Warum hassen die Araber die Palästinenser so?

Diese Frage stellt Dr. Mordechai Kedar in seinem am 5. März 2018 in der Israelnationalnews erschienenen Artikel („Why do the Arabs hate the Palestinians so„). Exzellente Frage, wie ich finde, zumal kaum jemand hier in Deutschland und Europa auf die Idee zu kommen scheint, dass sich Araber und Palästinenser nicht wohlgesonnen gegenüberstünden. 

Dr. Mordechai Kedar gilt aus ausgewiesener Experte für alle die arabische Welt betreffenden Fragen. Er ist Dozent an der Fakultät für Arabisch an der Bar-Ilan-Universiät (in Ramat Gan, Bezirk Tel Aviv), diente 25 Jahre im militärischem IDF-Geheimdienst, spezialisierte sich auf Syrien, den arabischen politischen Diskurs, arabische Massenmedien, islamische Gruppen und israelische Araber. Er ist Experte für die Muslimbruderschaft und andere islamische Gruppen. Dr. Kedar spricht fließend arabisch und ist auf diese Weise mit den arabischen Medien „in Echtzeit“ vertraut. 

Hier sein Artikel in deutscher Übersetzung von faehrtensuche:

Dr. Mordechai Kedar, Warum hassen die Araber die Palästinenser so?

Die arabische Welt ist aus vielen Gründen überhaupt nicht daran interessiert, den palästinensischen Arabern einen Staat zu geben. Die palästinensischen Araber wollen auch nicht wirklich einen, denn warum sollte man die „Flüchtlings“-Gans töten, die die goldenen Eier legt?

In Israel und in weiten Teilen der westlichen Welt neigen wir dazu zu denken, dass sich die arabische Welt einig ist über die Unterstützung der Palästinenser, dass sie nichts lieber will als das palästinensische Problem durch das Zugeständnis eines Staates zu lösen und dass alle Araber und Muslime die Palästinenser lieben und Israel hassen. Das ist jedoch ein vereinfachender und einseitiger Standpunkt, denn während es wahr ist, dass viele, vielleicht sogar die Mehrheit der Araber und Muslime Israel hassen, gibt es eine ganze Menge, die die Palästinenser genauso hassen.

Ihr Hass auf Israel ist zurückzuführen auf Israels Erfolg, ungeachtet von Kriegen, Terror, Boykotts und der Feindschaft gegen den jüdischen Staat zu überleben; er ergibt sich aus der Tatsache, dass es einen existierenden jüdischen Staat gibt, obwohl das Judentum durch den Islam, der „wahren Religion“, abgelöst wurde. Er wird dadurch verschärft, dass Israel eine Demokratie ist, während sie unter Diktaturen leben, dass Israel reich ist und sie arm, dass Israel ein Paradies ist verglichen mit arabischen Ländern, von denen viele nichts mehr ähneln als der letzten Haltestelle vor der Hölle (siehe Syrien, Irak, Libyen, Yemen, Sudan – und die Liste ließe sich fortführen) … und vor allem, dass Israel in Gebieten erfolgreich war, in denen sie scheiterten und ihre Eifersucht sie zum Wahnsinn treibt.

Aber warum sollten sie die ‚unglücklichen‘ palästinensischen Araber hassen? Immerhin sagt das arabische Narrativ, das Land der palästinensischen Araber wurde gestohlen und sie wurden gezwungenermaßen Flüchtlinge. Die Antwort auf diese Frage ist komplex und abhängig von der Kultur des Nahen Ostens, die wir in Israel und die meisten Menschen des Westens weder verstehen noch anerkennen.

Eines der schlimmsten Dinge nach arabischer Ansicht ist, übervorteilt, getäuscht oder ausgenutzt zu werden. Wenn jemand versucht, einen Araber zu betrügen – und mehr noch, wenn diese Person damit Erfolg hat – wird ein Araber von rasendem Zorn überwältigt, selbst wenn der Beteiligte sein Cousin ist. Er wird seinen Bruder auffordern, sich an eben diesem Cousin zu rächen, in Übereinstimmung mit dem arabischen Sprichwort „Mein Bruder und ich gegen meinen Cousin – und mein Bruder, mein Cousin und ich gegen einen Fremden.“

Was die palästinensischen Araber anbelangt, sind viele ursprünglich gar keine Palästinenser. Sie sind Einwanderer, die während des britischen Mandats aus der ganzen arabischen Welt in das Land Israel kamen, um in den Städten und auf den Farmen, die die Juden gebaut hatten, Arbeit zu finden. Diese Einwanderer haben immer noch Namen wie „Al Hurani (aus Huran im südlichen Syrien)“, „Al Tzurani (aus Tyrus im Südlibanon)“, „Al Zrakawi (aus Mazraka in Jordanien)“, „Al Maztri (der Ägypter)“ und viele andere Namen, die auf die tatsächlichen, geographisch verschiedenen Ursprünge der sogenannten Palästinenser hinweisen. Warum – fragen Sie die anderen Araber – sollten sie im Vergleich zu denen, die in ihren ursprünglichen Ländern geblieben sind, bevorzugt behandelt werden?

Beginnend mit dem Ende des israelischen Unabhängigkeitskrieges 1948 begann sich die Politik in der arabischen Welt zu zentrieren auf Israel und das „palästinensische Problem“, dessen Lösung nur durch die Eliminierung Israels zu erreichen wäre. Um dieser Mission zum Erfolg zu verhelfen, wurden die arabischen Flüchtlinge in Lagern gehalten, mit ausdrücklichen Anweisungen der Arabischen Liga, sie dort zu halten und nicht in anderen arabischen Ländern aufzunehmen.

Die UNRWA stellte sicher, dass sie unentgeltlich versorgt wurden mit Nahrung, Bildung und medizinischer Versorgung – das heißt, die Nationen der Welt bezahlten die Zeche, während die arabischen Nachbarn dieser ewigen „Flüchtlinge“ im Schweiße ihres Angesichts arbeiten und Nahrung, Bildung und medizinische Versorgung für ihre Familien bereitstellen mussten. Flüchtlinge, die mit kostenlosen Nahrungsmitteln, wie Reis, Mehl, Zucker und Öl, für den Gebrauch ihrer Familien versorgt wurden, verkauften oft einen Teil davon an ihre nicht geflüchteten Nachbarn und machten einen ordentlichen Profit.

Diejenigen, die in den Flüchtlingslagern leben, zahlen keine kommunalen Steuern. Das führt zu einer beträchtlichen Anzahl von „Flüchtlingen“, die ihre Häuser an andere vermieten und dank dieser Steuerfreistellung exorbitante Summen kassieren im Vergleich mit denen, die Wohnungen in nahe gelegenen Städten mieten. Mit anderen Worten, die Welt subventioniert die Steuern und die Flüchtlinge füllen sich ihre eigenen Taschen.

Im Libanon wurden mehrere Flüchtlingslager in der Nähe von Beirut gebaut, die jedoch in die expandierende Stadt integriert wurden und sich dann in hochklassige Viertel mit imposanten Hochhäusern verwandelten. Jemand hat von dieser Veränderung profitiert, und dieser Jemand ist nicht der Mann auf der Straße, der allen Grund hat, sich übervorteilt zu fühlen.

Die palästinensischen „Flüchtlingslager“ im Libanon wurden von bewaffneten Organisationen übernommen, von der PLO bis zum IS; die Hamas, die Volksfront, die Demokratische Front und Organisationen salafistischer Dschihadisten eingeschlossen. Diese Organisationen agieren gegenüber libanesischen Bürgern brutal und haben ihnen 1975 einen 14 Jahre andauernden Bürgerkrieg gebracht mit Blutvergießen, Zerstörung und die Abwanderung Hunderttausender Libanesen aus ihren Dörfern in ein Leben von schrecklichem Leid in Zeltlagern überall im Land. Viele nahmen Zuflucht in palästinensischen Flüchtlingslagern, aber die libanesischen Flüchtlinge erhielten weniger als 10 Prozent dessen, was die palästinensischen Araber erhielten. Das führte zu viel gegenseitigem Neid und Hass.

In Jordanien versuchten die palästinensischen Araber unter Führung des PLO-Chefs Yassir Arafat das Land im Jahr 1970 dadurch zu erobern, dass sie eigene autonome Regionen errichteten, zusammen mit Straßensperren und bewaffneten palästinensischen Arabern im Norden des Landes, was die Monarchie in Frage stellte. Im September 1970, als „Schwarzer September“ bekannt, entschied König Hussein, er hätte es satt und würde ihnen zeigen, wer der Herr in Jordanien ist. Den Krieg, den er gegen sie erklärte, kostete Tausende an Menschenleben auf beiden Seiten.

Inzwischen sind in Israel 20% der Bürger innerhalb der Grenzen von 1967 „palästinensische“ Araber, die nicht rebellieren oder gegen den Staat kämpfen. Mit anderen Worten, die „Palästinenser“, die im Israel vor 1967 leben, genießen das Leben in der einzigen Demokratie im Nahen Osten, während die arabischen Länder das Blut ihrer Soldaten opfern, um „Palästina“ zu befreien. Gibt es einen gefühlsmäßig schlimmeren Fall, ausgebeutet zu werden als den eines arabischen Soldaten, der sein Leben für diese sinnlose Sache in Gefahr bringt?

Schlimmer ist noch, was jeder Araber weiß: Palästinensische Araber haben seit mindestens einem Jahrhundert Land an Juden verkauft, enorm von den Abschlüssen profitiert und gehen dann jammernd zu ihren arabischen Brüdern, damit sie kommen und „Palästina“ von der „zionistischen Besatzung“ befreien.

Im Laufe der Jahre sind den palästinensischen Arabern viele Milliarden Euros und Dollars von den Nationen der Welt gegeben worden, so dass das jährliche Pro-Kopf-Einkommen in der PA um ein Vielfaches höher ist als das des ägyptischen, sudanesischen oder algerischen Mannes auf der Straße. Sein Leben ist um Vieles besser als das der Araber, die in den letzten sieben Jahren in Syrien, im Irak, in Libyen und im Jemen gelebt haben.

Auf politischer Ebene haben es die Palästinenser geschafft, den Hass vieler ihrer arabischer Brüder zu wecken: 1990 unterstützte Arafat die irakische Invasion Saddam Husseins in Kuwait. Aus Rache vertrieb Kuwait, nachdem es von der irakischen Unterwerfung befreit worden war, Zehntausende von Palästinensern, von denen die meisten auf ihren Ölfeldern beschäftigt waren, und ließen sie über Nacht mittellos zurück. Dies führte zu einer wirtschaftlichen Krise für ihre Familien in Judäa, Samaria und Gaza, die von ihren Söhnen in Kuwait regelmäßig Stipendien erhalten hatten.

Heute werden Hamas und der Palästinensische Islamische Dschihad durch den Iran unterstützt, das Land, das von vielen Arabern verabscheut wird, die sich daran erinnern, dass die Flugzeugentführung und die darauf folgende Erpressung von den palästinensischen Arabern ausgedacht wurden, die 1968, also vor fünfzig Jahren, ein El-Al-Flugzeug nach Algier entführt und damit eine Zeit der Strapazen begann, die noch immer von der ganzen Welt geduldet wird.

Trotz des Taif-Abkommens aus dem Jahr 1989, das den Bürgerkrieg im Libanon beendete und zur Entwaffnung und Auflösung aller libanesischen Milizen führen sollte, gestattete Syrien der Hisbollah, ihre Waffen zu behalten und ungehindert ihre militärische Macht zu entwickeln. Die wiederholte Rechtfertigung bestand darin, dass die Waffen gedacht wären, „Palästina [zu] befreien“ und nicht auf die Libanesen gerichtet würden. Für jeden, der über ein Minimum an Verstand verfügte, war klar, dass die palästinensische Geschichte ein Feigenblatt war, das die traurige Wahrheit bedeckte, dass die Waffen gegen die syrischen und libanesischen Feinde der Hisbollah gerichtet sein würden. „Palästina“ war einfach ein Vorwand für die Übernahme des Libanon durch die Schiiten.

Am schlimmsten ist die Forderung der Palästinenser, dass die arabischen Länder keine Beziehungen zu Israel unterhalten sollten, bis das palästinensische Problem zur Zufriedenheit der PLO- und Hamas-Führer gelöst sei. Ein Großteil der arabischen Welt kann jedoch keine Gemeinsamkeiten finden, die die PLO und die Hamas einigen könnten. Sie haben es aufgegeben, eine interne palästinensische Versöhnung zu erreichen, und beobachten, wie die endlosen Streitigkeiten jegliche Chancen auf ein Vorwärtskommen in Bezug auf Israel ruinieren. Kurz gesagt: Die arabische Welt – der Teil, der Israel als einzige Hoffnung im Umgang mit dem Iran sieht – ist nicht glücklich über die Aussicht, dass sie ihre Zukunft und ihre Existenz den internen Kämpfen zwischen der PLO und der Hamas verpfänden muss.

Und es darf nicht vergessen werden, dass Ägypten und Jordanien Friedensabkommen mit Israel unterzeichnet, sich aus dem Kriegskreis zur „Befreiung Palästinas“ zurückgezogen und ihre palästinensisch-arabischen „Brüder“ im Stich gelassen haben, um sich allein mit dem Problem zu befassen.

Ein Großteil der arabischen und muslimischen Welt ist überzeugt, dass die „Palästinenser“ keinen eigenen Staat wollen. Denn wenn dieser Staat gegründet wird, wird die Welt damit aufhören, diese enormen Summen zu spenden, es wird keine „Flüchtlinge“ mehr geben und die palästinensischen Araber werden wie alle anderen arbeiten müssen. Wie können sie das tun, wenn sie alle davon abhängig sind, Handouts (Almosen) zu erhalten ohne irgendwelche damit verbundenen Bedingungen?

Man kann mit Gewissheit sagen, dass – 70 Jahre nach der Schaffung des „palästinensischen Problems“ – die arabische Welt eingesehen hat, dass es keine Lösung gibt, die diejenigen zufriedenstellen wird, die „Flüchtling-ismus“* zu einem Beruf gemacht haben, so dass das „palästinensische Problem“ zu einer emotionalen und finanziellen Masche geworden ist, die nur dazu dient, die korrupten Führer von Ramallah und Gaza zu bereichern.

* Im Englischen „refugee-ism“ : Zum Suffix -ismus als Mittel zur Ableitung s. Wikipedia

Eine Verbrecherkultur

Original – Link: http://fresnozionism.org/2014/01/a-criminal-culture/
[Übersetzung: faehrtensuche]

„Das palästinensische Volk verdient ein Ende der Besatzung und der damit verbundenen  täglichen Demütigungen. Palästinenser verdienen es, sich frei zu bewegen und zu reisen und sich in ihren Gemeinden sicher zu fühlen. Wie die Menschen überall, verdienen die Palästinenser eine Zukunft der Hoffnung -, dass ihre Rechte respektiert werden, dass es morgen besser sein wird als heute, und dass sie ihren Kindern ein Leben in Würde und Chancen geben können. Einfach ausgedrückt, die Palästinenser verdienen einen eigenen Staat.“Barack Obama, 21. März 2013

Es überrascht nicht, ich stimme nicht zu. Die Palästinenser verdienen keinen Staat.

Es gibt viele Argumente gegen die Schaffung eines palästinensischen Staates: Argumente, die auf Israels Sicherheit basieren, auf die historischen Rechte des jüdischen Volkes für Judäa und Samaria und die Unmöglichkeit einer brauchbaren palästinensischen Wirtschaft, usw..

Ich möchte ein weiteres Argument ins Feld führen, das nicht so oft zu hören ist, weil es politisch nicht korrekt ist: Die palästinensische Nation hat eine kriminelle nationale Kultur entwickelt, eine Kollektion von Bestrebungen, Denkweisen , Diskursen und Verhalten, die aus einem palästinensischen Staat ein destruktives Element in der Gemeinschaft der Nationen machen würde.

Jetzt hören Sie bitte lange genug auf, „Rassismus“ zu schreien, damit Sie verstehen, dass das nichts mit Biologie zu tun hat. Ein Baby einer palästinensischen Mutter würde nicht anders aufwachsen als jedes andere in jener Kultur Geborene. Palästinensische Araber unterscheiden sich biologisch nicht von Arabern irgendwo anders im Nahen Osten, und in der Tat gibt es eine Menge genetischer Überschneidungen mit israelischen Juden. Ich glaube nicht, dass die Palästinenser gewalttätig, wütend und verlogen geboren sind – ich glaube, dass die Kultur, die sich zusammen mit der Schaffung des „palästinensischen Volkes “ in den letzten 100 Jahren entwickelt hat, sie so gemacht hat.

Die Vorfahren der meisten Araber, die zwischen dem Jordan und dem Mittelmeer leben, sind mit Beginn des 19. Jahrhunderts in die Region eingewandert. Sie wurden von einer ägyptischen Militärkampagne gegen das osmanische Syrien in den 1830-er Jahren durch Hungersnöte und politische Unruhen in Syrien von den Briten (im 20. Jahrhundert ) dorthin  gebracht, um an Projekten wie z.B. dem Bau von Eisenbahnen zu arbeiten, und vor allem durch die besseren wirtschaftlichen Bedingungen, die von den Briten und der zionistischen Jischuw herbeigeführt wurde.

Eines der Attribute der gegenwärtigen palästinensischen Kultur ist die Überzeugung, dass Geschichte das ist, was immer die Palästinenser aus ihr machen. So haben wir Palästinenser, die sagen, dass sie von den alten Kanaanitern oder Philistern abstammen. Das ist Unsinn. Eine kleine Anzahl mag tatsächlich von den arabischen Eroberern des 7. Jahrhunderts abstammen und einige von lokalen Juden oder Christen, die von jenen Eroberern bekehrt worden sind. Aber die Idee, dass es ein einziges „palästinensisches Volk“ gäbe, das in dem Gebiet seit Jahrhunderten gelebt hätte, ist eine Fabel.

Was diese ganz verschiedenen Araber vereinte, war Opposition zum Zionismus. Der erste große Führer der palästinensischen Araber war Haj Amin al-Husseini, der bereits 1920 anti-jüdische Ausschreitungen und Pogrome schürte. Die Briten verhalfen ihm im Jahr 1921 zur Position als Großmufti von Jerusalem, und er wurde das Gesicht und die Stimme der palästinensischen Sache. Während des Krieges arbeitete er eng mit Hitler zusammen, stellte eine SS-Division unter bosnischen Muslimen bereit, machte arabische Rundfunk-Sendungen des Nahen Ostens von Berlin aus und tat sein Bestes, Hitler bei der Eroberung Palästinas zu unterstützen, wo Husseini den Bau von Vernichtungslagern für Juden plante.

Nur der britische Sieg bei El Alamein verhinderte die Verwirklichung seinen Plans. Nach dem Krieg half Al-Husseini SS-Offizieren und anderen Kriegsverbrechern, nach Ägypten und Syrien zu entkommen, wo sie die Regierungen in ihrem Kampf gegen den jüdischen Staat unterstützten. Ich denke, wir können ihn auch einen ‚Kriegsverbrecher‘ nennen, nicht wahr?

Husseini wurde trotzdem von Yasser Arafat überschattet, einer der Gründer der Terrorgruppe Fatah (um 1959), der 1968 Leiter der PLO wurde. Arafats Fatah hält immer noch den Rekord für die meisten durch eine Terrororganisation getöteten Juden, mehr als die Hamas, der islamische Dschihad, Hisbollah usw.. Arafat setzte für den Terrorismus neue Maßstäbe, machte Flugzeug-Entführungen für politische Zwecke populär, war ganz oder teilweise für mehrere Kriege verantwortlich – für den „Schwarzer September“-Konflikt in Jordanien im Jahr 1970, den libanesischen Bürgerkrieg in den 1970-er Jahren, die israelische Invasion im Libanon 1982, die Zweite Intifada im Jahr 2000 und kleinere Störfälle wie das Massaker bei den Olympischen Spielen in München, die Entführung der Achille Lauro und vieles mehr.

Der wahrscheinlich größte von einer israelischen Regierung gemachte Fehler ist der, dass es Arafat und seiner Bande – die nach dem Libanonkrieg im Jahr 1982 nach Tunesien verbannt worden waren – erlaubt wurde, wieder in die Gebiete zurückzukehren und eine ‚palästinensische  Autonomiebehörde‘ (PA) unter den Oslo-Verträgen aufzubauen. Arafat – nun offiziell anerkannt als der Führer der Palästinenser in den Gebieten – ließ sich weiter auf Terrorismus ein – während er gleichzeitig vorgab, einen Friedensvertrag auszuhandeln und ein System von Indoktrination für Palästinenser schuf und zwar in allen Bereichen ihrer kulturellen und religiösen Institutionen und Medien.

Die palästinensische Nation wurde von Al-Husseini, Arafat und anderen geschmiedet, die diese unterschiedlichen Gruppen von Arabern nahmen und sie unter dem Banner des ‚Widerstandes‘ gegen die Zionisten und später gegen den Staat Israel vereinten, die die Idee der Nakba entwickelten als einen Verlust der Ehre, der gerächt werden musste. Sie kreierten ein Monster, eine Kultur, dessen vorherrschende Erscheinung Blut und Mord sind.

Die PA führte ihre Indoktrinationskampagne nach Arafats Tod weiter, förderte ihre erfundene Version von palästinensischer und israelischer Geschichte, ihre Verherrlichung von Terroristen und ‚Märtyrern‘ und ihre Hetze gegen Juden. Heute ist die palästinensische Gesellschaft durchdrungen von Gefühlen des Ärgers und Frustration über ihre vermeintliche ‚Enteignung‘ und fortgesetzte ‚Unterdrückung‘, die hier und da ausbricht in Form des Niederstechens eines 9-jährigen jüdischen Mädchens, des Schießens mit Panzerabwehrwaffen auf Schulbusse oder des Abschlachtens ganzer Familien.

Hören Sie ein Interview mit einem Palästinenser oder lesen Sie es – männlich oder weiblich, jeden Alters. Sie werden über ihre Schikanierung und ihr Leiden hören. Sie werden nicht hören, dass es bedauerlich sei, dass seit 1920 etwa 3700 Juden (und einige andere) von palästinensischen Terroristen ermordet worden sind (die Zahl schließt nicht die Kriegsopfer ein oder die wegen der ‚Kooperation‘ mit Israel ermordeten Palästinenser). Nichts ist jemals ihre Schuld; es sind immer die Juden, die Vereinigten Staaten, die Briten, usw.. Sie werden nie über die Notwendigkeit zur Versöhnung hören, nur ‚Widerstand‘.

Schauen Sie sich ihre Helden an: vor allem den Massenmörder Arafat, zusammen mit kleineren Zeit-Mördern wie Dalal Mughrabi, das Vorbild für palästinensische Weiblichkeit, deren ‚Operation‘ nur 37 Juden (darunter 12 Kinder) tötete. Schauen Sie sich den Empfang an, den sie den Mördern geben, die Israel freilässt in Erwiderung auf amerikanischen Druck.

Seit der Stupidität von Oslo haben Israelis und die PLO verhandelt, um anzukommen bei einer noch anderen Zerteilung des Scheibchens von jüdischem Land, das unter den 22 arabischen Staaten des Nahen Ostens und Nordafrikas auf unsicheren Beinen existiert. Die Palästinenser haben nie mit Hetze und Terrorismus aufgehört, und sie haben nie im guten Glauben an das Ende des Konflikts verhandelt. Sie haben eine Strategie von wechselnder Gewalt und doppelzüngiger Diplomatie verfolgt, dessen Ziel die Beseitigung der jüdischen Souveränität ist.

Und doch sagt Präsident Obama, sie ‘verdienen’ einen Staat!

Um zu entscheiden, ob die Gründung eines neuen Staates hier eine gute Idee ist, macht es Sinn, darüber nachzudenken, welchen Charakter dieser Staat haben wird. Und es gibt keinen Zweifel, dass ‚Palästina‘ ein Aggressor und ein Ort des Terrorismus sein wird. Eine kriminelle Kultur wird einen kriminellen Staat produzieren.

Wie könnte die Verkörperung der Philosophie Yasser Arafats etwas anderes sein?

Zwei entscheidende Dinge

in der Syrienfrage!

Bundesaußenminister(darsteller) Westerwelle:

„Jetzt sind zwei Dinge entscheidend: Erstens muss Syrien seinen Ankündigungen zur Chemiewaffenkontrolle und Vernichtung nachprüfbare Taten folgen lassen.

Zweitens muss Russland als bisherige Schutzmacht des Diktators endlich genügend Druck auf das Regime ausüben, damit es nicht weiter auf Zeit spielt.“

Erstens: „Nachprüfbare Taten“ sehen so aus:

Assad versteckt seine Chemiewaffen bei arabischen Verbündeten

Report: Syria transported chemical weapons to Iraq

Report: Syria is transferring chemical weapons to Hezbollah to avoid international inspection

http://www.worldjewishdaily.com/chem-weapons-hezbollah.php

Zweitens: Frage: Was führt Westerwelle zur zweiten „entscheidend“[en] Aussage“? Wo steht Russland? Hat Putin etwa die Seite(n) gewechselt?

Festzuhalten gilt: Für alles gibt es eine Lösung, einen Code sozusagen, jedenfalls, wenn man Westerwelle heißt. Er hat es bereits oft genug betont und betont es auch jetzt:

„Es gibt wieder eine Chance für die Diplomatie, …“

Wer hat da noch Worte? …