Einträgliche Geschäfte für Familien palästinensischer Terroristen

Originalartikel: Israel Furious Over Payments to Families of Palästinian Terrorists

von Mohammed Daraghmeh and Josef Federman

Israel wütend über die Zahlungen an Familien palästinensischer Terroristen

Jede Familie eines von Israel getöteten Palästinensers erhält einen monatlichen Grundbetrag von 1.400 Schekel (350 US-Dollar). Israel argumentiert, der „Märtyrer-Fonds“ werde letztlich durch westliche und arabische Fördergelder für die Palästinensische Autonomiebehörde subventioniert.

Übersetzung: faehrtensuche

Die Familie eines  palästinensischen Terroristen, der Hallel Ariel, ein 13-jähriges jüdisches Mädchen, letzten Monat im Schlaf ermordete, bevor er erschossen wurde, hat nun Anspruch auf monatlich 350 US-Dollar aus einem palästinensischen Fonds für „Märtyrer“.

Israel argumentiert, dass solche Gehälter für Familien der im Konflikt getöteten oder verwundeten Palästinenser Gewalt durch einträgliche Angriffe fördern und hat nach einer Reihe von Morden an in Judäa und Samaria lebenden jüdischen Bürgern eine Kampagne gegen den Fonds intensiviert.

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu nannte die Zahlungen „einen Anreiz für Mord“, und ein Sprecher der Regierung sagte, Israel würde ab dem nächsten Monat diese Beträge von monatlichen Überweisungen an Steuern und Zöllen abziehen, die es im Interesse der Palästinenser eintreibt.

„Terror ist zu einem behaglichen Geschäft für Familien geworden“, sagte Emmanuel Nashon, der israelische Sprecher des Außenministeriums. „Das fördert Gewalt.“

Palästinenser spotten über die Tatsache, dass das Geld, zusammen mit angeblicher antiisraelischer Hetze, ein Schlüsselmotiv für einen nunmehr fast einjährigen Ausbruch von Messerstechereien, Schießereien und Fahrzeug-Anschlägen auf Israelis ist. Sie behaupten, Terroristen würden aus Verzweiflung über den Würgegriff einer ein halbes Jahrhundert andauernden israelischen „Besatzung“ angetrieben oder aus einem Wunsch, andere, die von israelischen Truppen oder bewaffneten Zivilisten getötet worden sind, zu rächen.

Leider zeigen die Fakten zweifellos das Gegenteil, denn die meisten palästinensischen Terroristen stammen aus der Mittelklasse oder aus reichen Häusern.

„Ich glaube nicht, dass jemand bereit ist, sein Leben für Geld zu opfern. Und für uns als Familie wird alles Geld der Welt meinen Sohn nicht ersetzen“, sagte Nasser Tarayreh, ein wohlhabender Kaufmann aus der Westbank-Stadt Bani Naim, dessen 17-jähriger Sohn ein 13-jähriges schlafendes israelisches Mädchen in Kiryat Arba am 30. Juni abschlachtete.

Der ältere Tarayreh sagte, dass, eher als vom Anschlag zu profitieren, wie Israel sage, die Familie teuer bezahle. Sie hat eine Ankündigung erhalten, die den Abriss ihrer zweistöckigen Villa anordnet. Eine solche Zerstörung von Familienhäusern gehört zur üblichen israelischen Abschreckung für künftige Angriffe.

Die kollidierenden Ansichten über den Fonds vergiften weiterhin eine ohnehin schon giftige Atmosphäre, zu einer Zeit, da sowohl Frankreich als auch Ägypten ziemlich aussichtslose Versuche unternehmen, israelisch-palästinensische Verhandlungen nach einem Jahrzehnt der Lähmung wegen palästinensischer Kompromisslosigkeit wieder neu zu starten.

Der Fonds nimmt monatliche Zahlungen an etwa 35.000 Palästinenser-Familien vor, die in dem lang andauernden Konflikt mit Israel getötet und verwundet wurden, mit einem Budget von 170 Millionen US-Dollar in diesem Jahr, palästinensischen Angaben zufolge. Dazu gehören Familien von palästinensischen Selbstmordattentätern.

Im Vergleich dazu transferiert Israel über 125 Millionen US-Dollar monatlich oder 1,5 Billionen US-Dollar jährlich für die Palästinensische Autonomiebehörde an Steuer- und Zollvergünstigungen, Geld, das den Palästinensern gehört. Die Transferleistungen sind eine wichtige Einnahmequelle für die leeren Kassen der Autonomiebehörde und Israel hat die Zahlung in der Vergangenheit während politischer Unstimmigkeiten zurückgehalten.

Der Märtyrer-Fonds wurde 1967 von der Palästinensischen Befreiungsorganisation eingerichtet, der Gruppe, die ausdrücklich alle Palästinenser repräsentiert. Die PLO ist seit der Gründung der palästinensischen Autonomieregierung ins Abseits gedrängt worden als Folge von Interims-Friedensabkommen mit Israel in den 1990-er Jahren.

Der „Märtyrer-Fonds“ und ein weiterer Fonds, der die Familien der von Israel inhaftierten Palästinenser unterstützt, sind nominell PLO-Institutionen, werden aber von der palästinensischen Autonomiebehörde finanziert.

Der Fonds für Familien von mehreren tausend Palästinensern, verhaftet wegen anti- israelischer Aktivitäten, von Steine-werfen bis zu Schießerei-Attacken, verfügt laut der Website des Finanzministeriums der Palästinensischen Autonomiebehörde im Jahr 2016 über ein Budget von 125 Millionen US-Dollar.

Palästinensische Funktionäre sagen, die Sozialleistungen helfe Opfern der israelischen „Besatzung“ – und stellen Gehälter für Familien, für Schüler und Universitätsstudenten bereit und für die Unterstützung von Witwen.

„Das ist eine Art sozialer Schutz für die Familie“, sagte Qadora Fares, der die Vereinigung palästinensischer Gefangenen leitet. „Die Kinder der Häftlinge und Märtyrer und Verwundeten haben das Recht auf Schulbesuch, [Behandlung in] Krankenhäuser[n] und Erhalt von Essen.“

Israel sagt, die Zahlungen glorifizieren den Terrorismus, Bestandteil dessen, was es als einen umfassenderen Trend zur Aufwiegelung ansieht, der verantwortlich ist für das Aufkommen neuer Gewalt im vergangenen Jahr.

Es wird argumentiert, dass feurige Reden von palästinensischen Führern, giftige Beiträge in den Netzwerken sozialer Medien und die Namensgebung öffentlicher Plätze nach Palästinensern, die Israelis ermordet haben, ein hasserfülltes Klima geschaffen haben. Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas hat sich kaum gegen Gewalt ausgesprochen und Israel meint, seine Verurteilungen der jüngsten Angriffe seien halbherzig gewesen.

Der nächste Kriegsschauplatz könnte internationale Unterstützung einbeziehen, denn Israel argumentiert, der Märtyrer-Fonds werde unabsichtlich durch westliche und arabische Finanzleistungen an die palästinensische Autonomiebehörde subventioniert. Die Selbstverwaltung der Regierung erhält mehrere hundert Millionen Dollar pro Jahr an ausländischer Unterstützung.

Die USA, ein entscheidender Geldgeber, hat Rechtsvorschriften verabschiedet, die dazu gedacht sind, zu verhindern, dass ihre Förderung den Fonds erreicht.

Als Sicherheitsmaßnahme ist das US-Geld für bestimmte Zwecke vorgesehen und die Gesetzgebung „fordert von uns, dass wir von unserer eigenen Entwicklungshilfe an die palästinensische Autonomiebehörde Beträge einbehalten, die den Zahlungen an Einzelpersonen für Terrorakte gleichkommen“, sagte das US-Konsolat in Jerusalem in einer Stellungnahme.

Die Debatte kam nach der Ermordung von Hallel Ariel in den Fokus.

Tarayreh, der Terrorist, hatte auf Facebook geschrieben, dass er ein „Märtyrer“ zu werden hoffte, eine Bezeichnung, die häufig von Palästinensern für jeden verwendet wird, der in gewaltsamen Konflikten mit Israel getötet wurde.

Poster in seiner Heimatstadt lobten ihn als einen „heroischen Märtyrer“. Sie spiegeln breite gesellschaftliche Zustimmung für diejenigen wieder, die als gewillt angesehen werden, ihr Leben im Kampf gegen die Besatzung zu opfern, unabhängig von den Gegebenheiten – in diesem Fall die Ermordung eines schlafenden Mädchens.

Im Prinzip haben Tayrehs Eltern jetzt Anspruch auf eine Unterstützung aus dem „Märtyer-Fonds.“

Jede Familie eines von Israel getöteten Palästinensers erhält eine monatliche Basiszahlung von 1.400 Schekel (350 US-Dollar), sagte die Leiterin des Fonds, Intisar al-Wazir, Witwe des PLO-Militärchefs Khalil al-Wazir, der 1988 einem Anschlag israelischer Kommandos zum Opfer fiel.

Wenn sie verheiratet waren, erhöht sich der Betrag um 100 US-Dollar und um zusätzliche 50 US-Dollar für jedes Kind, sagte sie. Kinder derjenigen, die von Israel getötet wurden, erhalten Unterstützung bis sie 18 Jahre sind oder bis sie zu arbeiten beginnen. Diejenigen, die eine Universität besuchen, erhalten Unterstützung bis zu ihrer Promotion.

Für einige ist sie eine Haupteinnahmequelle.

Malehah Awwad, 56 Jahre, erhält monatlich etwa 700 US-Dollar für den Verlust ihrer beiden Kinder. Ihr Sohn Mahmoud wurde im Jahr 2013 während der Auseinandersetzungen zwischen israelischen Truppen und palästinensischen Steinewerfern erschossen. Im November vergangenen Jahres wurde ihre Tochter erschossen, als sie in Jerusalem Israelis zu erstechen versuchte.

Zu denen, die sich für die Unterstützung aus dem Fonds qualifiziert haben, gehören Menschen, die im Laufe von zwei palästinensischen Aufständen, drei Gaza-Kriegen und Israels Krieg im Libanon in den 1980er Jahren getötet wurden. Angehörige von ungefähr 200 in aktuellen Kämpfen getöteten Palästinensern sind ebenfalls anspruchsberechtigt.

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Mehr zum Thema bei Israelkompetenzkollektion!

Gutes Geld für schlechte Zwecke – Wie internationale Gelder dabei helfen, Israel zu bekämpfen!

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UPDATE (16.07.2016)

Israel: Der deutsche Steuerzahler finanziert antiisraelische Hetzpropaganda von Stefan Frank, auf Mena-watch

Stopp(t) die ausländische Untergrabung des jüdischen Staates!

Originalartikel: Stop foreign subversion of the Jewish State!

von Vic Rosenthal

Übersetzung: faehrtensuche

Mit freundlicher Genehmigung

Sind Israelis paranoid? Ein großer Teil der Welt ist darauf aus, uns zu kriegen, und ich spreche nicht über die Araber.

Tuvia Tenenbom erzählt (Catch the Jew) [Deutsches Pendant: Allein unter Juden], er sei auf seinen Reisen in Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde auf massive, europäisch-finanzierte Projekte gestoßen, die Millionen Euros kosten. Sie organisieren Propaganda-Touren (darunter eine nach Yad Vashem, in der sich alles darum dreht, inwiefern Israelis die neuen Nazis sind), zahlen für illegale arabische Bauten in Judäa/Samaria, finanzieren Lawfare* gegenüber dem Staat und dem IDF Personal, unterstützen Dutzende von NGOs, die Überstunden damit verbringen, Material zur Dämonisierung Israels herzustellen, behindern IDF-Soldaten und versuchen, Gewalt zu provozieren, bringen internationale Freiwillige dazu, als menschliche Schutzschilde in gewalttätigen Protesten gegen den Sicherheitszaun zu agieren, fördern Boykotte und Desinvestition, und – vor allem – unterstützen jene jüdischen Linksextremisten, die so wichtig sind für das übergeordnete Ziel: den jüdischen Staat Israel zu demontieren.

Ach ja, diese jüdischen Linksextremisten. Tenenbom interviewt viele von ihnen, einige gut bekannte wie Gideon Levy und Arik Aschermann und andere, von denen Sie noch nie gehört haben, wie den Reiseleiter Itamar Shapira, dessen Aufgabe es ist, die Europäer zur Erkenntnis zu bringen, inwieweit Juden ‚palästinensisches Land gestohlen haben‘ und die neuen Nazis sind. Tenenbom nennt sie manchmal ‚Selbsthasser‘ und manchmal ‚Narzissten‘, aber ich denke, die zweite Bezeichnung ist besser. Dies sind Menschen, deren pathologische Besessenheit – es gibt keine besseren Beschreibung – es ist, sich selbst als große moralische Wesen zu präsentieren, gleichsam Heilige durch ihre einzigartige Fähigkeit, das innewohnende Böse des jüdischen Staates, in dem sie leben, wahrzunehmen und Maßnahmen dagegen zu ergreifen.

Tenenbom interviewt zahlreiche Araber, darunter Hanan Ashrawi, Jibril Rajoub, Taxifahrer, Studenten und Professoren. Alle von ihnen erscheinen sicher überzeugt zu sein von der Richtigkeit der ‚palästinensische Sache‘ (sich von den Juden zu befreien) und ihrem endgültigen Erfolg. In der Tat findet er sie viel attraktiver in ihrer Geradlinigkeit – zum Beispiel in der Art und Weise, wie sie sich haarsträubende Geschichten ausdenken, um ihre Position zu unterstützen, und völlig unbeeindruckt sind, wenn ihnen gezeigt wird, dass diese falsch sind – als die antizionistischen Juden, die mit sich selbst beschäftigt, heuchlerisch, wütend, bitter und ihrem Hass erlegen sind.

Er spricht mit Haredim, Mitglieder der Knesset, Huren, Journalisten, Soldaten, etc. Aber das eine Thema, das sich wiederholt – neben dem, wie lästig die israelischen linken Intellektuellen sind – ist die Präsenz ausländischen Geldes zu zerstörerischen Zwecken.

Die Grenze zwischen Kritik an Israel und Judenhass ist eine feine, die, seitdem sie von dem anti-israelischen Establishment durchsetzt wurde, andauert. Tenenboms Buch ist anekdotisch, aber es gibt harte Beweise, zusammengetragen von der Organisation NGO Monitor, dass das anti-zionistische Projekt der Europäischen Union, ihrer Mitgliedsländer, kirchlichen Gruppen, der amerikanischen New Israel Fund und anderer ausländischen Quellen viel getan haben, um die Welle des Judenhasses und Israel-Hasses, die den Westen heute wegfegt, zu entzünden und zu befeuern. Wenn europäische Fußball-Fans singen „Juden ins Gas“, ein Verhalten, das ihre Regierungen offiziell beklagen, ist das nur Ausdruck des logischen Ergebnisses der Dämonisierung, für die diese Regierungen bezahlen.

Kürzlich wurde bekannt, dass die Gruppe Breaking the Silence [Das Schweigen brechen], die die Welt bereist und ihre übertriebenen, aus dem Textzusammenhang gerissenen, undokumentierten und klar erfundenen Geschichten über das Verhalten der IDF erzählt, tatsächlich einen Vertrag geschlossen hat, um solche ‚Erfahrungsberichte‘ bereitzustellen als Gegenleistung für Zahlungen der von der europäischen Regierung finanzierten Wohlfahrtsverbände! BTS-Berichte werden als ‚Beweise‘ für UN-Verurteilungen zur Dämonisierung Israels und zur Rechtfertigung von Maßnahmen benutzt, die die Fähigkeit zur Selbstverteidigung einschränken.

Der von den Regierungen gezeigte Grad der Verantwortungslosigkeit – oder die vielleicht durch und durch üblen Motive hinter ihrem Projekt – ist schockierend. Während der EU-Botschafter in Israel Tenenbom über die Lösung von Konflikten und Verbesserung der Lebensqualität aller Bewohner des Nahen Ostens, Juden und Muslime gleichermaßen berichtet, werden die konkreten Maßnahmen, die Europäer und Amerikaner mit ihren Steuern und Abgaben kaufen, wenn erfolgreich, die gewaltsame Zerstörung Israels sein und dessen Austausch (Ersatz) durch eine arabische muslimische Einheit.

Obwohl wir wenig tun können, die Verbreitung von antijüdischer und antiisraelischer Propaganda im Westen zu verhindern, haben wir in Israel immer noch die Möglichkeit, den überall vorhandenen anti-staatlichen Gruppen, die hier arbeiten, Zügel anzulegen.

Natürlich opponiert die Linke in Israel, von denen viele für ihren Lebensunterhalt von ausländischem Geld abhängig sind, gegen jede solche Maßnahme als „antidemokratisch“ und behauptet, es schränke die Redefreiheit ein. Aber ich begreife nicht, wie ‚Demokratie‘ sich ausdehnt auf einladende feindliche ausländische Elemente, die in unserem Land arbeiten und heimische Verräter bezahlen, um es zu untergraben.

Israels neue Justizministerin, Ayelet Shaked, hat die Kontrolle über ausländisches Geld zu einer ihrer höchsten Prioritäten gemacht. Dies ist wahrscheinlich einer der Gründe, warum sie brutal angegriffen wurde mit erfundenen Anschuldigungen des Rassismus und der Unterstützung für Völkermord (sowie rohen sexistischen Beleidigungen). Als Folge von Morddrohungen war es notwendig, sie mit Bodyguards zu versorgen. Sogar ihr eingeschworener politischer Gegner, Zahava Galon der linken Meretz-Partei, fand es angebracht, Shaked vor dem Schlamm, mit dem sie beworfen wurde, zu schützen.

Es wurden bereits Versuche unternommen, der ausländischen Finanzierung für linke NGOs Grenzen zu setzen, die von den Linken hart abgelehnt (und behindert) wurden. Im Jahr 2011 wurde ein Gesetz verabschiedet, dass NGOs in Israel aufforderte, von Spenden aus dem Ausland zu berichten, aber die Durchsetzung ist verwaschen.

Ich bin zuversichtlich, dass die neue Regierung ein Gesetz stark unterstützen wird, um diese Praxis zu kontrollieren und den Zugang ausländischer Aktivisten in das Land zu begrenzen. Welches andere Land der Welt würde das erlauben?

Wir müssen es nicht. Lasst uns den Geldfluss stoppen und ausländische Saboteure ‚rausschmeißen.

*Lawfare: Gebrauch des Gesetzes als eine Kriegswaffe

Die Links im Text sind aus dem Original übernommen.

EU finanziert illegalen Siedlungsbau der Palästinenser

Wenn zwei dasselbe oder fast dasselbe tun, ist es noch lange nicht dasselbe. Vor allem dann nicht, wenn es um die Juden und/oder Israel geht.

Der nachfolgende Text gibt ein beredtes Beispiel dafür.

Dr. Emmanuel Navon, The EU cannot fool all the people all the time

Die EU kann nicht alle Leute die ganze Zeit täuschen (zum Narren halten!)

Übersetzung: faehrtensuche

Die Übersetzung des Artikels erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Autors!

Der Brief, der kürzlich von den Rabbinern für Menschenrechte (RHR) an den Ministerpräsidenten Israels wegen des geplanten Abrisses von illegalen arabischen Gebäuden geschickt wurde, wird in den Medien als eine Bona-fide-Petition durch Menschenrechtsaktivisten gegen „die Zerstörung palästinensischer Häuser“ präsentiert. Hinter dieser Fassade von Unschuld und Rechtmäßigkeit verbirgt sich jedoch die Verbissenheit eines hinterlistigen [doppelzüngigen] und illegalen europäischen Versuchs, die israelische Souveränität zu untergraben.

Ein kürzlich von der israelischen NGO [Nichtregierungsorganisation] Regavim veröffentlichter Bericht zeigt, dass die Europäische Union (EU), während sie Israel ermahnt, keine Fakten vor Ort durch das Bauen in umstrittenen Gebieten zu schaffen, die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) ermutigt und sogar finanziert, genau das zu tun. Im September 2012, zum Beispiel, gab die EU die Zuweisung über 100 Millionen Euro für exklusive arabische Bauten in Zone C bekannt (dem Teil des Westjordanlandes, das durch die Osloer Verträge unter israelischer Verwaltungshoheit erhalten blieb). Ein Bericht der Europäischen Kommission vom Oktober 2012 betont „die Wichtigkeit der Hilfe (auch humanitären Hilfe), insbesondere in den Gebieten, in denen [die PA] keine Macht oder Einfluss hat.“

Ein Bericht der Europäischen Kommission vom September 2014 erklärt offen, dass „die Europäische Union und die Palästinensische Autonomiebehörde die Planung und die Bebauung in Zone C aktiv vorantreiben, die, falls erfolgreich, den Weg ebnen werden für die Entwicklung und den Ausbau der Kontrolle der Palästinensischen Autonomiebehörde über Zone C.“ In letzter Zeit haben sich die EU-Bemühungen konzentriert auf das Gebiet, das als „E1“ (selbst in der Zone C liegend) bekannt ist, d.h. das zumeist unerschlossene Land zwischen Jerusalem und der westjordanischen (jüdischen) Stadt Ma’ale Adumim.

Während die israelischen Regierungen beabsichtigten, im E1-Gebiet zu bauen, um territoriale Kontinuität zwischen Jerusalem und Maale Adumin zu schaffen, wurde der Plan aufgrund des Drucks der USA für Jahre auf Eis gelegt. Die EU, damit nicht zufrieden, finanziert indessen die Errichtung von Fertigbau-Häusern für die arabische Bevölkerung, um „vor Ort Fakten zu schaffen.“ Regavim zufolge hat die EU den illegalen Bau von Hunderten an Fertighäusern sowohl in E1 als auch in anderen Teilen der Zone C finanziert. Fotos die von Regavim aufgenommen wurden, zeigten klar die europäische Flagge und das Logo auf diesen Gebäuden. Nach internationalem Recht und den Oslo-Abkommen erfordert die Bebauung im Gebiet C (egal ob vorläufig oder dauerhaft) die Genehmigung von Israel – eine Regel, über die sich die EU offen hinweggesetzt hat.

Insgesamt hat die EU die Errichtung von 17 illegalen arabischen Dörfern (auch als „EU-Siedlungen“ bekannt) im Westjordanland finanziert. Am 1. Februar 2015 schrieb der britische Abgeordnete James Carver dem Komitee des Europäischen Parlaments für auswärtige Angelegenheiten, dass „die Gebäude alle den Namen und die Flagge der EU tragen und offizielle Vertreter der EU bei der Teilnahme an der Überwachung der Gebäude fotografiert worden sind, so dass die aktive Beteiligung der EU kaum zu bestreiten ist.“ Am 5. Februar 2015 schrieb der Daily Mail, dass die Bauten der EU in der Zone C „die Sorge erhöht hat, dass die EU wertvolle Ressourcen nutzt, in einem fremden territorialen Streit Partei zu ergreifen.“

So hat Israels Ministerpräsident nicht „die Zerstörung palästinensischer Häuser“ angeordnet. Er ordnete die Beseitigung von nicht genehmigten Fertigbauten an, die von der EU unter Verstoß gegen internationales Recht erbaut worden sind.

Auch was die „400 Rabbiner“ betrifft, die an den Ministerpräsidenten appellierten, wollen wir uns nicht täuschen lassen. RHR ist eine NGO, die teilweise von der EU finanziert wird (nach NGO Monitor erhielt die RHR im Jahr 2012 von der EU 248.914 Euro). Die EU finanziert die RHR, um seine Agenda zu fördern, und deswegen war der Brief der RHR an den Ministerpräsidenten kaum ein unschuldiger Herzensschrei.

Die EU hat natürlich das Recht, in dem Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern Partei zu ergreifen (was sie ausgiebig tut). Aber warum hinterhältig sein? Die EU hat kein Problem damit, sich über internationales Recht hinwegzusetzen, wenn sie dabei ihre politische Agenda bedient, doch hält sie Israel im Namen des Gesetzes eine Strafpredigt. Die EU finanziert NGOs angeblich zur Förderung der Menschenrechte, wenn jene NGOs in Wirklichkeit als PR Handlanger fungieren.

Abraham Lincoln witzelte bekanntermaßen „Man kann alle Menschen eine Zeitlang täuschen, und einige Menschen die ganze Zeit, aber man kann nicht alle Menschen die ganze Zeit täuschen.“ Sein Optimismus wäre ohne Zweifel gemäßigt worden, hätte er gelebt, um mit der europäischen Kommission zusammenzutreffen.

Wenn eine Gesellschaft sich damit rühmt, die eigenen Kinder in menschliche Bomben zu verwandeln, wessen Problem ist es dann?

 Originalartikel: When a society praises itself for turning its children into human bombs, whose problem is that?

15. Januar 2014

Dieser Artikel soll keine Analyse der aktuellen News über die Hamas sein. Die grauenhafte Industrie des Todes, die die Islamisten seit der Abschlachtung ihrer Gegner aus den Reihen der Fatah und nach der Machtübernahme des Gazastreifens im Jahre 2007 aufgebaut haben, ist jedem wohl hinreichend bekannt, zumindest demjenigen, der bereit ist, diese Abgründe zu beleuchten.

Nein, dies soll vielmehr ein Artikel sein über die vielen braven und politisch korrekten internationalen Organisationen, über die Regierungen in Europa und Amerika, über die globalen Menschenrechtler sowie über die  Staatsvertreter und moralischen Führer, die heutzutage immer zahlreicher werden und immer mehr fordern, aber die gleichzeitig ihren Blick von dieser offensichtlichen Kindesmisshandlung auf hohem Niveau abwenden und – auf die vornehmste aller Weisen – immer weiter diese selbstverschuldete Barbarei und Grausamkeit ignorieren, die in solchen Regionen wie Gaza zum normalen Alltag geworden ist.

Kein Beobachter mit einem gewissen Maß an Selbstachtung kann behaupten, keine Ahnung davon zu haben, dass der Führungskader der Hamas und des Palästinensischen Islamischen Dschihad ganz bewusst einen Todeskult etabliert hat. Es gibt ausführliche Berichte und die fotografischen Beweise sind veröffentlicht und für alle zugänglich. Diese Verbrecher haben ja auch nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass sie bewusst Kinder missbrauchen und sie für ihre Zwecke anheuern. Im Gegenteil, sie wollen sogar, dass es jeder weiß. Und wir wissen es demzufolge auch.

Nachfolgend ein Auszug aus einer Pressemeldung von Elhanan Miller [13.000 Teenager durchlaufen ein Trainingslager der Hamas,  um Selbstmordattentäter zu werden“], vor wenigen Stunden auf „Times of Israel“ hochgeladen:

  • Die Hamasregierung in Gaza hat am Montag die Abschlussprüfung des paramilitärischen Lagers der Höheren Schule gefeiert, „damit sie in die Fußtapfen der Selbstmordmärtyrer Fußstapfen treten.” Die Lager unter dem Slogan “Die Pioniere der Befreiung” werden vom Bildungs- und Innenministerien der Hamas betrieben.
  • Ungefähr 13.000 Schüler der Klassenstufen 10 – 12 haben an den einwöchigen Trainingslagern in diesem Jahr teilgenommen, im Vergleich zu 5.000 Teilnehmern im letzten Jahr, als das Programm gestartet wurde…
  • Der Lehrkörper besteht hauptsächlich aus aktiven Mitgliedern der Sicherheitskräfte der Hamas, und der Lehrplan beinhaltet Waffenausbildung, Erste Hilfe, Selbstverteidigung, Exzerzieren und spezielle Klassen für „Geheimdienstliche Aufklärung“ mit dem Ziel, israelische Spione zu erkennen.
  • Der Premierminister der Hamas, Ismail Haniyeh, Innenminister Fathi Hammad und Bildungsminister Usama Mzeini nahmen an der Abschlussfeier am Montag teil. Jeder der genannten hielt feurige Reden, wobei die Wichtigkeit der militärischen Ausbildung für die Entwicklung einer neuen Generation von palästinensischen Kämpfern betont wurde.
  • „Hüten Sie sich vor dieser Generation”, sagte Haniyeh an Israel gerichtet. „Dies ist eine Generation, die keine Angst kennt. Es ist die Generation der Raketen, der Tunnel und der Selbstmordoperationen.”
  • Hammad, der Innenminister, sagte in seiner Rede, dass die Ausbildung in Vorbereitung des kommenden Krieges mit Israel geschehe. „Diese Generation ist ein Schössling von Gott auf dieser Erde. Sie werden die Feinde Gottes einfangen und der Stolz aller Nationen sein”, sagte er.

Der Artikel endet mit den Worten eines Elfklässlers, der eine Rede hält:

„Wir sind die Pioniere der Befreiung. Wir kommen, um euch von den Zionisten zu reinigen…“

Kinder wurden hier trainiert, um sich selbst als Teil dieser „Reinigung“ zu sehen. Allerdings werden sie später wohl erkennen, dass sie in Wirklichkeit für einen neuen Zweck umprogrammiert und missbraucht wurden, um zu menschlichen Bomben zu werden.

Das ist, was diese bizarren Männer der Hamas hervorgebracht haben. Unter dem Vorwand, ihre Version von religiösen Werten zu befördern, haben jene Männer Kinder für ihre Zwecke instrumentalisiert. Es sind Kinder, die eigentlich ein gutes Rüstzeug erwerben sollen, damit sie ein gutes und produktives Leben führen können. Stattdessen werden sie in Schlachten geschickt, in denen sie selbst abgeschlachtet werden.

Und dann gibt es auch das: All diese islamistische, Krieg-verherrlichende Musik und die militärischen Bilder können die hässliche Wirklichkeit nicht verbergen, dass ein Angriff durch die Hamas fast ausnahmslos ein Schlag gegen unbewaffnete Kinder (zuallererst), Frauen und Männer bedeutet. Das Massaker in einem Pizzageschäft im Zentrum Jerusalems, bei dem unsere Tochter Malki zusammen mit vielen anderen ermordet wurde, ist ein Paradebeispiel dafür. Es macht deutlich, welche Art von „Kämpfern“ die Hamas trainiert.

Was die Hamas betrifft: Wann hat sie eigentlich jemals einen Angriff gegen bewaffnete Israelis gestartet?

Wie wir bereits gesagt haben, es findet sich nichts davon in den Nachrichten. Bestimmte Teile der Mainstreammedien haben von Zeit zu Zeit eher zaghaft nach solchen Geschichten Ausschau gehalten. Aktivistenunterstützer, die für Israel eintreten, sie kamen auch hier auf diesem Blog zu Wort, haben es jedoch häufig angeprangert. Und auch unsere Artikel haben es, neben vielen anderen, immer wieder thematisiert:

Die eigentliche Geschichte dabei ist nicht nur allein die militärische Ausbildung und der Schwur von Seiten der Kinder, für die Werte und Ideologien jener abscheulichen, terrorwütigen Hamas-Funktionäre zu sterben. Vielmehr sollte man sich auch fragen: Wo liegt bei alldem das Verbrechen der zivilisierten Welt?

Gibt es einen Grund, warum Organisationen wie UNICEF, „Defence for Children International, UNESCO, „Child Rights International Network“, das UN-Komitee für die Rechte von Kindern, der in Washington ansässigeJerusalem Fund“, das „Al Mezan Centre for Human Rights“, „Save the Children Sweden“, „Arab Council for Childhood Development“ und viele andere Nichtregierungsorganisationen so stillschweigend sind im Angesicht dieser Umstände? Wenn es einen Grund gibt, dann sollen sie es auch endlich öffentlich sagen. Es ist ja wohl kaum vorstellbar, dass sie nichts über dieses Grauen wissen.

Vor allem wollen wir endlich wissen, was das UNRWA gedenkt, gegen diesen Todeskult der Hamas zu unternehmen. Mit seinem umfangreichen Einfluss im Gazastreifen muss dies einfach zum Problem des UNRWA werden. Auf der Webseite der Organisation sind die Kernpunkte der fortwährenden globalen UNRWA- Geldbeschaffung formuliert, und das mit einem sehr hochgestochenen Anspruch:

„Wir engagieren uns für die Förderung der menschlichen Entwicklung von palästinensischen Flüchtlingen, indem wir ihnen in folgenden Bereichen helfen: Erwerben von Kenntnissen und Fertigkeiten; Förderung eines langen und gesunden Lebens; Entwicklung eines angemessenen Lebensstandards; Genießen von Menschenrechten im größtmöglichen Umfang“. [UNRWA | Our priorities]

In Anbetracht der selbstverschuldeten Realitäten unter der herrschenden  Hamas müssen wir uns fragen, wie es akzeptabel sein kann, dass bereits sechsjährige Kinder aus Gaza (oder auch 16 Jahre alte Kinder) ausgebildet werden im Umgang mit AK47-Gewehren, die größer sind, als einige der Kinder, die sie bedienen sollen (siehe Daily Mail Online). Lassen Sie diese Scharade sein und geben Sie doch endlich zu, dass Sie kein Problem damit haben, wenn dies die Realität im Gazastreifen ist. Wir wissen, dass die palästinensischen arabischen Islamisten natürlich absolut kein Problem damit haben.

Wenn es zufälligerweise einige zivilisierte Kritiker von Israels verschiedenen Handlungen und Strategien gibt, die dann vielleicht ebenso empört darüber sind, wie wir beim krankmachenden Anblick von Kindern, denen gezeigt wird, wie man unschuldige Bürger auf der anderen Seite des Sicherheitszaunes tötet, dann sollten diese Kritiker doch genauso laut ihre Stimme erheben, wie sie es immer dann tun, wenn sie Israel für dieses oder jenes angebliche „Kriegsverbrechen“ oder eine angebliche „Gräueltat“ verantwortlich machen.

Wenn sie es dennoch nicht tun, dann bleibt zu fragen, warum sie es nicht tun? Wer ist bereit, diese Kinder zu retten? Das sind ganz sicher nicht die Hamas und ihre Mitverschwörer.

Übersetzung: R.L. (Vielen Dank! 🙂 )

Hervorhebungen im Text: Aus dem Original übernommen!

Stopp(t) die Dämonisierung von Israel

Wer sich mit Israel beschäftigt, stößt irgendwann auf HonestReporting (HR). Honest Reporting [aufrichtige Berichterstattung] ist eine registrierte, gemeinnützige Organisation [NGO], die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Israel gegen Vorurteile der Medien zu verteidigen. Gegründet wurde HonestReporting im Jahr 2000. Wer HonestReporting noch nicht kennt und Näheres zu der Arbeit wissen möchte, kann sich hier informieren (in deutscher Sprache!)! Wie nötig die Arbeit ist, zeigt das rasche Ansteigen von Antisemitismus, selbst „augenfällig“ für die, die sonst nicht so viel mit Israel „am Hut“ haben.

Wie auch immer: HonestReporting hat eine Petition ins Netz gestellt. „Stop the Demonization  of Israel“ [Stopp(t) die Dämonisierung von Israel].

[Ein Klick auf die Abbildung führt direkt zur Petition]

HonestReporting gibt Auskunft, „Warum diese Kampagne von Bedeutung ist“  und schreibt:

„Die jüngsten Fälle von anti-israelischer Voreingenommenheit [s. Abbildung oben] haben die Grenze überschritten. Die Dämonisierung Israels wird als eine Form von Antisemitismus verstanden, in beiden Arbeitsdefinitionen von Antisemitismus, sowohl der des US-State Departments als auch der der Europäischen Union.“

Wortlaut der Petition:

„Ich glaube, die letzten Darstellungen von Israel sind Formen der Dämonisierung, wie sie durch die Arbeitsdefinitionen der EU und den USA für Antisemitismus umrissen worden sind.(Definitionen siehe weiter unten!)*

Ich verlange, dass alle Medien diese EU-und US-Definitionen öffentlich annehmen und die Dämonisierung Israels stoppen.“

Honest Reporting führt aus und versichert:

„Es wird Zeit für die Medien, diese anerkannten und wohlüberlegten Definitionen von Antisemitismus zu übernehmen. Unterzeichnen Sie unsere obige Petition und verlangen Sie, dass die Medien sich daran halten.

Honest Reporting wird nie Ihre persönlichen Informationen vermieten oder verkaufen. Die Petition zu unterschreiben gewährleistet, dass Sie freie E-Mails von HonestReporting bekommen, wenn Sie nicht bereits Bezieher [von Informationen] sind.

Wir präsentieren diese Petition den internationalen Medien, unterzeichnet nur mit Ihren Vor- und Nachnamen. HonestReporting wird den Abschluss der Kampagne mitteilen und die Petition an HonestReporting.com liefern und per E-Mail.“

*Die Arbeitsdefinition der EU

enthält Beispiele für die Möglichkeiten, in denen sich Antisemitismus manifestieren könnte was den Staat Israel anbetrifft und unter Beachtung des Gesamtzusammenhangs:

  • Dem jüdischen Volkes ihr Recht auf Selbstbestimmung absprechen, z.B. durch die Behauptung, dass die Existenz des Staates Israel ein rassistisches Bestreben ist.
  • Doppelte Standards anlegen, indem man von ihm ein Verhalten verlangt, das von keiner anderen demokratischen Nation erwartet oder gefordert wird.
  • Symbole und Bilder benutzen, die mit dem klassischen Antisemitismus assoziiert werden (z.B. die Behauptung, Juden hätten Jesus getötet oder Ritualmord), um Israel oder Israelis zu charakterisieren.
  • Vergleiche der gegenwärtigen israelischen Politik mit der [Politik] der Nazis ziehen.
  • Die Juden kollektiv verantwortlich halten für die Handlungen des Staates Israel.

Allerdings kann Kritik an Israel, die ähnlich wie gegen jedes andere Land gerichtet ist, nicht als antisemitisch betrachtet werden.

*Die Definition des US State Departments

enthält Beispiele, die der EU Arbeitsdefinition sehr ähnlich sind.

Israel dämonisieren:

  • Symbole und Bilder benutzen, die mit klassischem Antisemitismus assoziiert werden, um Israel oder Israelis zu charakterisieren.
  • Gegenwärtige israelische Politik mit der der Nazis vergleichen
  • Israel für alle interreligiösen oder politischen Spannungen beschuldigen

Doppelter Standard für Israel

  • Doppelte Standards anwenden durch die Forderung eines Verhaltens, das von keiner anderen demokratischen Nation erwartet oder verlangt wird.
  • Multilaterale Organisationen legen bei Überprüfungen für Frieden oder Menschenrechte ihren Fokus nur auf Israel.

Delegitimierung Israels:

  • Dem jüdischen Volk ihr Recht auf Selbstbestimmung absprechen und Israel das Existenzrecht in Abrede stellen

[Übersetzung der englischen Texte: faehrtensuche]