Hamas transferiert Terrorgelder von der Türkei aus nach Hebron

Aus dem Newsletter der Botschaft des Staates Israel am 10.08.2017:

So bringt die Hamas Geld für Terroraktionen nach Hebron

Der Allgemeine Sicherheitsdienst (SHABAK) hat kürzlich in Kooperation mit den Israelischen Verteidigungskräften (ZAHAL) und der Israelischen Polizei eine Infrastruktur aufgedeckt, die dem Transfer von Geldern zwischen den Kommandozentralen der Hamas in der Türkei und im Gazastreifen, sowie dem Kommandozentrum der Hamas in Hebron über Kuriere dient.

Die Achse besteht bereits seit Anfang 2016 und wurde auf Initiative von Muhammad Maher Bader eingerichtet, einem hochrangigen Hamas-Aktivisten in Hebron und Mitglieder des Gesetzgebungsrates der Organisation, der zwei Kuriere für den Transfer der Gelder rekrutiert hat – Muasseb Hashalmon, einem Hamas-Aktivisten aus Hebron, der in Begleitung von Taha Othman, ebenfalls Einwohner Hebrons, auf scheinbare Geschäftsreisen in die Türkei geschickt wurde.

Muasseb Hashalmon hatte den Auftrag, Terrorgelder aus der Türkei nach Hebron zu transferieren. Die Gelder sollten der Finanzierung der Aktivitäten von Mitgliedern der Kommandozentrale der Hamas in Hebron dienen. Hashalmon sollte des weiteren Gelder an Hamas-Terroristen transferieren, die aus dem Gefängnis entlassen worden waren.

Gleichzeitig standen zwei Partner von Muasseb Hashalmon, nämlich sein Bruder Yusri und Omar Kimri, in Kontakt mit Majad Jaba, einem Terroristen der Hamas aus Hebron, der im Rahmen des Shalit-Deals aus dem Gefängnis entlassen worden war und bei der Koordinierung des Transfers von Geldern aus der Türkei assistierte.

Muasseb Hashalmon und Taha Uthman trafen in der Türkei mehrfach mit Haroun Nasser Al-Din aus Hebron zusammen, auch er Mitglied der Hams-Kommandozentrale, der im Rahmen des Shalit-Deals aus dem Gefängnis entlassen worden war.

Haroun Nasser Al-Din übergab den Kurieren zehntausende US-Dollar. Diese kauften dafür in der Türkei Waren, die über internationale Lieferfirmen nach Hebron geliefert wurden. Die Waren wurden dann verkauft und die Einnahmen, abzüglich Geführen, an die Hamas in Hebron übergeben. Haroun Nasser Al-Din gab den Kurieren die Anweisung, sich in Hebron an Hamas-Mitglieder zu wenden und diesen Gelder aus der Kommandozentrale anzubieten.

Es stellte sich heraus, dass bis zum Auffliegen des Rings beinahe 200.000 US-Dollar (etwa 170.000 Euro) übergeben worden waren. Es bestanden auch Pläne zum Bau einer Zementfabrik mit Millionen von US-Dollars, die der Geldwäsche dienen sollte.

Die Ermittlungen sind nunmehr abgeschlossen. Der Militärstaatsanwalt wird in Kürze Anklage gegen die Beschuldigten erheben.

Das Aufdecken der Infrastruktur zeigt den ungebrochenen Willen der Hamas in der Türkei und im Gazastreifen, ihre terroristischen Aktivitäten in Judäa und Samaria auszuweiten. Mitglieder der Hamas im Gazastreifen und im Ausland rekrutieren Kuriere unter den Einwohnern des Westjordanlandes, die ins Ausland reisen, um Terrorgelder zu transferieren und sie an Extremisten vor Ort zu übergeben. Mehr als einmal hat die Hamas im Ausland Familienmitglieder von Aktivisten der Organisationen eingesetzt oder wurde von Händlern und Geschäftsleuten unterstützt, die für diese Art von Aktivität einen signifikanten persönlichen und kommerziellen Preis zahlen.

Der SHABAK, ZAHAL und die Israelische Polizei werden weiterhin Terroraktionen aufdecken und verhindern, die von Mitgliedern der Hamas im Gazastreifen und außerhalb des Gazastreifens geplant wurden.

(Allgemeiner Sicherheitsdienst, 03.08.17),

Zielscheibe eines Terroristen: Teenager

Tanya Weiz, Überlebende eines Terroranschlags in Israel, erinnert sich:

Ich war 17, als der Bombenanschlag passierte – nur ein paar Jahre älter als viele der an diesem Montagabend [22. Mai 2017] ermordeten Kinder bei einem Ariana Grande Konzert in Manchester, England. Es war der 1. Juni 2001, und ich beschloss, mit drei meiner Freundinnen – Liana, Oksana und Tanya – in das Dolphinarium, eine Disco am Strand in Tel Aviv, zu gehen.

Wir sind fast an jedem Wochenende in diesen Club gegangen. Es war der Sommer vor unserem obligatorischen Armeedienst, und wir planten, ihn zusammen zu verbringen – mit Tanzen, Radfahren, Schwimmen und Sonnenbaden.

Mädchen hatten vor Mitternacht freien Eintritt in den Club – und da wir kein Geld hatten, beschlossen wir, früh zu gehen. Wir kauften eine Flasche billigen Wodka aus einem Supermarkt und hingen am Strand herum und nahmen ein paar Schlückchen, bis wir eine Menschenmenge sahen, die anfing, sich um 23:30 Uhr vor der Tür zu sammeln.

Tanya und ich stellten uns in der Reihe links von der Tür an; Oksana und Liana gingen nach rechts. So konnten wir alle schneller hineinkommen. Dann, um 23:44 Uhr, sprengte sich ein Hamas-Selbstmordattentäter am Eingang des Clubs in die Luft.

Alles verlief stumm. Bis heute weiß ich nicht, ob ich das Bewusstsein verloren habe. Alles, was ich weiß ist, dass ich in die Luft flog, und überall, wo ich hinsah, waren Leichen. Es schien, als ob jede einzelne Person in dieser Reihe ermordet worden war – außer ich selbst. Liana starb auf der Stelle. Insgesamt wurden 21 Personen getötet, 16 von ihnen waren Teenager.

Auf mir war Blut, aber ich fühlte keinen Schmerz und ich wusste nicht, zu wem das Blut gehörte. Mein einziger Gedanke war, dass ich mein Handy finden müsste, um meine Mutter anzurufen. Der Akku war verrutscht, und ich schaffte es, ihn irgendwie wieder in das Telefon zu befördern.

Auf einmal war mir sehr, sehr kalt. Ich legte meine Hand an meinen Hals und drei meiner Finger gingen tief in meinen Hals. Vier Stahlkugeln – die Art, wie sie sich in Flipperautomaten befinden – hatten meine Haut zerfetzt. Da fing ich an, in Panik zu geraten.

Irgendwie, ich weiß nicht wie, kroch ich auf meinem Bauch zu einem „Makolet“ (einer Bodega). Ich werde nie das tote Mädchen auf dem Boden in der Nähe des Ladens vergessen. Sie trug ein silbernes Kleid und hatte schulterlanges blondes Haar. Sie hatte keinen einzigen Kratzer. Es sah so aus, als hätte sie einen Herzinfarkt gehabt. Oder als wäre sie einfach vom Himmel gefallen.

Irgendwann kam ein Soldat und trug mich in den Makolet hinein. Erst dann habe ich angefangen, die Schreie zu hören und die Kameras auf meinem Gesicht zu bemerken. Lianas Zwillingsbruder tauchte am Schauplatz auf, verzweifelt, seine Schwester zu finden: „Wo ist Liana? Wo ist Liana?“ Alles, was ich tun konnte, war in Richtung der Körper zu zeigen. Viel später habe ich herausgefunden, dass meine Familie wusste, dass ich bei der Explosion dabei gewesen war, weil sie mich im Fernsehen, auf dem Bürgersteig liegend und um Hilfe bittend, gesehen hatten.

Ich war eine derjenigen, die Glück hatten. Ich kam als Erste ins Krankenhaus. Wenn ich mich dort nicht selbst herausgerobbt hätte, würde ich nicht mehr leben.

Ich lag sechs Tage im Koma. Meine Operation dauerte 12 Stunden. Ich hatte während des Anschlags Plateauschuhe getragen und diese wenigen Zentimeter mehr retteten mein Leben – sonst hätte das Metall mein Gehirn getroffen. Der Arzt gab meiner Mutter die Stahlkugeln zur Aufbewahrung.

Als ich aus dem Koma erwachte, konnte ich nicht sprechen: Ich hatte Schläuche in Hals, Nase und Mund. Meine Familie gab mir ein Stück Papier und einen Bleistift, um mit ihnen zu kommunizieren. Das Erste, was ich schrieb, war: „Wo ist Oksana? Wo ist Liana?“

Oksana überlebte, wurde aber schwer verletzt – sie hatte Nägel in ihrem Rücken, Magen, Arm und Bein. Tanya war irgendwie unverletzt, obwohl sie neben mir gestanden hatte.

Sie hielten Lianas Tod für weitere anderthalb Wochen geheim; sie sagten mir, sie hätte ein gebrochenes Bein. Lianas Zwillingsbruder besuchte mich jeden Tag im Krankenhaus, was ich komisch fand. Warum war er bei mir und nicht bei seiner Schwester? Die Realität der Situation traf mich in dem Moment, als ich herausfand, dass Liana gestorben war.

Für mich war ein Bombenanschlag etwas, was man in den Nachrichten sieht. Auch in Israel glaubst du nicht, dass es dir passieren kann. Bis heute sehe ich ihn in Teilen, einem Albtraum ähnlich.

Der Genesungsprozess war sehr, sehr hart. Der Arzt sagte, es gäbe kaum eine Chance, dass ich jemals wieder sprechen würde. Aber nach und nach habe ich wieder gelernt zu reden, zu essen.

Eine Sache, die geholfen hat, war die, dass andere Überlebende von anderen Bombenanschlägen – der Anschlag im Dolphinarium geschah auf dem Höhepunkt der Zweiten Intifada – kamen, um mich zu besuchen, mir Briefe zu schreiben und mich anzurufen. Ich erinnere mich an einen Mann, der zu Besuch kam mit nur einem Bein. Er sagte mir, dass es Zeit brauche, aber dass ich stärker werden würde.

Es ist so, als hätte ich zwei Leben. Eines vor dem Bombenanschlag und eines danach. Ich habe wirklich das Gefühl, als wäre ich an jenem Tag neu geboren. Jedes Mal, wenn es am 1. Juni eine „tekes“ (eine Gedenkzeremonie) gibt, wünschen wir Überlebenden, viele von uns gute Freunde, uns alles Gute zum Geburtstag.

Die Terroristen versuchen uns durch Angst zu lähmen und uns zu schwächen, aber bei mir haben sie das Gegenteil erreicht. Ich bin freundlicher, dankbarer, aufmerksamer auf die kleinsten Details des Lebens geworden und – ja, widerstandsfähiger.

Ich versuche mein Bestes, mich nicht auf den Horror des Anschlags zu konzentrieren, aber es vergeht nicht ein Tag, an dem ich nicht darüber nachdenke, und jedes Mal, wenn ich einen Zwischenfall in den Nachrichten sehe, fühlt er sich surreal an: Ich kann nicht glauben, dass ich da durchgegangen bin. Und dass ich jetzt eine der Menschen bin, die auf der Couch sitzen und die Nachrichten über Kinder sehe, die ermordet wurden, dieses Mal durch den Islamischen Staat.

Ich weiß, es gibt nichts, was ich im Augenblick sagen kann, damit die Überlebenden des Bombenanschlags von Manchester sich irgendwie besser fühlen. Das Schuldgefühl begann für mich am Tag der Explosion. Lianas Mutter zu sehen, ist besonders schmerzhaft. Ich sehe, wie sie mich anblickt und ich weiß, sie stellt sich ihre Tochter in meinem Alter vor. Aber ich würde den Überlebenden sagen, stark zu bleiben und sich auf ihre Genesung zu konzentrieren. Du musst sehr stark sein um zu genesen.

Heute lebe ich in Toronto und es gibt Menschen in meinem Leben, die nichts über meine Vergangenheit wissen. Sie sagen mir: „Wow, wie hast du in Israel gelebt? Es ist so gefährlich!“ Und sie haben keine Ahnung.

Ich habe eine riesige Narbe an meinem Hals. Ich arbeite im Einzelhandel in einem Einkaufszentrum und manchmal fragen mich Menschen deswegen. Ich sage nur: „Ich hatte einen Unfall.“ Die Narbe wird mich immer an diesen Tag erinnern. Immer. Aber es ist auch eine Narbe, die mich daran erinnert, dass ich lebe.

Originalartikel: A Terrorist’s Teenage Target von Tanya Weiz, 24. Mai 2017

Übersetzung: faehrtensuche

Tanya Weiz, eine von 132 Personen, die 2001 beim Anschlag im Dophinarium verletzt wurden, ist Mitglied von OneFamily, einer Unterstützergruppe für israelische Opfer des Terrorismus.

Globales Chaos – ein Nebenprodukt des Scheiterns, das Böse zu bekämpfen

von Isi Leibler
21. Juli 2016

Englischer Originaltext: Global chaos – a byproduct of the failure to confront evil
Übersetzung: faehrtensuche

Vor einer Generation hatte der Begriff „böse“ Bedeutung. Es gab keine mitfühlenden Seelen – gewiss keine Juden -, die die Boshaftigkeit der Nazis bagatellisiert hätten. Das Böse war böse.

Heute, da moralischer Relativismus dominiert, hat die Welt tatsächlich das Konzept des Bösen aufgegeben und es durch „kultivierte“ politische Korrektheit ersetzt, in der Aggressoren und Opfer häufig als moralische Äquivalente angesehen werden. Zum Beispiel werden Kritiker des islamischen Terrors der Islamophobie beschuldigt.

Angesichts der Massenmorde und Enthauptungen durch islamische Fundamentalisten besteht ein Schock, aber es wird uns gesagt, dass es irreführend sei, ein solches Verhalten als „böse“ zu beschreiben, da das von der wirklichen Quelle ablenke – der kolonialen Ausbeutung. Wir hören auch immer wieder das Mantra, dass soziales und wirtschaftliches Leiden Verzweiflung verursache und Anreiz böte für die Rekrutierung zum Dschihad. Doch die Mehrheit der ISIS-Terroristen, die in westlichen Städten operieren, sind Hochschulabsolventen aus Familien der Mittelklasse.

Darüber hinaus stecken westliche Regierungen, deren Länder nun Terroranschlägen von „Schläfern“ und selbstgezogenen ISIS-Unterstützern gegenüberstehen, ihre Köpfe in den Sand und weigern sich, der Realität des bösen Feindes ins Auge zu sehen, dem islamischen Fundamentalismus, ausgebrütet in muslimischen Gemeinden, deren breite Masse nicht willens oder ängstlich ist, die Dschihadisten in ihrer Mitte zu enttarnen.

Im Kern ist das die Weigerung, die islamisch-fundamentalistische Bedrohung als ein globales Übel zu identifizieren, das versucht, das jüdisch-christliche moralische Erbe zu zerstören und Demokratie durch die Scharia oder dem Kaliphat zu ersetzen.

Dieses Ausweichen, Begriffe wie gut und böse zu verwenden, wird durch die Behandlung Israels deutlich erkennbar, das in diesem Zusammenhang wahrlich der Kanarienvogel in der Kohlengrube ist und den globalen Niedergang in die Amoralität beleuchtet. Beispiele dafür:

• Israel ist die einzige Demokratie im Nahen Osten – eine Gesellschaft, die auf Recht und Gleichheit und der uneingeschränkten Freiheit der Meinungsäußerung basiert. Obwohl feindliche arabische Nachbarn seine Zerstörung suchen, bietet es allen Bürgern gleichermaßen, Arabern wie Juden, volle politische Gleichstellung. Besuchen Sie ein Krankenhaus, ein Einkaufszentrum oder einen Park, um einzuschätzen, wie empörend es ist, Begriffe wie Apartheid in Israel zu verwenden.

Vergleichen Sie das mit der Palästinensischen Autonomiebehörde und der Hamas, wo grundlegende Menschenrechte verwehrt werden und wo eine kriminelle Gesellschaft den Terrorismus fördert. Die Mullahs verherrlichen „Shaheeds“ [„Märtyrer“] und Mütter brüsten sich im Fernsehen stolz ihrer den Märtyrertod gestorbenen Kinder und verleihen ihrer Hoffnung Ausdruck, dass mehr ihrer Sprösslinge ihnen folgen werden.

Die PA und die Hamas stellen den Familien derjenigen, die während der Ermordung von Juden getötet wurden oder in israelischen Gefängnissen inhaftiert sind, beträchtliche Renten zur Verfügung. Schulen, Plätze und Fußballvereine sind ihnen zu Ehren benannt. Darüber hinaus brechen jedes Mal, wenn ein Jude ermordet worden ist, spontane Feste in den palästinensischen Straßen aus. Wahrlich eine Kultur des Todes.

Doch die Weltgemeinschaft wendet kontinuierlich moralische Äquivalenz auf die Demokratie Israels und die kriminelle palästinensische Gesellschaft an. Das Böse wird ignoriert.

Zwei israelische Ministerpräsidenten, Ehud Barak und Ehud Olmert, wurden von Jassir Arafat und Mahmoud Abbas zurückgewiesen, als sie den Palästinensern 97% der Gebiete, die vorher von den Jordaniern besetzt waren, anboten. Der „rechte“ Benjamin Netanjahu machte weitreichendere Zugeständnisse als Yitzchak Rabin jemals in Betracht zu ziehen bereit war, einschließlich der Unterstützung für eine Zwei-Staaten-Politik unter Sicherheitsgarantien und der palästinensischen Anerkennung Israels als jüdischer Staat. Die palästinensische Zielvorstellung bleibt, die jüdische Souveränität stufenweise zu beenden, indem sie Zugeständnisse ohne irgendwelche Gegenseitigkeit fordern.

Doch die Weltgemeinschaft – angeführt von der Obama-Regierung – beschuldigte im besten Fall beide Seiten gleichermaßen für den Abbruch der Verhandlungen, aber in der Regel machte sie Israel verantwortlich. Wiederum ein Verleugnen des Bösen und die Anwendung moralischer Äquivalenz.

• Der Nahe Osten erinnert an das finstere Mittelalter mit einer halben Million abgeschlachteter unschuldiger Zivilisten und mehr als 4 Millionen aus ihren Häusern Vertriebener.

Statt diese Grausamkeiten anzusprechen, steht die Obama-Regierung an der Spitze, wenn es darum geht, Israelis für den Hausbau in jüdischen Vierteln zu dämonisieren. Diese Obsession wegen der „Siedlungen“, die über Jerusalem hinaus 3% der Gebiete, die vormals von den Jordaniern verwaltet wurden, umfasst, ist völlig bizzar. Niemand würde argumentieren, dass es einem israelischen Araber verboten sei, auf dem von ihm erworbenen Grundstück zu bauen. Jedoch werden Juden, die Land legitim jenseits der grünen Linie gekauft haben, kriminalisiert. Wie grotesk ist es, dass die Erweiterung einer Terrasse im Haus eines Israelis in Jerusalem Sanktionen zur Folge hat, während ein paar Kilometer entfernt Mord und Totschlag ungebremst fortgesetzt werden.

• Westliche Führer und ihre Medien zeigen Feigheit, wenn sie gegenüber den Islamisten in ihrer Berichterstattung über terroristische Gräueltaten katzbuckeln mit ihren Rückschlüssen, dass terroristische Handlungen wie z.B. das Erstechen eines 13-jährigen Mädchen in ihrem Bett in Israel „Widerstand gegen die Besatzung“ seien.

Es ist verabscheuungswürdig, wie Repräsentanten der USA und Europas in der UN geschwiegen haben, als der Palästinenserpräsident, nachdem er seine Ritualmord-legenden gegen Israel übermittelt und jede Verbindung zwischen Juden und Jerusalem bestritten hatte, stehende Ovationen erhielt. Wenn sie die UN-Resolutionen unterstützen oder sich enthalten, indem sie den jüdischen Staat dämonisieren oder delegitimieren, werden sie aktive Komplizen des Bösen.

Moralische Äquivalenz – in Zusammenhang mit Israel an der Tagesordnung – war eine Vorstufe zu einem weltweiten Zusammenbruch des Vertrauens unter der breiten Masse in demokratischen Ländern.

Aller Wahrscheinlichkeit nach wird die Geschichte die Aufnahme von Millionen von „Flüchtlingen“ aus dem Nahen Osten – die ironischerweise von Saudi-Arabien und den Golfstaaten als Sicherheitsrisiko abgelehnt worden sind – durch die Europäische Union, angeführt von Deutschland, als den Wendepunkt in der Islamisierung Europas definieren. Die meisten dieser Migranten wurden gegen Demokratie erzogen und sind fanatisch antisemitisch. Ihre Demütigung von Frauen und ihre großen kriminellen Elemente werden von Regierungen und Medien heruntergespielt. Ihre Anwesenheit wird die bestehende islamische Konzentration in großen europäischen Städten verstärken und dauerhaft die Demographie verändern.

Die Ablehnung und das Scheitern, dem bösen Feind [in Form] des islamischen Fundamentalismus entgegenzutreten, hat die globale politische Stabilität untergraben und Chaos und grundlegende Revolte gegen das Establishment erzeugt. In den USA ist das Niveau des Vorwahlen-Diskurses auf ein Allzeittief abgesunken. Das gleiche gilt für die europäischen Länder, mit dem Brexit als Signal der möglichen Auflösung der Europäischen Union. Es gibt einen Anstieg der nationalistischen und rechten politischen Parteien, da die Menschen entsetzt beobachten, wie ihre Gesellschaften von Islamisten verschlungen und vor ihrer Haustür mit Terrorismus konfrontiert werden – zuletzt dem schrecklichen Massaker in Nizza mit mehr als 80 Toten.

Es gibt Licht am Ende des Tunnels. Letztlich werden die grundlegenden Umwälzungen hoffentlich einen weltweiten Warnruf schaffen und eine mehr verantwortliche und mutige Führung ergeben, die eindeutig das Böse bekämpfen wird.

In diesem Zusammenhang ist Israel nie so stark gewesen, wie es heute ist. Es ist in der Lage, sich zu behaupten und wird hoffentlich als konstruktiver und geschätzter Partner im weltweiten Krieg gegen den islamischen Fundamentalismus erkannt werden und nicht länger Sündenbock für das Scheitern der Beschlüsse durch die gegenwärtige globale Führung sein.

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Der Artikel ist auch in der Jerusalem Post und in Israel Hayom erschienen.

Terrorismus gegen Juden. Anreize und Abschreckungsmaßahmen für Palästinenser.

Hat sich schon mal jemand Gedanken darüber gemacht, wie palästinensischer Terrorismus sofort zum Stoppen gebracht werden könnte? So einfach könnte es sein: Die Europäische Union und die USA stellen alle Zahlungen an die Palästinensische Autonomiebehörde ein, zumal diese Gelder, wie z.B. hier zu sehen,  nicht nur für zur Aufwiegelung der Bevölkerung, sondern auch zur Unterstützung von Terroristen und ihrer Familien verwendet werden. Es ist schon länger her, dass ich diesen Gedanken hatte. Genau den gleichen Einfall hatte der Betreiber einer englischen Webseite, der sich zugleich auch Gedanken darüber gemacht hatte, welche Anreize die palästinensiche Seite für Terroranschläge bietet und welche Maßnahmen die israelische Seite dagegen setzt, um eben solche Terroranschläge zu unterbinden. (Das Ergebnis ist in nachfolgender Tabelle zu ersehen.) Anstoß für die Erstellung dieser Auflistung war die brutale Ermordung der 13-jährigen Hillel Yafa Ariel und – nur einen Tag später – das Schussattentat auf die Familie Mark, bei dem der Vater ums Leben kam, die Mutter und zwei ihrer Kinder verletzt wurden, die Mutter schwer. (Chaya berichtet auf ihrer Seite ausführlich und sehr einfühlsam über ihren Trauerbesuch bei der Familie Mark).

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Terrorismus gegen Juden. Anreize und Abschreckungsmaßnahmen für Palästinenser

ANREIZE                                                       ABSCHRECKUNGSMAßNAHMEN

1. Durch das Töten von Juden wirst du den Willen Allahs erfüllen und machst
dem unterdrückten muslimischen Volk große Freude.
1. Das Haus deiner Familie mag zerstört werden, aber ich verweise auf Punkt 10 in der linken Spalte.
2. Ob du den Anschlag überlebst oder stirbst, du wirst belohnt und geliebt werden vom ganzen palästinensischen Volk und wirst das durchgeführt haben, was sowohl von der palästnensischen Autonomiebehörde als auch der Hamas gefordert wird, nämlich Furcht und Schrecken unter dem israelischen
Volk zu verbreiten, selbst wenn dir die Ermordung nicht gelingt.
2. Ein israelischer Politiker wird androhen, deiner Familie die israelische Staats-bürgerschaft zu entziehen, um dann gleich am nächsten Tag vom Obersten Gerichtshof mitgeteilt zu bekommen, das sei illegal.
3. Lebendig oder tot – du wirst über Generationen hinweg große Ehre
und Reichtum über deine Familie
bringen (und üppige Gehälter, durch Steuerzahler der EU und USA für dich und deine Familie bereitgestellt). Ein sofortiger Bonus von 20.000 US-Dollar plus einem monatlichen Gehalt wird
nun auch vom Iran gezahlt.
3. Hmm, das war’s! …
4. Wenn du Frauen und Kinder tötest, wirst du den Arabern besonders viel Freude und den Juden großes Leid bereiten.
5. Wenn du beim Anschlag stirbst, wirst du im Himmel 72 Jungfrauen bekommen und auf Erden wirst du ein islamischer internationaler Märtyrer sein mit nach dir benannten Plätzen und Fußballturnieren.
6. … und die ganzen internationalen Medien werden ihren Zorn gegen Israel richten („Palästinenser von Israelis getötet“) und mehr Sympathie für die ‚palästinensische‘ Sache sammeln.
7. Die internationale Gemeinschaft wird fordern, dass Israel mehr Zugeständnisse macht, um den Kreislauf der Gewalt zu durchbrechen.
8. Wenn du überlebst, wirst du die beste medizinische Hilfe der Welt erhalten und dann allenfalls 3 Jahre im israelischen Gefängnis verhätschelt werden, indem du einen Universitätsabschluss bekommst, bevor du für den Empfang als Held freigelassen wirst im Zuge eines Deals, bei dem 2000 muslimische Terroristen ausgetauscht werden gegen einige Körper ihrer israelischen Opfer.
9. Wenn du überlebst und unter 17 Jahre alt bist, wirst du sofort freigelassen egal,
wie viele du ermordet hast.
10. Dein altes und zerfallenes Familien- haus wird von Israelis zerstört werden, um durch ein schönes herrschaftliches Haus ersetzt zu werden, das von Quatar oder
dem Iran bezahlt wird.

Quelle. Übersetzung: faehrtensuche

Nizza und deutschsprachige Medien

Aus einem Kommentar von Ulrich W. Sahm zu „Nizza und palästinensischer Widerstand“:

„Deutschsprachige Medien wie „Der Spiegel“, „Focus“, FAZ, NZZ, „Tagesschau“ und andere setzten in den Titel: „Lastwagen“ raste in Menschenmenge. Und weiter wurde aus Agenturmaterial zitiert, wonach ein „mutmaßlicher Attentäter“ beteiligt war.

Es ist festzustellen, dass Lastwagen ganz von alleine fahren und dazu führen, dass „Menschen sterben“ – vermutlich an Herzversagen.

Wunderbar ist auch die Formulierung „mutmaßlicher Attentäter“. Wenn es nur ein „Unfall“ war mit einem selbstfahrenden Lastwagen, dann kann es auch keinen Attentäter gegeben haben. Deshalb muss wohl von einem „mutmaßlichen“ Attentäter geschrieben werden. Da der aber – außergerichtlich – von Polizisten hingerichtet worden ist, wird man niemals die wahren Motive des Fahrers erfahren können, obgleich der eine Granate und „Waffenattrappen“ bei sich hatte. Mit einer dieser „Attrappen“ hat er jedenfalls nach Medienberichten tatsächlich geschossen.

So ergibt sich also, dass Lastwagen ganz von alleine in Menschenmengen rasen – und falls da einer am Steuer gesessen haben sollte, wäre er nur ein „mutmaßlicher Attentäter“. Und neuerdings benötigt man keine Waffen mehr, um zu schießen. Das können auch „Waffenattrappen“.“

Vollständiger Artikel nachzulesen bei Israelnetz.