Generation ist ein Schössling von Gott auf dieser Erde. Sie werden die Feinde Gottes einfangen und der Stolz aller Nationen sein”, sagte er.

Der Artikel endet mit den Worten eines Elfklässlers, der eine Rede hält:

„Wir sind die Pioniere der Befreiung. Wir kommen, um euch von den Zionisten zu reinigen…“

Kinder wurden hier trainiert, um sich selbst als Teil dieser „Reinigung“ zu sehen. Allerdings werden sie später wohl erkennen, dass sie in Wirklichkeit für einen neuen Zweck umprogrammiert und missbraucht wurden, um zu menschlichen Bomben zu werden.

Das ist, was diese bizarren Männer der Hamas hervorgebracht haben. Unter dem Vorwand, ihre Version von religiösen Werten zu befördern, haben jene Männer Kinder für ihre Zwecke instrumentalisiert. Es sind Kinder, die eigentlich ein gutes Rüstzeug erwerben sollen, damit sie ein gutes und produktives Leben führen können. Stattdessen werden sie in Schlachten geschickt, in denen sie selbst abgeschlachtet werden.

Und dann gibt es auch das: All diese islamistische, Krieg-verherrlichende Musik und die militärischen Bilder können die hässliche Wirklichkeit nicht verbergen, dass ein Angriff durch die Hamas fast ausnahmslos ein Schlag gegen unbewaffnete Kinder (zuallererst), Frauen und Männer bedeutet. Das Massaker in einem Pizzageschäft im Zentrum Jerusalems, bei dem unsere Tochter Malki zusammen mit vielen anderen ermordet wurde, ist ein Paradebeispiel dafür. Es macht deutlich, welche Art von „Kämpfern“ die Hamas trainiert.

Was die Hamas betrifft: Wann hat sie eigentlich jemals einen Angriff gegen bewaffnete Israelis gestartet?

Wie wir bereits gesagt haben, es findet sich nichts davon in den Nachrichten. Bestimmte Teile der Mainstreammedien haben von Zeit zu Zeit eher zaghaft nach solchen Geschichten Ausschau gehalten. Aktivistenunterstützer, die für Israel eintreten, sie kamen auch hier auf diesem Blog zu Wort, haben es jedoch häufig angeprangert. Und auch unsere Artikel haben es, neben vielen anderen, immer wieder thematisiert:

Die eigentliche Geschichte dabei ist nicht nur allein die militärische Ausbildung und der Schwur von Seiten der Kinder, für die Werte und Ideologien jener abscheulichen, terrorwütigen Hamas-Funktionäre zu sterben. Vielmehr sollte man sich auch fragen: Wo liegt bei alldem das Verbrechen der zivilisierten Welt?

Gibt es einen Grund, warum Organisationen wie UNICEF, „Defence for Children International, UNESCO, „Child Rights International Network“, das UN-Komitee für die Rechte von Kindern, der in Washington ansässigeJerusalem Fund“, das „Al Mezan Centre for Human Rights“, „Save the Children Sweden“, „Arab Council for Childhood Development“ und viele andere Nichtregierungsorganisationen so stillschweigend sind im Angesicht dieser Umstände? Wenn es einen Grund gibt, dann sollen sie es auch endlich öffentlich sagen. Es ist ja wohl kaum vorstellbar, dass sie nichts über dieses Grauen wissen.

Vor allem wollen wir endlich wissen, was das UNRWA gedenkt, gegen diesen Todeskult der Hamas zu unternehmen. Mit seinem umfangreichen Einfluss im Gazastreifen muss dies einfach zum Problem des UNRWA werden. Auf der Webseite der Organisation sind die Kernpunkte der fortwährenden globalen UNRWA- Geldbeschaffung formuliert, und das mit einem sehr hochgestochenen Anspruch:

„Wir engagieren uns für die Förderung der menschlichen Entwicklung von palästinensischen Flüchtlingen, indem wir ihnen in folgenden Bereichen helfen: Erwerben von Kenntnissen und Fertigkeiten; Förderung eines langen und gesunden Lebens; Entwicklung eines angemessenen Lebensstandards; Genießen von Menschenrechten im größtmöglichen Umfang“. [UNRWA | Our priorities]

In Anbetracht der selbstverschuldeten Realitäten unter der herrschenden  Hamas müssen wir uns fragen, wie es akzeptabel sein kann, dass bereits sechsjährige Kinder aus Gaza (oder auch 16 Jahre alte Kinder) ausgebildet werden im Umgang mit AK47-Gewehren, die größer sind, als einige der Kinder, die sie bedienen sollen (siehe Daily Mail Online). Lassen Sie diese Scharade sein und geben Sie doch endlich zu, dass Sie kein Problem damit haben, wenn dies die Realität im Gazastreifen ist. Wir wissen, dass die palästinensischen arabischen Islamisten natürlich absolut kein Problem damit haben.

Wenn es zufälligerweise einige zivilisierte Kritiker von Israels verschiedenen Handlungen und Strategien gibt, die dann vielleicht ebenso empört darüber sind, wie wir beim krankmachenden Anblick von Kindern, denen gezeigt wird, wie man unschuldige Bürger auf der anderen Seite des Sicherheitszaunes tötet, dann sollten diese Kritiker doch genauso laut ihre Stimme erheben, wie sie es immer dann tun, wenn sie Israel für dieses oder jenes angebliche „Kriegsverbrechen“ oder eine angebliche „Gräueltat“ verantwortlich machen.

Wenn sie es dennoch nicht tun, dann bleibt zu fragen, warum sie es nicht tun? Wer ist bereit, diese Kinder zu retten? Das sind ganz sicher nicht die Hamas und ihre Mitverschwörer.

Übersetzung: R.L. (Vielen Dank! 🙂 )

Hervorhebungen im Text: Aus dem Original übernommen!