Hinter der Rauchwolke

Die Hamas-Unruhen im Gazastreifen

Ein Video von Pierre Rehov

In diesem Video werden die Fakten so gezeigt, wie sie sind: Erschreckend, menschenverachtend, grausam. Die Hamas macht vor nichts Halt. Sie sind die ärgsten Feinde ihres eigenen Volkes.

Vielen Dank an Honestly Concerned, durch die ich auf das Video aufmerksam geworden bin.

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Update (16.05.2018):

In der ursprünglichen Fassung dieses Artikels fanden sich zwei Links mit dem Hinweis darauf, dass sich darunter das Video mit deutschen Untertiteln finden ließe. Diesen Hinweis habe ich wieder entfernt, da das Video kurz nach Veröffentlichung des Artikels plötzlich nicht mehr zur Verfügung stand – warum auch immer! Deswegen hier als Update eine deutsche Version für alle, die in den letzten Tagen vergeblich nach angekündigtem Video gesucht haben (und für alle anderen, die es interessiert, natürlich auch!).

Gaza: Seit die Terrororganisation Hamas die Macht im Gazastreifen übernommen hat, haben sich die Lebensbedingungen der zwei Millionen Einwohner dramatisch verschlechtert, während ihre Anführer große Teile der internationalen Hilfsgelder für den Bau von Tunneln, für Angriffe und für Raketen abzweigen.

An Macht und Einfluss verlierend, hat die Terrororganisation Hamas nun eine neue Strategie entwickelt.  

„Jetzt“, so sagt sie, „werden wir unsere Forderungen friedlich stellen.“

Die Hamas weiß, dass sie auf die Schwäche vieler Medien, auf die UN und eine Reihe von NGOs zählen kann, die dabei behilflich sind, ihre absurde, einfache, aber weithin akzeptierte Botschaft zu verbreiten. Auf der einen Seite die sehr schlechten Israelis, auf der anderen die armen, unschuldigen Palästinenser.

Marsch der Rückkehr:  Die jüngste große Show, die die Hamas organisiert hat. Jeden Tag nehmen zwischen 10.000 und 30.000 muslimische Araber an dieser Vernebelungsaktion teil. Mit Girlanden geschmückte Busse holen Teilnehmer für das Spektakel in den Stadtzentren ab. Dieses muss an der Grenzen stattfinden, in der Näher einer Pufferzone, zu der Israel sich in der Weise geäußert hat, dass es sie um jeden Preis schützen würde.

Der Schlüssel als Symbol eines ‚Mythos‘ – das Recht auf Rückkehr der Nachkommen arabischer Flüchtlinge von 1948 nach Israel. Mit anderen Worten: Es geht um die Zerstörung Israels durch Invasion und die Umkehr demographischer Verhältnisse. So erläutert es die Charta der Hamas.

Neben Bussen sind auch Familien zu Fuß auf dem Weg zur Grenze. Wie immer sind Kinder dabei. Vor allem auf sie zählt die Hamas. Mit ein wenig Glück bringt eine verirrte Kugel sie auf die Titelseiten der internationalen Medien. Mehr als das: Es wird alles getan werden, damit diese Kugel wirklich abgefeuert wird. Es stellt sich die Frage: Welche Eltern würden ihre Kinder freiwillig den Gefahren solcher Unruhen aussetzen? Welchen Druck und welche Gehirnwäsche mussten die Hamas und andere Terrororganisationen auf diese unglücklichen Menschen ausüben, die sie als Geiseln genommen haben bis diese akzeptierten, zu menschlichen Schutzschildern zu werden? Wie viel Hass müssen sie empfinden, um die Unterdrückung durch eine blutige Terrororganisation jeder Form der Normalisierung zu ihrem Nachbarland vorzuziehen?

Natürlich gibt es da die interne Propagandamaschinerie, die das Ziel hat, Generationen zu schaffen, die der Vernichtung Israels verpflichtet sind.

„Dies ist das Land unserer Väter und Großväter. So Gott will mache ich euch den Tee heute hier, aber nächstes Jahr koche ich euch den Tee in Harbiya (in Israel).“

Vorbereitungen zur eigenen Inszenierung: Kameras werden in Stellung gebracht, am nächsten Tag startet die Medienkampgane.

Husam Zomlot, Repräsentant der PLO für internationale Beziehungen in Washington:

„Wir haben gehört, dass Senator Sanders das Recht der Menschen im Gazastreifen und überall auf der Welt auf friedlichem Protest [mit den Worten] verteidigt hat. ‚Es ist ihr Recht, friedlich zu demonstrieren‘.“

Die arabische Meldung lautet anders als die für die internationalen Medien: „Wir werden die Grenze (zu Israel) einreißen und wir werden ihnen die Herzen herausreißen.“

„Wir sagen, dass dieses Land unser Land ist. Und Lieberman, der aus Russland gekommen ist, soll wieder nach Russland zurückgehen. Und Netanyahu, der aus Amerika gekommen ist, soll nach Amerika zurückkehren. Dieses Land ist das Land, das unsere Vorfahren mit ihrem Blut getränkt haben. Und wir tränken es weiterhin mit dem Blut unserer Kinder und unserem Blut, bis wir das ganze Land befreit haben. Wir kennen kein Ost- und Westjerusalem. Für uns ist Jerusalem Al-Quds. Wir kennen kein Palästina von ’48 oder Grenzen von ’67. Für uns ist Palästina ganz Palästina.“

„Ich sage den jungen Männern und Frauen: ‚Habt keine Angst. Verbrennt so viele Autoreifen wie ihr könnt. Bis hin zu uns alten Frauen müssen wir an den Zaun gehen und mit den Juden kämpfen. Die unreinen Juden sind Hunde. Wir rollen die Reifen zu den schmutzigen Juden, damit sie verbrennen. Sie sollen brennen, die schmutzigen.“

Israel hat gewarnt, dass kein Versuch, den Sicherheitszaun zu durchbrechen, toleriert werden wird. Also versucht man, den Feind mit Spiegeln und Rauch daran zu hindern, dass er etwas sieht. Der große Marsch der Rückkehr ist zum Marsch der Autoreifen geworden.

Ungeachtet des hohen Gesundheitsrisikos werden Aktivisten und ihre Komplizen Tausende Autoreifen an der Grenze entzünden und so einen schwarzen, krebserzeugenden Rauch erzeugen, der die Umwelt im Umkreis von Dutzenden Kilometern zerstört. Wo bleiben die Proteste der Umweltschützer?

Die Hamas hat ein doppeltes Ziel: Den Rauch dazu zu nutzen zu versuchen, die Grenze zu überqueren und einen Terroranschlag in Israel zu begehen.

Wenn das nicht klappt, bleibt immer noch, die Soldaten zu provozieren in der Hoffnung, die Toten zu zählen, die es auf die Titelseiten der westlichen Zeitungen schaffen. Bsp.: New York Times: Israelisches Militär tötet 15 Palästinenser bei Konfrontation an der Grenze zum Gazastreifen.

„Gott ist mit uns und die jungen Leute sind mit uns. So Gott will, werden wir das ganze Land zurückholen. Es ist unsere Erde und unser Heimatland. Wir werden den Juden nicht erlauben, uns zu berauben. Auch wenn wir sterben müssen. Auch wenn unsere Körper in Stücke geschnitten werden. Wir bleiben standhaft. Und wir werden in unser Land zurückkehren. So Gott will. Dies ist unser Land. Es steht uns zu. Juden sind Diebe. Tränengas und Waffen sind umsonst. Wir sagen: Allah, Allah.“

Natürlich wird es Verletzte geben. Das sieht gut aus auf den Bildschirmen. Aber sind sie auch immer echt? …

Dieser Journalist wird seinen Verletzungen im Krankenwagen erliegen. Niemand macht sich die Mühe, seine kugelsichere Weste zu entfernen, bevor er behandelt wird. „PRESSE“ steht auf ihr geschrieben. Pech, wenn er Probleme hat zu atmen. Die Kamera läuft, es wird weiter gedreht. Die Show muss weitergehen. Später wird sich herausstellen, dass dieser „Journalist“ ein Hamas-Offizier war.

Während die meisten Medien nur die Bilder zeigen, die Hamas vorbereitet hat, könnte es doch anders aussehen hinter der Rauchwolke!

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Zum Thema „Pallywood“ siehe auch:

Boasinfo: Palästinenser und die perfide Propaganda

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10 Gründe, warum Abbas ein Antisemit ist

Seit 40 Jahren verbreitet der Palästinenserführer immer wieder giftigen Hass.

von: Rabbi Shraga Simmons, Aish, 5. Mai 2018

In der vergangenen Woche haben jahrzehntelange antisemitische Aktionen den palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas eingeholt, als er behauptete, dass das „soziale Verhalten“ der europäischen Juden, einschließlich der Geldleihe gegen Zinsen an Nichtjuden, Schuld sei an der Ermordung der Juden im Holocaust.

Die Stellungnahme ging sogar über palästinensische Normen des Hasses hinaus und veranlasste einige der schärfsten Kritiker Israels, endlich den Mund aufzumachen. Die New York Times – ja, dasselbe Blatt, das einräumte, seine Holocaust-Berichterstattung sei „das bitterste journalistische Scheitern des Jahrhunderts“ – forderte Abbas zum Rücktritt auf.

In einem kläglichen diplomatischen Versuch kritisierte die Europäische Union die „inakzeptablen Bemerkungen“ von Abbas, während es der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen versäumte, einen Antrag zu unterstützen, der Abbas aufforderte, „von antisemitischen Kommentaren Abstand zu nehmen“.

In der Zwischenzeit versuchte der palästinensische Sprecher Saeb Erekat, das Ganze als Fake News abzutun und behauptete, Abbas‘ Äußerungen seien „verfälscht“ worden und er habe keine „Massaker an Juden, den Holocaust inbegriffen, bestritten.“ (Um das Maß voll zu machen, fügte Erekat Lippenbekenntnisse über das „Zusammenleben in Frieden, Sicherheit und guter Nachbarschaft“ hinzu.)

Angesichts der westlichen Kritik sah sich Abbas gezwungen, sich für seine Äußerungen zu entschuldigen. Doch er ist noch weit davon entfernt, davon entbunden zu werden. Ein genauerer Blick auf jahrzehntelange Aussagen und Aktionen von Abbas zeigt eine lange Litanei antisemitischer Tiraden, Mythen und Verschwörungstheorien:

[1] Abbas begann seine Karriere mit der Leugnung des Holocausts.

Während seines Studiums am Moskauer Oriental College in den 1950er Jahren war Abbas‘ Doktorarbeit eine klassische Holocaustleugnung, die später in Buchform als „The Other Side: The Secret Relationship Between Nazism and Zionism“ [Die andere Seite: Die geheime Beziehung zwischen Nazismus und Zionismus] veröffentlicht wurde.

Abbas schreibt:

  • über die „zionistische Phantasie, die fantastische Lüge, dass sechs Millionen Juden ermordet wurden.

  • „Die kleine Anzahl jüdischer Opfer war tatsächlich Teil eines zionistisch-national- sozialistischen Komplotts. Erst als David Ben-Gurion ihn dazu provozierte, fasste Hitler den Beschluss, die Juden zu ermorden.“

  • „Viele Gelehrte haben über die Zahl von sechs Millionen debattiert und sind zu erstaunlichen Ergebnissen gekommen, indem sie die Zahl der jüdischen Opfer auf nur wenige Hunderttausend festlegten.“

  • „Es scheint, dass das Interesse der zionistischen Bewegung … darin besteht, diese Zahl aufzublähen, damit ihre Gewinne größer werden. Das hat sie dazu gebracht, diese Zahl zu betonen, um die Solidarität der internationalen öffentlichen Meinung mit dem Zionismus zu gewinnen.“

Abbas behauptete auch, dass die Nazis Gaskammern zur Seuchenbekämpfung nutzten und nicht zur systematischen Ermordung der Juden.

[2] Abbas leugnet jede jüdische Verbindung zum Land Israel.

Abbas leugnet jede jüdische Verbindung zum Land Israel. In der Rede letzte Woche bestritt Abbas die Verbindung des jüdischen Volkes zu ihrem Heimatland: „Ihr Narrativ, in dieses Land zu kommen wegen ihrer Sehnsucht nach Zion oder wieso auch immer – wir sind es leid, das zu hören. Die Wahrheit ist, dass dies ein kolonialistisches Unternehmen ist, das darauf abzielt, in dieser Region einen Fremdkörper zu gründen.“

Laut Abbas wurde Israel gegründet, als europäische Führer „ein ausländisches Volk“ in Palästina einschleusten, als Mittel, um Zwietracht unter den Arabern zu säen und sie strategisch auszubeuten.

Die antisemitische palästinensische Nationalcharta (Artikel 20) lautet: „Die Ansprüche von historischen und religiösen Verbindungen zwischen Juden und Palästina sind unvereinbar mit den Fakten der Geschichte.“ Letzte Woche sagte Abbas, dass während sich die Juden „nach Zion sehnen … die Geschichte besagt, dass das haltlos ist.“

Diese grundlegende Tatsache der jüdischen Geschichte zu leugnen – Gott hat Abraham das Land vor 4.000 Jahren versprochen – ist reiner Antisemitismus.

[3] Abbas schürt Ritualmordlegenden gegen Israel.

Abbas dämonisiert regelmäßig das Judentum und die Juden. Die offizielle PA-Tageszeitung beschreibt Juden als „durstig nach Blut, um ihren Gott [gegen die Nichtjuden] zu erfreuen und lechzend nach Taschen voller Geld.“

Abbas und andere palästinensische Funktionäre haben die Idee ausgeheckt, Israel benutze Israel Wildschweine, um Palästinenser von ihrem Land zu vertreiben und arabische Viertel mit Ratten zu überfluten. (Siehe Palestinian Wafa News, 16. September 2011)

Im Jahr 2016 präsentierte Abbas dem Europäischen Parlament eine weitere fanatische antisemitische Behauptung: „Eine Reihe von Rabbinern in Israel haben ausdrücklich angekündigt und gefordert, dass ihre Regierung das Wasser vergiftet, um die Palästinenser zu töten … um einen Massenmord an Palästinensern auszuführen.“

[4] Abbas fordert eine ethnische Säuberung der Juden aus ihrer Heimat.

Während eine Million Araber die vollen Bürgerrechte im Staat Israel genießt, fordert Abbas einen palästinensischen Staat, der Judenrein ist, das Wort der Nazi-Ära, das „von Juden gereinigt“ bedeutet. In der offiziellen Zeitung der palästinensischen Autonomiebehörde erklärte er: „Ich würde nicht zustimmen … dass unter uns auch nur ein einziger Israeli auf palästinensischem Land leben wird.“ (Al-Hayat Al-Jadida, 30. Juli 2010)

Die Regierung von Abbas sieht den Verkauf von Land an Juden als mit dem Tode zu bestrafen an und hat ein solches Urteil Hunderte von Malen ausgesprochen.

[5] Abbas stellt den Heiligen Tempel in Jerusalem in Abrede.

Angesichts der unbestrittenen historischen Tatsache sagte Abbas: Das Jüdische Volk „behauptet, dass sie vor 2000 Jahren einen Tempel hatten. Ich stelle die Behauptung, dass dem so ist, in Frage.“ (Kul-Arab, 25. August 2000)

Als Archäologen in Jerusalem eine kleine goldene Glocke entdeckten, wahrscheinlich von einer Tunika, die von einem Hohepriester im Heiligen Tempel getragen wurde, sagten palästinensische Funktionäre verärgert, dies „unterstreicht die Bemühungen der Besatzer und der extremistischen jüdischen Gruppen, die Geschichte zu verfälschen und jüdische Geschichte in der Region zu schmieden.“ (Palpress.co.uk, 26. Juli 2011)

Dieses Kernelement des jüdischen nationalen Schicksals zu bestreiten passt zur Definition von „Antisemitismus“.

[6] Abbas fördert Terror.

Seit über 50 Jahren ist Abbas ein führender Verfechter tödlicher Gewalt gegen Juden und Israelis. Wie in der jordanischen Zeitung Al-Dustur berichtet wird (28. Februar 2008), prahlt Abbas damit, „den ersten Schuss abgefeuert zu haben“, der 1965 die Palästinensische Befreiungsorganisation ins Leben rief – die Terrorgruppe, die Pionierarbeit leistete für Selbstmordattentate, Flugzeugentführungen und Bombenangriffe auf Busse.

Al-Dustur berichtet auch, dass Abbas auf der ganzen Welt Organisationen wie der Hisbollah Terrortaktiken beigebracht hat.

2017, im Anschluss an einen palästinensischen Terroranschlag auf dem Tempelberg, bei dem zwei israelische Polizisten getötet wurden, hat Abbas Aufstände in Jerusalem gefördert. „Wir haben Sie bei dem, was Sie getan haben, unterstützt und bei dem, was Sie tun. Wir sind mit Ihnen in allem, was Sie getan haben und noch tun, denn Sie erfüllen uns mit Stolz.“ (Al-Hayat Al-Jadida, 26. Juli 2017).

Abbas‘ Pro-Terror-Aussagen werden in das palästinensische Bewusstsein gebohrt. Im Dezember 2017, als die USA Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannten, wurde Abbas‘ Forderung nach Gewalt im offiziellen PA-Radio und im TV 41 Mal wiederholt.

Abbas fördert den Terror direkt und erklärt, dass „Terroristen das tun, was wir ihnen befehlen … Wir sind verantwortlich.“

[7] Abbas belohnt Terroristen mit Gehältern – lebenslang.

Nach palästinensischem Recht müssen 7% des Budgets großzügige lebenslange Gehälter für die Terroristen, die Israelis töten, bestreiten. Im Jahr 2017 erhielt die Palästinensische Autonomiebehörde 693 Millionen US-Dollar an ausländischer Hilfe, davon wurden 345 Millionen als Besoldungen an verurteilte Terroristen und ihre Familien gezahlt.

Diese „Pay to Slay“-Zahlungen schüren den Terror, und Palästinenser haben zugegeben, Terror zu verüben, um Geld zu verdienen. Diese Gehälter sind höher als der durchschnittliche palästinensische Lohn und geschätzte 35.100 palästinensische Familien werden durch diese Zahlungen unterstützt.

Im März 2018, als die USA den Taylor Force Act zum Gesetz machten, um jegliche Hilfe für die PA zu kürzen, bis die terroristischen Zahlungen gestoppt würden, erklärte Abbas: „Es gibt etwas, was die Amerikaner uns sagen wollen – die Gehälter der [Terroristen-] Märtyrer und ihrer Familien einzustellen. Natürlich lehnen wir das kategorisch ab … Die [terroristischen] Märtyrer ehren uns, und wir werden sie weiterhin für ihren Lebensunterhalt bezahlen.“

[8] Abbas verherrlicht und ehrt verurteilte Terroristen.

Wen hat Abbas im Jahr 2011 geehrt, die hochkarätige Prozession zu den U.N.-Büros in Ramallah anzuführen und offizielll die Kampagne zur palästinensischen Eigenstaatlichkeit anzustoßen? Keine andere als Latifa Abu Hmeid, die Palästinenserin, die stolz ihre vier Söhne ermutigte, Terroristen zu werden. Jeder von ihnen verbüßt jetzt mehrere lebenslange Haftstrafen für den Mord an Israelis. (Al-Hayat Al-Jadida [Palästinensische Autonomiebehörde], 9. September 2011)

[9] Abbas finanzierte das Olympia-Massaker in München.

Wie in Sports Ilustrated („The Mastermind“ [Der Drahzieher]), 26. August 2002) berichtet, hat Abbas das Münchner Olympia-Massaker finanziert. Im Jahr 2010 hat er reuelos den Münchener Drahtzieher Abu Daoud als „einen der prominentesten Führer der Fatah-Bewegung gelobt, der … auf jedem Schlachtfeld an vorderster Front stand mit dem Ziel, die [palästinensische] Revolution zu verteidigen. Welch ein wunderbarer Bruder, Gefährte, zäher und hartnäckiger, unerbittlicher Kämpfer.“ (Al-Havat Al-Jadida, 4. Juli 2010).

Im Dokumentarfilm „One Day in September“ [Ein Tag im September] erinnerte sich Abu Daoud daran, wie Abbas ihm Glück wünschte und ihn küsste, als er sich daran machte, den Münchener Anschlag zu organisieren.

Als Amin Al-Hindi, einer der leitenden Planer des Münchner Massakers im August 2010 starb, führte Abbas die Würdenträger der von der PA gesponserten Beerdigung an, ergänzt mit einem roten Teppich und einer Militärkapelle. Die offizielle PA-Tageszeitung beschrieb Al-Hindi als „einen der Stars, die … im Sportstadion in München glänzten.“ (Al-Hayat Al-Jadida, 20. August 2010)

[10] Abbas behauptet, dass ashkenasische Juden nicht indigen in diesem Land sind.

In der Rede der vergangenen Woche hat Abbas eine mittelalterliche Verschwörungstheorie ausgebreitet, wonach ashkenasische Juden von Chazaren abstammen – mit „keinerlei historischen Verbindungen“ zum Land Israel und „keinerlei Beziehung zur semitischen Kultur, zu Abraham, Jakob und anderen“.

Friedenspartner?

Die antisemitischen Schmähreden von Abbas bestätigen, dass Israel ein vertrauenswürdiger Friedenspartner fehlt.

Um Frieden zu schaffen, müssen alle Parteien Gewalt verurteilen und die Idee einer dauerhaften friedlichen Koexistenz akzeptieren. Wie John F. Kennedy 1963 bei den Vereinten Nationen sagte: „Frieden beruht nicht allein auf Satzungen und Bündnissen. Er liegt in den Herzen und Köpfen der Menschen.“

Jeder, der aufrichtig wünscht, diesen Konflikt zu beenden, muss fordern, dass Abbas aufhört, den Holocaust zu leugnen, aufhört, Terroristen zu belohnen und dass er die jüdischen Rechte auf Selbstbestimmung in ihrer angestammten Heimat anerkennt. Alles andere ist Antisemitismus.

Übersetzung: faehrtensuche

Herzen für Israel

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„Allah schütze Israel und das israelische Brudervolk!“ – Kommentar auf der arabischsprachigen Facebookseite des Außenministeriums

Wenn die Lage zwischen Israel und den Palästinensern zu eskalieren droht, wie an diesem Wochenende im Gazastreifen, schlägt die Stunde der digitalen Diplomatie: Auf den verschiedenen Kanälen des Außenministeriums und der weltweiten Vertretungen erklären die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die israelische Sicht der Dinge.

Eine besondere Herausforderung stellen dabei die arabischsprachigen Social-Media-Kanäle dar, wird doch allgemein davon ausgegangen, dass deren Nutzerinnen und Nutzer Israel gegenüber nicht unbedingt eine positive Meinung vertreten.

Doch immer wieder erleben die Mitarbeiter in dieser Hinsicht Überraschungen, so auch an diesem Wochenende: „Wir haben Tausende Reaktionen auf die Posts erhalten, die wir zu den Ereignissen vom Freitag veröffentlicht haben“, so Yonatan Gonen, der Leiter des Arabisch-Referats in der Abteilung für digitale Diplomatie im Außenministerium. „Teilweise solidarisierten sie sich mit den Palästinensern, teilweise mit Israel. Wir haben in unseren Posts herausgestellt, dass mit der Hamas eine Terrororganisation hinter den gewalttätigen Ereignissen steht und es sich dabei nicht um eine Friedensdemonstration handelt, und wir haben gesehen, dass die Nutzer die Organisation scharf angegriffen haben.“

So schreibt beispielsweise Ahmed aus dem Irak: „Wir hoffen, dass die palästinensischen Brüder sich nicht von in die Terrorinitiativen der Hamas hineinziehen lassen, die ausschließlich den Palästinensern schaden werden. Wir müssen nachdenken und für den Frieden zwischen dem Staat Israel und dem palästinensischen Staat tätig werden.“

Ein jordanischer Staatsbürger schreibt: „Kinder im Gazastreifen brauchen saubere Luft und keine Luft, die durch das Verbrennen von Reifen des Hasses verschmutzt ist. Sie brauchen auch neue Anführer, die sie aus dem Zeitalter der Konflikte und des Hungers zum Licht des Humanismus, des Wissens und der Liebe führen.“

Auch Nutzer aus Saudi Arabien hätten sich vermehrt geäußert und Partei für Israel ergriffen, so das Internetportal ynet. Dies hänge möglicherweise mit der Verbrennung von Porträts des saudischen Thronfolgers bei den Ausschreitungen zusammen, die in seiner Heimat für Unmut gesorgt hatten.

(Ynet, 08.04.18)

Newsletter der Botschaft des Staates Israel, 09.04.2018

Hervorhebungen im Text: faehrtensuche

Kommentar: Israels Sicht auf die Lage im Gazastreifen

Der ständige Vertreter Israels bei den Vereinten Nationen, Botschafter Danny Danon, hat in einem Brief an den Herausgeber der New York Times in drei Punkten die israelische Sicht auf die Lage im Gazastreifen dargelegt. In dem Brief heißt es:

Erstens haben wir uns im August 2005 vollständig aus dem Gazastreifen zurückgezogen, einschließlich aller israelischen Einwohner, Häuser, Fabriken und Synagogen. Wir sind für das Wohl der Menschen im Gazastreifen nicht verantwortlich.

In den Jahren nach dieser sogenannten Abkopplung sind Milliarden Dollar an Hilfsgeldern in den Gazastreifen geflossen. Statt das Leben der dortigen Palästinenser zu verbessern, hat die Hamas, die international als Terrororganisation anerkannt ist, diese Gelder veruntreut und dazu verwendet, Raketen zu bauen und Terrortunnel zu graben; all dies mit dem Ziel, israelischen Zivilisten zu schaden.

Zweitens sind die Einschränkungen, denen der Gazastreifen obliegt, nicht der Grund für die dortige Lage, sondern ein Ergebnis der Weigerung der Hamas, der Gewalt abzuschwören. Dies ist nicht die Bedingung Israels, sondern jene, die von den USA, der EU und den UN im Ramen des Nahostquartetts erklärt wurden. Gäbe es keinen Terror, gäbe es auch keine Einschränkungen.

Und zuletzt verläuft der Zaun, der im Laufe der vergangenen Woche angegriffen wurde, zwischen einem unabhängigen, demokratischen Staat und einer blutrünstigen, terroristischen Entität. Unsere Sicherheitskräfte haben umsichtig gehandelt, und der größte Teil derer, die getötet wurden, waren Terroristen, die als Mitglieder der Hamas identifiziert werden konnten.

Dies waren keine ‚friedlichen Proteste‘. Wie wir den [UN]-Sicherheitsrat bereits in der vergangenen Woche gewarnt hatten, hatten sich bewaffnete Terroristen unter die Protestierenden gemischt, und es wurden zahlreiche Versuche unternommen, den Grenzzaun zu durchbrechen. Jeder, der Israel kritisiert, muss sich selbst fragen, welche Reaktionen er von den Sicherheitskräften seines eigenen Landes erwarten würde, wenn mit Gewehren und Molotowcocktails bewaffnete Terroristen auf die Grenzen seines Landes zumarschieren würden.

Die Hamas hat erklärt, dass sie sich weiterhin hinter Frauen und Kindern verstecken wird und weitere Angriffe auf unser Hoheitsgebiet plant. Es ist der Gipfel an Scheinheiligkeit, wenn die internationale Gemeinschaft Israel kritisiert und gleichzeitig die wahren Faktoren ignoriert, die den unschuldigen Menschen im Gazastreifen Schmerz und Leid zufügen.“

Newsletter der Botschaft des Staates Israel, 5. April 2018

Warum hassen die Araber die Palästinenser so?

Diese Frage stellt Dr. Mordechai Kedar in seinem am 5. März 2018 in der Israelnationalnews erschienenen Artikel („Why do the Arabs hate the Palestinians so„). Exzellente Frage, wie ich finde, zumal kaum jemand hier in Deutschland und Europa auf die Idee zu kommen scheint, dass sich Araber und Palästinenser nicht wohlgesonnen gegenüberstünden. 

Dr. Mordechai Kedar gilt aus ausgewiesener Experte für alle die arabische Welt betreffenden Fragen. Er ist Dozent an der Fakultät für Arabisch an der Bar-Ilan-Universiät (in Ramat Gan, Bezirk Tel Aviv), diente 25 Jahre im militärischem IDF-Geheimdienst, spezialisierte sich auf Syrien, den arabischen politischen Diskurs, arabische Massenmedien, islamische Gruppen und israelische Araber. Er ist Experte für die Muslimbruderschaft und andere islamische Gruppen. Dr. Kedar spricht fließend arabisch und ist auf diese Weise mit den arabischen Medien „in Echtzeit“ vertraut. 

Hier sein Artikel in deutscher Übersetzung von faehrtensuche:

Dr. Mordechai Kedar, Warum hassen die Araber die Palästinenser so?

Die arabische Welt ist aus vielen Gründen überhaupt nicht daran interessiert, den palästinensischen Arabern einen Staat zu geben. Die palästinensischen Araber wollen auch nicht wirklich einen, denn warum sollte man die „Flüchtlings“-Gans töten, die die goldenen Eier legt?

In Israel und in weiten Teilen der westlichen Welt neigen wir dazu zu denken, dass sich die arabische Welt einig ist über die Unterstützung der Palästinenser, dass sie nichts lieber will als das palästinensische Problem durch das Zugeständnis eines Staates zu lösen und dass alle Araber und Muslime die Palästinenser lieben und Israel hassen. Das ist jedoch ein vereinfachender und einseitiger Standpunkt, denn während es wahr ist, dass viele, vielleicht sogar die Mehrheit der Araber und Muslime Israel hassen, gibt es eine ganze Menge, die die Palästinenser genauso hassen.

Ihr Hass auf Israel ist zurückzuführen auf Israels Erfolg, ungeachtet von Kriegen, Terror, Boykotts und der Feindschaft gegen den jüdischen Staat zu überleben; er ergibt sich aus der Tatsache, dass es einen existierenden jüdischen Staat gibt, obwohl das Judentum durch den Islam, der „wahren Religion“, abgelöst wurde. Er wird dadurch verschärft, dass Israel eine Demokratie ist, während sie unter Diktaturen leben, dass Israel reich ist und sie arm, dass Israel ein Paradies ist verglichen mit arabischen Ländern, von denen viele nichts mehr ähneln als der letzten Haltestelle vor der Hölle (siehe Syrien, Irak, Libyen, Yemen, Sudan – und die Liste ließe sich fortführen) … und vor allem, dass Israel in Gebieten erfolgreich war, in denen sie scheiterten und ihre Eifersucht sie zum Wahnsinn treibt.

Aber warum sollten sie die ‚unglücklichen‘ palästinensischen Araber hassen? Immerhin sagt das arabische Narrativ, das Land der palästinensischen Araber wurde gestohlen und sie wurden gezwungenermaßen Flüchtlinge. Die Antwort auf diese Frage ist komplex und abhängig von der Kultur des Nahen Ostens, die wir in Israel und die meisten Menschen des Westens weder verstehen noch anerkennen.

Eines der schlimmsten Dinge nach arabischer Ansicht ist, übervorteilt, getäuscht oder ausgenutzt zu werden. Wenn jemand versucht, einen Araber zu betrügen – und mehr noch, wenn diese Person damit Erfolg hat – wird ein Araber von rasendem Zorn überwältigt, selbst wenn der Beteiligte sein Cousin ist. Er wird seinen Bruder auffordern, sich an eben diesem Cousin zu rächen, in Übereinstimmung mit dem arabischen Sprichwort „Mein Bruder und ich gegen meinen Cousin – und mein Bruder, mein Cousin und ich gegen einen Fremden.“

Was die palästinensischen Araber anbelangt, sind viele ursprünglich gar keine Palästinenser. Sie sind Einwanderer, die während des britischen Mandats aus der ganzen arabischen Welt in das Land Israel kamen, um in den Städten und auf den Farmen, die die Juden gebaut hatten, Arbeit zu finden. Diese Einwanderer haben immer noch Namen wie „Al Hurani (aus Huran im südlichen Syrien)“, „Al Tzurani (aus Tyrus im Südlibanon)“, „Al Zrakawi (aus Mazraka in Jordanien)“, „Al Maztri (der Ägypter)“ und viele andere Namen, die auf die tatsächlichen, geographisch verschiedenen Ursprünge der sogenannten Palästinenser hinweisen. Warum – fragen Sie die anderen Araber – sollten sie im Vergleich zu denen, die in ihren ursprünglichen Ländern geblieben sind, bevorzugt behandelt werden?

Beginnend mit dem Ende des israelischen Unabhängigkeitskrieges 1948 begann sich die Politik in der arabischen Welt zu zentrieren auf Israel und das „palästinensische Problem“, dessen Lösung nur durch die Eliminierung Israels zu erreichen wäre. Um dieser Mission zum Erfolg zu verhelfen, wurden die arabischen Flüchtlinge in Lagern gehalten, mit ausdrücklichen Anweisungen der Arabischen Liga, sie dort zu halten und nicht in anderen arabischen Ländern aufzunehmen.

Die UNRWA stellte sicher, dass sie unentgeltlich versorgt wurden mit Nahrung, Bildung und medizinischer Versorgung – das heißt, die Nationen der Welt bezahlten die Zeche, während die arabischen Nachbarn dieser ewigen „Flüchtlinge“ im Schweiße ihres Angesichts arbeiten und Nahrung, Bildung und medizinische Versorgung für ihre Familien bereitstellen mussten. Flüchtlinge, die mit kostenlosen Nahrungsmitteln, wie Reis, Mehl, Zucker und Öl, für den Gebrauch ihrer Familien versorgt wurden, verkauften oft einen Teil davon an ihre nicht geflüchteten Nachbarn und machten einen ordentlichen Profit.

Diejenigen, die in den Flüchtlingslagern leben, zahlen keine kommunalen Steuern. Das führt zu einer beträchtlichen Anzahl von „Flüchtlingen“, die ihre Häuser an andere vermieten und dank dieser Steuerfreistellung exorbitante Summen kassieren im Vergleich mit denen, die Wohnungen in nahe gelegenen Städten mieten. Mit anderen Worten, die Welt subventioniert die Steuern und die Flüchtlinge füllen sich ihre eigenen Taschen.

Im Libanon wurden mehrere Flüchtlingslager in der Nähe von Beirut gebaut, die jedoch in die expandierende Stadt integriert wurden und sich dann in hochklassige Viertel mit imposanten Hochhäusern verwandelten. Jemand hat von dieser Veränderung profitiert, und dieser Jemand ist nicht der Mann auf der Straße, der allen Grund hat, sich übervorteilt zu fühlen.

Die palästinensischen „Flüchtlingslager“ im Libanon wurden von bewaffneten Organisationen übernommen, von der PLO bis zum IS; die Hamas, die Volksfront, die Demokratische Front und Organisationen salafistischer Dschihadisten eingeschlossen. Diese Organisationen agieren gegenüber libanesischen Bürgern brutal und haben ihnen 1975 einen 14 Jahre andauernden Bürgerkrieg gebracht mit Blutvergießen, Zerstörung und die Abwanderung Hunderttausender Libanesen aus ihren Dörfern in ein Leben von schrecklichem Leid in Zeltlagern überall im Land. Viele nahmen Zuflucht in palästinensischen Flüchtlingslagern, aber die libanesischen Flüchtlinge erhielten weniger als 10 Prozent dessen, was die palästinensischen Araber erhielten. Das führte zu viel gegenseitigem Neid und Hass.

In Jordanien versuchten die palästinensischen Araber unter Führung des PLO-Chefs Yassir Arafat das Land im Jahr 1970 dadurch zu erobern, dass sie eigene autonome Regionen errichteten, zusammen mit Straßensperren und bewaffneten palästinensischen Arabern im Norden des Landes, was die Monarchie in Frage stellte. Im September 1970, als „Schwarzer September“ bekannt, entschied König Hussein, er hätte es satt und würde ihnen zeigen, wer der Herr in Jordanien ist. Den Krieg, den er gegen sie erklärte, kostete Tausende an Menschenleben auf beiden Seiten.

Inzwischen sind in Israel 20% der Bürger innerhalb der Grenzen von 1967 „palästinensische“ Araber, die nicht rebellieren oder gegen den Staat kämpfen. Mit anderen Worten, die „Palästinenser“, die im Israel vor 1967 leben, genießen das Leben in der einzigen Demokratie im Nahen Osten, während die arabischen Länder das Blut ihrer Soldaten opfern, um „Palästina“ zu befreien. Gibt es einen gefühlsmäßig schlimmeren Fall, ausgebeutet zu werden als den eines arabischen Soldaten, der sein Leben für diese sinnlose Sache in Gefahr bringt?

Schlimmer ist noch, was jeder Araber weiß: Palästinensische Araber haben seit mindestens einem Jahrhundert Land an Juden verkauft, enorm von den Abschlüssen profitiert und gehen dann jammernd zu ihren arabischen Brüdern, damit sie kommen und „Palästina“ von der „zionistischen Besatzung“ befreien.

Im Laufe der Jahre sind den palästinensischen Arabern viele Milliarden Euros und Dollars von den Nationen der Welt gegeben worden, so dass das jährliche Pro-Kopf-Einkommen in der PA um ein Vielfaches höher ist als das des ägyptischen, sudanesischen oder algerischen Mannes auf der Straße. Sein Leben ist um Vieles besser als das der Araber, die in den letzten sieben Jahren in Syrien, im Irak, in Libyen und im Jemen gelebt haben.

Auf politischer Ebene haben es die Palästinenser geschafft, den Hass vieler ihrer arabischer Brüder zu wecken: 1990 unterstützte Arafat die irakische Invasion Saddam Husseins in Kuwait. Aus Rache vertrieb Kuwait, nachdem es von der irakischen Unterwerfung befreit worden war, Zehntausende von Palästinensern, von denen die meisten auf ihren Ölfeldern beschäftigt waren, und ließen sie über Nacht mittellos zurück. Dies führte zu einer wirtschaftlichen Krise für ihre Familien in Judäa, Samaria und Gaza, die von ihren Söhnen in Kuwait regelmäßig Stipendien erhalten hatten.

Heute werden Hamas und der Palästinensische Islamische Dschihad durch den Iran unterstützt, das Land, das von vielen Arabern verabscheut wird, die sich daran erinnern, dass die Flugzeugentführung und die darauf folgende Erpressung von den palästinensischen Arabern ausgedacht wurden, die 1968, also vor fünfzig Jahren, ein El-Al-Flugzeug nach Algier entführt und damit eine Zeit der Strapazen begann, die noch immer von der ganzen Welt geduldet wird.

Trotz des Taif-Abkommens aus dem Jahr 1989, das den Bürgerkrieg im Libanon beendete und zur Entwaffnung und Auflösung aller libanesischen Milizen führen sollte, gestattete Syrien der Hisbollah, ihre Waffen zu behalten und ungehindert ihre militärische Macht zu entwickeln. Die wiederholte Rechtfertigung bestand darin, dass die Waffen gedacht wären, „Palästina [zu] befreien“ und nicht auf die Libanesen gerichtet würden. Für jeden, der über ein Minimum an Verstand verfügte, war klar, dass die palästinensische Geschichte ein Feigenblatt war, das die traurige Wahrheit bedeckte, dass die Waffen gegen die syrischen und libanesischen Feinde der Hisbollah gerichtet sein würden. „Palästina“ war einfach ein Vorwand für die Übernahme des Libanon durch die Schiiten.

Am schlimmsten ist die Forderung der Palästinenser, dass die arabischen Länder keine Beziehungen zu Israel unterhalten sollten, bis das palästinensische Problem zur Zufriedenheit der PLO- und Hamas-Führer gelöst sei. Ein Großteil der arabischen Welt kann jedoch keine Gemeinsamkeiten finden, die die PLO und die Hamas einigen könnten. Sie haben es aufgegeben, eine interne palästinensische Versöhnung zu erreichen, und beobachten, wie die endlosen Streitigkeiten jegliche Chancen auf ein Vorwärtskommen in Bezug auf Israel ruinieren. Kurz gesagt: Die arabische Welt – der Teil, der Israel als einzige Hoffnung im Umgang mit dem Iran sieht – ist nicht glücklich über die Aussicht, dass sie ihre Zukunft und ihre Existenz den internen Kämpfen zwischen der PLO und der Hamas verpfänden muss.

Und es darf nicht vergessen werden, dass Ägypten und Jordanien Friedensabkommen mit Israel unterzeichnet, sich aus dem Kriegskreis zur „Befreiung Palästinas“ zurückgezogen und ihre palästinensisch-arabischen „Brüder“ im Stich gelassen haben, um sich allein mit dem Problem zu befassen.

Ein Großteil der arabischen und muslimischen Welt ist überzeugt, dass die „Palästinenser“ keinen eigenen Staat wollen. Denn wenn dieser Staat gegründet wird, wird die Welt damit aufhören, diese enormen Summen zu spenden, es wird keine „Flüchtlinge“ mehr geben und die palästinensischen Araber werden wie alle anderen arbeiten müssen. Wie können sie das tun, wenn sie alle davon abhängig sind, Handouts (Almosen) zu erhalten ohne irgendwelche damit verbundenen Bedingungen?

Man kann mit Gewissheit sagen, dass – 70 Jahre nach der Schaffung des „palästinensischen Problems“ – die arabische Welt eingesehen hat, dass es keine Lösung gibt, die diejenigen zufriedenstellen wird, die „Flüchtling-ismus“* zu einem Beruf gemacht haben, so dass das „palästinensische Problem“ zu einer emotionalen und finanziellen Masche geworden ist, die nur dazu dient, die korrupten Führer von Ramallah und Gaza zu bereichern.

* Im Englischen „refugee-ism“ : Zum Suffix -ismus als Mittel zur Ableitung s. Wikipedia