Warum gibt es keinen palästinensischen Staat?

Viele Leute scheinen zu glauben, es gäbe keinen palästinensischen Staat, weil Israel das nicht zuließe.

Dabei hat Israel den Palästinensern immer wieder Angebote für einen eigenen Staat gemacht, doch die Palästinenser haben jedes Angebot abgelehnt.

„Land [im Austausch] für Frieden“ hat nie funktioniert. Im Gegenteil: Statt Frieden „erntete“ Israel Terror und Krieg. „Bestes“ Beispiel: die Räumung des Gazastreifen im Jahr 2005!

Ein neu erstelltes Video der Prager University gibt Auskunft.

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Der Text des Videos in Deutsch (Übersetzung: faehrtensuche):

Israel muss den Palästinensern nur einen eigenen Staat zugestehen, dann gibt es Frieden im Nahen Osten, nicht wahr?

Das ist das, was Sie von UN-Botschaftern, europäischen Diplomaten und den meisten Hochschul-Professoren hören. Aber was wäre, wenn ich Ihnen sagte, dass Israel den Palästinensern bereits einen eigenen Staat angeboten hat – und nicht nur einmal, sondern fünfmal, bei verschiedenen Anlässen. Sie glauben mir nicht?

Lassen Sie uns die Vorgeschichte prüfen!

Nach dem Zusammenbruch des Osmanischen Reiches nach dem Ersten Weltkrieg übernahm Großbritannien den größten Teil des Nahen Ostens, einschließlich des Gebietes, das das moderne Israel ausmacht. Siebzehn Jahre später, im Jahre 1936, rebellierten die Araber gegen die Briten und gegen die jüdischen Nachbarn. Die Briten bildeten eine Kommission, um die Ursache der Rebellion zu untersuchen. Die Kommission kam zu dem Schluss, der Grund für die Gewalt läge darin, dass zwei Völker – Juden und Araber – das gleiche Land regieren wollten. Die Lösung wäre, so die Peel-Kommission, die Schaffung zweier unabhängiger Staaten – eine für die Juden und eine für die Araber. Eine Zwei-Staaten-Lösung.

Die vorgeschlagene Aufteilung fiel stark zugunsten der Araber aus. Die Briten boten ihnen 80 Prozent des umstrittenen Territoriums an, den Juden die restlichen 20 Prozent. Doch trotz der winzigen Größe ihres vorgeschlagenen Staates stimmten die Juden dafür, dieses Angebot anzunehmen. Aber die Araber lehnten es ab und nahmen ihre gewalttätige Revolte wieder auf.

Ablehnung #1

Zehn Jahre später, 1947, forderten die Briten die Vereinten Nationen auf, eine neue Lösung für die anhaltenden Spannungen zu finden. Ebenso wie die Peel-Kommison entschieden die Vereinten Nationen, dass der beste Weg für die Lösung des Konflikts der sei, das Land zu teilen. Am 7. November 1947 stimmten die Vereinten Nationen für die Schaffung von zwei Staaten. Wiederum nahmen die Juden das Angebot an, die Araber lehnten es ab, nur taten sie es dieses Mal, indem sie einen totalen Krieg begannen.

Ablehnung #2

Jordanien, Ägypten, Irak, Libanon und Syrien beteiligten sich an dem Konflikt. Aber sie scheiterten. Israel gewann den Krieg und baute weiterhin eine neue Nation. Der größte Teil des Landes, das von der UN für einen arabischen Staat vorgesehen war – das Westjordanland und Ost-Jerusalem -, wurde besetztes Gebiet (1949); besetzt nicht von Israel, sondern von Jordanien. Zwanzig Jahre später, 1967, versuchten die Araber, diesmal von Ägypten angeführt und gemeinsam mit Syrien und Jordanien  erneut, den jüdischen Staat zu zerstören. Der Konflikt des Jahres 1967, auch bekannt als der 6-Tage-Krieg, endete mit einem überwältigenden Sieg für Israel. Jerusalem und das Westjordanland, auch das Gebiet, das als Gaza-Streifen bekannt ist, fiel an Israel. Die Regierung war darüber geteilter Meinung, was man mit diesem neuen Territorium tun sollte. Die [eine] Hälfte wollte das Westjordanland an Jordanien und Gaza an Ägypten zurückgeben – im Austausch für Frieden. Die andere Hälfte wollte es den Arabern der Region geben, die begonnen hatten, sich selbst als die Palästinenser zu bezeichnen, in der Hoffnung, dass sie dort letztlich ihren eigenen Staat bauen würden. Keine der Initiativen kam sehr weit. Ein paar Monate später traf sich die Arabische Liga im Sudan und veröffentlichte ihre berüchtigten drei „NOs“:

NO – KEIN FRIEDE MIT ISRAEL!

NO – KEINE ANERKENNUNG ISRAELS!

NO – KEINE VERHANDLUNGEN MIT ISRAEL!

Wieder einmal wurde eine Zweistaaten-Lösung von den Arabern abgelehnt und es kam zur Ablehnung Nummer 3.

Ablehnung #3

Im Jahr 2000 traf sich der israelische Ministerpräsident Ehud Barak in Camp David mit dem Präsidenten der Palästinensischen Befreiungsorganisation Yasser Arafat, um einen neuen Zwei-Staaten-Plan abzuschließen. Barak bot Arafat einen palästinen-sischen Staat an – ganz Gaza und 94% der Westbank mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt. Aber der Palästinenserführer lehnte das Angebot ab. In den Worten des US-Präsidenten Bill Clinton war Arafat „hier 14 Tage lang und sagte ‚Nein‘ zu allem.“ Stattdessen begannen die Palästinenser eine blutige Woge von Selbstmordattentaten, die über 1000 Israelis tötete und weiter Tausende verstümmelte – in Bussen, in Hochzeitssälen und Pizzabuden.

Ablehnung #4

Im Jahr 2008 versuchte Israel es noch einmal. Ministerpräsident Ehud Olmert ging noch weiter als Ehud Barak, indem er das Friedensangebot um zusätzliches Land erweiterte, um den Deal zu versüßen. Wie sein Vorgänger lehnte der neue Palästinenserführer, Mahmoud Abbas, den Deal ab.

Ablehnung #5

Zwischen diesen beiden letzten israelischen Angeboten hat Israel den Gazastreifen einseitig geräumt und den Palästinensern dort die volle Kontrolle überlassen. Anstatt dieses Gebiet zum Wohl seiner Bürger weiterzuentwickeln, verwandelten die Palästinenser den Gazastreifen in einen terroristischen Stützpunkt, von dem aus sie Tausende von Raketen nach Israel abfeuerten. Jedes Mal, wenn Israel einem palästinensischen Staat zugestimmt hat, haben die Palästinenser das Angebot abgelehnt, oft gewaltsam.

Also, wenn Sie sich für Frieden im Nahen Osten interessieren, dann ist die Antwort nicht, auf Israel Druck auszuüben, um den Palästinensern ein weiteres Angebot für einen Staat zu unterbreiten. Möglicherweise ist die Antwort die, auf die Palästinenser Druck auszuüben, endlich die Existenz eines jüdischen Staates zu akzeptieren.

Mein Name ist David Brog, Geschäftsführer der Maccabbee Task Force, für die PragerU.

Abbas: Seine größten Lügen vor der 71. UN-Vollversammlung

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„Wir haben uns seit 1993 auf die Abkommen mit Israel verpflichtet, jedoch muss Israel diese Verpflichtungen erwidern.“

Sie? Verpflichtet? Wo?

Abbas spricht über die Oslo-Abkommen. Es ist eine Lüge, denn eines der Abkommen unter Oslo war, den zukünftigen Generationen Frieden zu lehren und aufzuhören, Hetze zu predigen. Es ist auch deswegen eine Lüge, weil Abbas gerade letztes Jahr bei der UNO sagte, dass er sich nicht mehr an Oslo halten wird.

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„Israel setzt seine Blockade des Gazastreifens fort.“

Ernsthaft?

Abbas „vergaß“ zu erwähnen, dass allein in diesem Jahr Israel den Rekord gebrochen hat für die Menge an Gütern und Ressourcen, die jeden Tag in den Gazastreifen kommen. Erst vor wenigen Tagen transferierte COGAT fast 17.000 Tonnen an Waren nach Gaza, aber Abbas verspürte nicht das Bedürfnis, darauf hinzuweisen … auch nicht auf die Tatsache, dass die Blockade keine israelische Blockade, sondern eine ägyptisch-israelische Blockade ist und Ägypten die Grenze zu Gaza vollkommen geschlossen hat, im Gegensatz zu Israel.

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„Israel ist der Grund für die Misserfolge aller internationalen Bemühungen.“

Wie kann das sein, da …

… Israel bereit ist, sich an den Verhandlungstisch zu setzen. Abbas stellt ständig Vorbedingungen, bevor Friedensverhandlungen auch nur beginnen können. Abbas war auch zu befangen zu erwähnen, dass Israel angeboten hat und bereit war, SIEBEN verschiedene Friedensabkommen seit 1948 zu akzeptieren, aber die palästinensischen Führer diejenigen sind, die diese kontinuierlich ablehnen.

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.„Israel hat die Resolution 181 des UN-Sicherheitsrates verletzt, durch die Übernahme von mehr Land als in der Zweistaatenlösung bewilligt.

Warten Sie! Was?

Hat Abbas nur Israel beschuldigt, mehr [Land] zu nehmen als für den Teilungsplan aufgestellt? Israel akzeptierte den Teilungsplan in vollem Umfang – einschließlich der Anerkennung der Existenz eines anderen arabischen Staates (Palästina). Es waren die Araber, die den Teilungsplan abgelehnt und einen mehrfachen Frontenkrieg ins Leben gerufen haben, um den jungen jüdischen Staat auszulöschen.

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„Wir respektieren die jüdische Religion voll und ganz.“

Oh, tun Sie das?

Warum haben Sie dann geschwiegen, als Ihre Leute jüdische heilige Stätten im Westjordanland niederbrannten? Warum haben Sie gesagt, dass wir „schmutzige Füße“ hätten und warum haben Sie unser Blut willkommen geheißen, das in Jerusalem zu vergießen sei? Warum ermuntern Sie Ihr Volk, Juden zu töten? Müssen wir mehr sagen?

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„Ich hoffe, wir können den Terrorismus besiegen.“

*Facepalm* [zum Begriff s. Wikipedia]

sagt der Mann, der Terroristen-Familien dafür BEZAHLT, dass sie Juden töten, der Mann, der Arbeitsplätze für Terroristen garantiert, nachdem sie aus dem Gefängnis entlassen worden sind. Das kommt von dem Mann, der Gewalt schürt und zum Aufstand gegen Israelis aufruft durch das Mittel des Terrorismus. Abbas, ist das Ihr Ernst?

Es verwundert nicht, warum die Welt voreingenommen gegenüber Israel ist.

Das ist so, weil Führer wie Mahmoud Abbas die Welt kontinuierlich über Israels Einsatz für Frieden und Sicherheit belügen. Deswegen ist es so wichtig für uns, diese Lügen zu entlarven und die Wahrheit zu verbreiten. Die Welt muss das wahre Gesicht von Abbas sehen und die Dinge, die er getan hat. Diese stehen in direktem Widerspruch zu seinen Aussagen vor den Vereinten Nationen.

Quelle: https://www.playbuzz.com/standwithus10/the-biggest-lies-abbas-told-to-the-71st-un-general-assembly

Übersetzung: faehrtensuche

Palästinensischer Nationalismus

von Michael Lumish
28. August 2016

Englischer Originalartikel: Palästinian Nationalism
Übersetzung: faehrtensuche

Fast jeder versteht die „Palästinenser“ als Nation, aber die entscheidende Frage ist, ob sie jemals einen Staat erschaffen werden?

Die gängige Meinung bei den meisten Menschen im Westen ist, dass Frieden nur über eine Zweistaatenlösung erreicht werden kann. Es gibt prominente Stimmen, die dem nicht zustimmen, wie Caroline Glick und Martin Sherman, beide von der Jerusalem Post – erwähnenswert ist, dass Sherman auch ein prominenter Mitarbeiter bei Jews Down Under [Online-Magazin für australische Juden] ist – aber es ist allgemeiner Konsens unter den westlichen Regierungen, natürlich einschließlich der Obama-Regierung, dass die einzig praktikable Lösung die Schaffung eines palästinensisch-arabischen Staates ist, um die „palästinensische“ Nation zu repräsentieren.

In einem kürzlich erschienenen Artikel des Gatestone Institute diskutiert Louis René Beres die Tatsache, dass Israel einen palästinensisch-arabischen Staat an seinen Grenzen nur akzeptieren wird, wenn dieser entmilitarisiert ist. Wer meint, dass solch eine israelische Forderung unzumutbar ist, kann einfach nur Staub aufwirbeln, denn es ist unmöglich, dass die Juden im Nahen Osten unter der Bedrohung einer palästinensisch-arabischen Armee an ihren Grenzen leben.

Aber er weist auch darauf hin, dass selbst dann, wenn Abbas und sein Volk einer solchen Regelung zustimmten, diese nie andauern würde. Als emeritierter Professor für Internationales Recht an der Purdue University [US-amerikanische Universität] weiß er vermutlich, wovon er spricht. Die Schlussfolgerung ist die, dass unter Internationalem Recht – was immer darunter zu verstehen ist – es alle Arten von Mitteln und Methoden gibt, mit denen die palästinensischen Araber Bestimmungen zur Entmilitarisierung umgehen könnten.

Wann und ob überhaupt die palästinensischen Araber jemals einem Staat für sich selbst zustimmen, er wird nicht entmilitarisiert sein.

Im Gegenteil, seine Hauptfunktion wäre die eines großen arabischen Klubs gegen die jüdische Minderheit im Nahen Osten.

Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, warum das jüdische Volk im Rahmen irgendeiner ethischen oder moralischen Verpflichtung damit beginnen sollte, die „palästinensische“ Nation anzuerkennen?

Aus diesem Grund setzen mehr und mehr von uns das Wort „Palästinenser“ in Anführungszeichen.

Es wird für jüdische Menschen und ihre Freunde zunehmend schwer, eine angebliche Nation anzuerkennen, die seit Menschengedenken nur für den einzigen Zweck zustande kam, die jüdische Souveränität auf traditionellem jüdischen Land zu untergraben.

Die „palästinensische“ Nation unterscheidet sich vom Rest der arabischen Welt nur in  einer signifikanten Art und Weise.

Ihr Zweck ist es, Juden zu töten.

Darum geht es und um nichts anderes.

Benedict Anderson, ein hoch angesehener Politologe und Historiker an der Cornell University (erst kürzlich verstorben), erweckte die Vorstellung, Nationen seien „imaginäre Gemeinschaften“, also soziale Konstrukte.

Wenn das wahr ist – wie auch historisch korrekt -, dann gibt es keinen offensichtlicheren Fall als den der palästinensischen Araber.

Unterm Strich gilt, dass das jüdische Volk, überall auf der Welt, nicht verpflichtet ist, ein Volk zu respektieren, das für den alleinigen Zweck „als Volk“ entstanden ist, um die Juden zu vernichten.

Aus meiner Sicht ist es genau das, was die israelische Regierung dem Westen in einer direkten und offenen Art sagen muss.

Bei der gegebenen israelischen intellektuellen Schlagkraft, wirtschaftlichen Bedeutung und militärischen Stärke, ist es vielleicht für Jerusalem an der Zeit, Washington D.C., Paris und London auszurichten, doch ihre jüdischen Nachbarn und Freunde zu respektieren.

Die Wahrheit ist, dass wir aufgrund der jüdischen Fähigkeiten, die sich in Israel konzentrieren, Freundschaften in der gesamten übrigen Welt schließen, einschließlich Afrika und China und Japan (und den Rest von Südostasien) und sogar Russland und in anderen Ländern.

„Palästinensische Nationalität“ ist ein Vermächtnis Arafats und eine künstliche Konstruktion aus längst vergangenen Zeiten des sowjetischen Regimes.

Vielleicht ist es Zeit, das zu begraben.

Auch veröffentlicht bei Elder of Ziyon und Jews Down Under.

Sehr geehrte Damen und Herren

ORIGINAL:


Übersetzung: faehrtensuche

Die Übersetzung und Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Autors

An alle, die es betrifft in Europa und den USA:

Wir haben es satt zu hören, dass ein Rückzug aus Judäa und Samaria Frieden bringen wird. Wir wissen und Sie wissen, dass er ein weiteres Gaza bringen würde. Also hören Sie auf, das zu sagen.

Wir haben es satt zu hören, dass das Land jenseits der Grünen Linie ‚palästinensisches Land‘ ist. Die Grüne Linie ist lediglich eine Waffenstillstandslinie, die keine politische Bedeutung hat. Auch das wissen Sie.

Wir haben es satt, von dem „palästinensischen Volk“ zu hören. Es unterscheidet sich nicht von den Arabern Syriens oder Ägyptens. Die meisten ihrer Vorfahren sind in den letzten 150 Jahren eingewandert. Es gibt keine palästinensische Sprache oder Religion, und bis vor kurzem sahen sie sich selbst einfach als ‚Araber‘ an. Ihre Kultur wird fast vollständig durch ihre Opposition gegen den jüdischen Staat definiert.

Wir haben es satt zu hören, dass „die Palästinenser einen Staat verdienen.“ Wir sind hier einheimisch, nicht sie, und ihr Verhalten räumt ihnen mehr das Recht auf einen Prozess in Den Haag ein als auf einen Staat. Und sie verdienen bestimmt nicht unseren Staat, der der einzige Staat ist, den sie wollen.

Wir haben es satt, von ‚der Besatzung‘ zu hören. Wie Naftali Bennett es neulich gesagt hat, Sie können nicht Besatzer im eigenen Land sein.

Wir haben es satt, zu hören, dass „nach internationalem Recht die Siedlungen illegal“ sind. Sie sind es nicht.

Wir haben es satt zu hören, dass der “Siedlungsbau ein Hindernis für den Frieden” ist. Die arabische Verweigerungshaltung und der Terrorismus sind der Grund dafür, dass es keinen Frieden gibt. Nebenbei bemerkt, wir sind für Frieden. Wir sind nur nicht für Selbstmord.

Wir haben es satt, von den 5 Millionen (oder welche irrwitzige Anzahl sie zu sein vorgeben) ‘palästinensischer Flüchtlinge’ oder von der ‘palästinensischen Diaspora’ zu hören. Es waren ungefähr 700.000 Araber, die ihre Häuser im Jahr 1948 verließen, die meisten aus eigenem Willen, mehr oder weniger zur gleichen Zeit wie die 800.000 jüdischen Flüchtlinge aus arabischen Ländern. Wir haben unsere umgesiedelt – siedeln Sie Ihre um.

Wir haben es satt, irgendetwas von irgendjemandem zu hören, der zur UN gehört. Die UN ist ein parasitäres und kriminelles Unternehmen, dominiert von unseren Todfeinden.

Wir haben die stupide nach-kolonialistische Rhetorik satt. Wir sind nicht ‚Kolonisten‘ und die Araber haben nicht das Recht, uns im Namen des ‚Widerstands‘ zu ermorden. Wenn Sie so reden, offenbaren Sie sich als moralische Schwachköpfe.

Sie können nicht einen Staat anerkennen, der keine Grenzen, keine einzige Regierung und keine Wirtschaft hat.

Wir wissen, wir können uns nicht auf irgendwelche Sicherheitsgarantien verlassen, von niemandem – außer der IDF. Also hören Sie auf beleidigt zu sein, weil wir Ihnen nicht vertrauen. Und verlangen Sie nicht von uns, auf Nuklearwaffen, die wir vielleicht haben oder nicht haben, zu verzichten.

Wir wissen, dass die linksgerichteten Parteien in Israel bankrott an Ideen sind. Wir werden nicht für sie stimmen, egal wie sehr sie es möchten, dass wir das tun. Also geben Sie sich keine Mühe, unsere Wahl zu beeinflussen.

Glauben Sie nicht, was Sie in Ha’aretz lesen.

Jerusalem, ungeteilt, ist die Hauptstadt des Staates Israel. Gewöhnen Sie sich daran, denn Sie können es nicht ändern.

Mit freundlichen Grüßen,

Gewöhnliche Israelis

Das Dogma der Zweistaatenlösung

wird kritisch unter die Lupe genommen von Dr. Emmanuel Navon. Er schreibt mit Datum vom 20. November 2014:

Disagreeing with the two-state solution has become blasphemie

Der Zwei-Staaten-Lösung zu widersprechen ist zur Blasphemie geworden

Die Übersetzung des Artikels erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Autors.
Übersetzung: faehrtensuche

Die Behauptung der israelischen Zeitung Haaretz zu Beginn dieser Woche, dass die Europäische Union (EU) Sanktionen gegen Israel in Erwägung ziehe, wurde in der Folge von der Hohen Vertreterin der EU für auswärtige Angelegenheiten, Federica Mogherini, dementiert. Nach diesem offiziellen Dementi warf Prof. Gerald Steinberg von der Bar-Ilan Universität den Korrespondenten Barak Ravid von Haaretz und Raphael Ahren von der The Times of Israel versponnenen Journalismus vor. Beiden Journalisten zufolge ruft ein unveröffentlichtes internes EU-Dokument zur Verhängung von Sanktionen gegen Israel auf wegen angeblicher Gefährdung der Zwei-Staaten-Lösung. Die Sanktionen würden die Abberufung der europäischen Botschafter einschließen und den Abbruch der Beziehungen mit israelischen Beamten, die sich der „Zwei-Staaten-Lösung“ widersetzen.

Das zeigt, dass die „Zwei-Staaten-Lösung“ zu einem religiösen Dogma geworden ist, denn eine abweichende Meinung zum Ausdruck zu bringen wird jetzt unter Strafe gestellt. Ein Plädoyer für die Rückgabe der Westbank an Jordanien oder seine volle Annexion durch Israel (mit der Gewährung der israelischen Staatsbürgerschaft für alle seine Bewohner), stellt zum Beispiel keine legitime Meinung dar, sondern eine strafbare Handlung. Übrigens würde Israels Präsident selbst für seine Befürwortung der „Einstaatenlösung“ zur persona non grata erklärt werden.

Die “Zwei-Staaten-Lösung” ist zu einem theologischen Dogma geworden, nicht nur, weil unterschiedliche Auffassungen jetzt als Blasphemie angesehen werden, sondern auch, weil Fakten sich nicht in den Weg stellen dürfen. Wenn Galileo Galilei zur Inquisition äußert „eppur si muove“ (und sie bewegt sich doch), meinte er, dass ungeachtet des katholischen Dogmas sich die Erde bewegt und Fakten nicht geleugnet werden können. Heute heißt das offizielle europäische Dogma, dass Israel für das Scheitern der „Zweistaatenlösung“ verantwortlich ist. Doch können Fakten nicht geleugnet werden – weder in der Astronomie noch in der Geschichte.

Fakt ist, dass alle Vorschläge, die im Sinn hatten, das ehemalige britische Mandat zwischen einem jüdischen Staat und einem arabischen Staat zu teilen, von den Juden akzeptiert und von den Arabern zurückgewiesen wurden. Diese Vorschläge umfassen den Plan der Peel-Kommision im Jahr 1937, den UN-Teilungsplan im Jahr 1947, die Offerte Baraks im Juli 2000, die Clinton-Parameter im Dezember 2000 und das Angebot Olmerts im September 2008. Arafat lehnte die Clinton-Parameter ab und Abbas das Angebot Olmerts wegen des sogenannten Rückkehrrechts. Das letzte Hindernis für die Zweistaatenlösung ist die palästinensische Weigerung, Kompromisse bei dem Rückkehrrecht einzugehen.

Israelische Siedlungen machen zwei Prozent des Westjordangebietes aus. In beiden Vorschlägen, den von Barak und den von Olmert, wären die israelischen Siedlungen aufgelöst worden. Diese Siedlungen sind weder die Ursache des Konflikts (der Konflikt existierte vor den Siedlungen) noch ein Hindernis für seine Lösung. Israel hat in der Vergangenheit zweimal seine Bereitschaft bewiesen, Siedlungen zu räumen: 1979, als es ein Friedensabkommen mit Ägypten unterzeichnete, und 2002, als es sich aus dem Gazastreifen zurückzog. Außerdem, wenn es ein wahres Friedensabkommen und eine Zwei-Staaten-Lösung gibt, warum kann es nicht, ebenso wie es eine arabische Minderheit in Israel gibt, eine jüdische Minderheit im palästinensischen Staat geben?

Dies ist auch Teil des Dogmas. Es gibt Hindus in Pakistan, Muslime in Indien, Griechen in Nordzypern, Türken in Zypern, Tschechen in der Slowakei und Slowaken in der Tschechischen Republik usw. In allen Fällen von Partition ist es Minderheiten überall auf der Welt erlaubt worden, auf beiden Seiten der Teilung zu bleiben. Nur im Fall von Israel und den Palästinensern wird es als unumstößlich betrachtet, dass der jüdische Staat eine arabische Minderheit zu tolerieren hat, während von dem arabischen Staat nicht erwartet wird, eine jüdische Minderheit zu tolerieren.

Wenn die EU so besorgt ist wegen der Zukunft der „Zwei-Staaten-Lösung“, warum übt sie nicht auch Druck auf die Palästinenser aus, auf das Phantasiebild des sogenannten Rückkehrrechts zu verzichten? Warum verlangt sie von der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) nicht, damit aufzuhören, ihren Kindern beizubringen, dass Jaffa und Haifa besetzte Gebiete sind, die befreit werden müssen? Warum fragt sie nicht den Präsidenten der PA Mahmud Abbas, warum es keinen Juden im palästinensischen Staat geben soll, und warum die bloße Anwesenheit eines Juden auf dem Tempelberg eine „Entweihung“ darstellt?

Predigen und sinnlose Drohungen sind kein Ersatz für Realpolitik, wie Europa aus dem Ende des Kalten Krieges gelernt haben sollte. Als in den frühen 1990-er Jahren ein heftiger Bürgerkrieg in Jugoslawien ausgebrach, erklärten europäische Staats- und Regierungs-chefs, dass sie wüssten, wie die Krise zu bewältigen sei. Doch sie scheiterten kläglich und nur Amerikas militärische Macht setzte dem serbischen Expansionismus ein Ende. Europäer neigen dazu zu vergessen, dass das, was sie vor der sowjetischen Aggression bewahrte, die Macht der USA war. Wieder mit Russland im Geschäft, ist Europa so machtlos in der Ukraine heute wie es vor zwei Jahrzehnten in Jugoslawien war.

Europäisches Predigen gegenüber Russland ist ineffektiv. Im Nahen Osten ist dieses Predigen schädlich und kontraproduktiv, weil es auf einem Dogma und nicht auf Tatsachen beruht und weil es denjenigen die Absolution erteilt, die systematisch die Umsetzung der „Zwei-Staaten-Lösung“ in den vergangenen sieben Jahrzehnten verhindert haben.

OriginalversionDisagreeing with the two-state solution has become blasphemie by Dr. Emmanuel Navon, Thursday, November 20, 2014.