Schon wieder Alarm — Letters from Rungholt

Zitat

in Nahal Oz, am Gazastreifen. Das dritte Mal seit dem Wochenende, wenn ich richtig zähle. Was die Leute dort an der Grenze durchmachen, ist unbeschreiblich. Ich habe vor ein paar Tagen in meinen alten Blog-Aufzeichnungen geblättert, die bei Wayback unvollständig erhalten sind. War selbst ein bißchen verblüfft, wie deutlich man meinen persönlichen „Rechtsruck“ erkennen kann […]

über Schon wieder Alarm — Letters from Rungholt

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Video: Die Hamas. 31 Jahre Terror

Hamas feiert 31 Jahre des Terrors.

Seit 1987 haben Hamas-Terroristen Hunderte Terroranschläge auf israelische Zivilisten verübt und dabei Hunderte Menschen getötet und Tausende verwundet.

Israel hat den Gazastreifen vor mehr als 13 Jahren verlassen. Im Juni 2007 übernahm die Hamas gewaltsam den Gazastreifen. Seitdem hat die Hamas nichts getan, um den Menschen in Gaza zu helfen. Stattdessen steckt sie ihre Ressourcen in Gewalt und Terror mit dem Ziel, Israel zu vernichten. Die Hamas investiert lieber in Waffen. Ihre Terroristen haben über 15.000 Raketen auf Israel geschossen. Sie sind in Wohnhäuser und Schulen eingeschlagen und haben Menschen getötet und verletzt. Anstatt Krankenhäuser für die Menschen im Gazastreifen zu bauen, hat die Hamas Dutzende teils kilometerlange Terrortunnel gebaut unterhalb der Grenze, damit ihre Terroristen israelische Städte und Dörfer angreifen können. Anstatt den Kindern Bildung zukommen zu lassen, um ihr Leben zu verbessern, investiert die Hamas in die Erziehung zu Hass und Gewalt. Seit März hat die Hamas massive Brände entfacht, die in israelischen Gemeinden schwere Schäden verursacht haben. Die Hamas bringt junge Palästinenser bewusst in Gefahr, um von ihrer gescheiterten Diktatur abzulenken.

Die Hamas zerstört den Gazastreifen.

Botschaft des Staates Israel, 17. Dezember 2018

Weckruf für Europa

Eine Botschaft von Nir Barkat, derzeitiger Bürgermeister von Jerusalem, an die führenden europäischen Politiker:

Dies ist ein Weckruf für Europa.

Angela Merkel, Teresa May, Emmanuel Macron, europäische Führer. Öffnen Sie Ihre Augen und schauen Sie sich die Verbrechen der Hamas an. Hier an der Grenze zum Gazastreifen. Die Raketen, die Scharfschützen, die Tausende Hektar Land, das von Terroristen verbrannt wurde.

Als Israel bedauerlicherweise den Gazastreifen im Jahre 2005 räumte, hofften wir, dass die Menschen in Gaza die Führung übernehmen und eine bessere Zukunft für sich und ihre Kinder schaffen würden. Wir haben uns geirrt. Die Hamas erklärte ihr Ziel, Israel zu vernichten.

Und Sie? Sie leisteten Unterstützung, Hilfe, gaben Geld, aber sie wurden zum Narren gehalten. Sie haben genau das Gegenteil erreicht. Ihr Geld finanziert Terror gegen Kinder, gegen die Natur, gegen unschuldige Farmer, die dieses Land aufbauen wollen.

Sie dürfen die Hamas nicht aus der Verantwortung nehmen! Bleiben Sie nicht neutral. Ministerpräsident Netanyahu hat immer gesagt: „Der Terror ist nicht lokal, sondern global. Und wenn Sie ihn nicht bekämpfen, wenn er klein ist, wird er Sie einholen, wo immer Sie auch sein mögen, in Europa und dem Rest der Welt.“

Es gibt nur einen einzigen Weg, mit dem Terror umzugehen. Bekämpfen Sie ihn, besiegen Sie ihn. Zusammen!

Hinter der Rauchwolke

Die Hamas-Unruhen im Gazastreifen

Ein Video von Pierre Rehov

In diesem Video werden die Fakten so gezeigt, wie sie sind: Erschreckend, menschenverachtend, grausam. Die Hamas macht vor nichts Halt. Sie sind die ärgsten Feinde ihres eigenen Volkes.

Vielen Dank an Honestly Concerned, durch die ich auf das Video aufmerksam geworden bin.

***

Update (16.05.2018):

In der ursprünglichen Fassung dieses Artikels fanden sich zwei Links mit dem Hinweis darauf, dass sich darunter das Video mit deutschen Untertiteln finden ließe. Diesen Hinweis habe ich wieder entfernt, da das Video kurz nach Veröffentlichung des Artikels plötzlich nicht mehr zur Verfügung stand – warum auch immer! Deswegen hier als Update eine deutsche Version für alle, die in den letzten Tagen vergeblich nach angekündigtem Video gesucht haben (und für alle anderen, die es interessiert, natürlich auch!).

Gaza: Seit die Terrororganisation Hamas die Macht im Gazastreifen übernommen hat, haben sich die Lebensbedingungen der zwei Millionen Einwohner dramatisch verschlechtert, während ihre Anführer große Teile der internationalen Hilfsgelder für den Bau von Tunneln, für Angriffe und für Raketen abzweigen.

An Macht und Einfluss verlierend, hat die Terrororganisation Hamas nun eine neue Strategie entwickelt.  

„Jetzt“, so sagt sie, „werden wir unsere Forderungen friedlich stellen.“

Die Hamas weiß, dass sie auf die Schwäche vieler Medien, auf die UN und eine Reihe von NGOs zählen kann, die dabei behilflich sind, ihre absurde, einfache, aber weithin akzeptierte Botschaft zu verbreiten. Auf der einen Seite die sehr schlechten Israelis, auf der anderen die armen, unschuldigen Palästinenser.

Marsch der Rückkehr:  Die jüngste große Show, die die Hamas organisiert hat. Jeden Tag nehmen zwischen 10.000 und 30.000 muslimische Araber an dieser Vernebelungsaktion teil. Mit Girlanden geschmückte Busse holen Teilnehmer für das Spektakel in den Stadtzentren ab. Dieses muss an der Grenzen stattfinden, in der Näher einer Pufferzone, zu der Israel sich in der Weise geäußert hat, dass es sie um jeden Preis schützen würde.

Der Schlüssel als Symbol eines ‚Mythos‘ – das Recht auf Rückkehr der Nachkommen arabischer Flüchtlinge von 1948 nach Israel. Mit anderen Worten: Es geht um die Zerstörung Israels durch Invasion und die Umkehr demographischer Verhältnisse. So erläutert es die Charta der Hamas.

Neben Bussen sind auch Familien zu Fuß auf dem Weg zur Grenze. Wie immer sind Kinder dabei. Vor allem auf sie zählt die Hamas. Mit ein wenig Glück bringt eine verirrte Kugel sie auf die Titelseiten der internationalen Medien. Mehr als das: Es wird alles getan werden, damit diese Kugel wirklich abgefeuert wird. Es stellt sich die Frage: Welche Eltern würden ihre Kinder freiwillig den Gefahren solcher Unruhen aussetzen? Welchen Druck und welche Gehirnwäsche mussten die Hamas und andere Terrororganisationen auf diese unglücklichen Menschen ausüben, die sie als Geiseln genommen haben bis diese akzeptierten, zu menschlichen Schutzschildern zu werden? Wie viel Hass müssen sie empfinden, um die Unterdrückung durch eine blutige Terrororganisation jeder Form der Normalisierung zu ihrem Nachbarland vorzuziehen?

Natürlich gibt es da die interne Propagandamaschinerie, die das Ziel hat, Generationen zu schaffen, die der Vernichtung Israels verpflichtet sind.

„Dies ist das Land unserer Väter und Großväter. So Gott will mache ich euch den Tee heute hier, aber nächstes Jahr koche ich euch den Tee in Harbiya (in Israel).“

Vorbereitungen zur eigenen Inszenierung: Kameras werden in Stellung gebracht, am nächsten Tag startet die Medienkampgane.

Husam Zomlot, Repräsentant der PLO für internationale Beziehungen in Washington:

„Wir haben gehört, dass Senator Sanders das Recht der Menschen im Gazastreifen und überall auf der Welt auf friedlichem Protest [mit den Worten] verteidigt hat. ‚Es ist ihr Recht, friedlich zu demonstrieren‘.“

Die arabische Meldung lautet anders als die für die internationalen Medien: „Wir werden die Grenze (zu Israel) einreißen und wir werden ihnen die Herzen herausreißen.“

„Wir sagen, dass dieses Land unser Land ist. Und Lieberman, der aus Russland gekommen ist, soll wieder nach Russland zurückgehen. Und Netanyahu, der aus Amerika gekommen ist, soll nach Amerika zurückkehren. Dieses Land ist das Land, das unsere Vorfahren mit ihrem Blut getränkt haben. Und wir tränken es weiterhin mit dem Blut unserer Kinder und unserem Blut, bis wir das ganze Land befreit haben. Wir kennen kein Ost- und Westjerusalem. Für uns ist Jerusalem Al-Quds. Wir kennen kein Palästina von ’48 oder Grenzen von ’67. Für uns ist Palästina ganz Palästina.“

„Ich sage den jungen Männern und Frauen: ‚Habt keine Angst. Verbrennt so viele Autoreifen wie ihr könnt. Bis hin zu uns alten Frauen müssen wir an den Zaun gehen und mit den Juden kämpfen. Die unreinen Juden sind Hunde. Wir rollen die Reifen zu den schmutzigen Juden, damit sie verbrennen. Sie sollen brennen, die schmutzigen.“

Israel hat gewarnt, dass kein Versuch, den Sicherheitszaun zu durchbrechen, toleriert werden wird. Also versucht man, den Feind mit Spiegeln und Rauch daran zu hindern, dass er etwas sieht. Der große Marsch der Rückkehr ist zum Marsch der Autoreifen geworden.

Ungeachtet des hohen Gesundheitsrisikos werden Aktivisten und ihre Komplizen Tausende Autoreifen an der Grenze entzünden und so einen schwarzen, krebserzeugenden Rauch erzeugen, der die Umwelt im Umkreis von Dutzenden Kilometern zerstört. Wo bleiben die Proteste der Umweltschützer?

Die Hamas hat ein doppeltes Ziel: Den Rauch dazu zu nutzen zu versuchen, die Grenze zu überqueren und einen Terroranschlag in Israel zu begehen.

Wenn das nicht klappt, bleibt immer noch, die Soldaten zu provozieren in der Hoffnung, die Toten zu zählen, die es auf die Titelseiten der westlichen Zeitungen schaffen. Bsp.: New York Times: Israelisches Militär tötet 15 Palästinenser bei Konfrontation an der Grenze zum Gazastreifen.

„Gott ist mit uns und die jungen Leute sind mit uns. So Gott will, werden wir das ganze Land zurückholen. Es ist unsere Erde und unser Heimatland. Wir werden den Juden nicht erlauben, uns zu berauben. Auch wenn wir sterben müssen. Auch wenn unsere Körper in Stücke geschnitten werden. Wir bleiben standhaft. Und wir werden in unser Land zurückkehren. So Gott will. Dies ist unser Land. Es steht uns zu. Juden sind Diebe. Tränengas und Waffen sind umsonst. Wir sagen: Allah, Allah.“

Natürlich wird es Verletzte geben. Das sieht gut aus auf den Bildschirmen. Aber sind sie auch immer echt? …

Dieser Journalist wird seinen Verletzungen im Krankenwagen erliegen. Niemand macht sich die Mühe, seine kugelsichere Weste zu entfernen, bevor er behandelt wird. „PRESSE“ steht auf ihr geschrieben. Pech, wenn er Probleme hat zu atmen. Die Kamera läuft, es wird weiter gedreht. Die Show muss weitergehen. Später wird sich herausstellen, dass dieser „Journalist“ ein Hamas-Offizier war.

Während die meisten Medien nur die Bilder zeigen, die Hamas vorbereitet hat, könnte es doch anders aussehen hinter der Rauchwolke!

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Zum Thema „Pallywood“ siehe auch:

Boasinfo: Palästinenser und die perfide Propaganda

Guter und schlechter Terrorismus

Originalartikel: Mahmoud Abbas, the Good Terrorist

Mahmoud Abbas, der gute Terrorist

von Judith Bergman, am 12.09.2017 auf NiDA veröffentlicht

Die PLO [Palästinensische Befreiungsorganisation] waren die Gründerväter des heutigen islamischen Terrorismus, der sich gerade in der ganzen westlichen Welt verbreitet. Warum werden sie dann mit Ehren und Geld überschüttet?

Die letzte Woche markierte 45 Jahre seit dem Münchner Massaker, als arabische Terroristen 11 israelische Athleten bei den Olympischen Spielen 1972 in Deutschland ermordeten. Der Terroranschlag war mehr als eine nationale Tragödie für Israel. Er wurde zum historischen Meilenstein. Er stellte den arabischen Terrorismus gegen Israel förmlich ins öffentliche Bewusstsein und half, ihn zu internationaler Bedeutung zu treiben.

Eine terroristische Gräueltat, die die allgemeine Verurteilung und die kollektive Empörung der Welt hätte nach sich ziehen sollen, wurde stattdessen ein frühes Sprungbrett – eine empörende terroristische Gräueltat in einer langen Reihe von zukünftigen Gräueltaten – für einen erstaunlichen Grad weltweiter Diplomatie und finanzieller Unterstützung für die „palästinensische“ arabische Sache. „Vor München waren wir einfache Terroristen. Nach München begannen die Menschen schließlich zu fragen, wer diese Terroristen waren. …. Vor München hatte niemand die geringste Idee von Palästina“, wie Mohamed Oudeh, auch bekannt als Abu Daoud, der Drahtzieher hinter dem Münchner Massaker, später sagte.

Der 1999 in Frankreich veröffentlichten Autobiographie Abu Daouds zufolge war Mahmoud Abbas verantwortlich für die Finanzierung des Münchner Massakers. Fünfundvierzig Jahre später, schreitet Abbas, jetzt Vorsitzender der Palästinensischen Autonomiebehörde, ungestraft die roten Teppiche dieser Welt ab, einschließlich den des Weißen Hauses. Er erhielt sogar stehende Ovationen von den europäischen Parlamentariern für eine vor ihnen im Juni 2016 gehaltenen Rede. Eine Rede, in der er sich maßgeblich auf alte antisemitische Ritualmordlegenden bezog und fälschlicherweise israelische Rabbiner beschuldigte, sie würden die israelische Regierung auffordern, das von Arabern verwendete Wasser zu vergiften. In einer Welt mit Kurzzeitgedächtnis und selektiver moralischer Empörung werden die abscheulichen Verbrechen eines der Mitbegründer des modernen Terrorismus, Abbas, als angenehmer angesehen als die von Abu Bakr al-Baghdadi, dem Führer von ISIS oder von Osama Bin Laden.

Zum Zeitpunkt des Münchner Massakers hätte sich Abbas kaum vorstellen können, dass die Weltgemeinschaft eines Tages die Bemühungen der PLO, Juden zu ermorden, so bereitwillig und großzügig unterstützen und begünstigen würde. Wirtschaftsanalysten haben geschätzt, dass die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) seit Mitte der 1990er Jahre insgesamt 25 Milliarden US-Dollar an ausländischer Unterstützung erhalten hat, was die PA zu einem der größten Pro-Kopf-Empfänger internationaler Auslandshilfe macht. Allein die Vereinigten Staaten haben mit 5 Milliarden US-Dollar zu dieser Summe beigetragen.

Wie hat die PA das Geld ausgegeben? In erster Linie für die Sache, mit der sie begonnen hat: Terrorismus. Seit ihrer Gründung im Jahr 1993 hat die PA systematisch ihre Bürger mit einem unaufhörlichen Trommelfeuer der Anstiftung, Jihad gegen die Juden zu begehen, indoktriniert. Von dem Moment an, wo sie in den Kindergarten kommen, lernen die Kinder zum Beispiel durch die Koranverse 5:60 und 7:166, dass die Juden verflucht sind und dass Allah sie in Affen und Schweine verwandelt hat. Der gewalttätige Hass auf Juden lässt nie nach, sondern wird in den Schulen gelehrt, wo Israel von der Landkarte gelöscht, die jüdische Nationalität verleugnet und der Holocaust niemals erwähnt wird. Das wird in den Moscheen, im Internet, im Fernsehen und Radio gepredigt und manifestiert sich in den Statuen, die die PA an seinen öffentlichen Plätzen errichtet hat in Erinnerung an Terroristen, die als Märtyrer wahrgenommen werden, als nachahmenswerte Vorbilder für ihre Jugend. Die offizielle palästinensische arabische Kultur ist gesättigt mit der Nachahmung des Jihadisten, der in dem Bestreben, Juden zu ermorden, stirbt.

Darüber hinaus betreibt Abbas ein großzügiges und effizientes System von Belohnungen, die an Terroristen und ihre Familien bezahlt werden als Motivation und Entschädigung für ihre Hingabe bei der Ermordung von Juden. Allein im Jahr 2017 hat die PA eine Summe veranschlagt, die sich auf die Hälfte der in diesem Jahr zu erwartenden ausländischen Hilfe beläuft, um sie für Gehälter an Terroristen – verurteilte Häftlinge israelischer Gefängnisse – und Familien von ‚Märtyrern‘ auszugeben. Das sind fast 345 Millionen US-Dollar aus einer erwarteten Gesamtsumme an Spenden von 693 US-Dollar. Diese Summe entspricht einer Zunahme von 13 % ab dem Jahr 2016. Einige Fatah-Terroristen, die in israelischen Gefängnissen sind, sollen monatliche Stipendien von bis zu 4000 US-Dollar erhalten. Viele von ihnen werden auch mit Top-Jobs sowohl in der Fatah als auch der PA belohnt.

Als die USA vor kurzem suggerierte, dass Abbas aufhört, Terroristen zu bezahlen, wurde Abbas wütend und sein ausländischer Berater, Naabil Shaath, bezeichnete den Vorschlag als „irrsinnig“. „Es ist absurd zu verlangen, mit der Zahlung von Familien der Gefangenen aufzuhören“, sagte Shaath. „Das wäre so als wollte man von Israel verlangen damit aufzuhören, ihre Soldaten zu bezahlen.“

Offensichtlich hat sich in der Mentalität oder den Zielen von Abbas und seinen Kohorten seit dem Münchner Massaker nichts Wesentliches verändert. Jedoch, was einmal von der Weltgemeinschaft als abscheuliche Verbrechen angesehen wurden und immer noch als solche angesehen werden – vorausgesetzt, sie werden von Leuten wie ISIS gegen Europäer oder Amerikaner ausgeführt – wurde beschönigt und zu einem edlen ‚Widerstand‘ erhoben, wert geachtet für Milliarden an Dollars in ausländischer Hilfe der Weltgemeinschaft. Eine Weltgemeinschaft, die vor vielen Jahrzehnten ihren moralischen Kompass vorloren hat. Es ist gut, Mahmoud Abbas zu sein.

Dieser September markiert ein anderes Jubiläum: Sechzehn Jahre seit den Al Quaida-Terroranschlägen vom 11. September gegen die Vereinigten Staaten. Das war ein barbarischer Akt, der die Welt zu Recht wütend machte und nicht nur weltweite Verurteilung, sondern auch eine massive militärische Reaktion der Vereinigten Staaten und seiner Verbündeten nach sich zog – eine Koalition, die Israel bewusst ausgeschlossen hatte.

Anders als der ‚gute‘ Terrorismus von Abbas und der PLO, der belohnt wird mit dem Ausrollen des roten Teppichs in den Hauptstädten der Welt und mit Milliardenhilfe an Dollars belohnt wird, wurde der von Osama bin Laden, dem Führer der Al-Quaida, geschaffene Terror als ’schlecht‘ angesehen. Deshalb, anstatt mit stehenden Ovationen überschüttet zu werden, starb Osama bin Laden in einem Kugelhagel. Gleichwohl hoffte Israel nach dem 11. September, dass die Welt endlich erkennen würde, dass der Terror, den Israel bekämpft, nichts anderes ist als der Terror, der am 11. September gegen die Vereinigten Staaten entfesselt wurde. Die Al-Qaida-Angriffe stellten sich nur als Beginn einer langwierigen Kampagne des islamischen Terrorismus heraus, der sich mittlerweile regelmäßig darstellt in Form von Bombenangriffen, Messerstechereien [Stabbings] und Auto-rammenden Angriffen in den Hauptstädten Europas. All das inspiriert von den palästinensisch arabischen Paten des Terrorismus‘ in der PLO und der Hamas.

Doppelte Standards führen zu keinem Standard. Aus israelischer Sicht ist es nicht überraschend, dass sich die Welt nun in einem terroristischen Ansturm von ISIS und ihren Tausenden von Unterstützern verwickelt findet – es wird geschätzt, dass es jetzt 50.000 Jihadisten gibt, die allein in der EU leben – das zeigt kein Anzeichen, dass er bald irgendwann nachlässt. Wenn du den Terrorismus im Hinterhof eines anderen unterstützt und ihm Vorschub leistest, solltest du nicht überrascht sein, wenn er vor deiner eigenen Türschwelle auftaucht.

Judith Bergman ist Kolumnistin und politische Analytikerin.

Übersetzung und Link: faehrtensuche